Spanien 1930er Jahre: die Utopie leben!

Danke an Dref

Hervorragendes und wirklich seltenes Filmmaterial über die  Zeit des spanischen Bürgerkrieges. Der tapfere Kampf der Anarchisten, ihre Ziele und ihr erfolgreiches Wirtschaftsmodell werden von Zeitzeugen anschaulich nahegebracht. Die wirklichen Erkenntnisse und Errungenschaften dieser Periode werden beleuchtet.


Lesenswert in diesem Zusammenhang auch der Artikel der Jungen Welt, auf den wir vorgestern hingewiesen hatten.

13 Gedanken zu „Spanien 1930er Jahre: die Utopie leben!&8220;

  1. Hoppla, bin jetzt überascht dass das Video ein extra wurde. Freut mich wirklich!

    Man sollte das Video aber unbedingt mit dem aktuellen Artikel von Junge Welt verknüpfen:
    „Wirtschaftsmodell: ein anderes Spanien“
    http://julius-hensel.ch/2012/04/wirtschaftsmodell-ein-anderes-spanien/#comments
    …denn das ist ja auch ein tolles Beispiel wie die Geschichte lebt.

    Ich finde das Video besonders herzerfrischend, da es im knopp`schen Zeitalter ja nur noch Monokultur über die bösen Deutschen zu sehen gibt. Dieses Material wurde bis vor wenigen Jahren ja vollkommen der spanischen Öffentlichkeit unterschlagen, weil es wohl einfach zu gut und damit zu gefährlich für die Herrschenden ist.

    Aber nicht nur in Spanien, sondern auch bei uns im knopp`schen Germanien. Man muss sich mal vor Augen führen dass damals die Nazis die spanische Diktatur unterstützten und die freiheitlichen Anarchisten plattgemacht wurden und zum großen Teil in französischen Konzentrationslagern endeten.

    Das ist jetzt nicht gegen die Nazis gerichtet, sondern gegen so Leute wie Guido Knopp.

    Warum wird dieses Kapitel ausgeblendet?
    Weil man dann dem Publikum mitteilen müsste, dass Anarchisten keine blutrünstigen Chaoten sind, sondern dass es sich beim Anarchismus um ein Gesellschaftsmodell handelt!

    Die besten philosophischen Schmöker die ich über „Freiheit“ und „Demokratie“ gelesen habe, die schrieben Anarchisten!
    (z.B. beim Packpapierverlag gibt es tolle kleine Hefte mit wenig Inhalt, aber viel Denkstoff)

    Die spanische anarchistische Republik war basisdemokratisch, wohl ähnlich wie Gaddafi`s Libyen!

    Warum die knopp`schen Gehirnwäscher dieses Thema – trotz des Zusammenhangs zu Hitler – ausblenden kann sich jeder nach dem Sehen des Videos selbst denken: Sie wollen das aktuelle ungerechte Herrschaftssystem beibehalten und unterschlagen Informationen, die zu unerwünschten Diskussionen führen könnten. Sie wollen das Bild des blutrünstigen Anarchisten am Leben erhalten und benutzen es zudem noch zur Abschreckung der Bürger.

    Zudem gehört es ja zum großen Spiel die Menschen gegeneinander auszuspielen und Hass zu säen. Wenn sich die Rechten und Linken gegenseitig die Köpfe einschlagen sind alle zufrieden…

  2. BEGRIFFE

    Die Sprache die die Leute benutzen muss man sich immer genau angucken, denn es ist nicht nur interessant was für Wörter benutzt werden, sondern auch wie man sie gebraucht.

    Ich mache mal ein paar Beispiele

    Das Wort Klimaerwärmung wurde plötzlich gegen Klimawandel ausgetauscht. Warum?

    Das Video nennt sich „Die Utopie leben“
    Doch was ist eine Utopie? Eine Utopie, bzw. Visionen, sind ein Antrieb der Menschheit und generell positiv. Utopie hat etwas mit Hunger zu tun und ist das Gegenteil davon, satt vor dem Fernseher zu liegen und Knopp zu schauen.

    Das Wort „Utopisten“ wird oft abwertend verwendet, nämlich als „weltfremd“

    Die Frage ist, ob eine Utopie realistisch ist. Das Musterbeispiel von hoffnungslosen Utopisten sind die Handlanger der Herrschenden selbst. Sie träumen davon, die Arbeitslosigkeit im Zeitalter der Maschinen abzuschaffen. Welch Utopisten! Deren Utopia kann wohl nur mit Zwangsarbeit gestaltet werden, und sie bezeichnen Leute, die ein Bürgergeld fordern und darüber diskutieren, als Utopisten…

    Sie träumen auch von einer drogenfreien Welt. Obwohl ja bekanntlich in vielen Kulturkreisen der Konsum von gewissen Drogen zur Spiritualität gehört. Ja auch der Weihrauch ist eine Droge, die im Mittelalter u.A. auch in der Psychatrie eingesetzt wurde. Eine drogenfreie Welt ist das Udopea von Utopisten!

    Weiter geht es mit dem Anarchismus.
    Wie man im Video sehen kann, geht es eigentlich um eine sich selbst regulierende basisdemokratische Gesellschaftsform.

    Dennoch wird der Anarchismus als gewalttätig und vor allem GESETZLOS dargestellt.

    Doch wo herrscht die totale Anarchie (im negativen knopp`schen Sinne)? Im Reichstag!
    Die totale Immunität und Gesetzlosigkeit

    GESETZLOS (anarchistisch im im negativen knopp`schen Sinne) sind die Herrschenden selbst. Doch genau Diese schimpfen über die GESETZLOSIGKEIT der Anarchisten, dabei dreht es sich bei denen gar nicht um Gesetzlosigkeit, sondern um HERRSCHAFTSLOSIGKEIT.

    Sie haben keinen Bock mehr auf die „Herrschaften“ die solchen Müll verzapfen und sich gesetzlos aufführen.

    Sich über Begriffe Gedanken zu machen ist sehr sinnvoll!

  3. @Dref
    Grosse Klasse, dass Du das von allen politischen Seiten ignorierte und auch tabuisierte Thema der Ordnung ohne Herrschaft auf unseren Schirm gebracht hast. Und grossen Dank an Jo Schacher für die Veröffentlichung!
    Der Wunsch nach einer Ordnung ohne Herrschaft entspricht nach meinem Gefühl dem innersten Bedürfnis von immer mehr Menschen.

    Die vielzitierte „Politikverdrossenheit“ geht paradoxerweise nicht mit Desinteresse einher. Im Gegenteil: Die Menschen und Völker erwachen ja gerade aus ihrem Konsum-Schlaf. Was fehlt, ist eine Orientierung, die nicht auf den alten Sand der sogenannten Politiker baut, sondern die das Vertrauen auf die eigene Kraft stärkt, die Menschen zur Mitverantwortung und Mitschöpfung anregt und ihnen damit auch ihre Würde zurückgibt.

    Ich denke, die Anarchie-Idee könnte viele der eher „Linken“ mit vielen der eher „Rechten“ zu einer notwendigen Volksfront vereinen, ohne die wir den zwar angeschlagenen, aber immer noch vor Waffen aller Art strotzenden Gegner nicht in die ewigen Jagdgründe befördern werden.

  4. Nordlicht!
    Vielleicht ist es ja gar nicht der Kampf, der uns weiterbringt, sondern das Tun? Anstatt Phrasen zu schwingen und auf das Morgen zu hoffen, heute anzufangen.

    Sich zu Hause erstmal seine Basisdemokratie errichten, so weit es geht sich selbst versorgen, Ansprüche herunterschrauben und den Konsumterror verweigern. Den Feind aushungern, durch Entzug und Ingnoration

    Du sagst:
    „Die vielzitierte “Politikverdrossenheit” geht paradoxerweise nicht mit Desinteresse einher.“

    Der Mensch ist auch nicht lernfaul, sondern er schaltet bei diesem Lernzwang (viele schwachsinnige Dinge, die zudem noch als Mittel zur Selektion der Schüler eingesetzt werden) automatisch auf den Verweigerungsmodus.

    Man sehe die ersten 10 Minuten des Videos: Ein spanischer Anarchist wunderte sich dass auf einmal in der neuen freien Republik die Menschen einen Wissenshunger bekamen. Sich für viele Dinge interessierten, lasen, etwas versuchten.

    Wir sind alle voller Hunger, nur gibt es nichts Gescheites zum essen…

    1. @ Dref

      Wir sind alle voller Hunger, nur gibt es nichts Gescheites zum essen…

      besser kann man es kaum ausdrücken!
      Auch ist kaum ein besseres Beispiel zu finden, was uns in der „Stunde 0“ einmal erwarten wird. Hoffentlich erwacht dann der Bereitschaftsgeist und das „Miteinandergefühl“ unserer Vorfahren, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen und neu zu beladen…
      Danke für die starken Beiträge
      herzlich
      jo

  5. @Dref

    Leider konnte ich das Video aus technischen Gründen noch nicht anschauen.

    Grundsätzlich stellt sich jedoch die Frage,was wir unter Herrschaft verstehen! Denn herrschafts bzw.frauschafts-frei sind wir noch nicht einmal im Mutterleib,folglich immer an Personen gebunden,die unser Leben bestimmen oder prägen,so auch hier,wo wir uns gegenseitig beeinflussen,also Elemente auslegen,die unser Leben bestimmen könnten und auch werden.

    Natürlich wissen wir hier ganz genau,,wen wir meinen,wenn wir von „den Herrschenden“ sprechen,also der politischen Klasse,die den Menschen die Luft zum Atmen nimmt und sie ständig immer weiter gängelt und bevormundet.Dieser Zustand der Systemgefangenheit,der auch den Konsumterror und seine Auswüchse mit einschließt,muß beendet werden,wenn sich eine Gesellschaft der ökonomischen Sachzwänge in eine Volksgemeinschaft des inneren wie äußeren Zusammenhalts wandeln soll. Dies wird aber nicht ohne notwendige Kämpfe ablaufen,da die Gleise des Monopolkapitals tiefe Spuren in unsere Seelen gezogen haben und der Einzelne hier kaum aus dem Schatten dieses Systems herauskommt,ohne vom System selbst als Systemfeind gebrandmarkt zu werden.

    Anarchismus in seiner reinen Form ist eine Kultur des Selbst-Erstarkens und Gewahr-Werdens der eigenen Kräfte gegen den Moloch einer geballten Kraft von äußeren Zwängen,die sich als gesellschaftliche Last herausstellen.

    Insofern ist der notwendige und vielfältige Kampf des Einzelnen gegen diese anmaßenden Strukturen einer staatlichen Bevormundung ohne die jederzeitige Möglichkeit einer Gegenkontrolle durch das Volk,ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf die kommende wahre Herrschaft unseres Volkes ohne Fremdbestimmung.

    Hier liegt der eigentliche Schlüssel für eine gerechtere Zukunft unseres Volkes: in der Ablegung der kulturell durch den verlorenen Weltkrieg aufgezwängten Vorstellungen von ökonomischer wie gesellschaftlicher Abhängigkeit von den Vorstellungen der Siegermächte!

    Erst in einer Rückbesinnung auf das Eigentliche,den Charakter unseres Volkes,können wir unsere Kräfte erkennen,die Fremdbestimmung abzulegen und uns wieder als aufrechte Wesen zu begreifen,die sich dann den Geschichtslügen und den vorgesetzten Maulkorberlassen widersetzen werden.

    Voraussetzung hierfür ist natürlich ein starkes Rückgrat,mit dem wir unsere tägliche Arbeit gegen die vom gegenwärtigen System geprägte Vorherrschaft des Denkens und Wirkens verrichten.Und hier stimme ich Dir zu,daß sie auch mit-erlebbar sein muß,wenn sich unser Wirkungsfeld erweitern soll.Denn sonst wird der Traum einer Welt ohne Vorherrschaft des Oligomonopolkapitals auch weiterhin nur ein Genuß für Extrembergsteiger sein,die sich durch die Wirdrigkeitkeiten des Kapitalismus hangeln und nach einem sicheren Basislager für ein neues Glück suchen.

    Wir brauchen viele kleine Basislager entschlossener und mutiger Kämpfer gegen diese Fremdbestimmung,die den Traum vorleben,dann kann weltweit eine neue Volksfront gegen den Raubtierkapitalismus entstehen,die dessen Vorherrschaft bricht und sich neue Lebensziele fernab des Konsumterrors setzt.

    Laßt uns gemeinsam,unabhängig von unserer jeweiligen Einstellung,egal ob „rechts“ oder „links“,diese Utopie einer wahrhaft freien Volksgemeinschaft in einem neuen Deutschen Reich aller Volksstämme verwirklichen!

    Beste Grüße

    Aus Liebe zu Deutschland

  6. @Nordlicht

    Ohne eine Volksfront aus allen Gruppen unseres Volkes,die sich den von mir oben erwähnten Sachzwängen einer Parteiendiktatur mit Mut und Tatendrang entgegenstellt,werden wir den Umbruch nicht schaffen!

    Ich hoffe,daß die jeweiligen Berührungsängste endlich der Vergangenheit angehören werden,wenn einmal erkannt ist,daß wir alle denselben Gegner haben,der uns nur in Schubläden und Kästchen zwingen will,die es so gar nicht gibt.

    Die Zeit der willkürlichen Spaltung unseres Volkes sollte und wird auch mit unserer bescheidenen Hilfe dem Ende zu gehen,wenn die Menschen hierzulande erkannt haben,daß sie alle im gleichen Boot sitzen,daß nur verschiedene Decks hat,wo sich manche als Kapitän ausgeben,obwohl sie nur dem Wink des Lotsen folgen,der das Schiff geradewegs auf einen Eisberg zusteuern lassen möchte,um sich dann am Hab und Gut des Untergangs zu bereichern.

    Halten wir unser Schiff auf und führen es wieder in sichere Gewässer!

    Beste Grüße

    Aus Liebe zu Deutschland

  7. Hallo „Aus Liebe zu Deutschland“!
    Will nur kurz sagen, dass es mich freut dass Dich das Thema interessiert und Dich nicht abstößt.

    Der Grund warum ich nicht antworte, ist nichts Persönliches gegen Dich, sondern ein ganz anderer, der mich immer wieder überkommt: es liegt daran, dass ich bei gewissen Themen an einen Punkt komme, wo ich mich entscheiden muss entweder einen Roman zu schreiben, oder mich um mein Leben kümmere. Wenn die Vernunft siegt, dann entscheide ich mich für Zweiteres.

    Das sage ich jetzt aus Höflichkeit, da ich es schon oft erlebt habe, dass meine Nichtantwort negativ aufgefasst wurde und ich nicht will, dass ich falsch verstanden werde.

    Ich würde gerne bei Gelegenheit mal ein paar praktische Beispiele aus meinem Leben erzählen, die aufzeigen sollen, was man alles schon jetzt machen kann, denn wenn der Tag X kommt, dann sollte man über eine Basis verfügen und nicht bei 0 anfangen.

    Du sagst z.B.:

    „Dies wird aber nicht ohne notwendige Kämpfe ablaufen“

    Da magst Du recht haben, doch der Kampf fängt bei sich selbst an. Z.B. bei seiner Persönlichkeit und bei seiner persönlichen Basis. Die Kampfkraft wird mitbestimmt von seiner persönlichen Basis. Leute die nur missmutig herumjammern und auf den Tag X warten sind letztendlich schwächelnde Wesen ohne kämpferische Praxis. Der Kampf findet jeden Tag statt, in seinem Leben, gegen seine eigenen Schwächen, und man sollte stets versuchen seine Basis zu stärken, sich zu bilden und persönlich weiterzukommen und zu reifen.

    Frei nach Tucholsky:
    Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben!

    Vielleicht packe ich es noch ein paar meiner Beispiele hier reinzusetzen…

  8. @Dref

    Hier stimme ich Dir völlig zu! Ohne ausreichende Basis kann es keinen Kampf um ein besseres Dasein im neuen Deutschland geben.
    Ich bemühe mich täglich,mich selbst und meine Mitwelt besser zu verstehen,sehe aber leider gerade bei den sogenannten „Linken“ Berührungsängste mit Menschen,die die Deutsche Geschichte unter einem anderen Blickwinkel betrachten,als es die Siegergeschichtsschreibung einfordert.

    So versuche ich auch die Geschichte des Anarchismus besser im zeitlichen Kontext zu verstehen und auch im Rahmen eines national-sozialen Wiedererwachens für ein besseres Miteinander
    in mögliche Gedankenkonzepte einzubinden,auch wenn ich selbst zu anderen Schlüssen kommen sollte oder bereits gekommen bin.

    Im neuen Deutschen Reich sollte die Meinungsfreiheit ganz oben stehen.Hier darf es keine Maulkörbe mehr geben.Gleichwohl werden Prioritäten gesetzt werden müssen,die manchen Zeitgenossen unangenehm sein werden,weil sie dem Volkswohl Vorrang gegenüber dem individuellen Ausleben verleihen werden.

    Dies spiegelt dann auch manchen Gegensatz zur Idee des Anarchismus wider,der den Schwerpunkt mehr auf den Einzelnen,denn auf die Gruppe setzt,wiewohl gerade der Einzelne in seiner potenziellen Stärke auch zur Stärke des Ganzen beiträgt.

    Daher lautet mein Grundsatz: jede in sich starke und ruhende Persönlichkeit trägt zum Wohl des ganzen Volkes bei!

    Dies kann aber nur in einer Gesellschaft durch- und umgesetzt werden,in der der Mensch im Mittelpunkt steht.
    Dies kann und wird im neuen national-sozialen Deutschland nicht die Ausnahme,sondern die Regel sein.In der jetzigen BRD-Endzeitordnung ist und bleibt jeder weitestgehend sich selbst überlassen.Daher kommt es auch zu diesen sozialen Mißständen,die unser Land zunehmend spalten .

    Wir können nur zu uns selbst finden,wenn wir den Nächsten in uns gefunden haben!Und die,die uns nahe stehen,sind nun einmal unsere Landsleute,auch wenn viele „Linke“ dies so nicht sehen wollen.Wenn es uns gelingt,diesen auferzwungenen Widerspruch in der deutschen Volks-Seele zu bekämpfen und ein natürliches Verhältnis zu uns zu entwickeln,wird eines Tages auch die seelische Spaltung vieler Menschen hierzulande überwunden.

    Und die spanische Utopie einer Gesellschaft ohne Ausbeutung kann eben nur dann gelingen,wenn wir den Klassencharakter unseres Volkes als obsolet ansehen und alle „Schichten“ als wahrhafte Mitglieder unseres Volkes anerkennen.

    Daher gibt es im neuen Deutschland dann auch keine Klassenkämpfe mehr,sondern nur noch die Maxime,daß ALLE im selben Haus die gleichen Leitern und Treppen benutzen können und daher auch zum Miteinander eingeladen sind. Denn wer möchte sich schon im selben Haus gegeneinander verbarrikadieren,wenn die Türen für jeden,der in diesem Haus seit Jahrhunderten seine Wurzeln hat,offenstehen?

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein besseres Verständnis füreinander!

    Aus Liebe zu Deutschland

  9. ALZD! Ich melde mich (hoffentlich) noch demnächst!

    Ich möchte nun aber noch kurz posten, dass nun – zu meiner Verwunderung – auch United Mutations diese Doku gepostet hat
    Siehe hier:
    http://www.united-mutations.org/?p=58432

    Das ist jetzt nichts Besonderes! Aber trotzdem beobachte ich das Leben in der Blogosphäre sehr aufmerksam und wundere mich immer wieder…

    Um Missverständinisse zu vermeiden: Ich machte früher für United Mutations Chemtrailberichte, habe aber keinen Kontakt mehr, da es aufgrund meiner Art Missverständnisse gab.

    Plötzlich ist heute auch dort diese schon etwas ältere Doku gepostet worden. Ich frage mich bei so Sachen immer wieder, ob es etwas mit dem „morphogentischen Feld“ zu tun hat. So eine Art „kosmische Vernetzung“. Apropo „Netz“. Kennt Ihr schon die Doku „Das Netz“?
    http://video.google.com/videoplay?docid=-2987597553010783230

    Diese abgefahrene Doku über den Una-Bomber, dessen Manifest der Breivick benutzte…

    Das „morphogentische Feld“ scheint mir unterwandert vom künstlichen Netz (Matrix) zu sein. Das kann jetzt aber wohl kaum jemand nachvollziehen, das ist wirklich höhere Philosophie (auch Mathematik und Physik), und auch für mich mehr Vermutung als Gewissheit

    Überdies will ich den Kommentar von United Mutations zu „Die Utopie leben!“ noch posten:
    „Allerdings zeigen alle anarchistischen Experimente, dass sie nicht an ihren eigenen hohen moralischen Maßstäben oder an der inneren Struktur zugrunde gingen, sondern lediglich durch äußere Kräfte im Kugelhagel verstarben…“

    Den Fokus lege ich hier auf „anarchistischen Experimente“, denn so sollte man die spanische Revolution auch werten: Als nicht beendetes Experiment!

  10. Möchte zu obigem Video noch eine Ergänzung setzen. Ich fand eine ausführliche Doku über die Zapatisten. Habe diese aber noch nicht gesehen und kann auch recht wenig dazu sagen. Die Mottos der Zapatisten finde ich aber klasse. Ich kopiere mal von Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zapatistische_Armee_der_Nationalen_Befreiung

    „„Todo para todos, nada para nosotros!“
    „frei: Alles für alle, nichts für uns allein“

    „Wir müssen die Welt nicht erobern. Es reicht, sie neu zu schaffen. Heute. Durch uns!“
    – Subcomandante Marcos: Botschaften aus dem Lakandonischen Urwald

    „Un mundo donde quepan muchos mundos.“
    „Eine Welt, in der viele Welten Platz haben.“

    „Preguntando caminamos.“
    „Fragend gehen wir voran.“
    – Motto der EZLN

    Hier gehts zur Doku:
    „Zapatistas – Chronik einer Rebellion“
    http://www.youtube.com/watch?v=d94KzsYOp0c&feature=player_embedded

    Besonders das letzte Motto finde ich klasse:
    „Fragend gehen wir voran.“

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