Russland: Terrorakt in Jemen war gegen politischen Dialog gerichtet

erschienen bei RIA NOVOSTI

Moskau verurteilt entschieden den jüngsten Terroranschlag in Jemen, der Tote und Verletzte gefordert hat, teilt das russische Außenministerium am Montag auf seiner Webseite mit.

„Wir verurteilen entschieden dieses beispiellos frevelhafte und zynische Blutbad von Seiten der Extremisten, die um jeden Preis die Situation in Jemen ins Wackeln bringen wollen, um den in diesem Land eingeleiteten umfassenden politischen Prozess zu vereiteln“, heißt es in der Mitteilung.

Das russische Außenamt bringt die Überzeugung zum Ausdruck, dass derartige Versuche allesamt von vornherein zum Scheitern verurteilt sind.

In Sanaa, der Hauptstadt der Republik Jemen, wurde am heutigen Montag ein schwerer Terroranschlag verübt. Der in Militäruniform gekleidete mutmaßliche Selbstmordattentäter hatte sich in eine Marschkolonne eingemengt, die sich auf eine Festparade zum 22. Jahrestag der Vereinigung von Nord- und Südjemen vorbereitete, und sich dann beim Vorbeizug der Kolonne am Sitz der Sicherheitskräfte des Landes in die Luft gesprengt.

Das russische Außenministerium bekräftigt die Bereitschaft, „dem befreundeten jemenitischen Volk die notwendige Unterstützung bei der Umsetzung des von Jemen eingeschlagenen Kurses auf einen baldigsten Start des nationalen Dialoges und auf allseitige demokratische und sozial-ökonomische Umgestaltungen im Einklang mit den Interessen und Hoffnungen aller Bürger des Landes zu leisten“.

Wie AFP unter Hinweis auf medizinische Dienste des Landes meldet, wurden beim  Terroranschlag in Sanaa 96 Menschen getötet und über 300 verletzt.

Quelle: RIA NOVOSTI

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