Arafat soll radioaktiv vergiftet worden sein

Jassir Arafat 2001 in Davos – Bild: Wikipedia

erschienen bei FOCUS – Danke an Yvonne

1994 erhielt Jassir Arafat den Friedensnobelpreis, zehn Jahre später war er tot. Nun will al-Jazeera erfahren haben, dass Arafat vergifet wurde – auf eine Weise, die einst einen russischen Regimekritiker getötet hat.
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Der legendäre Palästinenserführer Jassir Arafat ist möglicherweise durch radioaktives Gift ums Leben gekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom arabischen Nachrichtensender al Jazeera in Auftrag gegebene Untersuchung. Der Sender ließ Kleidungsstücke und andere Gegenstände, die der PLO-Führer in den Tagen vor seinem Tod benutzt oder getragen hatte, von einem Labor im Schweizer Lausanne untersuchen. Dabei fanden die Forscher erhöhte Werte des radioaktiven Stoffes Polonium 210.

Mit diesem Gift war 2006 in London der russische Ex-Geheimdienstagent und Regimekritiker Alexander Litwinenko getötet worden. Das Institut erklärte, eine abschließende Beurteilung der Todesursache sei aber nur durch eine Untersuchung der sterblichen Überreste Arafats möglich.

Arafat war im November 2004 nach langer Krankheit im Alter von 75 Jahren in einem Militärkrankenhaus im französischen Clamart gestorben.
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Quelle: FOCUS

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