Israel bricht Beziehungen zum UN-Menschenrechtsrat ab

Bild: 2012Sternenlichter

erschienen bei RIA NOVOSTI

Nach dem Beschluss des UN-Menschenrechtsrats, die inter-national umstrittene Siedlungs-politik Israels zu untersuchen, hat das Außenministerium in Jerusalem sämtliche Beziehungen mit dem Gremium abgebrochen.

Man habe beschlossen, die Verbindungen zum UN-Menschen-rechtsrat abzubrechen, sagte Außenamtssprecher Jigal Palmor der Nachrichtenagentur AFP.

Der UN-Menschenrechtsrat hatte am Donnerstag beschlossen, eine Sonderkommission einzusetzen, um die Auswirkungen der israelischen Siedlungspolitik auf die Rechte der Palästinenser im Westjordanland zu untersuchen. Für die Entscheidung hatten 36 Mitgliedstaaten bei einer Gegenstimme der USA und zehn Enthaltungen gestimmt.

Das UN-Gremium rief Israel zudem auf, seine Ansiedler zu entwaffnen und weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Aggression gegen die Palästinenser zu stoppen. Israel hatte bereits vergangene Woche angekündigt, den Mitgliedern der Untersuchungskommission die Einreise zu verweigern.

Der israelische Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten ist der größte Hemmschuh für die Friedensgespräche mit den Palästinensern, die die Gründung eines unabhängigen Staates in den Grenzen von 1967 – im Westjordanland und im Gazastreifen mit der Hauptstadt in Ostjerusalem – anstreben. Israel lehnt einen Rückzug hinter die Grenzen von 1967 ab und betrachtet Jerusalem als seine „einheitliche und unteilbare“ Hauptstadt.

Quelle: RIA NOVOSTI

Zum besseren Verständnis der katastrophalen Situation in den Palästinensergebieten, die weder von öffentlich-rechtlicher, noch von der Mainstream-Seite angemessen verarbeitet wird, findet man einen aktuellen Bericht der Palestine Liberation Organization (PLO)

HIER

2 Gedanken zu „Israel bricht Beziehungen zum UN-Menschenrechtsrat ab

  1. Es wird ja auch einmal Zeit, das sich die Welt (nun gut, die UNO ist nicht die Welt!)gegen die Aggeressionspolitik Israels auflehnt! Leider gibt es immer noch viele Menschen, die keine englische Sprache beherrschen – so ist der Link, den Jo eingefügt hat, eben nur für jene bestimmt, die diese Fähigkeit haben – Trotz alledem vielen Dank!
    LG

    1. @ Ubasser
      tut mir leid, aber der Zeitaufwand einer guten Übersetzung ist recht groß und die Menge an englischer Info riesig… So ist es wenigstens möglich, die Texte auszuschneiden und durch ein Übersetzungsprogramm laufen zu lassen, wodurch der Inhalt meist ersichtlich wird – die Textqualität aber nicht für eine direkte Veröffentlichung genügt…

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