USA und Al-Qaida zu Syrien einig, Morden geht weiter

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Terror International: Offenbar haben sich Al-Qaida und die USA wenigstens in Teilen wieder auf ihre gemeinsamen Wurzeln besonnen. Dies ergibt sich aus jüngst per Videobotschaft veröffentlichten Aufrufen des Vorstandsvorsitzenden der Al-Qaida Terror Division, Aiman al Sawahiri, worüber unter anderem der Stern an dieser Stelle berichtet. Al-Qaida will demnach mit vermehrten Anschlägen in Syrien die Opposition unterstützen und die USA wollen sich verstärkt mit Waffen und Kommunikationsgerät für eben diese Assad-Gegner engagieren. Differenzen sind also in der gemeinsamen Zielsetzung kaum mehr zu erkennen.

Damit scheint das Care-Paket für diese Seite geschnürt zu sein, wohingegen Assad sich anderweitig um Rückhalt bemühen muss, was aber augenscheinlich auch gewährleistet ist. Die Einigkeit zwischen den USA und Al-Qaida verwundert nur im ersten Moment. Bedenkt man die gemeinsamen Erfolgen in Libyen dann überrascht diese Gemeinsamkeit nicht wirklich. Beide Parteien wollen in Syrien einen weiteren Gottesstaat errichten. Die USA einen des Mammon und Al-Qaida einen islamischen. Vermutlich wird die Ausprägung des neuen Gottesstaates am Ende der Befreiungsaktion im Los-Verfahrens entschieden. In den bisherigen Staaten des arabischen Frühlings liegt aus unerfindlichen Gründen Allah in den meisten Fällen nach Punkten deutlich in Führung, was allerdings die USA nicht davon abhält weiterhin verstärkt mit Waffengewalt für das „Gute“ einzutreten und eben die besagten Gemeinsamkeiten zu pflegen. Spötter behaupten gar dass eine Schwächung des arabischen Raumes schon eine Stärkung der USA bedeuten würde, was natürlich reine Spekulation ist.

Rein sachlich gesehen trennt diese beiden Parteien auch nicht sonderlich viel voneinander. Die eingesetzten Mittel zur Erreichung der jeweiligen Ziele gleichen sich ziemlich und sind meistenteils sehr explosiv, wobei Al-Qaida meint zusätzlich mit dem Koran das schärfere Schwert in Händen zu halten.

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3 Gedanken zu „USA und Al-Qaida zu Syrien einig, Morden geht weiter&8220;

  1. Nur weil sich die Führung von „Al-Kaida“ jetzt auf die Seite der syrischen Opposition stellt heißt es nicht, dass diese Organisation den Frieden im Land will. In Afghanistan haben sie die Menschen genauso misshandelt wie heutzutage in Syrien, vielleicht sogar noch schlimmer. Bewusst warten sie bis ein Land und dessen Regierung eine schwache Struktur aufweist, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen und die Macht an sich zu reißen. Aber wer weiß, vielleicht wollen diese fundamentalistischen Verrückten ja auch nur ihren Ruf etwas aufbessern und haben so einfach mal ein handvoll kompetenter PR-Berater ans Land gezogen.

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