Achmadinedschad-Interview

Claus Kleber vertritt Guido Westerwelle:


Besonders sehenswert das Statement zum Holocaust ab etwa 7:00 min, dass sich Achmadinedschad im Hinblick auf den Zionismus nicht verkneifen konnte. Da ging der Schnitt gleich in die 2. Kamera (Totale) über, um die entgleiste Gesichtsmuskulatur von Claus Kleber nicht einzufangen…

7 Gedanken zu „Achmadinedschad-Interview

  1. habe ich das richtig verstanden, der cleber verlangt vom iran das die inspektoren alle einrichtungen im iran besichtigen dürfen? auch die militärischen? das würden nicht mal die amerikaner genemigen

  2. Wie kann man so dämlich sein und sich dermaßen der Lächerlichkeit preisgeben?
    Einen Claus Kleber, welcher es gewohnt ist vom Telepromter abzulesen, in ein offenes Interview zu schicken, ist wirklich „clever“. Der Mann zeigt während des ganzen Interviews mangelndes Grundwissen zum Sachverhalt und ist stellenweise vollkommen überfordert. So sei ihm fehlendes Wissen über den Iran zu vergönnen, denn die vorherige Aneignung hätte wohl die Kompetenzen des Herrn Kleber überstiegen. Über sein eigenes Land sollte man dann aber doch besser bescheid wissen. Vollkommen vermessen reagiert er, als Achmedinedschad meint der Iran könnte genauso den Weg der Sanktionierung gehen. Er weiß anscheinend nichts von wirtschaftlichen Kooperationen deutscher Firmen mit iranischen. Den Öllieferungen des Irans nach Europa. Er weiß auch nichts davon, dass nachdem deutsche Firmen in Folge der Sanktionspolitik aus dem iranischen Markt gedrängt wurden, amerikanische(!) anschließend ihre Plätze einnahmen.
    Mit diesen Gedanken bekommt die Frage nach der souveränen Amtsführung europäischer Staatsmänner Achmedinedschads eine ganz andere Gewichtung. So wurden die aktuellen Sanktionen nicht aufgrund deutscher Interessen erhoben. Trotz der Schwächung der eigenen Wirtschaft wurden diese ohne Grundlage von Beweisen ausgerufen. Amerika gibt vor und Europa trottet hinterher, der Titel „Marionetten“, welchen Kleber ins Spiel bringt, erscheint daher treffend.
    An anderer Stelle scheint er sich gar staatsmännisch zu sehen, wenn er an einen Präsidenten Forderungen stellt, wie die Öffnung militärischer Anlagen, welche die Verteidigung des Landes dem Aggressor offenlegen würden. Herr Kleber scheint Skat generell mit offenen Karten zu spielen und bei seine Stammtischbrüdern daher ein gern gesehener Gegenspieler zu sein. Da fragt man sich ernsthaft, ist dieser Mann zum logischen Denken fähig? Während Achmedinedschad alle Argumente auf seiner Seite hat, verkommt die Redeführung Klebers zur reinen Phrasendrescherei. Die unsicheren Blicke hinter die Kamera lassen vermuten, dass er letztlich nur das war, wozu er fähig ist, das Gesicht zum Interview zu spielen. Also die vorn Herrn Kleber angesprochene „Marionette“ der Drahtzieher im öffentlich-rechtlichen Medienimperium!
    Wer die deutschen Medien kennt, „freute“ sich beim Schauen schon auf den Schlusssatz, mit dem nochmal versucht wird das Bild, das jeder normal und logisch denkende Mensch in einer knappen viertel Stunde gewonnen haben dürfte, zu verwerfen.
    Er hat die Verfolgung von Holocaust-Forschern angeprangert, welche im krassen Widerspruch zur Meinungsfreiheit steht. Stellt es für mich persönlich eine Gefahr dar? Nein!
    In den Momenten, in denen Claus Klebers Visage zu sehen war, hatte man das Gefühl der Mann schwitzt Blut und Wasser. Hart wenn einem die Wahrheit aus knapp zwei Metern ins Gesicht geschleudert wird. Letztlich wirft er dem Iran Unbeweglichkeit in seiner Argumentation und dementsprechend die Unfähigkeit zum Verhandeln vor. Die Frage sei gestellt, an welcher Stelle Herr Kleber es schaffte von den Aussagen/Vorgaben auf seinem Zettel abzuweichen. Die Unbeweglichkeit Klebers lässt einen den Eindruck der Hirnlosigkeit gewinnen.

  3. Herr Kleber verschränkte seine Beine, lol vor A. Das wirkt unmännlich ausserhalb Deutschlands, und wirkt deshalb unter Umständen leicht unvorteilhaft.

    Jedenfalls sehr interessantes Gespräch. Am Ende sagte ein ZDF-Sprecher, daß der HC-Vermerk gelassen wurde, damit alle wissen wie so ein Typ wie Achmadinejad anscheinend so abartig „tickt.“ Was sollte das denn wohl? ROFLOL

  4. „Herr Präsident, die Welt schaut auf dieses Interview“

    Ich glaube mit diesem „ungeschnittenen“ Interview hat sich ARD und ZDF selber ins Bein geschossen, die ja dafür bekannt sind, die Reden von Putin, Quaddafi, Assad, Erdogan nicht korrekt zu übersetzen in der Lage sind.

    Das Propaganda-Ministerium geht in die Knie, dank dem Infokriegern. Das Internet ist wie der Buchdruck im Mittelalter, nur heute in der Neuzeit. Dieser Kleber macht sich nur lächerlich, mit seinen dümmlichen unterstellenden Fragen.

    Noch was interessantes: Kriegsvorbereitung im zivilen Segment in den USA so gut wie abgeschlossen

    http://www.theintelligence.de/index.php/politik/international-int/4171-angriff-auf-den-iranobama-bereitet-kriegsrecht-vor.html

  5. Dieses Interview belegt es erneut: Ahmedinedschad ist eine moderate Stimme der Vernunft. Er mag innenpolitisch Probleme haben, dennoch ist er weltweit einer der wenigen, die es mit solchen Äußerungen überhaupt in den Mainstream schaffen. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er trotz aller Anfeindungen seine diesbezügliche Offenheit beibehält.

    Sollte es zum Krieg kommen, dann ist klar, dass der Grund nicht beim Iran liegt. Sondern nur daran, dass von Seiten der Zionisten mit zunehmender Verzweiflung versucht wird, den geplanten Krieg endlich loszutreten. Verzweiflung deshalb, weil nach wie vor ein überzeugender Grund fehlt.

    Und ganz ohne logischen Grund zieht die kriegsmüde amerikanische Öffentlichkeit nicht mit, und auf die kommt es durchaus an.

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