Japan: Frauen übergeben Premier Noda Anti-AKW-Protest

erschienen bei einartysken – Danke an Steffen

Ein unerhört ergreifender Film von japanischen Frauen, die in der Kanzlei des Premierministers ihren Protest überreichen. Sie bringen ihre Klagen vor über das, was sie  durchgemacht haben – und noch machen – nach der Katastrophe in den Atomkraftwerken.


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Kommentar Einar: Dank an Rune. Dieser Film sollte weit und breit gezeigt werden. Wer ihn gesehen hat und dann noch den Mut aufbringt, die Atomenergie zu verteidigen, ist ein Unmensch. Nur schon der Spruch des Premiers bei der Wiederanschließung des ersten Atomreaktors (weshalb die Frauen protestieren): „Ich übernehme die alleinige Verantwortung!“ So ein Schmarrn, Augenwischerei und Lüge! Was für eine Verantwortung kann er denn übernehmen, wenn’s knallt? Die Toten aufwecken? Die Menschen vom Krebs befreien? Das sieht man doch jetzt. Wer muss die Aufräumarbeiten bezahlen? Das Volk natürlich. Und von Tepco ist kein Mensch verantwortlich. Wie immer. Ihre Gewinne haben sie beizeiten weggeschafft und die Kosten zahlen die Arbeiter. Dabei haben sie Alternativen vor der Tür, wie ich neulich hier gezeigt habe. Aber nein, die Atomlobby will ihre Bomben haben und ihre Atommunition. Und diese elenden Marionetten in Regierung und Parlament spielen mit.

Mich hat der Film so fertig gemacht, dass ich heute nichts anderes mehr in  Angriff nehmen wollte.

Quelle: einartysken

7 Gedanken zu „Japan: Frauen übergeben Premier Noda Anti-AKW-Protest

  1. ich finde es sehr bedauerlich, wie weit Menschen in ihrer Ängsten getrieben worden sind,
    in Japan sind bei dem Tsunami 20.000 Frauen, Männer u. Kinder ums Leben gekommen, darüber verlieren Sie kein Wort,
    statt dessen benutzen Sie Schlagworte aus der AKW-Gegner-Religion um sich ihre psychische Ausnahmesituation zu erklären.
    Wer soll das alles:
    Die Toten aufwecken?
    Die Menschen vom Krebs befreien?
    Aufräumarbeiten bezahlen? Das Volk natürlich.
    Gewinne haben sie beizeiten weggeschafft
    Atomlobby will ihre Bomben haben und ihre Atommunition.

    Sie werfen alles, das Sie über Atom-Hysterie gehört haben, in einem Topf und projizieren es auf Fukushima AKW´s,
    Sie wissen, das in Tschernobyl(Supergau) es 48 Tote gab?
    ich nehme Ihre Ausnahmesituation ernst,
    ich sehe das Sie diese Religion aufgesogen haben und darunter Leiden, es ist eine Irrratinale Emotion!
    und Sie sollten vielleicht mal mit jemanden, der sich mit derartigem Situationen auskennt unterhalten,
    Gespräche können eingefahrene Sichtweisen oftmals lösen.

  2. @rosenwasser

    Vielleicht sollten sie nach Tschernobyl umziehen oder wenn es geht genau in diese Gegend, wo der unsichtbare Tot noch auf sie lauert und wenn nicht Tot dann zumindest Veränderung des Erbmaterials, denn dass scheint die einzige Möglichkeit für sie zu sein, die Menschen zu verstehen.
    Aber es war zu erwarten, dass Vertreter sich zu Wort melden, das Leid der Menschen mit Worten wie „Atom-Hysterie“ beschmutzen, so als wenn sie zur Atom-Lobby gehören würden. In der hier verlinkten Quelle hat sich sogar ein vermutlich Deutscher zu erniedrigenden, beschimpfenden Beleidigungen als „Anonym“ hinreisen lassen, der dadurch genau dieses Bild auf uns Deutsche wirft, nämlich das Niedrigste, Verachtenswerteste was man in diesem Zusammenhang aufbieten kann!!
    Sie haben zusätzlich absolut kein Verständnis von dem was Japaner sind, und wenn sie fragen, ja im Gegensatz zu mir, denn das sind sehr tapfere, überaus höfliche Menschen, für die gilt in allen schwierigen Situationen alles was man hat zusammen zur Lösung einzusetzen, Kraft, Herz, Gefühl, .. einfach alles und davon sind diese Menschen dort im Film nicht ausgeschlossen.
    Ziehen Sie in diese Gegend, eine Gegend wie Tschernobyl war, eben um Fukushima, und beleidigen Sie nicht noch die Opfer des schleichenden Todes von Tschernobyl zusätzlich; das machen eigentlich nur skrupellose Anhänger der entsprechenden Profiteure.
    Ach ja da Sie auch die Menschen von Tschernobyl verhöhnen:
    „..In der Westukraine gibt es unzählige Kinder und Jugendliche, deren Erbgut geschädigt ist. ..“
    Und das hier ist nur ein Fall und ob mit einer Bestrahlung letztendlich gerettet ist auch die Frage!:
    „Vasils Verletzungen sind so schwer, dass ihm die ausländischen Experten in Lwiw nicht helfen können. Der Junge leidet an einem Wirbelsäulentumor. ..“
    http://www.nordbayern.de/ressorts/schlagzeilenseite/deutsche-arzte-helfen-zur-em-in-der-ukraine-1.2129865

  3. Und vielleicht noch ein Hinweis für Kommentare hier:

    Es ist zu erwarten, dass die Seite auch vereinzelt aus Japan angesehen wird. Lasst nicht zu, dass das Antlitz des Deutschen Volkes beschmutzt wird von Personen, die sich am Leid anderer laben oder einfach Anhänger dieser Profiteure sind.

    Let’s do our best! Isshoukenmei ganbarimasu!

  4. @Steffen
    es ist mehr als eine Religion via Hysterie,
    es ist Fanatismus!
    für Logik, rationale Denkprozesse nicht mehr erreichbar,
    Irrationalität!
    gläubige Menschen, in eine derartige Situation getrieben zu haben, ist ein Verbrechen!

  5. @rosenwasser

    Ihre Ehrlichkeit wird erst etwas glaubhafter, wenn Sie sich dort eingefunden haben und sich der Gefährdung mit Freuden aussetzen.
    Unterlassen Sie deshalb, sich über die Opfer noch lustig zu machen, denn mehr sind doch Ihre Darstellungen nicht. Sie sind ja wohl absichtlich nicht einmal auf die Fakten eingegangen.

    Für alle die anderen ein neuerer Beitrag, der solche Lügner oder Mitläufer entlarvt:

    „Tschernobyl und kein Ende / Die Folgen der Reaktorkatastrophe sind noch lange nicht ausgestanden“
    „Reaktorkatastrophen wie Tschernobyl und Fukushima schädigen unser Ökosystem dauerhaft. Noch immer sind Wiesen in Südengland für die Viehhaltung gesperrt, Waldpilze in Schweden hoch radioaktiv belastet, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das belegen Wissenschaftler der Universität Lüneburg, die mehr als 500 europäische Studien zu Tschernobyl auswerteten. Die schwedischen Pilze waren zum Beispiel mit 180000 Becquerel pro Kilogramm belastet. Bei uns liegt der zulässige Grenzwert für Nahrungsmittel bei 600 Becquerel/Kilo.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite. ..“
    http://www.prestigecars.de/industrie-magazin/2012/tschernobyl-und-kein-ende-die-folgen-der-reaktorkatastrophe-sind-noch-lange-nicht-ausgestanden/39124
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    Ich selbst habe einen Bekannten, dessen Tochter infolge Unkenntnis Pilze sammelte, kurz nachdem die radioaktive Wolke auch über Teile Deutschlands gegangen war, Pilze die belastet gewesen sein müssen infolge der später verfügbaren Daten, wenig später an Krebs erkrankte und auch verstarb.
    Aber das ist natürlich manchen Leuten egal, solange sie nicht selbst betroffen sind.

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