Archiv für den Monat: März 2012

Libyen: der Bürgerkrieg am 31.3.2012

von John Schacher

Der Kommandeur des Stammes Suleiman Maihoub Abu Bakr ist von Toubou-Kämpfern getötet worden. Dies wurde vom Journalisten Ahmed Abdullah, einem Korrenspondenten in Sabha, bestätigt.

Eine Abordnung von Scheichs aus Zintan, den Nafusa-Bergen und Azwaip kam heute morgen in Ubari an, um über die Zusammenstösse in Ubari zu beraten. Auch über das Schicksal von 100 gefangenen Zintan-Kämpfern soll verhandelt werden.

Zur weltweiten Beachtung: In Sabha ansässige Zeugen berichten, dass NTC-Kämpfer in das Hospital von Sabha eingedrungen sind und alle Verwundeten vom Toubou-Stamm töten, unabhängig davon, ob es sich um Zivilisten oder Patrioten vom grünen Widerstand handelt.

Aktuell wird gemeldet, dass Kampfjets des NATO-NTC die Städte Sabha und Tijar bombardiert haben. Es resultieren Dutzende tote und verwundete Zivilisten. Dies Stammesältesten der Toubou sagen, dass es hiernach keine Möglichkeit für den Frieden mehr gibt. Die Ältesten beschuldigen den NTC, mittels ausländischer Söldner geplant ethnische Säuberungen und Massen-Vergewaltigungen durchzuführen.

Eine internationale Untersuchung wäre dringend erforderlich. Der libysche Verteidigungsminister Al Juvali hat seinen Rücktritt eingereicht.

In Sabha wurde eine Gruppe von aus Benghazi kommenden Söldnern Ziel von Grünen Scharfschützen. Mehrere dieser NTC-Terroristen wurden dabei getötet oder verwundet. In den letzten 3 Tagen werden 230 Tote und etwa 428 Verwundete innerhalb der Reihen der NTC-Rebellen gemeldet. D


Die Toubou-Kämpfer haben die während des Waffenstillstandes geräumten Gebiete wieder eingenommen. Die NTC-„Rebellen“ haben sich in die Region um Touyouri zurückgezogen, diese Stadt in der Zone El Karama wurde brutal bombardiert.

Eine schwangere Frau wurde von den NTC-Rebellen ermordet, weil sie ihnen keine Auskunft über die Stellungen der Toubou-Kämpfer geben wollte.

Nach den Vorkommnissen in Sabha fliehen viele „Rebellen“ über die Grenze zu Tunesien in Ras Jadir.

Ein Frau namens „Fátima“ rief bei „Libia Kanat“, dem TV-Kanal des NTC an, um zu melden, dass „Rebellen“ in Gebiet Sakra Sabha in private Häuser eindringen und plündern, besonders wenn sie Frauen darin vermuten. Die Anruferin gab an, selbst ausgeraubt worden zu sein, worauf es der Fernsehjournalist  mit der Angst zu tun bekam und ohne weitere Erklärung einfach auflegte.

Die “Rebellen” haben im Süden das Kraftwerk gesprengt, welches Sabha elektrische Energie liefert. Dadurch sind neben Sabha auch die Regionen Murzuq, Uecia und Traghen ohne Strom.

Die Städte Umm, Elaraneb und Katroun sind unter der Kontrolle der Toubou-Kämpfer.

Ein Verstärkungs-Konvoi aus Misrata in Richtung Sabha wurde in einen Hinterhalt gelockt, was zur Tötung und Verwundung von zahlreichen – auch hochrangigen – „Rebellen“ führte.

Die Stadt Hijara bei Sabha ist durch ein rücksichtsloses NATO-NTC-Bombardement zerstört worden, doch hat sich die Stadt in eine Falle für die „Rebellen“ verwandelt.

Das Stadtgebiet von Tobruk steht unter Kontrolle des Grünen Widerstandes und der Libyschen Befreiungsarmee.

Neun schwer bewaffnete Pickups mit Söldnern haben die Stadt Ajdabia in Richtung Sabha verlassen.

Kriminelle “Rebellen” aus Ragdaline Jamile und Zawiya sowie Zouara kämpfen in El Assa nahe der tunesischen Grenze miteinander. Über Verluste ist bisher noch nichts bekannt.

Der Kampf geht weiter, während der NTC sich bemüht, Verstärkungen aus allen Städten heranzuziehen und schnell zusätzliche ausländische Söldner anzuwerben. Doch der NTC hat das Problem, dass sich die Kämpfe auf das ganze Land erstrecken, auch bis nach Tripolis.

Toubou-Kämpfer nahmen Nahe Sabha zwei Ratten lebend fest: Omar al-Said und Ibn Mustafa Al-Amin vom Battallion „El Dardir”.


Video aus Sabha (Hijara-Disrikt) über die Zerstörungen durch die NATO-NTC Luftangriffe:


Hier protestieren Studentinnen vor dem NTC-Hauptquartier in Sirte und rufen „Allah, Muammar, wa Libya bas“:


Quelle: LibyaSOS, libiasos.blogspot.de

PS: Und hier noch als „Schmankerl“ ein Mitschnitt eines „Rebellen-Besuches“ durch eine Beobachtungskamera. Wahrscheinlich handelt es sich um die unlängst gemeldete Szene, in der ein über Hotelrechnungen verärgerter Rebellen-Kommandant in der Hotellobby herumgeschossen hat:


Palästina: Tag des Bodens gegen Israels Siedlungspolitik

danke an Yvonne

Am Tag des Bodens, an dem der verlorenen Heimat gedacht wird, wurden friedliche palästinensische Demonstranten wieder einmal brutal von israelischen Sicherheitskräften mit Tränengas, Blendgranaten (Link lohnt sich) und Gummigeschossen angegriffen, die Grenzen ihrer Gebiete gesperrt und sonstiges Schindluder getrieben.

Mustafa Barghouti, ein unabhängiger Palästinensischer Rechtsgelehrter berichtet, von Gas-Kanistern an Kopf und Rücken getroffen worden zu sein, als er und eine Gruppe friedlicher Demonstranten auf ihrem Weg zum Qalandia-Checkpoint waren Er liegt nun im Hospital von Ramallah – zusammen mit 16 anderen Verletzten. Die Sprecherin der israelischen Armee, Lt. Col. Avital Leibovich, behauptet hierzu, er sei im Flüchtlingslager Qalandia von eigenen (!) Leuten verletzt worden, als er zum Demonstrieren aufrief.

In Gaza wurde 1 Mann getötet und 37 verletzt, 2 davon sind in kritischem Zustand. Medizinische Quellen in Gaza berichten, dass eine ganze Gruppe von Palästinensern an der Erez-Kreuzung nahe der Stadt Beit Hanoun durch israelische Schüsse verwundet wurde, zumeist in der unteren Körperhälfte. Eine israelische Sprecherin sagte dazu, die Truppen feuerten bewußt nur auf die Beine der Demonstranten, die am Sperrzaun auftauchten und dort Reifen verbrannten.

Ein anderer palästinensischer Demonstrant wurde in Bethlehem von einer Gasgranate am Kopf getroffen und wurde in kritischem Zustand nach Hebron ins Krankenhaus evakuiert, erklärt der Koordinator des Volkskomitees Mahmoud Zawahreh.



Obama-Neusprech:


 

USA: NDAA und FEMA – Vorbereitung auf Kollaps?

neue Mikrowellen-Waffe für Inlandseinsätze gegen Demos

erschienen bei MMnews

Der NDAA gibt dem US-Militär die Befugnis, US-Bürger auf der ganzen Welt gefangen zu nehmen. Die FEMA hat bereits über 800 sogenannte FEMA-Camps errichtet und mehrere Millionen Plastik-Särge bestellt. Die FEMA-Verordnungen geben den Behörden das Recht, die USA in eine Art Nord-Korea zu verwandeln.

Noch immer haben die amerikanischen Bürger nicht realisiert, welches die Auswirkungen des Gesetzes sind, das Präsident Obama noch flugs am 31. Dezember 2011 unterzeichnet hat. Es ist der National Defence Authorization Act, kurz und unverfänglich NDAA genannt. Der NDAA gibt dem US-Militär nämlich die Befugnis, US-Bürger auf der ganzen Welt gefangen zu nehmen und ohne Gerichtsverfahren gefangen zu halten. Zudem ist das US-Militär nunmehr auch befugt, alle Personen festzunehmen, die verdächtigt werden, die nationale Sicherheit der USA zu gefährden und diese an einem geheimen Ort (!) ohne Anspruch auf einen gesetzlichen Verteidiger (!) auf unbegrenzte Zeit festzuhalten. Gegen eine solche Person muss nicht einmal Anklage erhoben werden.

Wenig wird +ber die Federal Emergency Management Agency (FEMA) berichtet. Das Thema wird in den USA bewusst (Wahlen?) totgeschwiegen. Dabei gäbe es viele beängstigende Fakten zu berichten. Unglaublich, aber Tatsache: die FEMA hat bereits über 800 sogenannte FEMA-Camps – hinter dem unverfänglichen Namen verbirgt sich schlichtweg die amerikanische Version von Konzentrationslagern – fertiggestellt. Eine weitere Aktion von FEMA: sie hat bereits mehrere Millionen Plastiksärge bestellt und lässt sie auf die Lager verteilen. „Bereit sein ist alles“ stellt ein Verantwortlicher lakonisch fest.

FEMA ist dem US-Heimatschutzministerium unterstellt. Interessant sind die Ausführungsbestimmungen, die bereits zu den Erlassen beschlossen wurden. Im Detail liegt die Dramatik. So hat es für die Umsetzung der Internierungspläne bereits folgende exekutiven Anordnungen aktiviert:

  • Anordnung 10995: Beschlagnahme aller Kommunikationsmedien der USA;
  • Anordnung 10997: Abschaltung der Stromversorgung und Beschlagnahme aller Brennstoffe;
  • Anordnung 10999: Beschlagnahme aller Transportmittel;
  • Anordnung 11000: Einzug der gesamten US-Bevölkerung in Arbeitsgruppen und der Bundesaufsichtsbehörde und wenn nötig unter Teilung der Familien gemäss den Plänen der US-Regierung;
  • Anordnung 11001: Beschlagnahme aller Gesundheits-, Erziehungs- und Fürsorgemittel;
  • Anordnung 11003: Beschlagnahme aller Flughäfen und Flugzeuge;
  • Anordnung 11004: Beschlagnahme aller Häuser und Finanzvollmachten, um Zwangsumsiedlungen zu ermöglichen;
  • Anordnung 11005: Beschlagnahme aller Eisenbahnlinien, aller inländischen Wasserwege und Vorratseinrichtungen;
  • Anordnung 12656: der nationale Sicherheitsrat hat das Recht, über notwendige Notstandsvollmachten zu entscheiden, so Verstärkung der inneren Überwachung, die Trennung von Gemeinden, Einschränkung der Bewegungsfreiheit für Einzelpersonen und Gruppen, Einsatz der Nationalgarde, um die Anordnungen mit Gewalt durchzusetzen.

Es gibt insgesamt mehrere hundert Anordnungen, die sofort angewendet werden können. Amerika: Land der unbegrenzten Freiheit(en)..?

Quelle: mmnews, vertraulicher.li

Libyen: Lagebericht aus dem Süden

von John Schacher

Am Donnerstag wurde in Sabha die Region El Mahdia von NTC-NATO-Kampfjets bombadiert. Es kam zu zahlreichen Toten und Hunderten von Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Der Widerstand meldet den Abschuss von zwei NATO-NTC-Flugzeugen und hält weiterhin die Kontrolle über den Flughafen.


LIBYSCHE ZIVILISTEN: OPFER DES NTC-NATO-BOMBARDEMENTS IN SABHA
UNTER DEM KOMPLIZENHAFTEN SCHWEIGEN DER UN
In Sabha dauern die Kämpfe zwischen den Toubou und den NTC-Mafiosos in der Region Hajara weiter an. Die Krankenhäuser sind voll toter Ratten. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden mehr als 238 kriminelle “Rebellen” getötet, unter ihnen 11 Brigadekommandanten, noch weitaus mehr wurden verwundet. Einige gefangengenommene arabische Söldner aus dem Ausland gaben zu, dass ihr Ziel die Ausrottung der schwarzen Bevölkerung in Libyen sei, speziell die der Stämme Toubou und Tuareg. Ein Konvoi von Toubou-Kämpfern hat die Stadt Katroune verlassen und bewegt sich Richtung Sabha. In Murzuq haben Toubou-Soldaten die Kontrolle übernommen und das Waffendepot des NTC samt aller Waffen und bewaffneter Jeeps an sich gebracht.

Die ganze Region um Sabha ist unter der Kontrolle von Stämmen des Grünen Widerstandes und des libyschen Befreiungsheeres. Im Zusammenhang mit der Krise kündigte der Vizepräsident des nationalen Übergangsrates, Abdel-Majid Seif al-Nasr. Inoffizielle Mitteilungen melden auch den Rücktritt des Verteidigungsministers, Osama al-Dzhuvali.
Ein Konvoi von 150 schwerbewaffneten Geländewagen und Munition erreichte gestern die Toubou-Kämpfer zur Verstärkung. Der Grüne Widerstand bittet die Kämpfer der Toubou dringend, nicht in die angebotenen Verhandlungen mit dem NTC einzugehen, es handle sich um eine Falle. Die Rebellen haben unterdessen Verstärkung aus allen libyschen Städten angefordert, mit dem Ziel, alle Toubou zu töten. Die unmenschlichen “Rebellen” fahren mit der Bombardierung der Stadt Sabha fort und benutzen dazu Panzer und Flugzeuge, ohne zwischen Soldaten und Zivilisten zu unterscheiden. Besonders Kampfjets mähen beim Überfliegen von Sabha wahllos jedermann nieder.

Toubou-Kämpfer kontrollieren nun auch die Stadt Katroune und haben Kontrollposten an den Eingängen zur Stadt installiert.
Auch die Situation in der Stadt Hijara ist desaströs für die “Rebellen”. Die Zahl getöteter Rebellen schnellt immer weiter nach oben, das sie das permanente Ziel von Scharfschützen sind. Die Toubou-Kämpfer aus der antiken Stadt sind nun mit schweren Waffen ausgestattet.



Murzuq:Kampfjets bombardieren Wohngebiete und haben eine Vielzahl Toter verursacht, hauptsächlich Frauen und Kinder.

Benghazi: Massive Demonstrationen  wegen der immer noch fehlenden Soldzahlungen für den „Kampf für die Freiheit“.
ITALIEN: Raub von libyschen Volksvermögen mittels falscher Eigentümer-Deklaration als Quadhafi-Privatvermögen. Italien bemächtigt sich damit über etwa 1,5 Milliarden Dollar an libyschen Aktivas – pure Lüge, denn es gibt kein „Quadhafi-Privatvermögen“. (businessweek.com)