10 Gedanken zu „Syrien: Morris-Interview nach Aleppo

  1. Um festzustellen oder zu sagen, was hier unerträglich ist und anstelle als kriminelle Kräfte unterstützender Spinner aufzutreten ist vielleicht auch einer der letzten Artikel bei german.ruvr.ru recht hilfreich. [Hier mal der ganze Text und bei Bedarf eben in der Quelle vergleichen. Das Terror verübende Gruppen, Extremisten, laufend mit allem Nötigen unterstützt werden, finde ich allerdings auch unerträglich, mehr als unerträglich.]

    Titel „Neue EU-Sanktionen gegen Syrien“:

    „Die Europäische Union hat zum vierzehnten Mal Sanktionen gegen Syrien verhängt. Diesmal sind die Sanktionen aber „symbolisch“. Dem jüngsten Verbot, Kohlenwasserstoffe nach Europa zu importieren, folgt eine weitere Vorschrift, die der syrischen Regierung verbietet, Luxuswaren sowie Ausrüstung zur Unterdrückung von Krawallen zu kaufen. Moskau hält einseitige EU-Sanktionen für völkerrechtlich unzulässig, dabei dürfe die Situation in Syrien nur durch UN-Mechanismen geregelt werden.

    Das russische Außenministerium hält es für unzulässig, eine der Konfliktseiten unter Druck zu setzen. Der offizielle Sprecher des Ministeriums Alexander Lukaschewitsch, wies nochmal darauf hin, dass keine Sanktionen zur Beilegung von Konflikten führen können. Im Gegenteil, werden Krise n dadurch nur schlimmer. Leonid Fituni, stellvertretender Direktor des Afrika-Institutes, meint dazu Folgendes:

    „Die Europäische Union setzt wirtschaftliche und sonstige Sanktionen immer häufiger ein. Das ist eine Art neues Expansionsinstrument, ein Instrument des neuen Imperialismus. Es handelt sich um eine Expansion mittels Vorschriften und Sanktionen. Wir werden zwar keine Bomben hinunterwerfen, aber wir machen euer Leben so unerträglich, dass ihr unsere Forderungen erfüllen werdet“.

    Die Sanktionen werden Syrien nur neue Probleme bringen, meint Boris Dolgow vom Institut für Orientalistik.


    „Die EU-Sanktionen gegen Syrien werden zur Beilegung der syrischen Krise nicht beitragen. Eher umgekehrt. Einseitige Sanktionen gegen die syrische Regierung sowie die Hilfe für die Opposition liefern keine positiven Ergebnisse. Es handelt sich hier um Doppelstandards. Man erinnere sich an Bahrein, wo Ausschreitungen gegen die regierende Dynastie bereits seit 14 Monaten andauern. Unter den Demonstranten gibt es Tote. Doch die EU scheint nicht zu reagieren. In Bezug auf Syrien sind die Sanktionen aber zerstörerisch. Das Ziel ist es, den Annan-Plan zu Fall zu bringen“.

    In den letzten Tagen kommen bewaffnete islamische Radikalen aus dem Irak, Libanon und Jordanien nach Syrien, um die Opposition zu unterstützen. Experten meinen, dass die Gegner von Bashar al-Assad umfassende Kooperation mit Extremisten einleiten könnten, sollte der Annan-Plan scheitern. Dies könnte zu einem langen Bürgerkrieg in Syrien führen. Deshalb sind heute nicht neue Sanktionen gegen Damaskus, sondern gemeinsame Anstrengungen aller Mitglieder der internationalen Gemeinschaft nötig, um einem erneuten Krieg vorzubeugen.“

    1. @ Fatima
      geh dem Uli besser nicht auf den Leim, er ist ein Störenfried und nicht mal höflich genug, Dir den Link zu geben, den er Dir empfielt. Gemeint war dieses unseriöse Machwerk, bei dessen Erhebung wohl (wenn überhaupt) nur NTC-Mitglieder befragt wurden:
      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/bilderserie/1569460/Libyen—Erste-nationale-Meinungsumfrage?bildIndex=1#/beitrag/bilderserie/1569460/Libyen—Erste-nationale-Meinungsumfrage
      Lächerlich! Auch die Süddeutsche Zeitung hat das damals verbraten… jeder mit ein wenig Hirn erkennt anhand der Bilder aus Libyen, die uns täglich erreichen, dass das Gegenteil wahr ist…
      herzlich
      jo

  2. Oxford ist eine tolle Stadt. Da gibt es tolle Läden für Krawatten, Haargel, Schminke. Da kann man sich ein paar Kunsttitten besorgen, sein Face liften und sein Fett absaugen lassen. In Oxford trifft sich de Creme de la Creme der Zivilisation

    Wie sang doch einst Dylan:
    http://www.youtube.com/watch?v=MneP0eR9cqE

    „He went down to Oxford Town
    Guns and clubs followed him down
    All because his face was brown
    BETTER GET AWAY FROM OXFORD TOWN“

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