Archiv für den Monat: Juli 2012

Syrien: Regierung und die Armee erobern ihre Souveränität zurück und befreien Zivilisten im ganzen Land

erschienen bei einartysken

von Dr. Christof Lehmann

Nach monatelangen vergeblichen syrischen, russischen und chinesischen diplomatischen Initiativen, die massive finanzielle und militärische Unterstützung für anti-syrische, vom Westen unterstützte Terroristen-Organisationen, die euphemistisch als „Freie Syrische Armee“ oder als „Al Qaida Terroristen“ bezeichnet werden, zu stoppen, haben die syrische Regierung und die Armee ihre Verantwortung geschultert, die nationale Souveränität, die Sicherheit der Zivilisten und die Herrschaft des Rechts in den Gebieten wiederherzustellen, die von dem westfinanzierten Terror-Konsortium gehalten wurden.

Die westlichen Medien schreien Zeter und Mordio und berichten von einer massive Militäroperation. Tatsächlich ist die syrische Konteraufstands-Strategie nicht nur effektiv, sondern ist gleichzeitig eine Deeskalations-Strategie und humaner, als sie irgendeine internationale Rechtsorganisation empfehlen könnte.

Die Offensive scheint auf einer Deeskalations-Strategie zu beruhen, die Opfer vermeidet

Am Freitag begann die syrische Armee eine sorgfältig geplante Offensive. Entgegen westlichen Mainstream-Medien-Berichten tut die syrische Armee ihr Äußerstes, zivile Opfer zu vermeiden und die Infrastruktur und ziviles Eigentum zu schützen.
Die militärischen Operationen gegen Aufständische in städtischen Gebieten werden immer nach einer sorgfältig geplanten Strategie vollzogen, dem internationalen Recht entsprechend und noch wichtiger, mit größtmöglicher Rücksicht auf Zivilisten. Die Strategie scheint auf einem Deeskalations-Modell zu beruhen, dass den Aufständischen es ermöglicht, die Kampfzone zusammen mit der zivilen Bevölkerung zu verlassen, wenn sie ihre Waffen zurücklassen.
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Operationen in Damaskus und Umgebung
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Die Stadt Damaskus ist relativ ruhig, nachdem die Armee das al-Hajar al Haswad-Viertel von Aufständischen gesäubert hat. Auch hier wurde den Aufständischen angeboten, das Gebiet vor dem Angriff zusammen mit den Zivilisten zu verlassen. Aber eine große Anzahl Aufständische wurde getötet, weil sie sich weigerten, die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben. Waffenlager wurden in al-Qtaifeh, Daraya und Yabous beschlagnahmt.

In al-Qtaifeh, einem ländlichen Gebiet bei Damaskus, beschlagnahmten die Behörden einen Volkswagen, der auf einem LKW transportiert wurde, weil er nach Harasta zur Reparatur gebracht werden sollte. Der VW war beladen mit Waffen, automatischen Gewehren, RPG-Werfern, einem DshK-MG, Scharfschützengewehren und einer großen Menge Munition und Kameras.

Eine offizielle syrische Quelle informierte einen SANA-Reporter, dass Armee-Ingenieurs-Einheiten 8 Sprengsätze mit je 20 kg Sprengstoff entschärft hätten. Diese waren nahe der al-Rahman Moschee in dem al-Hajar as-Aswad Viertel platziert worden.
Bei den Konteraufstands-Operationen in Damaskus wurden zwei Italiener befreit, die von Aufständischen gekidnappt und als Geiseln festgehalten wurden. Die Italiener waren laut einer Quelle der Elektroministeriums Experten, die für das Deir Ali Stromwerk arbeiteten.

Aleppo

Am Freitag stieß die syrische Armee mit bewaffneten Aufständischen zusammen, die aus dem Daet Azzeh-Gebiet auf das Land zogen, und fügte ihnen schwere Verluste zu. Die Operation wurde auf Grund von Informationen örtlicher Bewohner durchgeführt, die der Armee Hinweise über die Bewegungen der Aufständischen gaben. Die Armee zerstörte fünf Pickups mit montierten schweren Mgs und einer hatte auch Sprengsätze geladen.
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drei chinesische Kriegsschiffe durchquerten Suez-Kanal in Richtung Syrien

erschienen bei german.irib

Danke an Steffen

Teheran (Fars News) – Drei Kriegsschiffe der Volksrepublik China haben heute (Montag) den Suez-Kanal in Richtung Syrien durchquert.
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Ein Flugzeugträger und zwei Zerstörer hatten für diese Fahrt von den zuständigen ägyptischen Behörden eine Durchfahrtsgenehmigung erhalten. Sie werden anschließend ihre Fahrt durch das Mittelmeer nach Syrien fortsetzen.

Die beiden Zerstörer Quingb 133 und Noauio 83 sind mit jeweils viertausend Tonnen und der Flugzeugträge Waishanhu 878 mit elftausend Tonnen Gütern beladen. Die Fahrt erfolgte unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Nach Informationen des zuständigen Amts für den Suez-Kanal wurde dieser aus Sicherheitsgründen während der Durchfahrt für andere Schiffe gesperrt, ebenso eine Brücke über dem Kanal für Lkws und Pkws.

Quelle: german.irib

wieviel Arschloch ist erlaubt?

erschienen bei denkbonus

Wutrede – Der Kommunismus kann uns ebenso wenig wie der Kapitalismus davor schützen, dass gewissenlose Strolche wichtige Machtpositionen ergattern und ergaunern. Im Gegenteil. Unsere gesellschaftlichen Systeme sind geradezu darauf ausgelegt, egoistische Scheißkerle regelrecht nach oben zu pumpen, während verantwortungsbewusste und integere Persönlichkeiten auf der Strecke bleiben. Zumeist verliert der Bessere wenn der Schlechtere zuschlägt, so lautet ein altes Sprichwort aus der Skaldendichtung und es bewahrheitet sich selbst zweitausend Jahre später immer noch.

Der Mensch glaubt fest an die Segnungen der Hierarchie und weiß ohne eine solche nicht viel mit sich anzufangen. Oft genug habe ich es selbst erlebt. Egal wie wichtig und wertvoll ein Projekt auch sein mag, ohne Befehlsgeber und Befehlsempfänger wird daraus nie etwas. Alle sitzen ratlos herum, niemand fühlt sich zuständig und keiner weiß so recht, was er als nächstes tun soll. Jeder wartet darauf, dass irgendwer ihm doch bitte sagen möge, was zu tun ist. Dann ist der Rest kein Problem mehr. Auftrag erhalten, die Welt ist in Ordnung.

Bislang ist mir kein Projekt bekannt, bei dem alle auf gleicher Augenhöhe mit einander arbeiten. Wo jeder von selbst weiß, was zu tun ist und es auch tut. Ohne Anweisung keine Leistung. Wir sind es nicht anders gewohnt. Von Kindesbeinen an beugen wir uns widerwillig Anweisungen von oben, geben elterlicher Erpressung nach und werden in unseren Schulen zu lobotomisierten Gehorchzombies herantrainiert. Wir werden zugeschüttet mit belanglosem Lernmüll der uns nicht interessiert während unsere persönlichen Begabungen und Interessen in der Regel zurückzustehen haben. In endlosen Klausurmarathons speien wir den hinuntergewürgten Lernstoff dem Lehrkörper auf’s jungfräuliche Papier und sind dabei einem Prozess unterworfen, der weniger an Bildung und Erziehung als vielmehr an Boulemie erinnert.

In solch einem Klima gedeihen verständlicherweise Drückeberger und Taugenichtse, die sich in Position werfen und aus unerklärlichen Gründen wichtiger wirken als andere. Anstatt selbst zum Kehrblech zu greifen, eilen sie mit wichtiger Miene vorrüber und raunen uns im Vorbeigehen noch schnell zu: „Mach das da mal weg.“ Und Wunder über Wunder, der solchermaßen Instruierte greift tatsächlich zum Feger und widmet sich seiner neuen Herausforderung, anstatt den Kehrricht mit dem Wichtigtuer aufzuwischen. Völlig klar, dass sich der Wichtigtuer für wesentlich schlauer hält als den Trottel, der ihm seine Arbeit verrichtet. Dabei ist er selbst ein Idiot, da er nicht das ungeheuerlich Potenzial erkennt, welches durch Leute wie ihn an der Freisetzung gehindert wird. Da er nicht zu erkennen vermag, dass er dumm ist, hält er sich für klug und unentbehrlich, das ist die Kraft, die ihn antreibt und die ihn so gefährlich macht. Wenn die Sonne der Zivilisation niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.

Quelle: denkbonus