westliche Medien (NewYorkTimes) geben jetzt zu, dass die Landreform in Zimbabwe keine Katastrophe war

erschienen bei einartysken

Als Roger Boka mit seinem Auktions-Geschäft in den 90-er Jahren begann, waren die Tabak-Börsen der Stadt gedämpfte Plätze, außer der einschmeichelnden Stimme des Auktionators. Eine Handvoll weißer Farmer, von denen jeder hunderte Tabak-Ballen verkaufte, kamen in Sportwagen, checkten in den besten Hotels der Stadt ein und warteten auf ihre dicken Schecks.

In der Auktionssaison dieses Jahres herrscht eine ganz andere Szene unter dem höhlenartigen Dach der Bock Tobacco Auction Floors. Jeden Tag kommen hunderte Bauern in Minibussen an und auf der Ladefläche von Pickups, viele mit Frau und Kindern im Schlepptau. Sie campen die Nacht über auf offenem Feld in der Nähe und schwärmen dann in die Halle mit tausend Geräuschen, um ihre Ernte zu verkaufen. Es war lebhaft und gedrängt; zwei Frauen kamen in dem Auktionssaal nieder. Der sichtbarste Unterschied aber war die Farbe ihrer Gesichter – alle waren sie schwarz.

7 Gedanken zu „westliche Medien (NewYorkTimes) geben jetzt zu, dass die Landreform in Zimbabwe keine Katastrophe war

  1. Sehr traurig, dass diese Seite hier die die rassistische Enteignung weißer Farmer gutheißt. Die Enteignung gesetzestreuer weißer Farmer, welche ehrlich Steuern zahlten, Arbeitsplätze schafften und die schwarze Bevölkerung Simbabwes mit Nahrung versorgten. Man müsste sich mal vorstellen, was los wäre wenn schwarze enteignet werden würden, nur weil sie schwarz sind. Die Hölle wäre international los. Jedoch wenn weiße in Südafrika und in Simbabwe getötet und enteignet werden, wird es als Landreform gepriesen. In Südafrika wurden sogar offiziell 4000 der ehemals 60000 Farmer inklusive Familien mordet nur weil sie weiß sind. In Simbabwe sank im letzten Jahrzehnt wegen der anti weißrassistischen Landreform die Zahl der Weißen Europäer von 200000 auf 20000.
    Eine Abnahme um 90%. Man müsste sich das mal umgekehrt vorstellen, dies würde die NYT bestimmt nicht gutheißen. Ganz im Gegenteil, unvorstellbar wäre der internationale Protest

    1. @ Helikon
      Es geht hier nicht darum, den Prozeß der Enteignungen oder gar Morde gut zu heißen, sondern um die gerechte Verteilung der Ressourcen an die einheimische Bevölkerung – der man den Boden der großen Farmen in der Vergangenheit trotz jahrtausendealter Gewohnheitsrechte kriminell weggenommen hat. Insofern ist nur der „Status quo antes“ wiederhergestellt worden.
      Die Abnahme der Weißen um 90% geht hoffentlich linear mit einer Abnahme der Not um 90% bei den einfachen Leuten einher.
      Der einzelne Weiße ist natürlich in dieser Situation stark belastet und Gewalt und Unrecht möchte ich nicht entschuldigen, doch ist es so allemal besser, als wenn die Weißen weiterhin die ganze Sahne abschöpfen und mitleidlos und asozial an dem Elend der Leute vorbeigehen. Sie hatten ihre Chancen, lange lange Zeit… doch sie haben nichts daraus gemacht, sondern nur die Gier gelebt.
      Afrika den Afrikanern…

  2. Leider möchtest du den von Schwarzen an Weißen begangenen Rassismus verstehen.
    Ansonsten würdest du nicht Afrika den Afrikanern sagen. Du forderst ja auch nicht Europa den Europäern. Hieran erkennt man eindeutig den Antiweißen Rassismus. Afrika den Afrikanern ist politisch nicht rassistisch, Europa den Europäern schon.

    Des Weiteren betrieben die Schwarzafrikaner, außer Teile der schwarzen Nubier im zu der damaligen Zeit sogar offiziell fast keine bis keine Landwirtschaft. Sondern lebten als Jäger und Sammler. Und Stammeskonflikte gab es vorher auch schon. Und in Simbabwe und in Südafrika gab es sogar offiziell keine Großfarmen. Des Weiteren sind der größte Teil der Schwarzen im heutigem Südafrika Zugewanderte. Weil die dortigen Ureinwohner ungeeignet für die Arbeiten der Schwarzen waren. Alles sogar offiziell. Des Weiteren kauften die Westen sogar oft das Land. Und wenn nicht wurde es in der Regel vorher nicht bewirtschaftet.

    Und hast du einen unabhängigen Beweis dafür, dass die Weißen Farmer, die schwarzen Arbeiter schlechter behandelten, als die schwarzen Farmer.

    Des Weiteren flohen viele Schwarze aus Simbabwe, wegen Mugabes rassistischer Landreform. Und das es mittlerweile bergauf geht mit Simbabwe, falls es stimmen sollte, liegt ausschließlich an Chinas Hilfe. Und trotz Chinas Hilfe ist die landwirtschaftliche Produktion wesentlich geringer als vor der Landreform. Vor der Landreform war es die Kornkammer Afrikas.

    Auch waren die weißen Farmen im Simbabwe oft seit Generationen im Besitz weißer Familien. Oft sogar gekauft und das Land wurde in der Regel landwirtschaftlich betrieben.
    Des Weiteren könnte man mit der selben Begründung mit der man weiße Farmer enteignet, Deutschland aus den Weltkriegen verlorenes Land zurückverlangen. Und man müsste fast alle Australier und Amerikaner zurück nach Europa bringen. Dies kann doch echt keine Begründung sein.
    Viele Weißen leben seit vielen Generationen in Afrika, wesentlich länger als die meisten Türken in Deutschland. Und das soll nicht rassistisch sein Weiße zu enteignen, die seit Generationen in Schwarzafrika zu enteignen, weil sie weiß sind.

    Des Weitern selbst wenn, die Weißen als Gruppe, die schwarzen Afrikaner schlecht behandelt haben sollten, ist dies kein Grund einen einzelnen weißen zu enteignen. Ein einzelner kann nicht für das Verhalten einer großen Gruppe. Des Weiteren glaube ich nicht, daran, dass sie die weißen Arbeiter schlecht behandelten, die Jobs bei den weißen Farmern waren immer sehr begehrt.

    Auch warum sollten die Schwarzen Farmer, die schwarzen Arbeiter besser behandeln., als die weißen Farmer. Ganz im Gegenteil. Schwarze Farmer können schwarze Arbeiter wesentlich schlechter behandeln als weiße Farmer, schließlich kann man ihnen keinen Rassismus vorwerfen.
    Des Weitern wie hätten den denn deiner Meinung nach die weißen Farmer die schwarzen Arbeiter behandeln müssen, damit eine Enteignung in Simbabwe nicht gerechtfertigt wäre.

    1. @ Helikon
      Da kann ich in weiten Teilen nur zustimmen. Sicher ist Rassismus und Ungerechtigkeit überall zu finden, ganz klar sind die Enteignungen für die Betroffenen der Super-Gau. Höchstwahrscheinlich geht es dann mit der Vetterleswirtschaft heiter weiter und Ungerechtigkeit ist weiter die maßgebliche Größe.
      Großgrundbesitz ist jedoch unter solchen Bevölkerungsumständen einfach asozial – in höchstem Maße, da es ja um die Grundnahrungsmittel und nicht irgendwelche Luxusfragen geht.
      Diese Grundnahrungsmittelfrage ist für mich von zentraler Bedeutung und die so lange Zeit tonangebenden Weißen haben die Gelegenheit versäumt und eben darum ihr Recht verloren.
      Leider weiss ich zu wenig um die genauen Umstände der Enteignungen und kann nicht beurteilen, ob nur Farmer ab einer gewissen Größe betroffen waren. Normal- und Kleinbauern sollten natürlich ungeschoren bleiben…

  3. Am Anfang seiner Amtszeit, als Mugabe noch kein weißen hassender Rassist war, versprach er seinem weißen Vorgänger keinen weißen Farmer zu enteignen, sondern an Schwarze nur freies Land zu vergeben. Was auch sozial und ökonomisch wesentlich sinnvoller wäre. In Schwarzafrika gibt es genug landwirtschaftliches Land, was brach liegt. Es wäre doch wesentlich ökonomischer und sozialer jenes Land mit Schwarzen Farmern zu besiedeln anstatt weiße Farmer, die seit Generationen in Schwarzafrika leben und Farmen betreiben, Steuern zahlen, Arbeitsplätze schaffen und Nahrung produzieren zu enteignen und somit auch noch know how zu vernichten. Wie Mugabe es am Anfang seiner Amtszeit vorschlug.
    Auch, dass überdurchschnittlich viele Farmen in Simbabwe in weißer Hand waren, ist kein Grund für rassistische Enteignungen von Weißen Farmern. Selbst wenn 100% aller Großfarmen in weißer Hand gewesen wären, hätte dies keine einzige Enteignung gerechtfertigt.

    Ich lehne Rassismus ab. Beidseitigen, sowohl Antiweißenrassismus als auch Antischwarzenrassismus.

    Deshalb lehne ich auch Affirmative Action und Landreformen ab und befürworte klar möglichst objektive racial blind tests. Um so objektiver und so mehr racial blind, um so besser. Ich befürwortete auch klar Videobeweise im Fußball und zwar um so mehr um so besser. Weil um so mehr Videobeweise es gibt, desto objektiver ist die Schiedsrichterbeurteilung.
    Rassismus und Diskriminierung ist für mich, wenn jemand bei gleicher Qualifikation, wegen seiner Hautfarbe, Abstammung und Geschlechts bei besserer oder schlechterer Qualifikation benachteiligt wird. Und nicht wenn eine Gruppe aufgrund durchschnittlich schlechterer Qualifikation unterrepräsentiert ist. Genau so steht es auch im Grundgesetz, wird jedoch wegen des Propagandabegriffs living constitution leider nicht angewendet.

  4. Am Anfang seiner Amtszeit, als Mugabe noch kein weißen hassender Rassist war, versprach er seinem weißen Vorgänger keinen weißen Farmer zu enteignen, sondern an Schwarze nur freies Land zu vergeben. Was auch sozial und ökonomisch wesentlich sinnvoller wäre. In Schwarzafrika gibt es genug landwirtschaftliches Land, was brach liegt. Es wäre doch wesentlich ökonomischer und sozialer jenes Land mit Schwarzen Farmern zu besiedeln anstatt weiße Farmer, die seit Generationen in Schwarzafrika leben und Farmen betreiben, Steuern zahlen, Arbeitsplätze schaffen und Nahrung produzieren zu enteignen und somit auch noch know how zu vernichten. Wie Mugabe es am Anfang seiner Amtszeit vorschlug.

    Was sprach dagegen es so zu machen, wie Mugabe es am Anfang seiner Amtszeit seinem weißen Vorgänger vorschlug, statt weiße Farmer zu enteignen freies landwirtschaftliches Land Schwarzen Farmern zu übergeben. Des Weitern gibt es weiterhin Großfarmen. Und nur weil jemand ein weißer Großgrundbesitzer ist, ist es ja auch kein Grund im zu enteignen, schließlich schafften sie Arbeitsplätze, zahlten Steuern und produzierten Lebensmittel.

    Und es gab genug freies landwirtschaftliches Land, was man Schwarzen hätte übertragen können. Auch in Südafrika gibt es noch mehr als genug freies Land was man Schwarzen Farmer übertragen kann, ohne weiße Farmer zu enteignen. Jene, sowohl sozial als auch ökonomisch bessere Lösung ist politisch leider jedoch von vielen politisch unerwünscht, weil man unbedingt eine politisch korrekte Schwarzenquote unter den Farmern haben möchte.

    Danke für die Diskussion.

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