de Maizière: „Wir haben die Unterseeboote unbewaffnet ausgeliefert…“

erschienen bei Michael Winkler

„Wir haben die Unterseeboote unbewaffnet ausgeliefert, die Ausrüstung ist Sache der Israelis.“ Diesen genialen Satz hat der Praktikant Thomas de Maizière geäußert, der zur Zeit als Verteidigungsminister jobbt. Dank dieser großartigen Erkenntnis bekommt er bestimmt bald eine hochbezahlte Stelle bei einer Rüstungsfabrik. Ich möchte an dieser Stelle weitere Sätze dieses Kalibers auflisten, einem aufstrebenden jungen Talent helfe ich doch gerne: „Wir haben die Gewehre ungeladen geliefert. Wir hätten nie gedacht, daß da jemand Munition hineinsteckt und auf Rebellen schießt.“ Oder, wenn es größere Geschäfte sind: „Wir haben den Panzern die Straßenverkehrsordnung beigelegt. Nach Paragraph Eins ist es ausdrücklich verboten, damit Demonstranten niederzuwalzen.“

Noch eine kleine Anmerkung zum Punkt „unbewaffnet“: Ein Unterseeboot mit Torpedorohren im normalen Kaliber und einem Zusatzrohr in Sondergröße für atomar bestückte Marschflugkörper, ist nach der Definition unseres hochverehrten Herrn Verteidigungsministers unbewaffnet. Bei der Bundeswehr haben wir zu meiner Zeit in den ungenutzten Munitionsfächern die Manöververpflegung aufbewahrt. Wir sind allerdings davon ausgegangen, daß wir im Ernstfall einen anderen Platz dafür finden müssen. Unsere jüdischen Freunde da unten werden in den Torpedorohren folglich auch keine koscheren Konserven lagern.

Montag mittag waren die Börsen noch in Hochstimmung, der DAX 2,4% im Plus, der Euro einen ganzen US-Cent stärker, und das, weil Spanien zugegeben hat, daß es fremdes Geld benötigt. Am Abend sind dem DAX noch 0,2% geblieben, der Euro ist schwächer als am Freitag und das Gold dreimal stärker als der DAX gestiegen. Ja, „sie“ haben es versucht, „sie“ wollten Euphorie erzeugen. Leider sind die Anleger ein wenig skeptisch geworden, nach den ganzen Blasen und Krisen. Banken bekommen Geld, weil das Geld, das sie zuvor ihren Kunden abgenommen hatten, leider dank der überragenden Fachkenntnisse der Bankster verzockt worden ist. Das ist die Übersetzung von „Spanien beantragt Hilfen für seine angeschlagenen Banken.“ Unter diesen Voraussetzungen sollten Sie unbedingt Aktien kaufen, Ihr Geld zur Bank bringen und einen Riestervertrag abschließen. Oder Sie lassen es sich in großen Scheinen auszahlen, um damit Zigarren anzuzünden. Lassen Sie nur die Finger von Gold und Silber, die sind nämlich langweilig. In den letzten 5.000 Jahren haben die ihren Wert durch bloßes Herumliegen erhalten, und das ist doch absolut „uncool“.

„Hitler, danke für den Holocaust“ und „Die Zionisten wollten den Holocaust“ hat jemand an die Wände der Welthauptkathedrale dieser Religion geschrieben, die Gedenkstätte von Yad Vashem, durch die schon sämtliche Bundespolitiker getrieben wurden. Allerdings nicht auf Deutsch, sondern auf Hebräisch, es muß also ein Einheimischer gewesen sein. Ob das in Deutschland strafbar wäre? Also, unter „Leugnung“ fällt es nicht. Wenn sich da ein Jude bei Spielberg für den Film „Holocaust“ bedankt hätte, wäre das natürlich völlig unbedenklich. Aber bei Hitler? Also, auf Deutsch wäre es vermutlich „Verherrlichung des Nationalsozialismus“ oder „Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“. Aber auf Hebräisch? Ist es eine Veröffentlichung, wenn es keiner lesen kann? Oder hat sich gar n-tv strafbar gemacht, weil dieser Sender den Text abgebildet und übersetzt hat? Jedenfalls wird die Geschichte weitergehen. Oder auch nicht, weil die Inschrift entfernt wird. Und jetzt schaue ich nach dem Sack Reis, der in China umgefallen sein soll.

Quelle (& Dank an): Michael Winkler

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