Syrien: NATO bekam auf die Pfoten

erschienen bei „Hinter der Fichte“

Die NATO hielt gestern eine Rats-Tagung ab, die von der Türkei gefordert worden war. Der Eindringling Türkei sollte der NATO einreden, sie wäre angegriffen worden. Eine so absurde Behauptung, dass nicht mal die NATO sich lächerlich machen wollte. Und so geriet das Meeting zur Scheinheiligkeits-Sitzung für die dummen Völker. Jedermann in NATO und NATO-Medien weiß natürlich, dass die Türken den Auftrag hatten, die Syrer zu testen. Nur ging das schief.
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Die Wut und Aggressivität hat hinter der Clownsmaske also einen triftigen Grund. Die NATO hat auf die Pfoten bekommen. Über die Hintergründe berichtet Andrej Areschew u.a.

Syrische Luftverteidigung hält NATO-Test stand
Am 22. Juni 2012 verschwand eine türkische RF-4E Phantom. Anderthalb Stunden nach dem Start von der  Erhach-Luftwaffenbasis. Das ist in der Nähe des Ortes des “Raketenschirms” gegen Russland und Iran. Indem die Türkei Syrien vorwarf, die Maschine nicht gewarnt zu haben, bestätigte sie die Luftraumverletzung. Wenn die Türkei von „unabsichtlich“ spricht, ist dies völlig unglaubwürdig. Gemäß den vorliegenden Daten drehte das Aufklärungsflugzeug zwei Runden über der syrischen Küste. Sehr tief fliegend hatte es den Auftrag, die syrische Luftverteidigung zu testen. Nach dem Flug über Latakia versuchte es, ungeschoren über die syrischen Territorialgewässer davon zu kommen. Ein zweites türkisches Flugzeug operierte in der Nähe und koordinierte den Flug. Laut NATO-Quellen war es ein Test der syrischen Luftverteidigung. Die NATO muss genau wissen, ob die syrische Luftverteidigung an der Küste den Befehl hat, ausländische Jets ohne Zögern herunterzuholen, im Falle sie verletzen den nationalen Luftraum oder ob man erst nach Damaskus berichtet und Zeit verliert.

Ein Gedanke zu „Syrien: NATO bekam auf die Pfoten

  1. Zum Glück läuft es für die NATO doch nicht so gut trotz laufender Unterstützung und versuchter Steuerung der Terroristen.

    Des weiteren wie hier in nicht wenigen Blogs eigentlich bekannt, ist es auch den US-Geheimdiensten mittlerweile etwas aufgefallen; allerdings wie aus dem Libyen-Krieg gewohnt stört das dennoch diejenigen nicht, die Waffen und Ausrüstung in andere Länder schmuggeln für Terror und Chaos plus Tote unter normalen Bürgern und Kindern.:

    „Die zersplitterte Opposition“
    „Die syrische Opposition sei zersplittert, und die Streitkräfte würden Baschar Assad treu bleiben, bekannten auf einem Briefing in Washington Vertreter der US-Geheimdienste. Sie baten allerdings, ihre Namen in der Presse nicht zu nennen. Aus der Sicht der US-Geheimdienste bestehen die regierungsfeindlichen Kräfte in Syrien aus unzähligen Gruppierungen, die in lokalen Gebieten agieren. Entweder seien sie unfähig, oder sie würden es nicht wünschen, sich zugunsten eines Vorgehens in geeinter Front zusammenzuschließen, vermuten die amerikanischen Experten. Mit ihren Schlussfolgerungen ist auch der Direktor des Instituts für Orientkunde der Russischen Akademie der Wissenschaften, Vitali Naumkin, einverstanden.

    „Offenbar scheinen die Vertreter der Geheimdienstgemeinschaft der USA die Situation mehr oder weniger adäquat einzuschätzen. Heute ist wie nie zuvor klar, dass es den Schirmherren bisher nicht gelingen will, die zersplitterten Kräfte der syrischen Opposition zu vereinen. Diese Schirmherren sind vor allem einige arabische Regime, die Türkei, die europäischen Länder und die USA. Das Eingestehen des Fiaskos der Bemühungen zur Vereinigung der Opposition ist meines Erachtens das Wichtigste in dieser Erklärung.“

    Indessen vermutet der Experte, dass die mangelnde Einheit in den Reihen der Opposition kein Hindernis für Waffenlieferungen an sie sei:

    „Die Tatsache, dass die Opposition zersplittert ist, bedeutet im gegebenen Fall nichts, es gibt bestimmte bewaffnete Trupps der Opposition, die aus dem Ausland finanziert werden, die Waffen erhalten und die das Regime bekämpfen. Darunter auch ein Trupp radikaler islamistischer Orientierung.“

    Die Vertreter der US-Geheimdienste bestätigten auf dem Briefing in Washington die Tatsache von Waffenlieferungen an syrische Aufständische aus Saudi-Arabien und Katar. Indessen verkündete der Präsident Syriens, dass im Lande ein Krieg im Gange sei. Das sagte er am Dienstag nach einem erbitterten Gefecht in einem Vorort von Damaskus
    …“
    Quelle: http://german.ruvr.ru/2012_06_27/79500997/

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