Quadhafi`s Ruf nach einem freien Palästina am 13. Februar 2011

erschienen bei Mathaba

Übersetzung John Schacher

Nur zur Erinnerung: nur wenige Tage vor dem Start der zionistisch-gesponserten Verschwörung gegen die libysche Jamahiriya, anlässlich des Geburtstages des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm), wiederholte Muammar Quadhafi einmal mehr seinen Ruf nach einem freien „Isratine“:

“Ganze Flotten von Booten sollten Palästinenser aufnehmen. Sie sollten an der palästinensische Küste warten, bis das Problem gelöst ist,” sagte der libysche Führer Muammar al-Quadhafi am 13. Februar 2011i – nur wenige Tage, bevor die Al Qaeda-Gangs aus Benghazi ihre “Tage der Wut” ausriefen, was sich zu der vom Westen geplanten Aggression gegen Quadhafi und das libysche Volk auswuchs.

“Es ist nötig, der Welt ein Problem vorzusetzen. Dies ist keine Kriegserklärung. Dies ist ein Ruf nach Frieden,“ sagte Quadhafi in einer Fernsehansprache zum Geburtstag des Propheten Mohammed und bezeichnete dabei die arabischen Staaten, welche Beziehungen mit Israel unterhielten, als „feige Regimes“.

Quadhafi rief auch dazu auf, dass alle islamischen Staaten ihr Kräfte gegen den Westen bündeln sollten. Er sprach davon, die Welt in weiss (USA, Europa und ihre Alliierten) und grün für die Muslim-Welt.

“Die weisse Farbe hat sich entschieden, die grüne loszuwerden,” sagte Quadhafi. “Diese Länder solten sich gegen die weisse Farbe vereinen, weil all diese weissen Länder Feinde des Islam sind.“

Er sprach weiter, dass Gewaltakte wie die von Osama Bin Laden´s Al Qaeda-Netzwerk sich völlig gegen des Silam richten, weil dabei Unschuldige getötet wurden. Er erklärte auch, dass es politische Gründe für das Erstarken des radikalen Islamismus gebe.

“Warum entstand diese Bewegung? Abgesehen von ihrem Benehmen entstand diese Gruppe als Antwort auf die amerikanische Arroganz gegenüber den islamischen Nationen und als Antwort auf ihre Beherrschung der islamischen Welt,“ so Quadhafi. “Es war eine Antwort auf die Unterwerfung der Gesetzgeber in der islamischen Welt, die zu Ausführungsgehilfen der Wünsche der USA und Europas gesunken sind.”

Quadhafi wurde (und wird) in vielen Teilen der Welt für seine unbestechliche Kritik an Israel und den arabischen Führern, die mit Israel  Beziehungen pflegen, geschätzt und unterstützt.

Quelle: Mathaba

3 Gedanken zu „Quadhafi`s Ruf nach einem freien Palästina am 13. Februar 2011

  1. Die weisse Welt wird ja schon beherrscht. Die Islamos kommen jetzt als nächstes dran. Das kann zu einem neuen Religionskampf sogar ausarten, wenn wir nicht aufpassen. Der Westen hat das Saatgut gestreut und die Ernte wird nicht gut sein für die Menschheit und die Erde.

    Die Menschen in Palästina leiden unter den Spätfolgen des 2. Weltkrieges. Irgendwie hat der Krieg nie so ganz aufgehört. Schade eigentlich… und unendlich traurig.

    Dankbar kann sich ein Mensch schätzen der zum Überleben niemanden bestehlen, Land rauben muss, töten muss, und dies mit Krieg oder gar einem Holocaust immer entschuldigen muss.
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    Leider hat die Führungselite der Welt vergessen, was Mitgefühl bedeutet:

    Hier eine Version aus den Lehren des Buddhismus. Wir können unsere eigenen Inspirationen daraus entwickeln, denn nicht alles ist praktisch für uns in unserer Situation.

    Shantideva, war ein Boddhisattva, ein Heilender für alle Menschen: Hier einige weitreichende Gedanken zum Mitgefühl –

    1. „Möge ich in Zeiten der Hungersnot Nahrung und Getränk für all die armen Leidenden sein.
    2. Möge ich ein Arzt, eine Medizin und eine Krankenschwester für all jene sein, die an Krankheit leiden, bis jeder geheilt ist.
    3. Möge allen niemals-endende, Wunsch-erfüllende, selbst-materialisierende Schätze werden, die sie genießen können.
    4. Möge ich ein Führender für all jene werden, die einen Führer benötigen; ein Boot für jene, die ein Boot benötigen, und alle Arten von Schiffen, Brücken und wundervollen Parks für jene, die diese wünschen, und Licht für jene, die Licht benötigen.
    5. Und möge ich Betten werden für all jene, die sich ausruhen müssen, und möge ich ein Diener werden für all jene, die einen Diener benötigen.
    6. Möge ich die Grundbedürfnisse der Wesen sein, so wie die Erde und auch der Himmel, der unzerstörbar ist.
    7. Möge ich immer alle Lebensbedingungen für alle fühlenden Wesen sein, bis sie alle die Erleuchtung erlangt haben.“

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    Politker sollten irgendiwe nicht religiös, sondern eher spirituell integrierte, ethische Menschen sein, denen es um das Wohl aller geht, so weit das möglich ist. Wir sind alle nur Menschen.
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    Ich sende Shantideva’s Liebe und Heilung nach Palestina (Lybien, Syrien, Irak, Nigeria, Africa, etc.)

  2. Schuldigung für die Fehler… ich verliere manchmal die Konzentration. Trotzdem, alles Gute an alle.

    Und… Ja, mal ein Hoch auf unsere Menschlichkeit! Und… ja auch dies sollte mal gesagt werden – denn… Menschlichkeit wollen viele doch kultivieren – egal wer die Welt so menschlich kriegerisch zerstört heute mit Hilfe von freiheitsliebenden Demokratiebombern).

  3. was sehr schade ist, dass auch gaddafi anscheinend, falls hier nicht nur geschürt wird, alles an irgend eine dieser beschissenen religionen festmacht, anstatt über ethisches verhalten allgemein nachzudenken.

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