4 Gedanken zu „„ich glaube, es geht wieder bergauf…“

  1. Vielleicht zu dem natürlich gut gemachten tatsächlichen Endzeit-Szenario eine nötige Ergänzung, zwar ebenfalls harte Worte aber doch auch Worte mit einem positiven Ausblick, denn dass der Untergang bevorsteht, wenn so weiter gemacht wird, ist die eine Wahrheit, dass das so sein müsse weil … ist eine Lüge. Wir brauchen auch Licht am Ende des Tunnels, vielleicht als Wegweiser oder zumindest als Anstoß für eine Diskussionsplattform. Es wird Zeit, dass mehr Menschen verstehen, warum diese Probleme uns genau in diese Situation des Untergangs bringen und was z.B. getan werden muss, von uns und nicht denen die uns immer als das „wir“ vorgegaukelt werden in den Medien für unsere Manipulation und Beherrschung.:

    Die Export-Narren! Deutschland profitiert vom Euro? Andreas Popp! die Bananenrepublik

    Link -> http://www.youtube.com/watch?v=VBi5qa_67QI

  2. Auch wenn hier das „Licht am Ende des Tunnels“ fehlt, also ich finde den Beitrag von Andreas Popp und anderem vom Köthener Geldkongress als sehr wichtig, sind das ebenfalls bitter nötige harte Worte, hier von Anonymous:

    Hallo Bürger dieser Welt, Anonymous ist entsetzt über die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Anonymous – Merkels Verrat an Deutschland

  3. die Karlsruher Richter scheinen mehr auf ihre Schlagzeilen als auf´s Recht zu achten und gehen „neue“ Wege:
    „Voßkuhle schlug statt der möglichen Eilentscheidung binnen drei Wochen ein „Zwischenverfahren“ vor. Damit könnte sich das Gericht bis zur endgültigen Entscheidung einer „sehr sogfältigen Prüfung“ der Rechtslage widmen – und am Ende dann im Herbst entscheiden.

    Ein solches Verfahren gibt es bislang nicht; aber in völkerrechtlichen Verträgen – und ein solcher ist der ESM – sind solche Zwischenschritte durchaus üblich. Das Gericht könnte zum Beispiel anregen, dass Bundespräsident Joachim Gauck, der als Notar für das rechtmäßige Zustandekommen von Gesetzen zu sorgen hat (und sonst gar nicht), eine Art Vorbehalt zu seiner Unterschrift formuliert. Damit könnte der ESM in Kraft treten, und die Verfassungsrichter könnten prüfen.

    Für Karlsruhe hätte dies den Vorteil, dass man beobachten könnte, ob der ESM schon in den kommenden Monaten aus dem Ruder läuft und je nach Entwicklung dann eine Entscheidung trifft.

    Das sind, rein juristisch gesehen, keine schönen Aussichten. Aber wenn einem Gerichtspräsidenten zu Beginn einer so weitreichenden Entscheidung als erstes die ganz und gar vergänglichen Schlagzeilen der Medien einfallen, liegt der Gedanke nahe, dass das Gericht nicht im luftleeren Raum entscheidet.

    Dies kann man dem Gericht nicht vorwerfen. Das Zaudern der Richter macht das grundsätzliche Dilemma sichtbar, in dem sich alle Beteiligten befinden: Politik, Geld und, um es mit Faust zu sagen, „leider auch“ die Juristerei befinden sich weltweit in einem unbeherrschten und unbeherrschbaren Prozess. Schuldenmacherei, um Wählerstimmen zu fangen; Zockerei mit virtuellen Finanzprodukten (man sehe nur nach Spanien, wie da nun die kleinen Sparer als erste ins Gras beißen müssen – hier); die allgemeine Versuchung, ohne Arbeit zu Reichtum zu kommen (in den USA gab es vor einigen Jahren einen Bestseller, in dem ein Finanzmanager seinem Sohn erklärte, wie man das Geld arbeiten lassen kann, um nicht selbst arbeiten zu müssen). In einem solchen Umfeld wird auch das Recht zur Fahne im Wind.“
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/07/11/esm-in-karlsruhe-bundesverfassungsgericht-ratlos-machtlos-mutlos/

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