Coca-Cola krebserregend?

erschienen bei Alles Schall und Rauch

Die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Kalifornien meint ja, der dunkle Farbstoff im Getränk sei potentiell krebserrengend und hat deshalb die Cola-Hersteller aufgefordert ihre Flaschen mit einem Warnhinweis zu versehen, so ähnlich wie bei Zigarettenpackungen. Um das zu vermeiden wollen Pepsi und Coca Cola den Anteil der in Frage kommenden chemischen Substanz verringern, aber nur in den USA. In Europa und Rest der Welt sollen die Getränke unverändert angeboten werden, da wie beide Unternehmen am Freitag versicherten, ihre Produkte völlig unbenklich seien.

So sicher kann aber das Zeug nicht sein, denn Kalifornien führt 4-Methylimidazol auf einer Liste krebserregender Stoffe und hat für Nahrungsmittel einen Grenzwert von 29 Mikrogramm festgelegt. Die dunkle Farbe in Cola-Getränke kommt vom Ammoniumsulfit oder dem caramelisierten Zucker, das wiederum das sogenannte 4-Methylimidazol enthält. Verbraucherschützer stellten bei einer Untersuchung von Coca Cola- und Pepsi-Dosen Werte zwischen 103 und 153 Mikrogramm 4-Methylimidazol fest, ein Stoff der bei Versuchtieren Krebs ausgelöst hat.

3 Gedanken zu „Coca-Cola krebserregend?

  1. Tja die Zeit, wo man meinte, dass Waren aus China nichts taugen, scheinen denen zu weichen, wo man besser sagt „Made in USA? No thanks!“
    Das ist ja wohl nicht nur Cola Made in USA, was gesundheitsschädlich, oder sogar krebserregend ist, nein das geht ja weiter. Wie steht bei Kopp-Verlag: „Nach defekten Brustimplantaten nun Hüftprothesen“. -> „Auch dieses Mal sind wieder Zehntausende von Patienten betroffen. Ihnen wurde zwischen 2003 und 2010 das Modell ASR (Metall auf Metall) einer Hüftprothese des amerikanischen Hygiene-Großkonzerns Johnson & Johnson eingepflanzt. Dieses von der Tochterfirma DePuy Orthopaedics hergestellte Modell galt im Vergleich zu Prothesen aus Keramik oder Kunststoff beziehungsweise Kombinationen aus verschiedenen Materialien als besonders widerstandsfähig und langlebig. Tatsächlich machte es aber deutlich mehr Nachoperationen notwendig als Modelle aus anderen Werkstoffen. Es zeigte sich, dass ASR-Prothesen durch Abrieb giftige Chrom- und Kobaltpartikel ins Blut und in die Knochen der Patienten freisetzen können. ..“
    Aber man muss ja auch bei Produkten für die Medizin nicht meinen, dass verantwortungsbewusst der Schund vom Markt genommen wird, sondern auch hier nur, wenn man dazu gezwungen wird. Nun ja, es geht ja auch um „unser Bestes“, es geht ja nur um Geld.
    -> „Die Pariser Tageszeitung Le Figaro meldete Ende Februar 2012, dass Johnson & Johnson die ASR-Hüftprothese im Sommer 2010 erst vom französischen Markt nahm, als in den USA bereits Schadensersatzprozesse anstanden. Dort hatte der Konzern die ASR-Prothese schon ein Jahr früher vom Markt genommen. In Australien nahm DePuy die ASR-Prothesen schon im Jahr 2009 vom Markt. ..“
    Da werden die einen krank und bei den anderen ist das Ergebnis der Operation Grund für einen weiteren Eingriff und nie enden wollende Beschwerden, aber es geht ja nur um das Geld.
    —————————————
    Made in USA? No thanks! USD? No thanks!
    – Man sollte nie vergessen, dass wesentliche Eigentümer der FED bei allen großen Unternehmen wieder auftreten, auch in Europa mittlerweile. (FED – eine „Privatbank“, oder eigentlich nur so etwas ähnliches wie eine Bank in privaten Händen über welche die Geldmenge der USA und über die Weltreservewährung USD die Geldmenge der ganzen Welt bestimmt wird und somit die USA und die Welt beherrscht werden; keine richtige Bank, da eine Rechnungslegung wie bei einer Bank nicht einmal existiert – FED und der Dollar, beides zusammen = die Ursache vieler Übel, die auch uns betreffen)

  2. Der Genuss von Coca Cola soll krank machen. Kann sein.

    Aber wie gesund ist ein anderes, jetzt mal: nichtamerikanisches Standardgetränk, zum Beispiel die Milch.
    Eine grundsätzliche Auseinandersetzung zum Thema Milch findet man hier, und das was hier geschrieben steht ist vermutlich vernünftiger als jedes Argument pro Milch. Unter anderem wird festgestellt, dass kein anderes Lebewesen ausser der Mensch noch im Erwachsenenalter dauernd Milch zu sich nimmt. Wozu?
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch.html

    Auf derselben Seite – Spalte links: Lebensmittel – können weitere Norm-Nahrungsmittel wie aus dem medizinisch-gesundheitlichen Holocaust nachgelesen werden, z.B. Margarine und Zucker.

    Das Thema lässt sich durchaus noch erweitern, denn der letzte Schrei der kapitalistischen Nahrungsmittelindustrie und ihrer Erfüllungsgehilfen, die staatlichen Ernährungsideologen, ist die Genmanipulation. Auch dabei ist der Zug längst abgefahren. Die erbbiologisch veränderten Produkte erreichen uns inzwischen todsicher und wenn nicht direkt dann indirekt, bspw. durch genmanipulierte Futtermittelbeimengungen in der Massentierhaltung, also der Tiere, die „wir“ essen bzw. vielfältig für „uns“ verwerten.
    http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/lebensmittel/

    Mit alledem soll vor allem eines gesagt werden: Das Entschlüsseln der Symptome wird – ebenso wie jegliches Herumdoktern seitens guter Menschen, die meinen „ihr Thema“ gefunden zu haben – die Krankheit nicht bekämpfen, und sie kann sie schon gar nicht heilen. Die Grunderkrankung bekämpft und heilt kein bürgerlich-demokratisches Grundgesetz und auch kein Deutsches Reich, solange die „Ärzte, Heilpädagogen und Krankenkassen“ dieselben bleiben und sie ihre gute Medizin auf dem Boden einer Ideologie verabreichen, die menschenfeindlich an sich ist – der Kapitalismus. Und so lange seinen urmenschlichen Triebfedern – das Streben nach Macht und die Gier nach dem Geld – nicht wirkungsvoll Riegel vorgeschoben werden.
    Die einzige Wahrheit lautet:

    Imperialismus macht krank!

    Alles ist bekannt, alles wurde von vielen klugen Männern und Frauen schon lange geschrieben. Mögen künftige Generationen sich ihrer prophetischen Worte erinnern und wissen, welch‘ grosse Aufgabe noch vor ihnen liegt.
    Einer von ihnen war, obschon Politik oder Zukunftsforschung eigentlich nicht sein Gebiet war, der us-amerikanische Anthropologe Lewis H. Morgan, ein Mann, der seiner Zeit geistig weit vorausgeeilt ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lewis_Henry_Morgan
    Am Schluss seines Werks „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ lässt Friedrich Engels ihn ein letztes Mal zu Wort kommen:

    „Seit dem Eintritt der Zivilisation ist das Wachstum des Reichtums so ungeheuer geworden, seine Formen so verschiedenartig, seine Anwendung so umfassend und seine Verwaltung so geschickt im Interesse der Eigentümer, daß dieser Reichtum, dem Volk gegenüber, eine nicht zu bewältigende Macht geworden ist. Der Menschengeist steht ratlos und gebannt da vor seiner eignen Schöpfung. Aber dennoch wird die Zeit kommen, wo die menschliche Vernunft erstarken wird zur Herrschaft über den Reichtum, wo sie feststellen wird sowohl das Verhältnis des Staats zu dem Eigentum, das er schützt, wie die Grenzen der Rechte der Eigentümer. Die Interessen der Gesellschaft gehn den Einzelinteressen absolut vor, und beide müssen in ein gerechtes und harmonisches Verhältnis gebracht werden. Die bloße Jagd nach Reichtum ist nicht die Endbestimmung der Menschheit, wenn anders der Fortschritt das Gesetz der Zukunft bleibt, wie er es war für die Vergangenheit. Die seit Anbruch der Zivilisation verflossene Zeit ist nur ein kleiner Bruchteil der verflossenen Lebenszeit der Menschheit; nur ein kleiner … Bruchteil der ihr noch bevorstehenden. Die Auflösung der Gesellschaft steht drohend vor uns als Abschluß einer geschichtlichen Laufbahn, deren einziges Endziel der Reichtum ist; denn eine solche Laufbahn enthält die Elemente ihrer eignen Vernichtung. Demokratie in der Verwaltung, Brüderlichkeit in der Gesellschaft, Gleichheit der Rechte, allgemeine Erziehung werden die nächste höhere Stufe der Gesellschaft einweihen, zu der Erfahrung, Vernunft und Wissenschaft stetig hinarbeiten. Sie wird eine Wiederbelebung sein – aber in höherer Form – der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit der alten Gentes.“ (Morgan, „Ancient Society“, p. 552.)
    http://www.mlwerke.de/me/me21/me21_152.htm

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