CIA ergreift das Ruder, während Äthiopiens Zenawi Regime in die Brüche geht

erschienen bei einartysken

von Thomas Mountain

       Zenawi hat ein Problem

 

Während die Fundamente unaufhaltsam zerbröckeln und die Gebäude der Macht einstürzen, wendet sich das von Meles Zenawi geführte Regime in Äthiopien zunehmend an die CIA, um die kritischen Entscheidungen in den wichtigen Ministerien zu treffen.

Angesichts der wachsenden nationalistischen Aufstände, der andauernden Wirtschaftskrise und dem Ruf nach Regimewechsel von den religiösen Führern, wächst die Isolation von Meles Zenawi beinahe täglich. Addis Abeba ist der Sitz eines ständig schrumpfenden inneren Zirkels von Regime-Insidern, denen erlaubt wird, die Reste der Macht zu teilen, aber keiner von ihnen ist in der Lage, Meles selbst als Statschef zu ersetzen.

Als das ägyptische Volk endlich explodierte, wurde Präsident Mubarak schnell entbehrlich, denn die USA hatten einen „Plan B“ in der ägyptischen Armee. Aber so ein „Back-up Plan“ existiert nicht in Äthiopien, denn Meles Zenawi weiss zu gut, wie schnell er „entbehrlich“ werden kann, wenn es um die Interessen der Pax Americana geht, und hat sichergestellt, dass die athiopische Armee von allen und jeden gesäubert wurde, die ihn ersetzen könnten.
Zu diesem Zweck hat Meles Anfang dieses Jahres 120 der letzten Spitzengenerale und Obersten „in Pension geschickt“, die noch übrig waren von der Tigray Peoples Liberation Front, der Guerilla-Armee, die ihn 1991 an die Macht brachte.

Verhasst in seiner ethnischen Heimat Tigray, die einmal seine Machtbasis war, und verhasst bei der Amhara-Elite, der ethnischen Minderheit, die zuvor Äthiopien beherrschte, hat Meles de facto die Kontrolle seiner Ministerien den Technokraten von der CIA und dem US-Außenministerium überlassen.

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