Libyen: Zintan setzt Giftgas gegen Zivilisten ein

von John Schacher

Schon gestern war der Einsatz von (Senf)-Gas von Seiten der NTC-Milizen im Kampf gegen den Quadhafi-treuen Mashashia-Stamm gemeldet worden, wozu aber vor Weitergabe noch eine Bestätigung abgewartet wurde. Diese kommt nun in Form von einigen Videos und beweist die Realität des Unvorstellbaren, die feige Anwendung geächteter Waffen gegen Zivilisten. Die westliche Presse schweigt zum Giftgaseinsatz und vermittelt weiter humanitäre Bestrebungen aller Art.

Jüngste Meldungen nennen Katar als Lieferanten dieser hochentwickelten Massenvernichtungswaffen an die Zintan-„Rebellen“. Das Gas mache anfangs schläfrig und schwindlig, dann sollen die Opfer das Bewusstsein verlieren und sterben. An die UN und alle Menschrechtsorganisationen ergeht der Aufruf, ihren ausgelobten Philosophien nachzugehen und sofort einzuschreiten. Stündlich werden in Libyen Menschen, ja sogar kleine Babies aufgrund ihrer schwarzen Haustfarbe bei lebendigem Leib verbrannt und totgeschlagen.

Beweise für den Einsatz von Giftgas:



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Überreste eines vom Giftgas direkt getroffenen Opfers:



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Dr. Moussa Elrgeg vom Gharyan-Hospital in Libyen bestätigt, dass die Opfer Verletzungen von chemischen Waffen infolge eines Bombardements des Zintan-Stammes gegen den (pro-Quadhafi) Mashashia-Stamm aufweisen. Er bittet die internationale Ärztegemeinschaft um Laborhilfe und Tipps bei der Wahl der Behandlung, da es sich um ein unbekanntes, beim Einatmen tödliches Giftgas zu handeln scheint.


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Videobeweis des Einsatzes eines sichtbaren weissen Gases seitens der Zintan-„Rebellen“ bei einem chemischen Angriff gegen Zivilisten des Mashashia-Stammes.



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Ein Taxifahrer berichtet aus der Hölle: die Zintan-Milizen zerren alle Verwundeten aus den Ambulanzwagen und töten sie an Ort und Stelle.


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Aus Gharyan und Zawiya ging heute von Seiten der Rebellen(!) die Botschaft an Zintan, dass man auf Seiten des Mashashia-Stammes eingreifen werden, sollten weiter Grad-Raketen für die Bombardements ziviler Ziele verwendet werden.

Die Bevölkerung von Ragdaline hat einen Konvoi mit Hilfsgütern an die Mashashia-Leute gesandt, um ihnen nach dem kriminellen Massaker der NTC-NATO-ZINTAN-„Rebellen“ beizustehen. Derzeit schätzt man mehr als 230 Tote und Hunderte von Verwundeten. Die Hilfslieferung besteht aus Lebensmitteln und Medizin. Der Konvoi erreichte das Krankenhaus der Stadt Mizdah.
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Die britische Botschaft in Benghazi wird nach dem Angriff auf den Botschafter letzte Woche, bei dem dieser nicht, zwei seiner Sicherheitsleute jedoch schwer verletzt wurden, wegen Sicherheitsproblemen geschlossen. Im Stadtteil Souk Ashiya wurden 5 Personen bei verschiedenen Al-Qaeda-Bombenattentaten getötet.

Verschiedene Zeugen berichten, dass am Himmel über Tajoura zahlreiche Drohnen fliegen. Die Bevölkerung hat große Angst vor einem Bombardement der unbemannten Kampfflugzeuge.

 

Quellen: libia-sos.blogspot.de, libyaaiganistsuperpowermedia

 

 

7 Gedanken zu „Libyen: Zintan setzt Giftgas gegen Zivilisten ein

  1. Das wär mal was wenn die Gadaffi-Getreuen Konzentrationslager mit Gaskammern bauen würden für den NTC. Wenn schon vergasen dann richtig. Wenn der eine oder andere systemtreue Journalist dabei ist, ist das auch nicht schlimm. Wo die herkommen gibt es noch mehr.

  2. Tanzender Affe!

    Ich halte Deine Aussage für mehrfach ungünstig:

    a.) sollte man so Äußerungen generell unterlassen, damit man nicht in die gewaltverherrlichende Schublade gepackt wird.
    b.) halte ich es für gar nicht sinnvoll, egal wer für wen Gaskammern und Lager errichtet
    c.) wäre ich sehr enttäuscht, wenn ich vom Widerstand Beweise für solche Taten sehen würde, denn das würde mein Bild beschädigen. Bisher sind noch keine Beweise für solche Greueltaten vorgelegt worden, und so soll es bleiben.
    d.) fände ich es wichtiger den Strohmann aus Katar zum Thema zu machen, denn schließlich ist der die Marionette der Rüstungsindustrie, die ihn mit Waffen für Terroristen beliefert und selbst die Hände in Unschuld waschen will. Letztendlich sind die Täter unter unseren Nachbarn. Sie erkennt man an weißen Hemden, Krawatten und Schlipse.

    Eine Gaskammer hielte ich da weniger angebracht, viel eher Stacheldraht um Baden-Baden und Wannsee, und deren Umbau zum deutschen Gazastreifen.

  3. @Dref

    Es war ja schließlich keine Aufforderung sondern nur ein hypothetischer Gedanke: Was wäre wenn. Bitte verzeih mein mangeldes Mitgefühl für Journalisten. Was die Schublade betrifft, wenn du nicht auf Linie bist, kann man sich in so welchen Vorurteils-Schubladen schon häuslich einrichten. Aber Danke für deine Kritik, nehme ich ernst.

    Zur Erinnerung: Mussolini setzte im 2.WK auch Giftgas ein, gegen die Äthiopier. Konnte sich allerdings dort keine 4 Wochen halten, während die anderen mit Pfeil und Bogen gekämpft haben. Der durch Gas erzielte Vorteil, ist nur kurzfristig.

  4. War keine direkte Kritik!

    Im Detail habe ich vom Rechtlichen keine Ahnung. Könnte evtl. auch ungünstig ausgelegt werden.

    Und dann ist es ja so eine Sache mit den Grundsätzen. Man sollte nicht eine Sache verdammen, dann wenn es einem aber in den Kram nützt für günstig halten. Dann fängt man an mit zweierlei Maß zu messen und zudem ist es ja die Grage, ob man Gewalt mit Gegengewalt beantwortet. Man kann doch nicht, nur weil Nachbar mein Kind missbraucht, zu Nachbar marschieren und das Gleiche mit seinem Kind machen!

    Da sollte man wirklich Prinzipienreiter sein.

    Möglich, dass Dein Einwand einen sinnvollen Hintergedanken hatte, aber bei so sensiblen Themen sollte man es sehr geschickt verpacken, oder es lieber gleich lassen.

    Gerade so Begriffe sorgen in BRD für Abscheu und Ekel, und Kritiker der Seite benutzen sowas evtl. noch als Argument gegen den Blog…

    Zurück zum Thema:
    Während die Geschehnisse in Libyen verschwiegen werden, läuft heute die Giftgaspropaganda in Syrien:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-westen-fuerchtet-missbrauch-von-chemischen-waffen-durch-assad-a-839741.html

    Sowie die Rüstungsindustrie mit dem Strohmann in Katar sich die Hände wäscht, so haben sie ihre Salafisten, die sie mit Giftgas bestücken, um es dann anderen in die Schuhe zu schieben.

    Mit so Strohmännern kann man die dreckigsten Geschichten abziehen!
    Und die Medien haben ja auch ihre Strohmänner: Irgendwelche dubiose Quellen, auf die sie sich beziehen, obwohl sie wissen müssten, dass hier gelogen wird

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