warum es kein geeintes Europa geben kann

erschienen bei q-press

Eur-Opa: Es ist einfach nicht wegzudiskutieren, es handelt sich um absolutes politisches Versagen auf höchstem Niveau, aber der Fehler selbst ist rund und aus Leder. Der gestrige Tag im Fußball-München hat es schrill bewiesen, als die Deutschen sich wiederholt auf dem grünen Schlachtfeld mit den Engländern zu bekriegen hatten, traditionsgemäß mussten die Alliierten gewinnen. Genau hier setzt der fatale Fehler ein.

Wollte man ein einiges Europa haben, dann hätte dieser Europa genannte Landstrich nur noch eine einzige Nationalmannschaft und dann wäre eben dieser Krieg schlicht ausgefallen. Was die heutige Bundesliga ist, wäre dann allenfalls noch eine regionale Landes- oder Kreisliga und die heutigen Nationalmannschaften dürfte es per se nicht mehr geben, da wir doch ein einiges Europa sein sollen. Und weil genau dies, so scheint es, undenkbar bis undurchführbar ist, kann es einfach kein geeintes Europa geben.

Wir haben zu dieser brisanten Enthüllung die passenden Schlaum-Eier gefunden, rechts ist eines zu sehen, gleichwohl auch Synonym dafür wie der EU-Fußballnarr auf seinem dicken Ei sitzt, genau davor hat die Politik höllische Angst.

Man stelle sich nur mal vor diese Veranstaltung in München wäre verboten worden, wegen erhöhter Ausschreitungsgefahr, wie man es in Frankfurt macht wenn dort ein paar Clowns auf die Straße gehen um gegen die Banken zu demonstrieren. Diese bunten Spaßmacher haben in der Bevölkerung lange nicht den Rückhalt, den ein einziger großer Fußballverein auf die Reihe bringt. Im Nu hätten wir hier einen Bürgerkrieg angezettelt, wäre man dem Fußball ans Leder gegangen. Spätestens wenn die Politik an dieser Stelle mit dem geeinten Europa hätte ernst machen wollen, wäre ja die Deklassierung dieser Spiele unausweichlich gewesen. Man kann die Europäer offenbar über die Bankenrettung bis auf die Knochen ausziehen, auch die totale Transfergesellschaft einführen (Transfer kennt ja der Fan auch schon aus der Liga und ist dort ganz normal), Lohndumping zum Heil der Gesellschaft mit Globalisierungsdruck begründen, aber das runde Leder packt die Politik nicht an. Aus gutem Grund?

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3 Gedanken zu „warum es kein geeintes Europa geben kann

  1. In Zeile 3 der übliche Fehler: „Versagen“
    Versagen setzt voraus, dass man etwas richtig machen wollte.
    War das so?

  2. Ich habe mal bei qpress.de rein geschaut – nun, es geht dort doch immer um eine etwas humorvolle Einbettung wie:
    – „Der deutsche Sozialstaat ist in höchster Gefahr, deshalb erwägt die Bundesregierung einen direkten und offiziellen Spendenaufruf zugunsten der in Deutschland ansässigen Banken.“ oder
    – „Der Legende nach waren es die Bewohner von Schildau, einem verträumten Örtchen im Herzen des einstigen Groß-Deutschland, die legendären Schildbürger, die für alle Probleme auch total passende Lösungen entwickelten und genau dafür zur Berühmtheit gelangten. Zwischendurch brachten sie es gar zur Blüte, im einstigen „Dunkeldeutschland“, aber auch die Mauer hielt nicht und so konnten sie dank der Banane heim ins Reich gelockt werden. Egal was sie anpackten, immer ging irgend etwas grandios daneben, was natürlich nie etwas an der Genialität ihrer Lösungen änderte. Aber keine Sorge diese Tradition ist in Deutschland ungebrochen und ..“
    ————–
    Nachteil ist eben, dass bei der Satire auch der Blick auf das Wesentliche oder das Nennen der eigentlichen Verursacher verloren gehen kann. Es ist amüsanter zu lesen, aber ob es wirklich hilfreicher ist …
    So kann man vielleicht auch zumindest vermuten wie zu dem gekommen war, was von @Dref gleich gefunden wurde: „der übliche Fehler: “Versagen” – oder zu dem, was @Fatima zu ihrer Äußerung inklusive Schmunzeln brachte.
    Natürlich sind nicht die Schildbürger für unseren Ausverkauf verantwortlich und auch der Fußball wird uns davor nicht retten, dass allerdings für die wichtigen Proteste der Rückhalt und das Interesse in der Bevölkerung bisher zu wünschen übrig lässt, ist schon mal erfasst worden. Prof. Dr. Hans J. Bocker nannte es auch – Realitätsverweigerung (http://www.youtube.com/watch?v=gPM8oY5L78g), wobei er nur ebenfalls zumindest im Interview nicht weiter auf die dahinter liegenden Ursachen eingegangen ist, wie hier mal aufgrund der Sprüche auch der Rothschild aufgezeigt wurde (Sprüche, als man sich noch äußerte anstelle im Verborgenen zu arbeiten).

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