Facebook zensiert Mathaba-Network: Alternativplan

erschienen bei Mathaba

Ein Follower unserer Facebook-Seite berichtet, dass unsere Nachrichten – wieder einmal – in den Timelines nicht mehr erscheinen und wir nicht mehr einfach mittels Suchfunktion zu finden sind. Folgendes haben wir von einem unserer Leser empfangen und viele ähnliche Kommentare von anderen erhalten:

Bob Lablob:

„Nicht sicher, ob dies relevant ist, aber ich habe bemerkt, dass Facebook die News-Feeds mit den neuesten Beiträge von Mathaba nicht mehr updatet. Ich muss diese Seite jetzt manuell durchsuchen, um mich auf dem Laufenden zu halten.

Ein weiterer Schritt hin zur Unterdrückung des freien Journalismus? Machen Sie weiter so gute Arbeit und danke für die Updates und den Blog!“

sowie:

„Ich benutze ihren RSS-News-Feed – vielen Dank. Ich habe noch ein Facebook-Konto (Zeiten wie diese fordern mehr als ein anonymes Konto) und ich suchte auf der Suche nach Mathaba: dieses News-Network wird nicht angezeigt. Nur eine Organisation mit 4 Anhängern.

Wegen unterdrückter Nachrichten-Updates und behinderter Suchfunktion gehe ich davon aus, dass die Masse der Leser – die Mathaba noch nicht kennt –  durch den Einfluß von Facebook jetzt nicht mehr in der Lage sein wird, sie auch tatsächlich zu finden. Ich hoffe, dass ich mich irre, werde die Sache aber über andere Konten untersuchen und an Freunde berichten. Danke für die Antwort und ihren erstaunlichen Journalismus.“

In der Tat. Aber warum sind wir nicht überrascht, und warum ist es deine Schuld, lieber „Facebook-Nutzer?“
Lassen Sie uns erklären, warum …Seit vielen Jahren haben wir darauf hingewiesen, dass Facebook und Twitter Werkzeuge der CIA und dem US-State-Department und den damit verbundenen Agenturen – wie der MOSSAD -, für die Sammlung von Daten zuständig sind. Wir haben sogar Beweise für Yahoo´s Verkauf von E-Mail-Daten (ein Artikel, der mehr als 270.000 direkten Leser erhielt) vor einigen Jahren veröffentlicht. Wir haben festgestellt, dass wahrscheinlich auch andere US-„Gratis“-Dienste wie Google Mail und MSN Live oder Hotmail Kundendaten verkaufen, warum sollte nur Yahoo das tun?
Es gibt jetzt eine Kampagne (wie immer, wenn solche Dinge in der Masse Wellen schlagen), welche die Idee einer Facebook-CIA-Verbindung „lächerlich“ machen will, obwohl die ursprüngliche Finanzierung aus Quellen mit den engsten Verbindungen zu US-Elite-Einrichtungen stammte. Es wurde ein neues Video produziert, um Jux mit der Idee zu treiben, doch das meiste, was das Video sagt, ist tatsächlich wahr, abgesehen von einigen ausgefallenen Einfügungen an die Adresse derer, die sagen: „ich hab Dir immer schon gesagt, Facebook ist ein CIA-Spionage-Betrieb“. Hier ist es:

Nun werden viele von euch sagen: „Ich habe nichts zu verbergen vor der CIA“. Na ja, gut für Sie, nicht? Auch wenn Sie nichts bezügl. Terroristen verstecken, Al-Qaida und ihre Verbündeten nicht erwähnen: Ihre Daten können trotzdem verhindern, dass Sie in Zukunft ohne die Möglichkeit, erpresst zu werden, in eine Machtposition aufsteigen. Wenn Sie Identitätsdiebstahl und eine Vielzahl von anderen unerwünschte Zukunftsszenarien, einschließlich der Verabschiedung von zukünftigen Gesetzen, Sie vielleicht sogar rückwirkend strafrechtlich zu verfolgen für Dinge wie „Gedanken-Verbrechen“ nicht scheuen, dann bitte, fahren Sie fort mit Ihrer Facebook-Sucht.

Schäden an echtem Aktivismus und Aufhalten der Veränderung

Facebook hat mehr dafür getan, um den realen Aktivismus auf dem Boden zu beschädigen, als wahrscheinlich jede andere Sache, seit der Fernseher (Tell-Lie-Vision) erfunden wurde. Es bietet seinen Nutzern das falsche Gefühl, TATSÄCHLICH etwas zu tun, indem man KNÖPFE drückt, obwohl es in der Realität überhaupt keine Wirkung hat, Hunger, Krieg und Menschenrechtsverletzungen nicht verhindert und so weiter. Das einzige, was Facebook macht ist, dass Sie und ihre Freund ihre Hintern nicht mehr hochbekommen und etwas Reales tun.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist unsere Hervorhebung des Hungerstreiks des legitimen Premierministers von Libyen, der Zuflucht vor ihn hetzenden Terroristen über die Grenze nach Tunesien zu suchte. Obwohl eine große Zahl von Menschen den Artikel auf Facebook „mochte“, lasen ihn sehr wenige wirklich durch, geschweige denn Kommentare zu schreiben und dadurch zu unterstützen, oder eine Verurteilung der unentschuldbaren Handlungen des tunesischen Regimes vorzunehmen, die jemand weiter im Gefängnis halten, der von den ordentlichen Gerichten bereits entlastet wurde.

Die meisten Leser suchen aktuelle News, mehr als die paar flüchtigen Worte in den Timelines auf Twitter und Facebook. Sie haben RSS-Feeds, die sie überwachen, oder besuchen direkt die Mathaba.Net-Website oder kommen von Google oder anderen Internet-Recherche-Tools. Sehr wenige von denen, die „Tweets“ und „Facebook-Beiträge“ sehen, verlassen Twitter oder Facebook tatsächlich, um einen Link zu lesen und dann zu kommentieren oder jede andere „Real-Action“ folgen zu lassen.

Sie haben das Gefühl, dass durch erneutes „tweeting“ etwas – auf Facebook sei es „Sympathie“ – Reales dazu GETAN hätten, die Welt in einen besseren Ort zu verändern. Pah! Solche Unwissenheit! Sie haben keine Ahnung von den realen Statistiken, die wir Seitenbetreiber vor Ort und in Echtzeit einsehen können, auch um später zu analysieren: die Klicks aus sozialen Netzwerken sind nur ein winziger Prozentsatz im Vergleich zu anderen Plattformen. Das zeigt, dass diese „sozialen“ Netzwerke eigentlich asozial sind: denn sie schufen nur eine Sucht unter ihren Nutzern, in diesem Netzwerk zu BLEIBEN, auch auf ihrem Handy, Tag und Nacht, ohne tatsächliche, reale Aktionen, die sie sonst unternommen haben könnten.

Wir wollen damit nicht sagen, dass alle, die unsere Nachrichten auf Twitter „re-tweeten“ und die unsere Nachrichten auf Facebook nutzen, damit aufhören sollten. Doch bitte informieren Sie Ihre Follower hin und wieder über Alternativen da draußen, und schicken sie Ihre Updates von Twitter oder Facebook über Ihren social.mathaba.net -Account- denn diese umfasst auch einen Link zum Social-Mathaba. So könnten Ihre Follower versucht sein, es selbst mal ausprobieren zu wollen.

reale Aktionen unternehmen

Also, was sind solche Aktionen wirklich? Sie sind alles von einfach bis fortgeschritten, von banal zu ernst. Ein paar Beispiele: das Ausdrucken eines Artikels, um ihn mit anderen offline teilen, Leute treffen und die Diskussion von Angesicht zu Angesicht, was getan werden kann. Briefe schreiben, Artikel schreiben und sie auf Plätzen wie mathaba.net veröffentlichen, wo sie von Millionen gesehen werden kenönn, nicht nur von ein paar hundert oder tausend Blog- oder Social-Media-Anhängern. Organisation von Protesten, kontaktieren gelehriger Organisationen und deren „Vertreter“, um diese zu fragen, wie sie die Situation verbessern werden, und wenn sie nichts tun davon der der breiten Öffentlichkeit zu berichten, und so weiter.

Selbst die bloße Anmeldung bei der Internationalen Volks-Konferenz-Organisation, die Bereitschaft, an Welt Volks-Konferenzen zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit teilzunehmen oder in lokalen direkten Demokratie-Initiativen in Ihrer Nähe, würde ein sehr guter Anfang sein. Ein Besuch der Internationalen Grünen Charta Movement Website, das Studium der REAL SOLUTIONS zu Problemen, wie sie Sie Ihre REAL Menschenrechte und Freiheiten erhalten und das dann zu verbreiten, nicht nur online, sondern auch offline, oder die Teilnahme an Wettbewerben wie der Grüne-Wand-Aktivisten-Wettbewerb, wären für den Anfang sehr gute Initiativen.

Nun, warum ist es deine eigene Schuld, lieber Facebook- oder Twitter-Benutzer, wenn diese Netzwerke sogar Ihr Konto schliessen, Sie zensieren oder Sie am Empfang von wirklichen Nachrichten in Ihrer Time-Line hindern, wie oben der Follower von www.facebook.com/Mathaba. net berichtet hat? In der Theorie bekommen Sie, wenn Sie auf unsere Seite „like“ klicken, unsere wichtigsten Nachrichten und Benachrichtigungen auf Ihre Facebook-Timeline geliefert. Doch das ist jetzt nicht mehr der Fall, weil Facebook damit begonnen hat, leise zu zensieren. Nun, es ist deine Schuld, weil wir nicht nur immer wieder in den letzten Jahren darauf hingewiesen haben, dass es Open Source-Alternativen gibt, sondern wir haben auch die beiden populärsten Alternativen zu Twitter und Facebook kostenlos für Sie umgesetzt – auf unsere Zeit und Kosten. Nutzen Sie sie!

Zu finden samt anderen nützlichen Tools bei www.mathaba.com

warum ist Mathaba-News überhaupt auf Facebook und Twitter?

Wir erscheinen dort, um diejenigen zu erreichen, die noch nichts über uns und unsere zahlreichen Dienstleistungen und Freiheits-Werkzeuge wissen. Wir bieten einerseits kostenlose Dienste, aber müssen auch hohe Opfern dafür bringen. Wir sind dadurch motiviert, wirklich vorteilhafte Veränderungen für die Welt zu unterstützen, die für unser aller Überleben notwendig sind. Unsere zahlenden Abonnenten und einzelnen Spendern machen es uns möglich, hin und wieder essen und nicht ins Gefängnis zu gehen zu müssen. Aber wir sind auch dazu da, Ihnen zu sagen: VERLASST jene Netzwerke – oder wenn Sie dort wohnen, verbringen Sie Ihre Zeit damit, andere zum Aussteigen zu bewegen und kommen Sie zu neuen, unabhängigen und unzensierten offenen Netzen wie social.mathaba.net

wir vergießen keine Tränen für Facebook und Twitter-Nutzer

Als Sie sich angemeldet für die eine oder andere Seite, machten Sie sich die Mühe, die ausführlichen Nutzungsbedingungen lesen? Nee …. wer macht das schon, oder? Nun, Narren und faule Leute nicht. Und wenn Sie sich dann beschweren, wenn etwas passiert: Sie haben sich für einen „Gratis“-Dienst angemeldet, obgleich es in dieser kapitalistischen Welt fast nichts kostenlos gibt. So fragen Sie sich, wer hier profitieren könnte. Nein, die Werbung auf Facebook bietet keinen ausreichenden Nutzen oder Einnahmen, um die Operation zu rechtfertigen. Keine Werbung auf allen professionellen Medien tut das, egal wie beliebt das Medium ist, obwohl es die Kosten zu decken hilft.

Also ich für meinen Teil, als ICT-News-Editor hier bei Mathaba, werde nicht eine Träne vergiessen für alle, die ihre Facebook-oder Twitter-Accounts verlieren, an Zensur leiden oder den Empfang von echten Informationen verhindert bekommen, die mit anderen per „Direct Message“ kommuniziert (ja, direkt über CIA oder das Außenministerium, die vollen Zugriff auf Ihre Kommunikation bei den so genannten Social-Media-Networks haben). Ich will nicht ein Träne vergiessen, weil Sie gewarnt und auch angesichts der Gratis-Alternativen unterrichtet wurden.

„Aber meine Freunde sind nicht auf diesen Netzen, also muss ich auf Facebook kleben!“ Schwächling, Feigling! Holen Sie sich eine Wirbelsäule! Erzählen Sie Ihren Freunden, dass sie nicht mehr bei diesen Spionage-Netzwerken sind, dass sie Sie von nun auf social.mathaba.net finden können – wenn sie in der Tat“ Freunde“ sind, dann werden sie sich dort auch registrieren, wenn sie den Kontakt mit Ihnen halten wollen. In den guten alten Tagen, als Skype noch real und nicht kompromittiert war und kaum jemand wusste, dass es (2003/4) exisitierte, brach ich mit allen anderen „Messengern“. Meine Freunde hatten eben Skype zu installieren, wenn wir miteinander kommunizieren wollten. Glauben Sie, dass auch nur einer von ihnen das bedauert hat?

Werfen Sie einen Blick auf die Gespräche und Thema der Diaspora (nehmen social.mathaba.net). Alternative Netzwerke sind so viel interessanter, denn es sind föderierte Netzwerke, d.h. Sie müssen nicht einmal eine Adresse auf unserer Website haben, um von dort auf tonnenweise anderen Seiten zu registrieren, die alle miteinander wie in einem Netzwerk kommunizieren können, ohne sich auf eine zentrale Spionage-Autorität (Facebook) für alle zukünftigen Verbindungen zu verlassen.

Also: MACHT WAS WIRKLICH GUTES!!

Quelle: Mathaba

3 Gedanken zu „Facebook zensiert Mathaba-Network: Alternativplan

  1. Kann ja Jeder selbst entscheiden, mit wem er zusammen geht, mit wem er irgendeine Beziehung unterhält und ob man sich im „www“ via solche Netzwerke permanent exhibitionieren muss.

    Ich habe keinen „Account“ bei Zuckerberg. Ungeachtet seiner jüdischen Herkunft darf man ihn Mitglied der herrschenden Klasse in den USA nennen.
    Sein Geld verdient er auch mit der Dummheit von Millionen Nutzern in aller Welt, ohne sie wäre das Projekt so nicht machbar gewesen.

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