Sarkozy: noch eins in die Fresse

Türkei am Puls der Zeit

von John Schacher

Nach dem „Rededuell“ der beiden Kandidaten Hollande und Sarkozy geht die französische Präsidentschaftswahl am Sonntag in die zweite und entscheidende Runde. Den verlogenen Massenmörder und Amtsinhaber Sarkozy, ohnehin schon heftig in der Bredouille, holen seine Verbrechen ein weiteres Mal ein: der libysche Ex-Premier Bechir Essid hat nun terminsicher erklärt, dass der ehemalige libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi dem jetzigen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy bei der Wahlkampagne 2007 mit rund 50 Millionen Euro unter die Ärmchen gegriffen hat.

Das meldet nicht irgendwer, sondern RIA NOVOSTI, sich auf AFP beziehend! Vorgestern war noch von einer Strafanzeige des erbosten Sarkozy gegen Mediapart, die erstveröffentlichende Plattform, die Rede gewesen. Bei den sich nun häufenden Referenzen zur ursprünglichen Aussage von Saif al-Islam werden die Franzosen am Sonntag hoffentlich die Notbremse für diesen korrupten, mörderischen und sein Vaterland toujour verratenden Kleinbürger ziehen. Dass solche Leute letztlich so selten angemessen bestraft werden können, ist ein Knackpunkt im System!

12 Gedanken zu „Sarkozy: noch eins in die Fresse

  1. Stimmt schon, bloß was ist mittlerweile der Präsident von Frankreich:
    (Zitat: von Thierry Meyssan)
    http://www.voltairenet.org/30-Millionen-Franzosen-wahlen

    „Als François Hollande seinen wichtigsten Konkurrenten, mit Ausnahme von Marine Le Pen, vorgeschlagen hatte, eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben, die besagte, dass Frankreichs Syrien-Politik nicht variieren würde, wer auch immer Präsident würde, haben sich Kandidaten gefunden, um dies abzulehnen. Mit Recht schien es ihnen beschämend, öffentlich zu erklären, dass die Außenpolitik Frankreichs nicht mehr vom Präsidenten entschieden wird, sondern im Weißen Haus – welches selbst durch Lobbys manipuliert wird -, und, dass keiner von ihnen sie ändern könnte.
    Der Übergang von der Politik zur Richtlinienverwaltung…“

    (Ende des Zitats) Außer von Marine Le Pen hat man aber keine andere Meinung gehört.. nun, ähnlich wie bei uns, zu entscheiden gibt es nur Kleinigkeiten, und selbst die werden von Brüssel oder der Int. Finanz bestimmt und diese sind „alternativlos“. Welche Lobby die US-Außenpolitik bestimmt ist ja kein Geheimnis.
    Wir sind mittlerweile in Europa alle wie die Palästinenser und unsere Länder werden uns Stück für Stück weggenommen durch Massen-Umbevölkerung und alles, was einmal erarbeitet wurde durch Rettungsschirme für die Geldbetrüger, und unsere Kultur lassen wir zerstören durch Medienkonsum. So sieht die Globalisierung aus.

  2. Ist alles so sinnlos wie eine Petition. Mit der wischen sie sich den Arsch, sitzen hinter das Lenkrad und fahren die Karre wie bisher weiter gegen die Wand. Mit Sarkotzy hat man das Elend wenigstens schneller hinter sich. Der gibt Gas!

  3. @ Netzband
    @ Dref
    Ihr habt beide recht – doch vielleicht ist etwas weniger Tempo beim Aufprall für die Franzosen besser?
    Und wenn wir es global sehen, ist wahrscheinlich JEDER französische Bürger besser für das Amt geeignet.
    herzlich
    jo

  4. Da hast Du natürlich recht. Es ist verständlicherweise nachvollziehbar, wenn Du leicht erregt bist, wenn Dir jemand noch auf die Schnelle einen Bierfurz ins Forum setzt!
    Hihi

    Nichts für ungutt!

    1. @ Dref
      ich hab mich nicht erregt, sondern gelacht – ich kenn Dich doch, alter Schlawiner…
      Deine Musiklinks von heute sind super!
      herzlich
      jo

  5. Wie für USA gilt auch für CIA-Sark-Kotzy folgender George Orwell Satz: „Und man sah durch die Scheiben des Hauses hinein, und man konnte nicht mehr unterscheiden, wer war Tier, wer war Schwein.“

    Dieses ist der Schlußsatz von Orwells „Farm der Tiere“, vom Hochgradfreimaurer Orwell bereits geschrieben um 1947 etwa, damals war die Weltplanung schon von seinen Weisen-Freunden FERTICH.

  6. Ich kann mich noch gut an das Interview mit Saif-al-Islam erinnern, als er sagte, dass man Sarkozy beim Wahlkampf mit Geld unterstützt habe, man das Geld jetzt endlich wiederhaben wolle und dass als Beweise die Kontoauszüge eingesehen werden könnten.
    Das hat Saif-al-Islam damals aber wohl keiner geglaubt.
    Jetzt ist es wieder auf dem Tisch und zwar topaktuell!

    Jaja, nichts ist so fein gesponnen, es kommt ans Licht der Sonnen!

    Da kommen mir zudem so einige Gedanken, warum Sarkozy sich so vehment für den Krieg gegen Libyen eingesetzt hat….weiterdenken ist ausdrücklich erwünscht….;)

  7. Das einfache Bild zählt am meisten: erst Geld nehmen für seine Wahl, und dann seinem Freund Gaddafi das Messer in den Rücken rennen, so werden es wohl viele Araber sehen, wo Ehre noch etwas zählt. Mir tun die Franzosen leid, aber wenn sie sowas soviele Stimmen geben, ist das schlimm verdammt.

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