Lockerbie EXKLUSIV: Wir veröffentlichen den Bericht, der Megrahi frei gesprochen hätte

erschienen bei einartysken

Eine Richtigstellung einer FETTEN Lüge zum x-ten Male und dreimal darf man raten, von wem da wohl Druck ausgeübt wurde, um nicht nur einen unschuldigen Mann, sondern auch Libyen verdammen zu können.

von Lucy Adams und John Ashton
am 25. März 2012

Die Megrahi-Familie

Heute veröffentlicht der Sunday Herald den ganzen 800-Seiten-Bericht, der im Detail darlegt, warum der für die Lockerbie-Bombe verurteilte Mann hätte freigesprochen werden müssen.
Der kontroverse Bericht der Kommission zur Überprüfung von schottischen Kriminalfällen (SCCRC) ist fünf Jahre lang unter Verschluss geblieben und bislang erhielt niemand die Erlaubnis, ihn zu veröffentlichen.
Der Sunday Herald und seine Schwesterzeitung, The Herald, sind die einzigen Zeitungen der Welt, die den Bericht gesehen haben. Wir haben uns entschieden, den Bericht zu veröffentlichen, weil wir die Erlaubnis von Abdelbaset Ali Mohmed al Megrahi erhielten, dem libyschen Verurteilten für die Bombentat, und weil wir glauben, dass es im öffentlichen Interesse liegt, das ganze Dokument zu verbreiten.
Der Sunday Herald hat sich zur Veröffentlichung des ganzen Berichts heute entschlossen, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, selbst die Analyse der Beweise zu sehen, der zur Freisprechung von Megrahi geführt hätte. Nach Absatz 32 des Datenschutzgesetzes können Journalisten im öffentlichen Interesse dies veröffentlichen. Wir haben nur sehr wenige Änderungen vorgenommen, um die Namen vertraulicher Quellen und privater Informationen zu schützen.
Hier klicken, um den gesamten Bericht zu lesen.

Die Veröffentlichung verleiht den Forderungen Gewicht nach einer umfassenden öffentlichen Untersuchung dieser Ungeheuerlichkeit – etwas, wofür die Angehörigen seit mehr als zwei Jahrzehnten kämpfen.
Megrahi hat auch eine Kopie des Berichts an den Gerichtssekretär Kenny MacAskill geschickt, der ihn aus humanitären Gründen im August 2009 freiließ.
Jonathan Mitchell QC sagte zum Sunday Herald: „Aus Datenschutzgründen ist es fraglich, ob dieser Bericht das ‚persönliche Eigentum‘ von jemand anderem als Megrahi ist.“
Das Datenschutzgesetz wurde von Tom Hickman, Anwalt beim Blackstone Gericht, auf der Webseite einer UK Verfassungsrecht-Gruppe als „einer der schwächsten Teile im Gesetzbuch“ bezeichnet.

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