Aleppo: Kurden und Beduinen gegen die FSA

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Vesti.Ru brachte heute mehrere Meldungen über die Kämpfe in Aleppo. Die Nachrichten stellen an sich keine Sensation dar, allen ist inzwischen bekannt, dass die Offensive der Regierungsstreitkräfte gegen die bewaffneten Söldner und Rebellen seit dem Morgen des Samstag angelaufen ist.
Ein Detail dieses Vesti-Berichts ruft allerdings Interesse hervor:
Gegen die bewaffneten Oppositionskämpfer sind [in Aleppo] nicht nur die regulären Streitkräfte angetreten. Gegen die Feinde Assads kämpfen hier auch Kurden sowie verschiedene arabische Stämme. Die Kämpfe in Aleppo stellen somit einen richtigen Bürgerkrieg dar.
Mit „arabischen Stämmen“ sind offenbar die Beduinen dieser Region gemeint. Im Prinzip ist diese Information von Vesti.Ru durchaus auf einer Linie mit anderen Quellen, die früher davon sprachen, dass sowohl Kurden, als auch Beduinen es in weiten Teilen abgelehnt haben, die Rebellen zu unterstützen und sie entweder von den von ihnen kontrollierten Territorien vertrieben oder gar nicht erst Zugang zu diesen gewährt haben. Ein allseits anerkannter Fakt ist zum Beispiel, dass die FSA zu keinem Moment der gesamten Unruhen in Syrien Zugang zu den Gebieten der syrischen Kurden bekommen hat. Diese Gebiete werden seit längerer Zeit von kurdischen Milizen mit Billigung und in Kooperation mit den syrischen Sicherheitsorganen kontrolliert.
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