Breaking: „Miss Holocaust-Survivor“-Wahl

von Habakuk Grimm

Hava Hershkovitz zur Schönsten Holocaust Überlebenden der Welt gewählt


Freudestrahlend nahm sie am Donnerstag in Haifa ihren ersten Preis, einen Schönheitskoffer, entgegen. Von der Weltpresse fast vollständig unbemerkt, konnte sich Hava Hershkovitz (Alter unbestimmt)  schlußendlich gegen 13 Mitkonkurrentinen, alle in den 70ern und 80ern, erfolgreich behaupten und erklomm sinnbildlich  als Siegerin das Treppchen.


In dem, von einer Wohltätigkeitsorganisation organisierten Wettbewerb, wählte eine hochkarätig jugendbesetzte Jury Frau Hershkovitz zur ersten „Miss Holocaust Survivor“ der Welt. 300 Damen hatten sich um den Titel beworben, die Gruppe war nach Auswahlentscheidungen, wie bei einem richtigen Wettbewerb, auf die 14 in Haifa angetreten Kandidatinnen geschrumpft.

600 glänzend aufgelegte Zuschauer im Saal wurden Zeugen einer gelungenen, wenn auch nicht ganz unumstrittenen Premiere.

Quellen:
Miss Holocaust Survivor Competition in Haifa 28. June 2012

http://english.cntv.cn/program/asiatoday/20120629/116928.shtml

http://english.cntv.cn/program/asiatoday/20120629/116797.shtml

http://www.youtube.com/watch?v=PEtDiXqYNiM&feature=related

14 Gedanken zu „Breaking: „Miss Holocaust-Survivor“-Wahl

  1. Naja, erfreulich, dass sie etwas Spass haben können mit ihrem Trauma, ja echt super, mit jedem Schritt kommen wir dem Erlöser näher. Der Holocaust war ja was ganz Tolles, oder? Sie lieben ihn abgöttisch, oder was ist da sonst los?

    Leid tut mir der Mensch, der sein Leben für den HC opfert, schuldig oder unschuldig, wir leben in einer anderen Zeit und können jederzeit uns geistig von dem Unsinn des Geschichte Erzählens befreien, denn offenbar lernen wir nichts dazu, rein gar nichts.

    Froh, kann der sein, der an den Scheiss dieser fundamentalistischen Religionen so nicht glaubt, denn nichts was uns die Brüder so lehren bringt uns näher zu dem was man Gott nennt, denn sie leben durch Konzepte und nicht durch Gott, oder was hinter dem Wort an Wahrheit steckt.

    Gedanken, Glauben, Stories, Lügen und Wahrheiten… all das ist Attachment und falsche Bindung an etwas was so nicht da ist und es bringt niemanden weiter. Das Leben ist eine schöne Illusion und ein wunderbares Affentheater.

    Leider sind es die Politiker die am allermeisten zurück geblieben sind. Aber auch das sollte mal ausprobiert werden, egal wie, oder?
    Wenn es bloß keinen Krieg gäbe. Krieg ist mein Leid und mein Attachment was ich nicht überwinden kann, denn ich denke mir, wie kann man nur so Saudoof sein und Kriege erlügen und erwünschen und sich eine, primitiven Freund/Feind Denken hingeben. Wie kann man Menschen die Leid geben respektieren? Ist es nur wegen dem Geldsystem und der Religion (nicht der Christlichen, denn sie hatte Mutter Theresa die ich liebe), warum wir immer so Leiden müssen als Mensch und auch als Deutscher?

    Ich weiss gar nichts mehr, ausser dass ich gegen ein Geldsystem bin das Kriege will. Scheiss doch der Hund auf solche abartigen Religionen, Gott gibt es so nicht, ein Gott das, das Kriegsleid, immer wieder und wieder erlaubt. Gott ist besser als das, was immer dahinter steckt ist besser als das was wir im Namen der Religion erzwingen wollen, den Heiland, der unter Zwang wohl gar nicht kommen will und nie kommen wird auf so eine abartige ungesunde Weise.

    Warum ist es nur so schwer einfach mal glücklich zu sein für so mache Gläbigen? Was machen sie nur falsch+richtig?

    Also, feiert mal schön den Holocaust – denn so macher ist ja desparat danach. Am Besten es kommt noch einer dazu, denn wir brauchen ja 2 bevor der Hailand kommt mit all dem Prophetie-Mist. Viel Glück also dabei, ihr Fanatiker. Man sollte diese Frauen einfach mal als Mensch lieben… aber dann… nahhh….., geht das denn überhaupt? Einfach mal so lieben ohne Agenda, egal ob alt, jung, dick oder dünn oder egal was???? Können wir denn überhaupt noch, einfach mal so frei lieben (ich rede nicht vom SEX)?

    So ein Nonsense aber auch. Es ist ekelig ein Teil dieser verrückten Menschheit zu sein, die den HC feiert, zumal er moch gar nicht richtig erforscht wurde.

    Ich denke oft an meine Frauen aus Libyen. Der Krieg war erlogen und unnötig. Das sollte niemals vergessen werden, denn was in Libyen passiert, wird irgendwann überall sein, wenn die religiösen Kriegstreiber das so wollen.

    Es ist Libyen das mich für das Leid der Deutschen geöffnet hat und mein Herz zerbricht, wenn ich an die Menschen denke die nie Ehre bekommen, die bergessen ermordet wurden, ohne Liebe und Trauer, ohne Ehre.

    Ich möchte mein Leben am liebsten den vergessenen Menschen geben, dem kollateralen Schaden, den Menschen, die nicht geliebt werden dürfen, weil sie vergessen wurden, auf der falschen Seite waren aber ansonsten total unschuldige liebe Mammis, Kinder, Jungens, Männer waren. Ich weiss, dass die Deutschen auch gut waren, denn sie haben mir geholfen ein Mensch mit Mitgefühl zu werden, gerade dann wenn alle in der Familie starben. Es waren Deutsche die mire als Mensch am meisten immer und immer geholfen haben. Das mus gesagt werden, denn ist ist wahr.

    Irgendwann wird es die wichtigste Aufgabe sein auf Erden, den Menschen die umsonst sterben, wegen Krieg oder sonstwas, zu sagen, dass auch deren Leben nicht umsonst war… sondern gewollt und erwünscht war. Warum können wir uns alle nicht einfach mal ehren? Der Hintergrund ist doch egal. Geschichte wird oft erlogen und herbeigewünscht/manipuliert, aber Menschen sind Menschen und ein Leben was gewollt war… und respektiert werden sollte. Warum sollten wir die Toten des Krieges nicht alle gleichermassen ehren, egal auf welcher Seite? Warum können wir das Freund/Freind Denken nicht überwinden? So was ist doch letztlich etwas abartig, oder? Was ist nur los mit dem Geldsystem in Verbindung zu Religion? Sollte der ganze Mist nicht getrennt werden, damit wir eine gerechtere Welt erschaffen können?

    Gerade heute, erkenne ich, was Jesus, für ein Revoluzzer war. Wahnsinn, gegen was der angegangen ist? Naja…
    Alles Gute an Alle –

  2. http://www.redicecreations.com/article.php?id=20506

    „It sounds totally macabre to me,“ said Colette Avital, chairwoman of Israel’s leading Holocaust survivors’ umbrella group. „I am in favor of enriching lives, but a one-time pageant masquerading (survivors) with beautiful clothes is not what is going to make their lives more meaningful.“

    Pageant organizer Shimon Sabag rejected the criticism, saying the winners were chosen based on their personal stories of survival and rebuilding their lives after the war, and physical beauty was only a tiny part of the competition.

    „They feel good together. They are having a good time and laughing in the rehearsals,“ said Sabag, director of Yad Ezer L’Haver, or Helping Hand, which assists needy Holocaust survivors and organized the pageant.

    „The fact that so many wanted to participate proves that it’s a good idea.“

    Nearly 300 women from across Israel registered for the competition and contestants were whittled down to the 14 finalists who appeared Thursday.

    The contest, part of Helping Hand’s annual „cultural“ night, included a lavish dinner and music at a Haifa reception hall. Some 600 people attended, including two Cabinet ministers, Moshe Kahlon and Yossi Peled, himself a Holocaust survivor.

    The women, ranging in age from 74 to 97, clearly enjoyed themselves. Wearing black dresses, earrings and necklaces, and sporting blue-and-white numbered sashes, they grinned and waved as they were introduced to the adoring audience. Music played as the contestants walked along a red carpet, introduced themselves and described their memories of World War II.

    „I have the privilege to show the world that Hitler wanted to exterminate us and we are alive. We are also enjoying life. Thank God it’s that way,“ said Esther Libber, a 74-year-old runner-up who fled her home in Poland as a child, hid in a forest and was rescued by a Polish woman. She said she lost her entire immediate family.

    A four-judge panel consisting of three former beauty queens and a geriatric psychiatrist who specializes in treating Holocaust survivors chose the winner. Hava Hershkovitz, a soon-to-be 79-year-old, was banished from her home in Romania in 1941 and sent to a detention camp in the Soviet Union for three years. Today, she lives in an assisted living home run by Helping Hand.“

  3. Unglaublich, was die Geschäftemacher sich so alles einfallen lassen, um das „Zauberwort“ immer wieder in die ergebenen Medien zu bringen.

  4. DER SEHER VON 1923:

    Über die Deutschen:

    Strömt herbei, Besatzungsheere,
    schwarz und rot und braun und gelb,
    daß das Deutschtum sich vermehre,
    von der Etsch bis an den Belt!

    Schwarzweißrote Jungfernhemden
    wehen stolz von jedem Dach,
    grüßen euch, ihr dunklen Fremden:
    sei willkommen, schwarze Schmach!

    Jungfern, lasset euch begatten,
    Beine breit, ihr Ehefrau’n,
    und gebäret uns Mulatten,
    möglichst schokoladenbraun!

    Schwarze, Rote, Braune, Gelbe,
    Negervolk aus aller Welt,
    ziehet über Rhein und Elbe,
    kommt nach Niederschönenfeld!

    Strömt herbei in dunk’ler Masse,
    und schießt los mit lautem Krach:
    säubert die Germanenrasse,
    sei willkommen, schwarze Schmach!

    Erich Mühsam, 1923
    Quelle: Metapedia

  5. Warum ist denn das Merkel hier nicht angetreten?

    Vom Alter her hätte es gepasst, alles andere sicher auch, oder?

    Ach ja, es war ja eine Miss Wahl…

    Da war wohl nicht klar, ob sie dieses Kriterium erfüllt.

  6. Wenn jemand glaubt,durch sein reines Überleben einer historischen Begebenheit Profit ziehen zu können,und sei es nur in dieser lächerlichen Zurschaustellung seiner alten Haut,wird wieder mal deutlich,wie wenig diejenigen in Wahrheit für ihre damaligen Leidens- und Schicksalsgenossen übrig haben,weil eben alles hier nur an der Oberfläche kratzt!

    Für mich als Nachgeborenen ergibt sich nur die Schlußfolgerung:

    So schlimm kann das Ganze wohl nicht gewesen sein,wenn knapp 70 Jahre später eine Volksbelustigung unter Darstellung vermeintlicher Schönheit daraus wird!

    Wahre Schönheit entsprießt anderen seelisch-geistigen Keimen!
    Einige „Holocaust“-Überlebende scheinen hierüber eine andere Ansicht zu haben und ergötzen sich lieber an sich selbst!

    Suum quique!

    Aus Liebe zu Deutschland

  7. @ Aus Liebe zu Deutschland: Es ist interessant nachzuvollziehen wie sich die Geschichte über den Holocaust entwickelt hat. ZB wurden in dem Film ‚Mühlen des Todes‘ von 1945 Juden noch gar nicht als besondere Opfer hervorgehoben, das kam erst später.
    Es ist nicht ungewöhnlich dass eine Leidensgeschichte im Nachhinein umgedeutet wird, zB in Märtyrertum wie bei Jeanne D’Arc usw. Die Bibel als ‚jüdische Geschichte für Christen‘ kennt ja eigentlich auch nur Erfolgsstorys, ob nun andere gemetzelt wurden oder die eigenen Leute. So wäre es nur konsequent für die Israelis den ‚Holocaust‘ am Ende ebenfalls als notwendig/sinnvoll zu betrachten. Gefährlich daran ist blos, das der Rest der Welt dann deren Deutung übernehmen wird (wie die Bibel :))

  8. Das ist ganz pervers.
    Eine derartige Selbstdarstellung durch einen „Holocaust“ Identifikation ist nicht glaubwürdig.

    „Das ist „menschenunwürdig“ – wie das in einem kurzen Kommentar in Stockholm heißt. Solches Engagement für die Option „überlebt-zu-sein“ vielleicht paßt zu Titanic-Geschichte oder sonstigen Wundern, wo man wirklich durch Zufall überlebt. Nicht aber mit dem „Holocaust“, denn bei dieser Geschichte handelt sich vor allem um eine vermeintliche Tragödie…

    Das bedeute: ich bin so froh, daß nach einem Apokryph von „Holocaust“-Manager: von 6 Millionen nicht alle getötet wurden.

    PARIS UND JERUSALEM

    «Écoutez, je suis là parmi les morts» – schrie eine Dame mit Tochter aus Paris in Yad Washem. Die Mitarbeiter des Yad Washem haben sofort erkannt die Blamage erkannt und versuchten die Besucher zu beunruhigen. Die Tochter von betroffene Dame hat laut geschrien: „Vous avez menti à votre rémunération, vous n’avez jamais été dans un camp de concentration“. Das Täfelchen wurde am nächsten Tag entfernt.

    Ich habe Mitarbeiter gefragt ob alle Täfelchen wurden mal überprüft? Er sagte: „schön wär’s“. Und er wollte nicht warten auf meine logische Frage: wie viele solche falschen Täfelchen wurden schon entfernt. Er lachte, und fragte: Sehen sie nicht die große unbesetzte Flächen – wir bemühen uns darum, daß nicht zu solchen Szenen kommt, aber inzwischen fast ein Viertel der Täfelchen sind verschwunden.

    KRITISCHE STIMMEN IN ISRAEL

    Ich habe mit dem kritischen Journalisten Ulrich W. Sahm Jr. dem Sohn Ulrich Sahm, der verstorbenen deutschen Botschafter in Jerusalem, den ich in Moskau 1979 kennengelernte, darüber gesprochen. Er teilte mir mit: Yad Washem nennt sich als Institut für wahre Forschung der tatsächlich unterkommenden Juden 1933-1945, aber hat ja ca. 200.000 Bestätigungen dafür – hat mit der Wahrheit nicht zu tun.

    Momentan sogar dieser Zahl ist drastisch auf ca. „60.000 ermordeten Juden“ reduziert, was zu Angeben der Internationalen Suchdienst des IRK annähert (47.000) und wir reden jeden Tag vom 6.000.000. Aber passen Sie auf: diese Zahl zum Teil stimmt, denn alle 5 Millionen Juden in Israel bezeichnen sich als „Überlebten des Holocaust“.

    Prof. Tom Segev, den ich in Jerusalem kennenlernte, von einem Jahr in Frankfurt in Rahmen Seminarwoche: „Holocaust heute“ bei Uni Frankfurt auf IG Farben Industrie erzählte den Studenten und Publikum: „Jedes Kind, der nicht nur nach dem Krieg, sondern auch heute ab 12 Jahre erfährt ganz offiziell: er sei ein „Holocaust-Überlebender“.

    Die beiden kritischen Israelis, die in den 50er erst das Licht der Welt erblickten, halten nichts vom einem „Holocaust“ und insbesondere von „Überlebenden“.

    Jurij Below, Frankfurt

  9. Hallo Jurij, für Deutschland ist diese Frage sehr leicht zu beantworten: In vielen Städten sind vor den Häusern der Ermordeten goldene Pflastersteine mit Namen und Lebensdaten angebracht. Das gilt natürlich nur für Häuser und Strassen, die nicht durch die Bomben von der Karte gelöscht worden sind.

  10. ich finde es gut, dass es mal eine andere art von miss wahl gibt. müssen ja nicht immer die super jungen dinger sein 😉

    auch gut, dass sich jemand mit diesem thema befasst, wobei mancher wohl denken mag, ob das nicht etwas makaber ist.

    gruß
    anja

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