we will never bomb your country

erschienen bei denkbonus

Etwas wundervolles ist geschehen. Ronny, ein 41 Jahre alter Israeli hat vor 2 Tagen die Initiative übernommen und das einzige getan, was sinnvoll ist. Auf seiner Facebookseite macht er dem iranischen Volk ein Liebeskompliment. Ronny ist Vater und gelernter Grafikdesigner. Um seiner Kampagne mehr Schwung zu verleihen hat er seine Botschaft in ein fröhlich, unschuldiges Design eingebettet, bestehend aus rosafarbenem Hintergrund und blauen Herzen. Die Botschaft lautet:

  • „Iranians, we will never bomb your country, we love you!“

In Windeseile machte das Beispiel Schule. Noch am selben Tag hatten bereits 40 000 Israelis ihr fröhliches Lachen und das ihrer Kinder gemeinsam mit der ‘Frohen Botschaft’ ins Netz gestellt. Noch gestern gab es auf Googleanfrage ca. 3 600 Treffer. Heute sind es bereits mehr als 56 Millionen Aufrufe. Mittlerweile kann nicht einmal die Tagesschau diese Entwicklung länger ignorien. Songs wurden geschrieben, Lieder, in denen Israelis dem iranischen Volk ihre tiefe Sympathie unverhüllt aussprechen. Dieses gibt das Kompliment zurück, hat bereits ebenfalls ein Musikvideo mit einer ins Herz gehenden Friedensbotschaft an die Israelis veröffentlicht.

Schnell tauchte eine neue, israelische Website im Netz auf mit dem Titel: Israellovesiran.com – die iranische Jugend reagierte unverzüglich mit einer eigenen Seite unter dem Titel: Iranlovesisrael.com – Netanjahu hat seitdem ein Problem.

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12 Gedanken zu „we will never bomb your country

  1. DAs wird der deutschen Waffenindustrie aber gar nicht gefallen. Mit Liebe werden dann wohl keine U-Boote mehr verschenkt werden können. Sind wir schon soweit das Steuergelder für Steuerzahler ausgegeben werden sollen ? Wo soll dieses Land noch enden ?

  2. Wenn es so ist, wie es beschrieben wird, dann ist es eine ganz große Sache!

    Doch so leicht werden sich die zionistischen Kriegshetzer die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. In der „Augsburger Allgemeinen“ – http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Iraner-wir-lieben-euch-id19375321.html – steht folgende zu denken gebende Bemerkung zu lesen:

    „Die feindseligen Äußerungen der iranischen Führung über Israel und die Leugnung des Holocaustes werden nur von den Gefolgsleuten des Regimes geteilt. Vor allem die jüngere Generation lehne solche Hasstiraden ab, meint ein Iran-Experte, der seinen Namen aus Sicherheitsgründen nicht genannt haben will.“

    Ich will jetzt gar nicht von einer gelenkten Intention der Kampagne sprechen, aber daß USrael die Kampagne nunmehr zu seinen Gunsten instrumentalisiert, das ist nicht nur nicht auszuschließen, sondern absolut zu erwarten.
    Das Zitierte oben ist ein recht deutlicher Hinweis auf die Richtung, in der das geschehen könnte: Es wird ein Keil getrieben zwischen den „despotischen“, „kriegslüsternen“ Ahmadinejad und dem „iranischen Regime“ einerseits und dem iranischen Volk andererseits.

    Diese Äußerung ist der Knackpunkt:

    „Die feindseligen Äußerungen der iranischen Führung über Israel und die Leugnung des Holocaustes werden nur von den Gefolgsleuten des Regimes geteilt.“

    Schon der verwendete propagandistische Lügenbegriff der „Leugnung“ des „Holocaust“ spricht Bände, da man eben nichts „leugnen“ kann, an dessen Geschehen man gar nicht glaubt.
    Wenn ich sehe, daß jemand ein Fahrrad stiehlt, dann kann ich später leugnen, daß ich das gesehen habe. Wenn mir aber jemand oder auch noch so viele Leute die fantstischsten und sich haarsträubend widersprechenden Geschichten erzählen, daß sie gesehen hätten, daß jemand unter unglaublichsten Umständen ein Fahrrad gestohlen hat, dann kann ich das glauben oder nicht, dann kann ich abstreiten, daß es so gewesen sein kann, aber ich kann es nicht leugnen. Denn um es zu leugnen, müßte ich selber ganz genau gesehen haben, daß es so ist. Ich bin aber nicht verpflichtet, das zu glauben, was andere mir an fantastischen Geschichten erzählen. Das macht mich noch lange nicht zum „Leugner“. Schon gar nicht, wenn diese anderen ein unmittelbares finanzielles und politisches Interesse mit diesen Geschichten verbinden!
    Ahmadinejad „leugnet“ den „Holocaust“ also nicht, er vertritt die Position der Revisionisten, indem er sagt, daß so, wie es die haarsträubend absurden Geschichten vom „Holocaust“ behaupten, dieser niemals stattgefunden haben kann. Er führt absolut richtig aus, daß diese Geschichte vom „Holocaust“ den Zionisten als Rechtfertigung des israelsichen Besatzerregimes in Palästina und zur Erpressung von Geld dienen.

    Das kann ja jeder jederzeit nachprüfen, daß dem so ist. Unterdessen bekommt Israel das nächste U-Boot von der BRD geschenkt – eben wegen der Geschichten vom „Holocaust“.

    Und nun erfolgt also im Rahmen oder unter Instrumentalisierung der Kampagne „We will never bomb your country“ der Schachzug, auf diese Weise einen künstlichen Keil zwischen Ahmadinejad und das iranische Volk zu treiben, indem man ihn mit seinen mißliebigen, aber absolut richtigen Äußerungen über Israel und den „Holocaust“ als „Kriegstreiber“ isoliert, der gegen die friedlichen Absichten Israels und des iranischen Volkes handelt, das ja angeblich diese Ansichten über Israel und den „Holocaust“ überhaupt nicht teilt. Was natürlich eine rabulistische Lüge ist, da die Einstellung Ahmadinejads zu Israel und zum „Holocaust“ nicht nur allgemeiner Konsens im Iran ist, sondern überall dort, wo man nicht total verblödet bis zum Hals im Hinterteil der Zionisten steckt – oder wo es eben wie im BRD-Regime bei Strafe verboten ist, seine entsprechende Meinung frei zu äußern.
    Wenn man den Iran also nicht durch eine von außen gesteuerte Oppositionsbewegung in Griff bekommen kann, wenn es immer schwerer wird, einen offenen Krieg gegen Iran vom Zaun zu brechen, dann versucht man es eben auf diese Art, einen Keil des Mißtrauens zwischen die Regierung Ahmadinejad und das iranische Volk zu treiben. Das Ziel bleibt ein und dasselbe: Diese Regierung wegzubekommen, um auch im Iran ein Marionettenregime USraels installieren zu können.

    Meine Ausführungen sind allerdings nicht als Dogma zu sehen, als Behauptung, daß das erwiesenermaßen so ist, wie beschrieben, sondern als Denkanregung, auch diese Möglichkeit in Erwägung zu ziehen.

    Denn eines ist sicher: Wenn es schon keine geheimdienstlich initiierte Kampagne ist, was durchaus nicht sein muß, dann werden die Geheimdienste aber in jedem Fall alles tun, die Kampagne für ihre Interessen zu instrumentalisieren.

    Das, was ich zitiert habe, könnte durchaus ein Hinweis darauf sein.

    Richard Wilhelm von Neutitschein

  3. Warum nur muß ich bei dieser Geschichte gleich an Phony Kony 2012 denken, oder an den »Arabischen Frühling«…!? Das fühlt sich an wie Leila und die Twitter-Revolution reloaded. Bei so viel Friede, Freude, Eierkuchen muß nur noch die USS Freedom versenkt werden…

    Iranians, we love to bomb you.

    http://landdestroyer.blogspot.de/2011/02/cia-coup-college.html

    P.S. Die Chemtrail-Geschichte köchelt seit 10 Jahren vor sich hin und nichts hat sich getan. Warum findet sich hier kein gelernter Grafikdesigner, der seine Botschaft in ein fröhlich, unschuldiges Design mit rosafarbenem Hintergrund… Dieses Geschwurbel tut einfach nur weh.

  4. Leider wäre eine „softe“ Option zur Destabilisierung der Regierung Ahmadinedschads als Teil der psychologischen Kriegsführung gegen den Iran durchaus denkbar,um damit das „kriegslüsterne und aggressive Regime der Mullahs“ von innen in den Griff zu kriegen.

    Dann wäre die letzte harte Nuß außer Nord-Korea auf dem Weg zur NWO im Sinne USraels geknackt und die Haie könnten die Ölfelder Irans filetieren,wie sie es in Libyen getan haben,nur ohne Blutzoll,sondern mit Raffinesse.

    Insofern könnten die friedensbegeisterten „Ronnys“ auch nur die nützlichen Idioten des CIA und Mossad sein,die gemerkt haben,daß man mit den Blüten-Revolutionen im Falle des Iran nicht weiterkommt.

    Alles hängt vom weiteren Vorgehen Netanjahus ab,ob die geistige Revolution im Sinne einer liebevollen Umarmung der Völker stattfindet oder ob alles nur ein kurzer Hauch eines verordneten Frühlings ist,der die iranische Führung verwirren soll.Und dann kommt dennoch der militärische Präventivschlag…

    Ich wünsche dennoch,daß es beiden Völkern und damit der Welt gelingt,den Weg zum totalen Weltkrieg in letzter Minute zu verhindern!

    Grundsätzlich aber sind völkerübergreifende Freundschaften,wie sie über das Internet stattfinden,sicherlich in der Lage,Konflikte einzudämmen und manche kriegerischen Situationen zu entspannen und daher unbedingt begrüßenswert!

    Gleichwohl sind es aber immer die Oligarchen mit ihren finanziellen Mitteln,die über Krieg und Frieden entscheiden,ob es den Völkern paßt oder nicht. Dadurch werden dann oft auch Folgekonflikte ausgelöst.

    Wollen wir aber hoffen,daß die menschliche Entwicklung weitergeht und eines Tages die Vernunft über die bloße Gier nach Macht siegt. Bislang haben sich Geist und Macht allerdings immer ausgeschlossen,waren sozusagen wie der Teufel und das Weihwasser.

    Aus Liebe zu Deutschland

  5. Den vorher gemachten Denkanregungen möchte ich eine hinzufügen.
    Die Weltverbrecher sind vielleicht doch nicht so gut „aufgestellt“, wie es ihre Medien herausposaunen. Nach dem Überfall Libyens und trotz der scheinbar gelungenen Spaltung der arabischen Welt kommen SIE irgendwie nicht richtig voran. Eine Einnahme Syriens wird immer unwahrscheinlicher, und Iran erfährt mehr und mehr Sympathie in der Welt.
    Selbst die amerikanische Militärführung hält sich bedeckt, was einen Angriff auf den Iran betrifft.
    Vermutlich finden also auch innerhalb der elitären Kreise Auseinandersetzungen statt darüber, wie es weitergehen soll.
    Dass es IHNEN gelingt, jegliche derzeitige und zukünftige Volksbewegung zu vereinnahmen, halte ich für immer unwahrscheinlicher. Denn immer mehr Menschen bewegen sich bewusstseinmässig in Richtung „nächste Etage“. Diese aber ist den Starrköpfen auf Grund ihrer materiellen Besessenheit versperrt. Deshalb schlägt mein Herz heute für das „Liebespaar“.

    Noch eine Bitte an @RW Neutischtein:
    Die „Holocaust“-Thematik gehört hier nicht her. Der tolerante Hensel-blog bietet Ihnen sehr viel Raum, Ihre Mission zu verbreiten, hat sogar extra eine Abteilung „Deutsche Fragen“ eingerichtet. Also vermischen Sie bitte nicht die Schwerpunkte und fassen Sie sich kurz!

  6. …dass „Avaaz“ sich bisher nicht in das „Liebesabenteuer“ eingeklinkt hat, bestärkt mein Gefühl.
    Die verwirren ihre „Abonennten“ gerade mit Nashörnern…

  7. @nordlicht

    „Dass es IHNEN gelingt, jegliche derzeitige und zukünftige Volksbewegung zu vereinnahmen, halte ich für immer unwahrscheinlicher.“

    Ich befürchte, daß es nicht so sehr darum geht, ob es jenen Kräften gelingt, Volksbewegungen zu vereinnahmen, sondern darum, daß diese ggf. entsprechende vermeintliche „Volksbewegungen“ je nach Bedarf selber in Szene setzen.

    „Noch eine Bitte an @RW Neutischtein:
    Die “Holocaust”-Thematik gehört hier nicht her. Der tolerante Hensel-blog bietet Ihnen sehr viel Raum, Ihre Mission zu verbreiten, hat sogar extra eine Abteilung “Deutsche Fragen” eingerichtet. Also vermischen Sie bitte nicht die Schwerpunkte und fassen Sie sich kurz!“

    Die feldwebelhafte Anordnung mit Ausrufezeichen, daß ich mich kurz fassen soll, steht Ihnen aber nun wahrlich nicht zu. Aus ihrem Munde klingt diese Anmaßung in meinen Ohren reichlich dummdreist.
    Auseinandersetzungen in der Sache sind das eine, etwas anderes sind solche arroganten Anmaßungen, als auch nur Kommentator anordnen zu wollen, daß sich jemand „kurz zu fassen“ habe. Das müssen Sie schon mir überlassen, in welcher Form und Länge ich meine Gedanken darlege.
    Grotesk ist auch, wenn Sie sagen, die „Holocaust“-Thematik gehöre nicht hierher, wenn sich mein Kommentar doch aber ausdrücklich auf diese Aussage bezieht:

    “Die feindseligen Äußerungen der iranischen Führung über Israel und die Leugnung des Holocaustes werden nur von den Gefolgsleuten des Regimes geteilt. Vor allem die jüngere Generation lehne solche Hasstiraden ab, meint ein Iran-Experte, der seinen Namen aus Sicherheitsgründen nicht genannt haben will.”

    Die eben im unmittelbaren Zusammenhang mit der „We will never bomb your country“ gefallen ist. Und wie eng und unmittelbar die „Holocaust“-Thematik mit ALLEM in Zusammenhang steht, das Israel betrifft, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Auch habe ich in meinem Kommentar ganz genau argumentierent erklärt, in welchem Zusammenhang die „Holocaust“-Thematik meiner Ansicht nach mit dem gegenständlichen Thema steht – sonst wäre sie von der zitierten Augsburger Allgemeinen ja auch gar nicht in dieser Form aufgegriffen worden, im Zusammenhang mit der Kampagne „We will never bomb…“.

    Also versuchen Sie doch bitte, allen persönlichen Ressentiments zum Trotz ein bißchen sachlich zu bleiben und Ihren Verstand besser zu benutzen. Dann passieren Ihnen vielleicht auch nicht mehr solche stichelnden Hinterfotzigkeiten, daß Sie mir unterstellen, ich würde hier „eine Mission verbreiten“.
    Ich „verbreite“ keine „Mission“, sondern ich gebe wie jeder andere Kommentator auch meine Ansichten kund. Und zwar genau unter den betreffenden Artikeln, zu denen sie gehören, nicht in irgendeiner Rubrik, die Sie glauben, daß der Hensel-Blog Sie für mich eingerichtet habe. Wobei die Abteilung „Deutsche Fragen“ sicher nicht für mich eingerichtet wurde, sodern eben für alle Artikel, die sich mit „Deutschen Fragen“ beschäftigen.
    Der „Holocaust“ aber ist mindestens genauso eine israelische Frage, wie eine deutsche Frage, jene haben ihn schließlich als Marketingbegriff erfunden und als politisches Erpressungsinstrument eingeführt. Außerdem ist er durch das Zitat der Augsburger Allgemeinen, auf das ich mich mit meinem Kommentar im Zusammenhang mit der Kampagne bezog, hier unmittelbar gegenständlich und keineswegs themenfremd.

    Mir ist klar, daß ihnen jede Kritik an der offiziellen, strafrechtlich aufrechterhaltenen Version vom „Holocaust“ äußerst unangenehm ist. Aus welchen Gründen auch immer. Sie scheinen zu den Linken(?) zu gehören, die sich zwar vollkommen im klaren darüber sind, das uns USrael belügt, wenn immer diese Leute den Mund aufmachen: ob Vietnam, Irak, Afghanistan, Ghaddafi/Libyen, Assad/Syrien, Ahmadinejad/Iran – Lügen, Lügen, Lügen. Immer nur mit Lügen und medialer Greuelpropaganda wird seitens USraels gegen den Gegner gearbeitet. Das scheinen Sie sogar zu wissen. Nur über Adolf Hitler und den Nationalsozialismus und den „Holocaust“, da glauben Sie, daß uns die gleichen Leute selbstverständlich die Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit erzählen.
    Oh heilige Einfalt!
    Ausgerechnet die, welche sonst nichts als Lügen erzählen, die sollen uns also über Adolf Hitler, ihren absoluten Erzfeind, und ihre Allzweckwaffe, den „Holocaust“, dann aber die Wahrheit erzählen…

    Diese Erklärung hat jetzt tatsächlich nicht unmittelbar zum Thema gehört, aber sie ist durch Ihre anmaßende Stichelei nichtsdestotrotz zur Klarstellung notwendig geworden.

    Darüberhinaus kann weiter oben jeder nachprüfen, daß meine Anmerkungen zum „Holocaust“ dort, und zwar argumentativ dargelegt und erklärt, im unmittelbaren Bezug zu einem konkreten Zitat im unmittelbaren Zusammenhang mit der Kampagne „We will never bomb your country“ stehen. Also nichts da themenfremd!
    In diesem Punkt sollten Sie sich besser an die eigene Nase fassen, wenn Sie mir unsachlich stichelnd und damit hinterfotzig unterstellen, ich wolle hier „eine Mission erfüllen“. Solche hintergründigen Stänkereien sind weder einem sachlichen Diskussionsklima, noch dem allgemeinen Forenklima zuträglich. Auch nicht, wenn Sie sich herausnehmen, mir vorzuschreiben, ich solle mich kurz fassen. Das wäre ggf. Sache des Blogbetreibers. Ihnen steht das einfach nicht zu.

    Und wie gesagt, wenn Sie mich kritisieren wollen, gerne, aber dann tun Sie das in der Sache. Legen Sie konkret dar, was an meinen Darlegungen inhaltlich und sachlich falsch sein soll, aber sticheln Sie nicht unsachlich herum, nur weil Ihnen persönlich jede kritische Thematisierung des „Holocaust“ nicht in den Kram paßt.

    Richard Wilhelm von Neutitschein

  8. @ Beobachter & madurskli & nordlicht & RiWi & eigenliche Alle:
    wir hatten doch mal zu Löchner so einen langen, guten, höflichen Strang. Irgendwie entgleist das (was eigentlich?) mittlerweile total schnell, wobei ich mich da nicht ausnehmen will: hab mich die letzten Tage auch ein paar Mal zu agressiv verhalten… vielleicht der Frühling mit unterschwelligem Balzdrang… man weiss es nicht…

    Jedenfalls war es bisher – bis auf wenigste untragbare Kommentare – nicht notwendig, regulierend einzugreifen. Ich scheue mich auch sehr davor, weil man dabei immer parteilich erscheint, obwohl man real keineswegs völlig mit dem „Beschützten“ konform ist, sondern nur die Wogen glätten will…

    Ich muss auch zugeben, dass das Thema Holocaust (was auch dem Löchner-Strang indirekt zugrunde liegt) eine für uns hier derart ungewöhnlich hohe Kommentaraktivität mit über 100 Komments erzeugt hatte, dass ich von einer „hohen Nachfragesituation“ ausgehen konnte und der Thematik „Deutschland“ mehr Aufmerksamkeit gab. Es ist sonnenklar, dass RiWi als bekennender Nationalsozialist hier eine Front innerhalb der Leserschaft schaffen würde, da sowohl mein Ursprungsthema Dr. Hensel als auch die Libyen-Berichterstattung hierzulande politisch neutral zu bewerten waren und Leser jeder Richtung befriedigen konnte.

    Dies funktioniert nun für manchen Stammleser nur noch mithilfe thematischer Selektion… es war auch ein Einbruch der Nutzerzahlen spürbar, um es ganz klar zu sagen.

    Nun kommt es dahin, dass ich mir nicht anders helfen kann, als Euch zu bitten, einfach wieder „gut“ zu sein. Besinnen wir uns auf die vor uns liegenden Aufgaben, da werden wir einfach alle positiven Energien aus jeglichem politischen Lager um die „guten“ Ideen erleichtern und uns ein Sozialgebilde schaffen, das alle vernünftigen Wünsche bedienen wird: nationale, soziale, demokratische, internationale, ethische, linke und rechte, für Frauen, Männer…: Alles muss mit in den Sack, rechts oder links zählt nichts mehr gegen die WIRKLICHEN GEGNER, das ist uns doch allen klar!

    Deshalb, um die Worte vom Senatssekretär aus dem Bergbau zu wählen, wo man seinen Kameraden das Tageslicht wiederzusehen wünscht: Glückauf, meine lieben Kameradinnen und Kameraden (gemeint sind auch die nicht kommentierenden Mitleser), lasst uns heiter weiter ziehen – dazu gehört auch das Verzeihen barscher Worte, die oft der Hilflosigkeit geschuldet sind!

    Ein weiterer Grund, dass ich nicht eingreife ist der, dass ich ja vorausarbeiten möchte und besser auf der Suche nach neuen Infos bin, als mich in Probleme zu verwickeln und wie jetzt schnell mal eine Stunde zu brauchen, meiner Einstellung Ausdruck zu geben.

    Auf jeden Fall wünsch ich Euch allen einen schönen Frühling in Frieden, Gesundheit und Glück
    jo

  9. @alle

    Ich denke auch,daß persönliche Beleidigungen nicht in diesen Blog gehören,der für mich zur Heimat geworden ist,weil hier auf hohem Diskussionsniveau offen und ehrlich gesprochen und nachgedacht werden kann,ohne wegzensiert zu werden – und zwar unabhängig von den jeweiligen Denkrichtungen!

    Für mich ist es wichtig,daß unser Volk zusammenfindet und die Völker der Welt in souveräner Weise über ihren Lebensweg selbstbestimmen. Von diesen Visionen sind wir noch weit entfernt,aber es bewegt sich etwas.

    Die Idee mit den „Liebesbriefen nach Teheran“ finde ich als solche genial,wenn ich davon ausgehe,daß sie nicht von staatlichen Stellen,wie ich es oben als Option angegeben hatte,inszeniert ist. Aber selbst wenn dem so wäre,möchte ich mich @nordlicht anschließen,daß allein die Vision einer zunehmenden Vernetzung von Völkerfreundschaften über das Internet die Gefahr von Kriegen zumindest abmildert,weil die Oligarchen natürlich wissen,daß ihre Tage gezählt wären,wenn die Mehrheit der Menschen sich plötzlich ihrem Kriegsgeschrei verweigern würde.

    So wünsche ich allen Mit-Kommentatoren,auch denen,die bislang keine Liebe zu Deutschland und sich selbst gefunden haben,Tatkraft und Mut,ihre Ideen in einem wirklich freien Deutschland umzusetzen,so daß wir wieder von uns als Volk sprechen können,ohne gleich mit der NAZI-Keule erschlagen zu werden.

    Das war jetzt zwar nicht die Strang-Thematik,gehört aber irgendwie doch auch dazu,wenn ich hier sehe,daß Menschen fremder Völker sich gegenseitig Liebesbriefe schreiben und dafür frenetisch gefeiert werden.

    Warum schreiben wir uns nicht auch gegenseitig diese Briefe,damit wir als Volk wieder zusammen finden? Das wäre doch auch mal eine Idee,zumal ja wie es @Jo sagte,der Frühling im Anmarsch ist.Nun ja,es wäre zumindest doch ein Versuch wert,wenn sogenannte Linke und Rechte beginnen würden,sich besser zu verstehen…

    Aus Liebe zu Deutschland

  10. @RWvN
    Mein Ausrufezeichen nehme ich mit Bedauern zurück. Bin übrigens kein Feldwebel, sondern Kanonier der Reserve (gewesen).
    Ich hoffe, Sie werden den Kern des als Bitte adressierten Nachsatzes zu meinem Kommentar dennoch aufnehmen.
    Alle Wege führen zum Ziel, wenn man es denn wirklich will.
    Schöne Grüße

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