US-Gericht blockiert National Defense Authorization Act

erschienen bei RADIO-UTOPIE

von petrapez – Danke an Christoph

Bittere Niederlage für die Tyrannen im Weissen Haus und Pentagon – Bürgerrechtler, Journalisten, Schriftsteller und Aktivisten verklagten Präsident Obama, Verteidigungsminister Leon E. Panetta und das US-Verteidigungsministerium zum einheimischen Anti-Terrorgesetz

Die Bundesrichterin eines Bezirksgerichtes in Manhattan in New York erliess am späten Mittwochabend eine einstweilige Verfügung gegen den 2012 National Defense Authorization Act (NDAA) und blockierte damit vorläufig dieses Gesetz, das die USA zu einem faschistischen Monstrum unter der Führung barbarischer Grössenwahnsinniger völlig zugrunde gerichtet hätte. Eine Gesetzlosigkeit und ein Verfolgungskrieg des Staates gegen Andersdenkende hätte die Vereinigten Staaten von Amerika mit Billigung des US-Kongresses in den Status der Lynchjustiz versetzt. Jede oppositionelle Aktivität wäre im Keim erstickt und ausgerottet worden, da allein die Angst, wohlmöglich lebenslang in Militärgefängnissen verbringen zu müssen, die meisten Personen abgeschreckt hätte.

Mit diesem 565 Seiten umfassenden Gesetz wäre ein Freibrief durch einen kurzen Paragraf in Statut 1021 für das Militär in Kraft getreten, jeden Bürger auf unbestimmte Zeit ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren zu inhaftieren, dem vorgeworfen wird, wissentlich oder unwissentlich eine Unterstützung des Terrorismus zu leisten.

Alle unbequemen Gegner und Kritiker an der herrschenden Politik wären auf diese Weise ohne sich wehren zu können Opfer dieser orwellschen kranken Phantasten geworden.

Am letzten Tag des vergangenen Jahre unterschrieb Präsident Barack Obama dieses Pamphlet, das in den Vereinigten Staaten und weltweit grösste Empörung hervorgerufen hatte – nicht jedoch bei der deutschen amtierenden Regierung mit der “Honor of Medal” verzierten Bundeskanzlerin in Berlin, die Krieg als Spassprogramm betrachtete:

“Denken Sie immer an die Chancen. Die Risiken sind evident, keine Frage. Aber nicht nur no risk no fun und auch no leadership whithout risk sondern einfach auch Spass an der Veränderung.” (28.11.2010 Bundeskanzlerin und Kandidatin für US-Medal of Freedom: Krieg als Spassprogramm

Richterin Katherine Forrest hatte eine 68-seitige Begründung zur einstweiligen Verfügung verfasst.

Auszug:

“Es besteht ein starkes öffentliches Interesse am Schutz der Rechte, die durch den ersten Verfassungszusatz garantiert werden.

Es gibt auch ein starkes öffentliches Interesse daran, dass ein ordnungsgemässes Verfahren die Rechte des Fifth Amendment garantiert, indem sichergestellt wird, dass normale Bürger in der Lage sind, den Umfang des Verfahrens der Anklage zu verstehen und sie davor zu schützen, dass sie auf unbestimmte Zeit Strafarreste verbüssen müssen.”

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14 Gedanken zu „US-Gericht blockiert National Defense Authorization Act

  1. Jo!
    Hattest du nicht kürzlich so ein comicartiges Bild vom angebeteten Obama? Wohl von Libya SOS. Er war so ne Art Gott und seine Jünger streckten die Arme zu ihm aus. Ich wäre scharf auf das Bild und finde es nicht mehr…

    Übrigens das alte Yes We Can-Bild ist auch immer wieder praktisch:
    [img]http://i52.tinypic.com/2m6s84z.jpg[/img]

    Das nenne ich doch einen Tauschhandel!

  2. @Dref: Mal sehen ob ich das Bild posten kann mit simple html. Wir werden sehen – also ich klicke jetzt…. Viel Glück Bildchen.
    <IMG SRC="

  3. So ne Seite mit den coolsten Bildern von Libya SOS & Co. Wäre schon toll und ein richtig schlabberli Schlaraffenland. Da sind absolute Sahnestücke mit dabei…

    1. @ Dref
      Das Zeug ist schon sehr, sehr lustig…. aber hat System: Cohen verhöhnt immer nur die Armen, um die Fronten aufzuweichen, die von der NWO aktuell überschritten wurden. Ob die barbarische Armut, in der man z.B. rumänische Bauerdörfer bis heute beläßt, obwohl deren dringenste Wünsche in vielen EU-„Bruderstaaten“ in den Müll wandern oder jetzt die Bemühung aller erreichbaren Klischees zur Untergrabung des öffentlichen Bewusstseins über die haarsträubende Tötung von Muammar Quadhafi – Cohen in seinen schrillen „quasi Gaddafi“-Klamotten (schon bei der Oskarverleihung oder einem Roast in 2011): die jüdischen Macher in Hollywood haben damit wohl nicht nur Schadenfreude am Start, sondern knallharte Psycho-Effekte in der breiten Masse.

      Der monumentale Tod des afrikanischen Freiheitshelden – gefoltert und ermordet unter NATO-Bruch verhandelter Abzugsbedingungen und weisser Flagge – sowie die belegte Massenhinrichtung seiner überlebend gefangenen Begleiter soll vergessen und mit der Erinnerung an die lustigen Abenteuer einer schrillen Person (und Happy-End) überlagert werden. Dass dabei der Titelschutz in den Hintergrund tritt, liegt vielleicht auch an dessen Verjährung… (70 Jahre nach…) – dennoch bemerkenswert…
      herzlich
      jo

  4. Ich will da mal zwei Sorten Humor anhand zweier Filme über das selbe Thema unterscheiden

    1.) Grasgeflüster
    Das ist ein totaler Dödelfilm über Kiffer. Dieser bedient die absolut weltfremden Klischees der Gehirnamputierten. Da wird alles ins Lächerliche gezogen. Dieser Film spricht dementsprechend genau die Leute an, die ihre dumpfen Vorurteile befriedigt haben wollen. Es ist Selbstbefriedigung!

    2.) Bube, Dame, König, Gras
    Der Film ist von Madonnas Ex-Macker. Der weiß was Sache ist und machte einen super Film mit irrer intelligenter Situationskomik, wo sich jeder, der nur ein wenig Ahnung davon hat, angesprochen fühlt.

    Dieser Cohen hat wohl das Niveau von Grasgeflüster:
    Die Befriedigung von dumpfen Gesellen, mit der Verfilmung von deren weltfremden Vorurteilen!

    Das ist so mein heutiges oberflächliches Fazit

  5. P.S. Man muss sich ja fragen, wer der Empfänger ist.
    Madonnas Macker machte den Film für Wissende, Cohen macht ihn für die Doofen…

  6. P.S. 2
    Selbst die Kritiken bei Wiki sind nicht so gut:

    “ „Cohen schafft es wieder, die Grenze zur Peinlichkeit zu überschreiten. Das ist manchmal komisch. Doch wenn die israelische UN-Delegation mit Urin übergossen wird, ist es nur noch eklig. Viele Gags zielen eindeutig unter die Gürtellinie. Sonderlich erhellend ist das für die Zuschauer diesmal nicht. Dieser „Diktator“ ist eher pubertär als politisch.“

    – Krischan Koch[7]

    „Die Szene ist von melancholischer Poesie, vergleichbar mit der berühmten Weltkugel-Jonglage Charlie Chaplins in „Der große Diktator“ (1940), aber während Chaplin mit viel Pathos und den Mitteln seiner stillen Komik einen hoch moralischen Film schuf, einen Kommentar auf die tatsächlichen Ereignisse in Europa, ist das, was Sacha Baron Cohen in seinem vierten Kinofilm nach „Ali G. in da House“, „Borat“ und „Brüno“ geschaffen hat, größtenteils reiner Klamauk. Kindischer Klamauk, um genauer zu sein.“

    – Stefan Kuzmany, Der Spiegel[8]“

    ABER, dann die ganze Medienlandschaft damit überfluten…

  7. „Yes we can.“ ergibt „Thank you, Seth.“ in „reverse speech“ (rückwärts abgespielt). Seth, charakterliches Vorbild des mosaischen JHVH, Erzfeind des „Baumes des Lebens“, gleichnishaft dargestellt als Bastard aus Esel (dämlich, dazu noch stur), Krokodil (Krokodilstränen, unverhoffter Angriff aus scheinbarer lethargischer Döserei) und Nashorn (häufig tödliche, extrem rohe Gewaltanwendung bei sehr geringer Frustrationstoleranz; wird als Afrikas gefährlichstes Tier angesehen) ist aber „“nicht bestanden“ in der Wahrheit“, also durchgefallen. Seine (un)menschlichen Anhänger enden auch. Als „(…) Unterlage der Berge (…)“, wie J. Lorber so poetisch formulierte. Das Grauen in hübsche Worte kleidete.
    Das macht Soetoro´s Taten nicht ungeschehen, erweckt niemanden wieder zum Leben, aber ich freue mich trotzdem.

  8. Hey Kopfschuss911 Mächtig fetten Dank!

    Man kann nur sagen „Gebenedeit sei der Friedensengel!“

    Ultracooles Großbild. Wird gleich ausgedruckt und aufgehängt

    Ich denke dass das auch urheberechtlich ok sein dürfte. Auf dem Bild steht doch die Adresse rechts unten. Was meint Ihr?

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