Hensel´s Sonntagsmatinee: Schock: der Saturn – made in Germany?

von Reinhold O. Schmidt und Hans-Peter Schröder

Der Zwischenfall in Kearny

 

Die Astronomen behaupten, der Ringplanet Saturn, diese Riesenkugel zwischen Jupiter und Uranus, sei äusserlich aus leichten Elementen gemacht, aus Wasserstoff, Helium, Methan und Ammoniak, allerdings verraten sie uns Laien nicht, wer ihn gemacht hat. Vielleicht haben die Astronomen keine Ahnung, wer dahinter stecken könnte. Es scheint sie auch nicht sonderlich zu interessieren. Das war nicht immer so.

Nachdem jedoch die Auseinandersetzung zwischen Naturwissenschaft und Kirche, zwecks Klärung universaler Urheberschaft, in der Renaissance, zu unschönen Szenen führte, haben beide Seiten ein unausgesprochenes Stillschweigeabkommen unterzeichnet und beschlossen, die Frage zu den Akten zu legen. Auf kleiner Flamme aufgeflackert ist der Streit nochmals, als es um mögliche Bewohner der solaren Planeten ging. Hier verhielt sich die christliche Kirche taktisch klug, schwieg, überließ der Wissenschaft das Feld, Wissenschaft kam, postulierte „lebensfeindliche“ Bedingungen allerorten, die Theologie war vorerst aus dem Schneider. Und wieder kehrte harmonische Ruhe, sprich Stillstand, ein.

Bis dann allerorten diese verflixten UFOs als Störenfriede auftauchten.

Niemand hatte damit gerechnet, daß der vergrabene Streit von dritter Seite wiederbelebt werden würde.

Was jetzt den Planeten Saturn betrifft, so ist einer vor kurzem neu entdeckten, kleinen Broschüre, aus den 50er Jahren zu entnehmen, daß er von Deutschen bewohnt wird.
Saturn ist weit genug weg, bietet genügend Raum, 95 Erdmassen, die 100 Monde nicht mitgerechnet und neben seinen „Ringen“, einige weitere Eigentümlichkeiten. Er strahlt 2,3 mal mehr Energie ab, als er von der Sonne empfängt. Das deutet auf eine Tag und Nacht laufende Schwerindustrie hin, auf gewaltige Schmelzanlagen, Hüttenwerke, die den metallischen Wasserstoff zu superharten Ausgangsmaterialien verarbeiten. An seinem Nordpol dreht sich eine sechseckige, 25.000 km durchmessende, stabile Struktur, von der wikipedia schreibt:
„Das Hexagon rotiert alle 10 Stunden 39 Minuten und 24 Sekunden einmal, die gleiche Zeit, die auch die Radioemissionen von Saturn für eine Umdrehung benötigen. Die Entstehung dieses Effekts ist noch nicht geklärt.“ Die „Struktur“ ist mehrere 100 km tief. Es handelt sich um eine, aus der rotierenden Atmosphäre geformte, multifunktionale Sende- und Empfangsantenne, eine gewaltige Schüssel, irdischen Radioteleskopen vergleichbar.

Rotationshexagon am Saturnpol - http://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Planet)

Der Saturn wird von Deutschen besiedelt. Das erklärt alles. Die Sensation ist perfekt, die Bombe geplatzt. Die Frage der Bewohnbarkeit der Himmelskörper wäre damit geklärt, wenn sich nicht sofort neue Fragen aufwerfen würden: Wenn „sie“ in der Lage waren und sind, den Saturn zu bewohnen, dann haben sie ihn vielleicht auch hergestellt? Made in Germany bekäme dadurch ja eine völlig neue Dimension……….

Sind ein paar auf billigstes Papier gedruckte Seiten in der Lage, eine weitere kopernikanische Wende auszulösen, die einer zweiten Renaissance den Weg ebnet?
Spannende Frage, 1959 war noch zu früh, vielleicht bestehen heute bessere Chancen.

Die kleine Broschüre nennt sich in deutscher Übersetzung „Im Raumschiff zur Arktis“, sie erschien im Ventla-Verlag Wiesbaden und als Autor zeichnet der amerikanische Getreideaufkäufer Reinhold O. Schmidt. Gewidmet ist sie „In dankbarer Würdigung den Besuchern vom Planeten SATURN“.

Anfang der Achtziger hatte ich Gelegenheit an einigen Treffen der DUIST in Wiesbaden teil zu nehmen, die immer sehr inspirierend abliefen und zu denen sich stets einige exotische Gäste einfanden. Zu Beginn wurden der internationalen Presse entnommene und von Korrespondenten erhaltene Meldungen von UFO-Ereignissen verlesen. Bei einem der Treffen, saß direkt gegenüber ein älterer Herr, der während der Lesung wiederholt einen Taschenrechenschieber hervorzog, um blitzschnell Berechnungen anzustellen. Darauf angesprochen meinte er, daß die Schiffe, die uns erreichen, kleine Kaliber seien, Beiboote, die dicken Pötte, 30 km lange Interstellarkreuzer, würden nicht weiter als bis zur Saturnbahn kommen und dort geparkt werden. Das fand ich von der Idee her ziemlich  beeindruckend.

Doch zurück in das Jahr 1957, als der II. Weltkrieg noch in den Köpfen spukte, während der Kalte Krieg bereits begonnen hatte, mit Schatten zu werfen, zurück zu Herrn Schmidt und zu dem Zwischenfall von Kearny, dem Kearny Incident.

„Mein Name ist Reinhold. O. Schmidt. Ich bin ein Getreideaufkäufer aus Kalifornien. Am 25. Oktober 1957 wurde ich durch meine..Firma…. von Arizona nach Kearny, Nebraska versetzt……“ so beginnt Schmidts Schilderung der Ereignisse, die sein Leben herumwirbeln sollten. Am Nachmittag des 5. November 1957 war Schmidt unterwegs, um sich einige Felder anzuschauen, als er „ein großes, strahlendes, plötzlich aufflammendes Licht“ in ca. 400 Meter Entfernung bemerkte. Neugierig geworden, beschloss er heran zu fahren, um zu sehen, was da los sei. Als er sich der Gegend, aus der der Lichtblitz kam näherte, stoppte sein Auto und er konnte es nicht wieder in Betrieb setzen. Er erblickte zwischen den Weiden am Flußufer, ein Objekt wie „ein großer halb aufgepumpter Ballon“. Näherkommend entpuppte sich das Objekt als „ein großes silberfarbenes Schiff aus einer Art Metall, das wie polierter Stahl oder wie Aluminium aussah“. Es saß bewegungslos auf vier hydraulischen Beinen im ausgetrockneten Bett des Platt Flußes. Als Schmidt sich bis auf 10 Meter genähert hatte, wurde er von einer Art Lichtstrahl bewegungslos gemacht.

Eine Tür schob sich zur Seite und zwei Männer traten aus dem Schiff, die ihn fragten, ob er bewaffnet sei (!). Nachdem er mit Nein geantwortet hatte, durchsuchten sie seine Taschen, danach konnte er sich wieder bewegen.
Schmidt wollte natürlich sofort wissen, was sie hier täten, woher sie kämen und was das für ein Schiff sei.
Sie antworteten ausweichend, daß sie ihm das derzeit nicht sagen könnten. Schmidt wünschte sich  das Fahrzeug genauer zu betrachten und die Männer luden in ein, an Bord zu kommen, verboten ihm aber ausdrücklich etwas zu berühren. Obwohl das Schiff von aussen aus einem Stück Metall gefertigt wirkte, ohne Nähte, Luken oder Fenster, konnte man von innen hindurch auf die Landschaft und in den Himmel nach draußen sehen. „Es schien mir, als ob die Wände mehr aus Glas bestanden….“
Im Inneren traf er auf vier Männer und zwei Frauen. “In Strassenkleidung“, ca. 1,80 groß, die Frauen um die 40 Jahre alt.
Die Frauen saßen während des Besuches am Ende des Raumes hinter einem Pult, in dessen Mitte sich eine Art Fernsehapparat befand. Nahe bei befanden sich vier durchsichtige, mit einer farbigen Flüssigkeit gefüllte Säulen oder Röhren. Rot, grün, blau und orange. Die Flüssigkeiten bewegten sich innerhalb der Gefäße und wurden von den beiden Frauen beobachtet. Drei Männer waren an einer Schalttafel voller Knöpfe, Skalen, Uhren und Schalter mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Auch dort eine Art Fernsehschirm, der nicht in Betrieb war. „Ich sah, wie einer der Männer einige kurze Drähte abschnitt.“ „ Es war keine Beschriftung irgendwelcher Art an der Innen- oder Aussenseite des Schiffes, aber ich sah einige arabische (!) und römische (!) Ziffern auf der Instrumenten-Schalttafel.“

Schmidt schätzte die Ausmasse des Raumes auf ca. 17 x 9 x 4 Meter. An beiden Enden des Schiffes befanden sich weitere Räume, die er nicht betreten durfte. Als er später dem geräuschlosen Abflug des Schiffes beiwohnte, erkannte er an beiden Enden 2,5 bis 3 Meter große Propellerflügel innerhalb einer ca. 4 Meter durchmessenden Röhre. Der Mann, der die Unterhaltung mit ihm bestritt, sagte zu Schmidt: „ Berichte deinen Leuten, wir wissen, daß sie dieses Schiff schon früher gesehen haben, und daß sie es wiedersehen werden!“ Er fragte ihn, ob er etwas über das Satelliten-Programm der Vereinigten Staaten wisse, was Schmidt verneinte.
„Sie alle sprachen zu mir Englisch- wie es mir schien- mit deutschem Akzent. Miteinander sprachen sie Hochdeutsch (!), was ich verstehen konnte, da ich eine Schule absolviert hatte, in der Deutsch ebensowohl wie Englisch gesprochen und gelehrt wurde….“

Nach 30 Minuten sagte ein Besatzungsmitglied “Wir sind fertig“ und Schmidt verliess das Schiff. Ihm wurde mitgeteilt, er könne sein Auto erst wieder in Gang setzen, wenn das Schiff ausser Sicht wäre. Als sich der Antrieb einschaltete, klang es, als ob ein großer, elektrischer Motor anlief. Nach 12 Sekunden hob sich das Schiff in die Luft, wurde in 4 Meter Höhe pechschwarz, in 30 Meter Höhe bläulich-grün. Es bewegte sich nach Südwesten, „ein leuchtender Blitzstrahl zuckte auf – und das Schiff verschwand direkt vor meinen Augen!“ Später erfuhr Schmidt von einem Bezirksbeamten, daß ein Traktor, zwei Autos und ein Lastwagen, die sich unterhalb der Flugbahn befanden, ebenfalls stehengeblieben waren. Reinhold O. Schmidt stand unter Schock. Die Besucher hatten versprochen, wieder zu kommen.

 

(Fortsetzung folgt)

Teil II

Teil III

Teil IV

 

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18 Gedanken zu „Hensel´s Sonntagsmatinee: Schock: der Saturn – made in Germany?

  1. Der Saturn wird entscheidend für das Schicksal der Erde werden. Die Richter des Saturn warten schon. Geistige Wesenheiten, die als sichtbar erscheinen werden und schon einigen erscheinen.
    Leider ist zu wenig über die Geisterwelt bekannt und folglich zu wenig Verständnis vorhanden. Die Illuminaten allerdings haben es und arbeiten damit im Schwarzmagischen Bereich.

  2. Wenn wir nichts tun, wird niemand etwas tun.
    ——————————————–

    @999- Vielen Dank. Kronos, ein interessanter Aspekt.

    @Der Tag X- Tut mir leid, wenn die Graphik den Text vernebelt und Herr Schmidt Erwartungen enttäuschen muß, aber nix Uniformen. „Im Inneren traf er auf vier Männer und zwei Frauen. In Strassenkleidung…“
    Zur Klärung O-Text Seite 11- „… Die Frauen… trugen hellfarbene Blusen und dunkle Röcke und Schuhe mit halbhohen Absätzen.“

    @Larry Summers Was bedeutet „angefixt“ ?
    —————————————————————
    Was die Erlebnisse betrifft, entweder a. sie haben sich wie von Schmidt geschildert abgespielt, oder b. sie sind erlogen, oder c. sie haben einen wahren Kern unter Beiwerk. Ich weiß nicht, welche der drei Möglichkeiten zutreffen könnte, hüte mich jedoch bewusst, besonders im verführerischen Fall von a oder c vor voreiligen Schlüssen. Die Möglichkeiten sind vielfältiger als man im ersten Augenblick geneigt ist, wahr zu nehmen. Die Konsequenzen ebenso.
    Warten wir, wie es weiter geht … .

  3. @ H-P. Schröder

    „Angefixt“ ist natürlich eine umgangssprachliche Ausdrucksweise. Man könnte auch sagen „auf den Geschmack gebracht“. Ich hatte unlängst zum Thema der reichsdeutschen Absetzbewegung einen Text geschrieben, den jo freundlicherweise veröffentlicht hat.

    http://julius-hensel.ch/2012/05/aussage-zur-absetzbewegung-1945/

    Ob der Saturn nun „made in Germany“ ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall hat das mythen- und legendenumwobene Thema der reichsdeutschen Absetzbewegung einen sehr realen Hintergrund.

  4. Völlig unmöglich, es ist der „Philishave“ MEINES Vaters…..

    Spaß beiseite, mußte auf eine Collage Marke Eigenbau zurückgreifen, da Herr Schmidt es versäumte Fotos zu machen…..
    Das hat aber auch Vorteile, bei einem Schmidt Foto hätte jeder behauptet: Eindeutig eine Fälschung.

    Bei dem Schröder handelt es sich eindeutig um ein Original…..

    1. @ Shadow
      Vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte in meiner ersten Antwort (Sorry!) übersehen, dass ich den Artikel gestern nacht zwar schon fertiggemacht, doch vergessen hatte freizuschalten… Habe ich nun nachgeholt. Peinlicher Fehler meinerseits.
      herzlich
      jo

  5. Über die Planeten ist längst nicht alles bekannt; noch nicht mal der Mond ist wirklich bekannt – da bleibe ich lieber bei dem, wie man ihn früher betrachtete, bevor diese angebliche Wissenschaft behauptet hat dort gelandet zu sein.. oder was hier über den Saturn geschrieben wurde ist auch was –der „Zwischenfall in Kearny“ wird an einigen Stellen erwähnt, wenn man google oder ixquick suchen läßt- z.B.
    http://www.mental-ray.de/Mental-Ray/VrilGeist/chron_1950_1959.htm
    dort: 1957 9.11.
    Der kalifornische Getreidehändler Reinhold Schmidt hatte in Kearney,
    Nebraska direkten Kontakt mit einem fremden Raumschiff und seiner Besatzung.
    Er schrieb ein Buch: Im Raumschiff zur Antarktis Zwischenfall in Kearney.–

    gute Geschichte, freue mich schon auf Fortsetzung hier.

  6. interessant:
    : Dramatische Enthüllungen über die ungeschriebene Geschichte der Neuzeit
    Selten hat ein Interview unser Geschichtsverständnis der letzten 70 Jahre derart durcheinandergeschüttelt. Was Douglas Dietrich in seinen Interviews zu Protokoll gibt, hat das Zeug, einen Großteil der Geschichte unseres letzten Jahrhunderts komplett neu zu erklären. Was er zu sagen hat, kann zutiefst schockieren, aber es ergibt auch eine Menge Sinn.
    http://exopoliticsunitedkingdom.org/cosmic-trigger/2012/DDD-April1-2012-Exopolitics-UK-Lowest.mp3

    Leider existieren Interviews mit Douglas Dietrich bisher nur in Form von Audio-Aufzeichnungen, etwa jener ganz aktuellen Sendung des Internet-Senders Coast to Coast, die auf der Seite von Exopolitics heruntergeladen werden kann. In diesem Rahmen spricht Dietrich über den unberichteten Zeppelin-Angriff der Japaner auf die USA, der die Antwort auf die Atom-Bombardierung der Amerikaner darstellte; über die wahren Hintergründe von Roswell und was sie mit dem japanischen Zeppelin-Angriff zu tun hatten;
    die Fort-Existenz des Dritten Reichs in Neuschwabenland;
    die Wahrheit über die legendäre Mission des Admiral Byrd und deren katastrophalen Ausgang;
    über die Eroberung des Weltraums durch die Nazis und wie die Amerikaner dies mit mehreren Atombomben-Explosionen in der Iononsphäre konterten;
    über das Schicksal von Nikola Tesla und wie ein Großteil seiner bahnbrechendsten Forschungsergebnisse letzlich in der Sowjetunion landete;
    über die geheime Heroin-Politik der USA und die wahren Hintergründe des Jugoslawien-Kriegs und Vieles mehr.

  7. bei youtube sind weitere interviews. Stimmt, er hat über diesen japanischen Zeppelin berichtet. Aber dem D.Dietrich zuzuhören ist schwierig. Der redet eindeutig zu viel und viel zu schnell.

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