Afghanistan: US-Soldat(en?) verübt Massaker an 16 Zivilisten

US-Navy Offiziersdegen - kein Scherz!

von John Schacher

In Afghanistan hat ein US-Soldat mehrere Familien mutwillig und grausam ermordet. Er drang in der Provinz Kandahar nächtens in drei Häuser ein und erschoss darin wahllos die Bewohner. Die ARD-tagesschau gibt hier keine Opferzahl bekannt, während Ria Novosti ihrem Informationsauftrag besser nachkommt und wenigstens die Zahl der Toten angibt. Die kürzliche Koran-Verbrennung mit Dutzenden von Totesopfern als Folge noch weltweit in unguter Erinnerung, legt diese neuerliche Untat der um „Frieden“ und „Demokratie“ bemühte Truppe einen eher blitzartigen Abzug nahe. Gerade die in der betreffenden Gegend stationierten deutschen Soldaten werden wohl unter den Gegenreaktionen der zurecht empörten afghanischen Kämpfer zu leiden haben:

„Ein Reporter aus Kandahar, der ungenannt bleiben wollte, berichtet davon, wie er die getöteten Zivilisten mit eigenen Augen gesehen habe. Der Amokschütze sei in drei Häuser eingedrungen und habe die Menschen dann kaltblütig umgebracht, so der Reporter. Nach seinem Amoklauf stellte sich der Soldat offenbar den Sicherheitskräften im Militärcamp. Die NATO-Truppen gaben bekannt, dass ein Mitglied der US-Streitkräfte in Gewahrsam genommen worden sei.“…

Die aus öffentlicher Hand finanzierte „Sende-Anstalt“ ARD sollte der sie bezahlenden Öffentlichkeit auch wenigstens die jouralistischen Rahmendaten dieses Massenmords an unschuldigen Zivilisten bekanntgeben. Wieviele Kinder, Frauen, Alte hat der feige US-Psychopath ermordet? Wieviel davon waren kampffähige Männer? Auf wessen Anregung hin? Name, Dienstgrad und sogar ein Bild dieses feigen Monsters wären nicht zuviel verlangt! Statt dessen muss man zwei Absätze weit lesen, um wenigstens eine unwillkürliche Nationalitätsvermutung bestätigt zu finden…

In der traurigen Realität steht zu befürchten, dass auch diese Tat keine gerechte Ahndung finden wird – man nehme den Massenmord an über 100.000  irakischen Soldaten und ihren Familien (die sich bereits ergeben hatten und auf dem vereinbarten und US-genehmigten Rückzug waren, dann aber in der Wüste mitleidlos von der US-Luftwaffe zusammengeschossen wurden) als Beispiel: der kommandierende General wurde nicht angeklagt, sondern befördert… ist heute noch im Amt und Würden…  Desweiteren die milden „Strafen“, die kürzlich über die US-Verursacher eines anderen Massakers mit 30 Toten im Irak gesprochen wurden… die Justiz versagt hier völlig! Willentlich oder unfreiwillig? Hier liegt der erste Ansatz eines sinnvollen Handelns.

Treffen wird es also – wie immer – Unschuldige, viele Unschuldige… und niemand (außer dem wirklich Bösen) wird letztlich zufrieden aus dieser Situation hervorgehen, sondern überall werden die Gräben nur noch weiter vertieft sein. Sie mögen mir antiquierte Wertvorstellungen vorwerfen, aber: wie überaus sinnvoll erscheint hiergegen eine Auslieferung des Übeltäters an die Geschädigten, die so wenigstens ihren Stolz und ein allgemeines Gerechtigkeitsempfinden wiederherstellen könnten… so aber wird Terrorimus für die Opfer als  einzige Möglichkeit definiert, zumindest ansatzweise Gerechtigkeit zu finden.

 

10 Gedanken zu „Afghanistan: US-Soldat(en?) verübt Massaker an 16 Zivilisten

  1. Die Afghanen müssen ihre Befreiung selbst in die Hand nehmen.Soviel ich weiß gibt es dort Waffen in Hülle u. Fülle.Die Agressoren fahren ihnen täglich vor der Nase rum.Warum passiert so wenig?
    Der letzte BW-Söldner kam wann im Zinksarg zurück,ist schon lange her.
    so wird das alles nichts.

  2. ich habe woanders gelesen das es nicht einer war sondern eine gruppe von besoffenen us-söldnern die dieses massaker verübt haben
    ich stimme dem kommentar von „Unzufriedener“ zu, solange die afganen sich still verhalten werden sie immer und ewig zu leiden haben, wenn man mir alles weggenommen hat, was habe ich denn schon zu verlieren ausser mein leben? lieber stehend sterben als kniend leben!!!

  3. Diese Gewaltexzesse sind die Folgen einer Geisteskrankheit, die von der „Elite“ gefördert wird, weil sie selbst krank an Geist und Seele sind.

    Dabei ist ein schneller Tod für die Opfer vielleicht sogar weniger schmerzhaft wie ein langes Siechtum unter der Zinsherrschaft. Die Kinder in Biafra hatte man nicht mit einem „Gnadenschuss“ erlöst, sondern sie einem qualvollen Hungertod ausgesetzt.
    _____

    Ich wollte zuerst ein Beispiel von Menachem Begin beitragen, das noch viel grausamer war, wurde aber innerlich ermahnt:

    ZUERST DIE LIEBE UND DANN DIE AUFKLÄRUNG.

    Sonst kommen wir nicht aus dem Rad des Schmerzes und der Folgen heraus. Die Gegenseite lebt ja von diesem Kunststück, uns immer wieder geistig zu verletzen, mit dem „Vorgaukeln“ von Gewaltorgien und Mangel, um uns damit unten zu halten.

    Alles was schön ist und uns innerlich erhebt, öffnet das Tor in die Freiheit.

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