Breaking: Russland gibt Tartus und Syrien auf!

erschienen bei RIA NOVOSTI

Wegen des andauernden Bürgerkriegs in Syrien hat die russische Marine beschlossen, vorübergehend den Stützpunkt in der Hafenstadt Tartus nicht mehr zu benutzen, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

Darüber hinaus seien keine großen Waffenlieferungen an das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad geplant. Moskau will Damaskus künftig nur noch politisch, humanitär und informell unterstützen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Informationen von russischen Militärs und Diplomaten, die an den jüngsten Verhandlungen mit einer offiziellen syrischen Delegation in Moskau teilgenommen hatten.

Somit wird klar, warum der Schiffsverband im Mittelmeer, für den drei russische Flotten (die Nord-, die Ostsee- und die Schwarzmeerflotte) ihre Schiffe bereitgestellt hatten, plötzlich aufgelöst wurde, und warum der Generalstab seine Pläne geändert hat, Schiffe der Nordflotte ins Schwarze Meer zu schicken.

Dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge könnten sich die verfeindeten Lager in Syrien versöhnen. Das bedeute, dass eine militärische Unterstützung für Assads Regime derzeit nicht das Hauptziel sei. Im Gegensatz zum Westen, der die Opposition mit Waffen zu versorgen begann, hat Russland fast alle seine Kriegsschiffe aus dem Mittelmeer abgezogen. Vor Syrien kreuzen bereits Schiffsverbände der Nato. Vor diesem Hintergrund sieht Russlands Schiffsverband wie ein „Tropfen im Meer“ aus.

„Unser Militärobjekt in Tartus ist allein durch militärische Maßnahmen nicht zu erhalten. Wir sind nicht in der Lage, den Ländern, die die syrische Opposition unterstützen, mit militärischen Methoden Widerstand zu leisten“, sagte eine Quelle im russischen Verteidigungsministerium.

Darüber hinaus dementierten die Quellen im russischen Verteidigungsministerium Medienberichte, laut denen die Angehörigen des Stützpunkts in Tartus wegen der heftiger werdenden Kämpfe im Westen Syriens evakuiert worden seien.

Den Quellen im russischen Verteidigungsministerium zufolge unterstützt Moskau die Regierung in Damaskus bei der Aufklärung sowie mit „militärpolitischen Methoden“. Falls sich die Situation dramatisch verändern sollte, kann Russland das gesamte Personal des Stützpunktes in Sicherheit bringen. Bei einem Notfall könnten Flugzeuge der Transportfliegerkräfte und des Zivilschutzministeriums eingesetzt werden, um das russische Personal des Stützpunkts auszufliegen. Die Fluggesellschaft Aeroflot fliegt seit dem 7. August nicht mehr nach Syrien.

„Russland hält sich aus der Situation in Syrien raus. Zudem ist Moskau gegen Gewaltszenarien, die vom Westen gegen Syrien konzipiert werden. Deswegen hängt die Zukunft der russischen Militärobjekte davon ab, wie lange es dauern wird, bis der Frieden einkehrt. Man will hoffen, dass Präsident Baschar Assad die unversöhnliche bewaffnete Opposition zerschlägt, einen Kompromiss eingeht und sich an den Verhandlungstisch setzt“, sagte Igor Korotschenko, Direktor des Zentrums für Analyse des Weltwaffenhandels.

„Russland hat keinen klaren Plan zur Verteidigung seiner geopolitischen Positionen im Nahen Osten“, sagte Militärexperte Juri Netkatschow. Es entstehe der Eindruck, dass die Situation ihrem Selbstlauf überlassen worden sei. Moskau hätte das Assad-Regime wirksam unterstützen können, auch im militärtechnischen Bereich. Falls Assad gestürzt werden sollte, verliert Russland seinen einzigen Verbündeten im Nahen Osten, so der Experte.

Quelle: RIA NOVOSTI

48 Gedanken zu „Breaking: Russland gibt Tartus und Syrien auf!

  1. Russland kann und wird Syrien nicht aufgeben. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Warum jetzt? Es hätte bessere Gelegenheiten gegeben.

  2. Ja mir gefällt das auch nicht. Vielleicht ist dennoch eine Diskussion interessant bei nocheinparteibuch.
    Ein Leser fragte dort:

    “Russland lässt Marinestützpunkt in Syrien ruhen”

    Was wohl nichts anderes heißt, dass auch keine Kriegsschiffe mehr dort aufkreuzen.

    Kann mir mal jemand erklären, was für eine Strategie dahinter stecken soll? Oder ist das einfach nur naiv und feige? Werden die Russen vom Westen vielleicht irgendwo erpresst oder haben beide längst einen Deal gemacht? Wenn die Russen so weiter machen, haben sie den Feind am Ende im eigenen Land!

    Die Antwort des Autors:

    “Dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge könnten sich die verfeindeten Lager in Syrien versöhnen. Das bedeute, dass eine militärische Unterstützung für Assads Regime derzeit nicht das Hauptziel sei. Im Gegensatz zum Westen, der die Opposition mit Waffen zu versorgen begann, hat Russland fast alle seine Kriegsschiffe aus dem Mittelmeer abgezogen.”

    Im Klartext: Russland will in Syrien als Friedensvermittler und nicht – wie die NATO-Staaten – als Konfliktpartei auftreten.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die Rechnung aufgeht und dies auch den neuen Syrienbeauftragten der UNO, Lakhdar Brahimi, unterstützt, wobei zu befürchten ist, dass dieser ebenfalls vor den Karren des Weltterroristen gespannt wird.
    Russland agiert eben aus einer Position der Schwäche heraus. Und wenn oben im Kommentar gesagt wird „Wenn die Russen so weiter machen, haben sie den Feind am Ende im eigenen Land!“, kann man nur berichtigen, die haben den Feind doch bereits im eigenen Land mit den vom Ausland bezahlten NGO’s (in den USA verboten!; in Russland erst mit dem neuen Gesetz eingeschränkt) und Vermittlern im Interesse der eigenen Oligarchen.
    Interessant dazu, wie auf der ganzen Welt Organisationen unterwandert worden sind gibt vielleicht auch der Artikel „Internationale Atomenergieagentur beabsichtigte Spionage in iranischen Atomanlagen“ [http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/209999-internationale-atomenergieagentur-beabsichtigte-spionage-in-iranischen-atomanlagen] und das ist doch mehr und mehr die Realität, dass sich überall Spionage, Militär und subversive Tätigkeit verbirgt, egal ob IAEA oder UNO oder gar diese „humanitären“ Organisationen usw..

    Zur Zeit sieht es in Syrien zumindest besser aus als ohne entschiedenes Eingreifen der Armee. Die Terrorbanden und Söldner haben so allein keine Chance, zerstören aber das Land und töten viele Erwachsene und Kinder. Wie stand nicht „Syrische Terroristen bezahlen 700 Dollar pro geköpften Regierungssoldaten“ [http://www.politaia.org/terror/syrische-terroristen-bezahlen-700-dollar-pro-gekopften-regierungssoldaten/].
    Hoffen wir, dass vielleicht die Nachricht betreffs Tartus wieder einmal etwas ist, was später von amtlicher Stelle korrigiert wird. Denn auch das wäre bei den Medien aus Russland wie „Nesawissimaja Gaseta“ und andere nicht erstmalig.
    Es scheint ja auch ein dauerndes Tauziehen zu geben. Man erinnere sich an die Nachrichten betreffs Kriegsschiffe in Richtung Syrien. Das war auch ein dauerndes „hin und her“ und sollte dann ein eventuelles Anlaufen betreffs Erholung sein oder so ähnlich; Tartus der „Urlaubs-und Erholungshafen“. Ohne Putin und mit Medwedjew, der für Killary gleich noch Dinge getan hatte, um Gefallen zu erheischen, wäre es gleich ganz schlecht. Aber die russischen Militärs und Putin werden schon wissen, dass Syrien nicht fallen darf, und China und Iran ja ebenfalls.

  3. Gott behüte uns. Hoffentlich ist das nur eine Falschmeldung.
    Sollte das stimmen, dann wäre dies ein Beweis, dass die russische Führung zur selben satanischen Verbrechervereinigung gehört wie die der NATO-Mächte. Damit hätte Russland das Schicksal Syriens, Irans und zuletzt sein eigenes besiegelt. Eigentlich sollten wir ja aus der Vergangenheit gelernt haben.

  4. Natürlich und die NATO-Bestien warten schon gierig darauf, Syrien und sein Volk als nächstes zu zerfleischen. Wenn es dazu kommt, und das wird es wenn Russland Syrien wirklich im Stich lassen sollte, dann hätte Russland bis in alle Ewigkeit sein Gesicht verloren und wird als schmutzigster Verräter und Feigling in die Geschichte eingehen.

    1. @ Nostradamus
      Verräter und Feiglinge sind sie für mich schon seit Libyen. Den Rest der russischen Militärgeschichte kann man auch knicken, seit 1917 sind da nur Verrat, Massenmord und Angriffskriege vermerkt. Russland ist ab heute kein Stück besser als die Amis… und verdient den Namen Weltmacht nicht mehr…

  5. @Nostradamus
    Dem kann ich nur zustimmen. Besonders bedenklich erscheint die Nachricht auch im weiteren Zusammenhang mit Meldungen wie folgt:

    Syrien: Amerikanische, britische und französische Spezialeinheiten stehen bereit
    Redaktion

    Amerikanische Militärtransportflugzeuge vom Typ Lockheed C-130 stehen auf Militärstützpunkten im Nahen Osten bereit, um amerikanische Spezialeinheiten nach Syrien zu fliegen. Diese Einheiten sind besonders auf den Kampfeinsatz gegen chemische und biologische Waffen sowie auf die Sicherung dieser Arsenale spezialisiert. Aus westlichen Geheimdienstkreisen wurde am Donnerstag, dem 23.8., berichtet, diese Einheiten stünden einsatzbereit auf Stützpunkten in Israel und Jordanien. Sie sollen syrische Truppen daran hindern, diese nichtkonventionellen Waffensysteme an die Kampffronten zu verlegen oder der Hisbollah zur Verfügung zu stellen. Zugleich soll verhindert werden, dass sie radikalislamischen Rebellen und insbesondere al-Qaida in die Hände fallen.

    Die betreffenden Spezialeinheiten wurden …
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/amerikanische-britische-und-franzoesische-spezialeinheiten-stehen-bereit.html

  6. Hier noch eine Mitteilung vom Militärexperten Igor Korotschenko, Chef der russischen Denkfabrik CAWAT oder auch Moskauer Forschungszentrums für weltweiten Waffenhandel (CAWAT):

    Der Militärexperte Igor Korotschenko, Chef der russischen Denkfabrik CAWAT, kommentierte: „Russland greift in Syrien nicht ein. Moskau ist gegen Gewalt-Szenarien, die der Westen für dieses Land vorbereitet. Das Schicksal der russischen Militäranlage wird deshalb davon abhängen, wie schnell sich der Frieden dort etablieren lässt. Hoffentlich wird Präsident Baschar Assad die unversöhnliche bewaffnete Opposition zerschlagen, um sich dann mit gemäßigten Oppositionskräften an den Verhandlungstisch zu setzen“.
    http://german.ruvr.ru/2012_08_24/86069487/

    Wie war das nicht gleich, die US-Amis setzen im Poker darauf, dass die Russen letztendlich fein brav zuschauen und nur laut schimpfen. Ganz so war es zumindest bisher nicht. Wenn man bedenkt, dass der US-Ami schon seit Jahren an dem arbeitet was jetzt so abläuft, ist es natürlich nicht einfach schnell ausreichend dagegen zu halten, auch wenn man aus Schaden und libyschem Blut klüger geworden ist.

    Die Nesawissimaja Gaseta hätte also geschrieben:

    Die Nesawissimaja Gaseta schrieb am Freitag, der Schiffsverband der russischen Kriegsflotte habe das Mittelmeer „demonstrativ“ verlassen. Die Nato habe vor der syrischen Küste viele Marinekräfte konzentriert – vor diesem Hintergrund habe der russische Verband wie ein „Zwerg“ ausgesehen.

  7. War nicht anders zu erwarten,auf Russen u.,russische Politik konnte man sich noch nie verlassen-das mußte schon das slawische Brudervolk Serbien 1999 am eigenen Leib bitter erfahren.Hätten sie mal alle nicht so erbittert gegen das deutsche Reich gekämpft.

    Wenn Deutschland stirbt,
    dann geht das Licht der Welt aus!
    Joseph Goebbels

  8. @Steffen Hatte man nicht vor kurzem noch ein großes Militärmanöver in Syrien angekündigt, an dem sich russische, chinesische, iranische und syrische Verbände aus Marine, Luftwaffe und Bodentruppen beteiligen? Und jetzt macht man plötzlich einen auf Schoßhündchen? Das stinkt doch alles zum Himmel!
    Für mich sieht das nach einem einzigem schmutzigen Spiel aus, bei dem Russland mitwirkt.

  9. Filmvorlage gratis mit open end: „Gold-Zins“ von 4 Prozent mit Schadensersatz muss bezahlt werden.
    Der Link(1) von politicalvelcraft.org vom 09.03.2012, einfach eingoogeln: (dark-cabal-in-the-u-s-aka-bushes-clintons-obamas-their-minions-have-been-delivered-a-death-blow-massive-resignations-have-started-like-barney-frank/) nimmt Bezug auf den Redevortrag von Lord James of Blackheath vom 16.02.2012 im House of Lords. Dieser Lord soll dann den Tipp erhalten haben, sich an Lord Sasson zu wenden (siehe auch die Rede sowie die Geschichte der Sassons betreffend, politaia.org-Beitrag). So kommt man weiter zu der Feststellung, dass diese Sassons ihr Vermögen durch Drogengeschäfte in China erworben haben soll. Die Queen adelt eben u.a. was Geld bringt. Jedenfalls belegt gleicher Link(1) weiter unten, die Verteilung untereinander mit derem Schreiben: „The Committe of 300 The World Bank Group – USA“, der 15 Billionen-Dollar (ca. 12,5 Billionen Euro). Ich habe deshalb China mit erwähnt, da in Zusammenhängen unter nachfolgenden Ausführungen immer wieder China auftaucht (wer es glauben will/kann, bis die Wahrheiten bewiesen und Urteile gesprochen worden sind):
    -Fulford vom 21.08.2012-Politia.org-Beitrag,
    -eingoogeln:„White Hats Report #48“), zu den aktuellen Verhaftungen (eingoogeln: consciouslyconnecting.blog.com/2012/07/25/bankers-and-brokers-and-inside-traders-arrested-oh-my/) und
    -um letztlich zum Pudels Kern zu gelangen: „The Great Revealing: US-Marshals Expose Biggest Scandal in History“, written by David Wilcock, Friday, 20. July 2012“ auf seiner Site “divinecosmos.com”.
    http://divinecosmos.com/start-here/davids-blog/1066-great-revealing
    Das ist echt der Hammer. Urteilt danach selbst, wo der Austausch statt finden muss. Sehr interessant ist letztlich auch die perfekte Parallel-Struktur von System-Verteilung, Rechtsstruktur die ebenso, insbesondere die Übergänge vom Alten Testament in das Neue Testament in einem anderen Licht erscheinen lassen.
    Lg

  10. und täglich grüßt das Murmeltier: Rußland ist also feige und böse, weil es sich nicht superheldenmäßig tapfer dem bösen Westmächten atomraketenschwingend in den Weg stellt. Scheinbar begreift ihr nicht, daß die angloamerikanischen Oligarchen genau dies wollen: Rußland in viele kleine Konflikte hineinziehen, zermürben, dazu im Inneren Unruhe und Unzufriedenheit schüren, bis man in der Lage ist zu behaupten, man müsse nun die russischen Atomwaffen „sichern“ und „humanitär“ intervenieren. Rußland ist in einer Zwickmühle, über die wir als Zuschauer kein Urteil haben. Ihr spielt den Agressoren in die Hände, wenn ihr Rußland und nicht diese für das syrische Unglück verantwortlich macht, dabei vergessend, daß es „unsere“ Machthaber sind, formal „demokratisch von uns legetimiert“, die die Welt mit Krieg und Raub überziehen. Von Rußland zu fordern unseren Machthabern die Grenze aufzuzeigen ist schlicht unredlich – wir müssen das tun. Für Rußland steht im übrigen viel mehr auf dem Spiel als nur Syrien und Rußland weiß um seine Schwäche, im Falle eines Falles hatt die Nato nur vor den Atomwaffen Respekt, denn die sonstigen russischen Streitkräfte sind zahlenmäßig und qualitativ der Nato weit unterlegen. Der Marineaufmarsch im Mittelmeer hat das nochmal überdeutlich gemacht.
    Also, schimpft nicht auf den zu schwachen Freund, sondern überlegt lieber wie der übermächtige Feind überwunden werden kann.

    1. @ einspruch

      Also, schimpft nicht auf den zu schwachen Freund, sondern überlegt lieber wie der übermächtige Feind überwunden werden kann.

      Dass Du ein Freund russischer Politik bist, bezweifle ich nicht. Aber verlang doch bitte nicht von anderen, sich genauso devot vor diesem verräterischen russischen Pack zu verneigen. Freundschaft und Ehre sind zwei Begriffe, die sich mit Russlands Verhalten nicht decken und noch nie gedeckt haben. Deutsche Zusagen wurden auch unter widrigsten Bedingungen gehalten (siehe WK I). Was da abläuft, ist unentschuldbar und ärmlich! Ich jedenfalls sehe meine Befürchtung hinsichtlich Russland (die heissdiskutierte Lawrow-Kritik) vollkommen eingetroffen. Russland ist für mich UNTENDURCH – eine Freundschaft auf Augenhöhe mit diesem Land kommt niemals wieder in Frage. Aus, vorbei, verspielt!
      Und Du bzw. Deine Erwartungen werden noch ihr blaues Wunder mit diesem „Freund“ erleben, da geb ich Brief und Siegel!

  11. Warum Rußland nie besiegt wurde

    Das Problem ist ein strukturelles militärisches: Bis dato beherrschte die City of London eigentlich ein Seegebiet mit angrenzenden Ländern. Zukünftig beherrscht Eurasien ein Landgebiet mit angrenzenden Meeren. Mit Kriminellen und Piraten kann man weite menschenleere Meere beherrschen, auf denen praktisch Gesetzlosigkeit herrscht. Bei menschenreichen Landmassen funktioniert das aber nicht.

    Weil im weiten Inneren Rußlands von Anfang an mehrere überlebensfähige Wirtschaftsstrukturen vorhanden waren, konnte es nie von See her erobert werden. Wikinger, Mogolen,Türken, Napoleon und Hitler fielen praktisch immer nur zeitweise in Rußland ein, ohne es wirklich endgültig besiegen zu können.

    In Indien mit seinen langen Küsten und einem Klima, ohne extremen Frost, konnten die Schiffe der City of London dagegen die Wirtschaftsstruktur dominieren. Aber nun entsteht mit Rußland China und Indien eine politische Landmasse, die innerhalb ihrer Grenzen alle Waren praktisch ohne Flotte transportieren kann! Einen Seeweg nach Indien oder China, den braucht man heute nicht mehr unbedingt!

    Und das hat Usraöl längst richtig erkannt und versucht mit allen Mitteln ein erstarkendes Eurasien zu zerschlagen. Gerade der Umstand, daß diese Wirtschaftsmacht sich inzwischen etabliert hat, der macht in der Cty of London die Krise aus. Früher verkaspertedie Londoner Nomenklatura ihre Kolonien. Heute ist sie gezwungen, die eigene Bevölkerung zu verkaspern, wenn sie weiter an der Macht bleiben will.

    An Zinseszinsen ist dieser Wirtschaftsblock überhaupt nicht interessiert! Eurasien wird wie das Deutsche Reich ab 1933 schon bald zum Tauschhandel übergehen, und es wird diesen Wirtschaftskrieg gewinnen; denn außer ungedeckten Schecks hat der Westen praktisch nichts mehr, zum Tauschen anzubieten. – Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Wir können immer noch unsere Organe verhökern, und tun es ja bereits erfolgreich!

  12. Wer sich nicht wehrt wird zum Clown ………..
    Gerade Russland hats in der Hand !!
    Ansonsten stimm ich Nostradamus zu
    Nostradamus sagt:
    24. August 2012 um 15:19

    Gott behüte uns. Hoffentlich ist das nur eine Falschmeldung.
    Sollte das stimmen, dann wäre dies ein Beweis, dass die russische Führung zur selben satanischen Verbrechervereinigung gehört wie die der NATO-Mächte. Damit hätte Russland das Schicksal Syriens, Irans und zuletzt sein eigenes besiegelt. Eigentlich sollten wir ja aus der Vergangenheit gelernt haben.

    Aber es ist keine Falschmeldung !

  13. @einspruch

    Also, schimpft nicht auf den zu schwachen Freund, sondern überlegt lieber wie der übermächtige Feind überwunden werden kann.

    Das ist natürlich richtig. Es geht hier eher um eine Aufarbeitung dessen wo wir stehen und dann sollte man, wir überlegen, was wir tun können. Letztendlich betrifft es auch uns schon kontinuierlich durch Raub auch des Eigentums unserer Nationen bis mittlerweile in den Mittelstand hinein und was betreffs ESM und Bundeswehreinsatz im Inneren auch gegen die eigenen Bürger „rechtens“ wird oder bereits wurde ist ja hoffentlich bekannt. Die Irren müssen gestoppt werden, welche teils noch meinen „Gottes Werk“ zu tun.

    Dennoch ist auch bis in die Russische Presse auch der „Wurm drin“.
    Steht doch z.B. in völlig richtigem Verweis auf die anstehende Gefahr einiges in dem Artikel „ Freischärler – Waffe syrischer Opposition http://german.ruvr.ru/2012_08_24/86139660/
    Die Gefahr die davon ausgeht, dass um Sold bemüht diese als nächstes in den Kaukasus und die russische Südflanke einsickern werden, wenn es bezahlt wird, ist ja völlig richtig. Aber da von Freischärlern sprechen und nicht Ross und Reiter beim Namen nennen, wer bezahlt, das es als Ersatzarmee nicht erst seit den Ausbildungslagern in der Türkei verwendet wird, ist mir wieder unglaublich. Das sind Terroristen und Söldner und keine Freischärler. Die Leute sollten doch endlich mal dazu lernen und sich auch trauen richtigen Journalismus zu betreiben.
    Ja bei uns ist es z.B. unter dem Diktat des Springer-Konzerns natürlich noch schlimmer, welcher also laut Junge Welt bei den am Kiosk gekauften Zeitungen immer noch führend ist, schon allein durch die Bild: “ Im Bereich der sogenannten Kaufzeitungen erreicht der Konzern damit einen Marktanteil von 78,6 Prozent; Bild allein kommt auf 74,6 Prozent. Kaufzeitungen sind wegen ihrer Massenwirksamkeit besonders geeignet für politische Kampagnen. Das beweist gerade die Bild immer wieder.“

  14. Ach ja, vielleicht außer den militärischen Erfolgen der Syrischen Armee gegen die Söldner und islamistischen Terroristen, und dem vermeintlichen Rückzug Russlands noch etwas aus der Diplomatie:

    Iran will „kaum ablehnbare Lösung“ für Syrien-Krise anbieten

    Angesichts der andauernden Gewalt in Syrien hält der Iran ein eigenes Konzept für die Belegung des Konfliktes parat und will es beim bevorstehenden Blockfreien-Gipfel in der nächsten Woche in Teheran unterbreiten.

    Das iranische Angebot sei sehr realistisch, die Kritiker würden es schwer haben, es abzulehnen, sagte Außenminister Ali Akbar Salehi nach Angaben der Internetzeitung Al-Quds al-Arabi. …“
    http://de.ria.ru/politics/20120824/264260502.html

  15. Mit dem „Zurückweichen“ Russlands zu diesem Zeitpunkt hat wohl keiner gerechnet. Gerade deshalb halte ich dieses Vorgehen für einen genialen Schachzug, und zwar aus folgenden Gründen:
    Russland bezeugt seine Friedfertigkeit vor aller Welt. Und zu Recht verspricht sich die Putin-Regierung dadurch Vorteile im Hinblick auf seine inneren und äußeren Belange. Es mag zwar sein, dass auch Eigennutz dabei eine Rolle spielt (alle Machtinhaber sind halt Karrieristen), aber mir ist jeder willkommen, der zur Verhinderung weltweiter Kriegsgewitter und zur Beendigung des Sklavenhaltersystems beiträgt.
    Russlands (auch Irans) glaubhaftes Streben nach friedlichen Problemlösungen reißt den US-IS-GB-Kriegern und ihren medialen Propangandisten die Maske vom Gesicht nach der Devise: Euren Krieg machen wir nicht mit.
    Die nach Wahrheit suchende und nach Frieden strebende Öffentlichkeit bei uns und anderswo ist sicher dankbar für Russlands Politik der De-Eskalation.
    Dies alles möchte ich den Vorkommentatoren, vor allem @nostradmus, zu bedenken geben.

  16. Lawrow und auch Putin haben auch den sowjetischen Standpunkt zur Geschichtsschreibung des 2.WK in den letzten Jahren immer wieder bekräftigt, d.h. daß Deutsche und Balten von denen nichts erwarten können in Punkto Wahrheit. Das sind Anzeichen dafür, daß sie sich mit dem herrschenden Imperium der Lüge und des Schuldgeldes geeinigt haben.

  17. @Steffen: die Vielfalt der russischen Medien ist viel größer als bei uns. da gibt es staatsnahe als auch staatsfeindliche und dazwischen ein sehr breites spektrum mehr oder minder unabhängiger Medien (zB http://www.fergananews.com oder http://www.centrasia.ru , beide spezialisiert auf Mittelasien) Aus mitteleuropäischer Sicht wirkt das sehr unübersichtlich, es ist aber schlicht das Gegenteil von unfreier Presse. Bei StimmeRußlands frage ich mich immer, ob die nicht mal einen ordentlichen Dolmetscher für ihre deutschen Texte organisieren können, oder ob die sprachliche Unbeholfenheit ein Stilmittel sein soll. RiaNovosti ist staatsnah, aber irgenwie peinlich darauf bedacht nicht „Sprachrohr der Regierung“ zu sein oder auch nur so zu wirken. Ein wirkliches Regierungsorgan ala alter Pravda scheint es nicht zu geben, am ehesten vielleicht der 1.Kanal des Fernsehens (kenn ich selbst nicht). Alles in allem ist die russische Medienlandschaft unübersichtlich, dabei aber durchaus gehaltvoll – wenn man Muse, Zeit und Sprachkenntnisse hat. Das Land selber ist innerlich zerissen, ein Krieg irgendwo würde der putinschen Balance die Füße weghauen, das Land an den Abgrund bringen, wo es die angloamerikanisch-zionistischen Eliten gerne hätten. Alles im allen ist es nicht geeignet um unser Retterbedürfnis darauf zu projizieren. Als Karikatur sähe das dann so aus: Putin auf dem Kremel sitzend, ein Fuß an das Pulverfaß Kaukasus gekettet, der andere an das Pulverfaß Mittelasien. in einer Hand das Atomschwert, mit dem er sich sich die Bluthunde vom Leibe hält, wärend er mit der anderen versucht die Lunten an den Pulverfässern zu löschen die immer wieder neu angezündet werden, dabei ümschwärmt ihn ein ganzer Schwarm kasparowgesichtiger Wespen und stichelt ohne Unterlass. (kannst du gerne malen)
    Das Letzte was Rußlan im Moment gebrauchen kann ist ein Krieg.

  18. @Einspruch Es geht in erster Linie darum, eine Abschreckung gegen einen NATO-Angriff aufrecht zu erhalten, ich spreche noch nicht einmal von einem Erstangriff gegen die NATO, sondern von einer Pufferzone, allein durch die Anwesenheit.
    Es mag schon sein, dass die militärische Schlagkraft Russlands nicht auf der selben Ebene ist wie die der NATO, aber ich denke dass da seit der Regierungsübernahme Putins,in allen militärischen Bereichen wieder viel aufgerüstet und modernisiert wurde, demzufolge hätte Russland durchaus genug Stärke um den Westen in die Schranken zu verweisen und zumindest Syrien mit zivilen Hilfsgütern zu unterstützen, aber es tut nichts dergleichen.

  19. @jo Du sprichst mir aus der Seele. Da muss man sich doch die alles entscheidende Frage stellen, Wann kam Russland jemals irgendeinem seiner Freunde oder Verbündeten wirklich zu Hilfe?
    Nämlich nie!!! Wenn es schon seinem eigenen Glaubensbruder Serbien nicht zu Hilfe kam, wie soll man dann noch erwarten, dass es irgend jemand anderem ernsthafte Unterstützung gibt?
    Schon der Che warnte Fidel Castro davor, zuviel Vertrauen und Hoffnung in die Sowjetunion zu stecken, und er sollte Recht behalten.

  20. @nordlicht Ich verstehe deinen Standpunkt und stimme dir auch zu. Manche russischen Führungsleute mögen vielleicht ein Interesse an einer friedlichen Lösung haben, aber diese Kreaturen im Pentagon und im NATO-Rat leider nicht.

  21. Wie man in Kommentaren von amerikanischen Patrioten lesen konnte, bauten einige auf ein wiederbelebtes Russland und seine orthodoxe Kirche als Pfeiler gegen das USZion-Imperium. Das scheint etwas zu unbegründet, denn eine Wiederbelebung hat es vielleicht teilweise gegeben, aber auch einen rücksichtslosen Kapitalismus und diese Oligarchen haben wirklich Elend verursacht zu Jeltzins Zeit und sind teilweise noch da und Putins Freunde.
    Natürlich wurde die russische Kultur schwer beschädigt fast vernichtet durch den Bolschewismus, der nicht typisch russisch war, eher anti-russisch, wie Solschenizyn es darstellt. Insofern ist das kein gutes Zeichen, daß Lawrow und Putin so die sowjetische Geschichtsschreibung inclusive des Tribunals von Nürnberg gefeiert haben.
    Vielleicht gibt es außer Solschenizyn auch mehr Russen, die russisch denken, aber sonst scheint die Wiederbelebung nur äußerlich und oberflächlich zu sein, mehr Macht- und Geschäftspolitik, vielleicht ohne Prinzipien.
    Das westl. Konzernkonglomerat ist auf Lügen gebaut, überall von Geschichte bis Finanz und das aufzudecken wird seine Macht ins Wanken bringen, sei es Stein für Stein. Ich kann natürlich mit der Einschätzung auch verkehrt liegen…

  22. Mein Kommentar beim Honigmann am 22.08.2012 bezüglich eines Beitrages bei fr-online über politia.org, dass Ackermann jetzt unter Putin tätig wird:
    Russland ist nun seit Mittwoch Teil der WTO, was besonders dem TheCityUK-Lobbyverein der City of London gefällt (vgl. Politaia.org-Beitrag “London City begrüßt WTO-Beitritt Russlands” vom 22.08.2012). Was kann das nun heissen? 1. Hier wird doch die “BRD” (da eh nur Vasallenstaat) einfach umgangen. 2. Der pro-anglo-Ackermann schafft die finanziellen und vertraglichen Rahmenbedinungen zur NWO. 3. China wird dadurch geschwächt. 4. Es kann m.E. weiter als ein indirektes Zugeständnis und als Freibrief verstanden werden, dass Russland bei den Nato-Angriffskriegen außen vor bleibt und als Gegenleistung seine Resourcen mit der City teilt und mit den Angriffskriegen auf Syrien und Iran einverstanden ist unter Teilhabe der Kriegsbeute.

    1. @ Andrea
      Russland weiß, dass es auf der Speisekarte steht – genau wie China! Andererseits ist eh alles der selbe Verein, Ackermänner gibt es da wie Sand am Meer… Russland will nur vor dem Zuschlagen (das müssen sie wohl irgendwann rein präventiv) einen kriegsgeschwächten und anderweitig gebundenen Gegner vorfinden – leider um den Preis syrischen Blutes… Wenn der Iran nun an seiner Beistandszusage hält, wird er mit dem Eintritt der NATO nach Syrien (nun vermtl. innerhalb von Tagen/Stunden) in den Krieg gezwungen oder verliert auch sein Gesicht…
      Oder in Kurzform: solange die NATO nicht vors Maul kriegt, läuft der NWO-Zug auf ruhigem Gleis – daran können mit ESM und Konsorten nun auch Bürger/Wähler nichts mehr ändern. Wer hierzu aufs Bunderverfassungsgericht hofft, ist mit einem auf Russland hoffenden Syrer(-in) zu vergleichen.

  23. Daß Russland keinen Krieg riskieren würde war mir schon lange klar. Man darf nicht vergessen, daß es für Russland gefährlich wäre, wenn man sich bei Syrien zu weit aus dem Fenster hängen würde und Syrien am Schluß trotzdem kollabiert. Die Februarrevolution 1917 wäre nicht ausgebrochen, wenn Russland den Krieg damals nicht verloren hätte. Ein gescheitertes Engagement in Syrien würde den Glauben in die russische Führung enorm ins Wanken bringen. Der Westen würde liebend gerne eine Revolution in Russland lostreten.

  24. Wenn Putin etwas gegen die Bedrohung durch die westlichen Kolonialtruppen machen wollten, wäre doch das Klügste, Wahrheiten zu veröffentlichen über 9.11, Israel, Palästina, Irakkrieg usw. bis hin zum 2.WK, die sie sicher in ihren Archiven haben. Damit hätten sie das Lügenimperium so beschäftigt und in Schrecken versetzt.

  25. @ jo: schön das du weißt wessen Freund ich bin. Aber wenn du mich fragst: Politik hat nie und an keiner Stelle in Raum und Zeit etwas mit Freundschaft zu tun. Was mich hier anpickt ist, daß hier ständig unbegründete Erwartungen an Rußland gehegt werden, die es selbst dann nicht erfüllen könnte, wenn es wöllte. Und dann wird Geschrei veranstaltet und von Verrat etc geschrien wenn Rußland schlicht und erwartbar versucht die eigenen Interessen zu verteidigen. Daß dann aber auch noch so getan wird, als wäre Rußland, und nicht unsere verbrecherischen Regimes hier im Westen für das Elend in Syrien verantwortlich – das ist Heuchelei. Rußland ist, ganz unabhängig von der jeweiligen Regierung dort, das Hauptziel der angloamerikanisch-zionistischen Zerstörungswut. Nicht China und nicht Iran und nicht Syrien. Und dies schon seit Jahrhunderten. Wenn Rußland fällt hat das Sklavenhalterregime gewonnen. Das ist der einzige Grund, warum ich der Putinschen Politik etwas abgewinnen kann, ansonsten bin ich ein Freund der russischen Völker, nicht der Regierung.

  26. Was bedeutet der WTO-Beitritt Russlands, wie Amdrea fragt, oder hat Russland eine von der westl. Plutokratie unabhängige Währung? oder streben sie die an? Ich weiß nicht aber sie hatten auch eine Depression (?) China? (China will seine riesigen Berge von Dollar in Europa oder auch Afrika anlegen, oder auch in Iran, d.h. in Sachwerte umwandeln, wird aber daran gehindert?) Das wären weitere Tatsachen, damit man das verstehen kann, was läuft und es war der springende Punkt in D in den 1930ern, die Währungspolitik, nicht? außerdem haben die NS in ihren Reden wahrhaft geredet, wenn man das vergleicht und nachprüft. Tatsachen, wie gesagt.
    Dazu ist eine Schrift bei scribd, die ich aber sonstwo nicht finden konnte mit Ziaten zur Währunspolitik als Auslöser des 2.Weltkrieges von z.B. General Fuller, dem sowjetischen Botschafter in London und Paris KRISTJAN JURJEWITSCH RAKOVSKI usw. http://es.scribd.com/doc/19457571/Die-Wahrungspolitik-als-Ausloser-des-2WK
    als Parallelen.

  27. Ach so …….

    City of London begrüßt Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation

    http://www.politaia.org/wirtschaft/banken/city-of-london-begrust-beitritt-russlands-zur-welthandelsorganisation/

    Die Londoner City begrüßt den formalen Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) und hofft, dass dieser zur Entwicklung des Moskauer Internationalen Finanzzentrums (MFZ) und dem freien Handel Russlands mit anderen Staaten beiträgt.

    Russland ist am Mittwoch offiziell zum 156. WTO-Mitgliedsland geworden – das Inkrafttreten des Beitrittsprotokolls setzte dem 18-jährigen Verhandlungsmarathon ein Ende.

    „Wir begrüßen mit der größten Freude den Beitritt Russlands in die Welthandelsorganisation. Teil dieses Beitritts waren die von Russland initiierten Maßnahmen zur Öffnung seiner Wirtschaft, unter anderem eine Senkung der Tarife für eine Reihe von Industriegütern sowie eine phasenweise Liberalisierung des russischen Dienstleistungssektors“, heißt es in einer Mitteilung der Organisation TheCityUK, die die Firmen der Londoner City repräsentiert.

    Wie TheCityUK betonte, hat das Finanz- und Geschäftszentrum der britischen Hauptstadt besonderen Grund, sich über die Aufnahme Russlands in die WTO zu freuen, da dies auf Fortschritte in zwei wichtigen Richtungen hoffen lasse: In der Tätigkeit der russisch-britischen Arbeitsgruppe zur Gründung des MFZ (dessen Ko-Vorsitzender neben dem russischen Vertreter Alexander Woloschin der jährlich wiedergewählte Lord Mayor of London ist, das letzte Treffen hatte im Juli in Moskau stattgefunden, das nächste ist für Ende des Jahres in London angesetzt) sowie in der WTO-Arbeitsgruppe LOTIS (Liberalisation of Trade in Services) und deren russischer Abteilung, die den Dienstleistungssektor den globalen Standards anpassen sollen.[1]

    Da sind die Globalisten wieder einen Schritt weiter .

  28. Sehr guter Artikel, danke Andrea (Entschuldigung „Amdrea“ verschrieben) und Freddy, weil hier für Laoen, wie mich das Wesentl. erklärt wird:
    Globalisierung, WTO: „Dieses manchmal als “neoliberal” bezeichnete Modell marginalisiert Umweltregelungen, Gesundheitsschutz und Arbeitsstandards, um Transnationalen Konzernen (Trans National Corporations, TNCs), sogenannten “Multis”, günstige Versorgung mit Arbeitskräften und Rohstoffen zu gewährleisten. Die WTO ermöglicht der Wirtschaft darüber hinaus den Zugang zu ausländischen Märkten, ohne daß länderspezifische Auflagen respektiert werden müssten.“
    freie Fahrt für Finanz-Hyänen und -Schakale (Wayne Paul, Bruder von Ron Paul)

  29. Letztendlich geht es um den Iran, denn der Iran ist das eigentliche Ziel. Ich denke das die Russen recht genau wissen um was es geht, doch sie werden wohl die Hände nicht schmutzig machen. China und Russland haben ihr Veto eingelegt und werden weiterhin ihr Veto einlegen. Der Westen kann dann nur indirekt die Rebellen unterstützen, nicht hochoffiziell. Denn durch das Veto von Russland und China kann der Westen nicht offiziell intervenieren und wenn sie es trotzdem tun, werden sie damit die UNO-Charta missachten und brechen. In diesen Fall wären die Westmächte eindeutig die Kriegsverbrecher.
    Also intervenieren die Russen nicht direkt, sondern achten die UNO-Statuten. Und das ist eine gute und richtige Entscheidung.

  30. Meldung Tartous – eine Ente?!

    Vielleicht doch wie von mir vermutet zu Anfang – wieder einmal von solchen wie „Nesawissimaja Gaseta“ und ähnlichen aus dem Schwarm kasparowgesichtiger Wespen – eine Ente?! :

    Bezüglich Tartous:

    C. Hoerstel berichtet, dass er mit einer Kollegin von RT über diesen Sachverhalt gesprochen hätte. Sie wiederum soll Kontakte zu einem leitenden Offizier der “Tartous-Plattform” haben, der diese Nachricht dementiert hätte.
    … nachzulesen bei Hoestel-FB.
    http://www.sarsura-syrien.com/syrien-drohungen-aus-frankreich-und-usa-kriegsvorbereitungen-laufen/#comment-36374

    1. @ Steffen
      Nichts würde mich in politischen Belangen gerade mehr freuen, als dass hier eine Riesen-Ente im Umlauf gesetzt worden ist. Dafür spricht die bisher fehlende Presseberichterstattung in MS-Medien. Trotzdem tendiere ich derzeit zum Glauben an den russischen Rückzug.
      Andererseits sind gerade wieder massiv Falschmeldungen (siehe Saif al-Islam) im Umlauf – sicher ist bei Pressedingen nichts…

  31. Bei rense.com war nichts zu finden wegen Tartus und iraq-war.ru ist seit 2 Tagen nicht da (war vielleicht schon öfters weg)- muß man mal abwarten, aber Kommenatre bei press.tv sind auch skeptisch ob Verlass wäre auf Russland (hat aber auch nichts direkt zu Tartus).
    Aber noch was zu FED etc., weil Ron Paul jertr das auch zum Thema bei der Wahl macht und er will ja auch die Kriege beenden, bloß wird er wieder keine Chance haben:
    Hier http://www.activistpost.com/2012/08/russias-end-fed-movement-gains-traction.html
    wird berichtet, daß auch in Russland eine Gruppe Dama-Abgeordneter, wie Paul, der russischen Zentralbank die Befugnis wegnehmen will, die Zinssätze zu bestimmen, die z.Zt. bei 8% lägen, und diese Befugnis der Regierung übergeben will.
    Diese Leute werden aber wie Paul in den US nicht ernst genommen, als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht. In dem Artikel steht aber nebenbei, daß diese russ. Zentralbank privat ist und die internationale Hochfinanz bestimmt, der IMF wie in den US. Davon habe ich bisher noch nichts gehört, und man muß mal abwarten, was dazu noch zu finden ist.

    1. @ Netzband
      Das ist ja interessant. Die russ. Zentralbank wird sicher auch von der (jüdischen) Banker-Elite Russlands betrieben, analog zur FED und anderen Instituten. Diese winzige Schar führt die ganze Welt an der Nase herum wie einen Tanzbären.

  32. naja, unter „Geschichte“ steht hier etwas Bedenkliches:
    http://www.wiwiwiki.net/index.php?title=Russischer_rubel
    Die weltweite Finanzkrise 2008 traf den russischen Staat verzögert. Durch die global verlangsamte Wirtschaft brachen die Rohstoffpreise ein. Dies traf Russland am meisten. Als die US-Börsen abstürzten, ließen sich internationale Investoren ihre Anteile in Russland, die etwa den halben russischen Börsenmarkt ausmachen, auszahlen. Nachdem die russischen Aktien um 20% sanken brach auch hier die Börse zusammen. Die russischen Ölaktien sind seitdem um 60% gefallen. …
    d.h. die russische Regierung scheint nicht so unabhängig zu sein.
    (P.S. Kukenich ist noch ähnlich Ron Paul in den US)

  33. @einspruch

    Besonderen Dank, denn diese Machenschaften, diese Herrschaft von mafiösen Bankster-Strukturen infolge Herrschaft über Geld und Geldmenge, wie beschrieben seit Jahrhunderten von London City/Rothschild, betrifft uns leider im Kapitalismus, im „freien Markt“, fast alle.

    Hier der Anfang aus dem Artikel http://nstarikov.ru/blog/20210

    Russlands Zentralbank hat Russland zu gehorchen

    Diese Essenz ist der erste Schritt zur vollen nationalen Souveränität, die ich in dem Buch „Die Verstaatlichung des Rubels“ beschrieben habe. Heute ist die russische Zentralbank unabhängig und untersteht nicht dem russische Staat. Alle seine „Untergebenen in Russland – nicht mehr als eine Scheinehe“.

    Und dies ist ein wichtiger erster Schritt in Richtung auf die vollständige staatliche Souveränität Russland. Nachdem einer Arbeitsgruppe den Gesetzentwurf entwickelte hatte, Beamten zu verbieten, dass diese Immobilien im Ausland haben, liegt der Staatsduma ein Gesetzentwurf vor „Über Änderungen des Föderalen Gesetzes „Über die Zentralbank der Russischen Föderation (Bank von Russland)“ (in Bezug auf die Verbesserung der Wirksamkeit der Ausstellung und Verwendung von Rücklagen).

    Die Diskussion über die Notwendigkeit für die „Nationalisierung der Zentralbank“, dass es der Regierung unseres Landes unterzuordnen ist, gibt es eine lange Zeit. Ich erinnere mich, dass fast unmittelbar nach seiner Wahl zu seiner ersten Amtszeit, Vladimir Putin die Unabhängigkeit versuchte, um der Bank von Russland abzuerkennen diese Rechte. Das hat nicht funktioniert – alle Fraktionen waren gemeinsam dagegen.
    ….

    Nun, wenn man das betreffs privater Zentralbank hört und liest, wird ja der Hass „des Westens“ auf Putin noch völlig klar und alle, die nur Lügen im Kopf, verblendet mit Gruselmärchen, folgen, graben wieder mal an der eigenen letzten Ruhestädte. Uns ist bereits geholfen, wenn die Macht der Bankster eingeschränkt werden kann, die auch uns bedrohen mit Schuldknechtschaft. Und wenn dann Putin zuallererst die Interessen Russlands vertritt, tja was würden wir denn von unserem Staatsoberhaupt erwarten, doch nicht dass diese zuallererst der internationalen Hoch-Finanz huldigen, der Medienhoheit wie der Frau Springer mit den über 74% Anteil an den Verkaufszeitungen und dem „Großen Bruder“ von über dem „Großen Teich“, der Besatzungsmacht, sondern dass Interessen Deutschlands vertreten würden und umgesetzt. Doch wir sehen ja das Gegenteil; der „Irre im Rollstuhl“ ist wohl gar nicht ganz so irre, denn der will dann den Posten mit Immunität, unbekanntem Gehalt usw. kassieren! Was wird und wurde anderen versprochen oder was erhofft man zu bekommen, nach „guter Führung“.

  34. Ja Dank an Euch, wieder was dazugelernt; leider kann ich kein Russisch, und nicht alles ist engl. dort. Aber N.Starikov ist auch bei http://orientalreview.org/
    interessante Seite mit viel russischen Schreibern auch- aber um es kurz zu machen schau ich immer nach deren Geschichtsbild, und Nikolai Starikov wiederholt in: Episodes 5. Who paid for World War II? – nur, daß Wallstreet NS-Deutschland finanziert hätte, bis in den Krieg. Das kann man aber bezweifeln. Genauso wie Wayne Madsen (USA) schreibt, daß die Revisionisten der Geschichtsschreibung im Dienste der Wallstreet-Barone stünden so wie auch weiland die sog. Nazis schon und wie andere dort, die jahrelangen Angriffsvorbereitungen des Bolschewismus auf Europa als Nazipropaganda abtut. Suworow u.andere wird anscheinend unter „Revisionisten“ eingeordnet.
    Allerdings gehen diese Meinungen nicht auf Dokumente ein.
    Dabei kann man sehen, um was auch in Russland gestritten wird, und so wie heute der Besitz und die Kontrolle der Zentralbanken vernebelt ist, kann man bezweifeln, daß sie das aufklären können oder wollen. Aber wenn man betrachtet, wer die Propaganda für den heutigen Krieg gegen den Terror macht, Neocons, Medienkonzene sind da leider sehr viele Juden beschäftigt, die für die Interessen der internationalen Finanz engagiert sind.
    Trotzdem kann sein, daß Nikolai Starikov mit seiner Einsicht über Putins Rolle recht hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.