Tier- und Naturschutz anno 1938

Zum Tier- und Naturschutzgedanken im Nationalsozialismus hier das Nachwort aus: „Aus Wald und Flur, Tiere unserer Heimat“ von 1938.

DIE TIERWELT UND DER DEUTSCHE MENSCH

Unser Streifzug durch die heimatliche Tierwelt ist beendet! Eine allgemeine Betrachtung über die Beziehungen des deutschen Menschen zur Tierwelt sei unseren Ausführungen angefügt. Es wurde viel darüber geschrieben und nachgedacht, welche Ursachen der großen Tierliebe des deutschen Volkes zugrundeliegen. Ein kurzer geschichtlicher Rückblick zeigt uns, daß unsere Liebe und unsere Achtung dem Geschöpf gegenüber ein wertvolles Erbgut und Vermächtnis unserer Vorfahren sind. Auf Grund der Tatsache, daß alle die Tierwelt und die Kreatur überhaupt betreffenden ethischen und kulturellen Bestrebungen von den Völkern der nordischen Rasse ausgingen, können wir den sicheren Nachweis erbringen, daß nach den Überlieferungen einer bis in die graue Vorzeit reichenden Geschichte vornehmlich der deutsche Mensch mit der Tierwelt stets aufs engste verwachsen war und seine tierfreundliche Einstellung blutsmäßig bedingt und gebunden ist. Dieses alte Erbgut der Völker des germanischen Kulturkreises findet seinen Niederschlag in der tierlieben Wesensart des deutschen Volkes.


So ist die Liebe zur Natur und ihren vielgestaltigen Erscheinungen dem deutschen Menschen angeboren und in ihm tief verwurzelt.
Was wir lieben, wollen wir aber erhalten und schützen!


So war es von jeher das Bestreben des Deutschen, den kostbaren Schätzen der Natur, der Tier- und Pflanzenwelt, Schutz und Schonung angedeihen zu lassen, weil sie ein Stück Blut und Boden der Heimat verkörpern.
Diese Erkenntnis erhielt aber erst durch die nationalsozialistische Weltanschauung lebendige Gestaltung, und demgemäß wurden Gesetze zur Erhaltung und zum Schutz der Natur erlassen, wie sie bessere kein Volk der Welt besitzt.
Sie gehen von der Erkenntnis aus, daß jedes Geschöpf in seiner Scholle wesenhaft verwurzelt ist und daher alles, was in einer ursprünglichen Umwelt aufwächst, untrennbar miteinander verbunden ist und erhalten bleiben muß. Die dankenswerten Bestrebungen, die Schönheiten der heimatlichen Landschaft dem deutschen Menschen nahezubringen und sicherzustellen, finden in der Begründung zum deutschen Naturschutzgesetz ihren Ausdruck: „Der um die Jahrhundertwende entstandenen `Naturdenkmalpflege´ konnten nur Teilerfolge beschieden sein, weil wesentliche politische und weltanschauliche Voraussetzungen fehlten; erst die Umgestaltung des deutschen Menschen schuf die Vorbedingungen für wirksamen Naturschutz. Die deutsche Reichsregierung sieht es als ihre Pflicht an, auch dem ärmsten Volksgenossen seinen Anteil an deutscher Naturschönheit zu sichern.“

Es liegt ein tiefer Sinn in der Tatsache, daß zum Schutze der Tierwelt zwei Gesetze geschaffen wurden, die gleichzeitig zwei umfangreiche Arbeitsgemeinschaften natur- und tierliebender Menschen unausgesetzt zu tätigem Schaffen anregen und verpflichten.


Während das Naturschutzgesetz die Natur in ihrer Gesamtheit, nämlich die Landschaft und die heimatliche Umwelt, dazu alle Geschöpfe und Gewächse als Einheit und in ihrer Art schützt, nimmt das Tierschutzgesetz sich des Tieres selber an. Es schützt und schirmt das einzelne Wesen vor Not und Qual, nicht, wie es früher war, um kein öffentliches Ärgernis zu erregen, nämlich dem Menschen den häßlichen Anblick einer Tierquälerei zu ersparen, sondern um des Geschöpfes selbst willen.

Wer in das Reich der Natur eingeht, betritt heiliges Land. Nicht, daß in diesem Lande alles vollkommen wäre und ohne Qual! Vielmehr hat die ewig weise Natur zur  Höherentwicklung ihrer Geschöpfe das Leid gesetzt und den Schmerz, aber der Mensch darf nicht durch rohen Eingriff in das Gleichgewicht der Natur die Qualen und Schmerzen mehren, sondern er soll, einer höheren sittlichen Erkenntnis folgend, auf das Seufzen der Kreatur horchen und ihr Los mildern helfen.

Nicht Mitleid und Barmherzigkeit, nicht nur Gerechtigkeit schulden wir den Tieren, sondern auch Liebe!
Ihr Schicksal ist unser Schicksal!
Mit der Tierwelt zugleich droht auch uns der Untergang!
Das ist die ernste Mahnung der großen Männer!

Betreten auch wir diesen Weg höherer Erkenntnis, so wird der Tierschutzgedanke bald Gemeingut des Volkes werden und alle besonderen Maßnahmen, dem Geschöpf das harte Los zu erleichtern, überflüssig machen. Der Begriff „Bruder Tier“ wird dann zu einem festen Bestandteil unserer Weltanschauung und zum lebendigen Bekenntnis werden, das seinen erhabenen Ausdruck findet in dem schönen Wort, das einstmals der Leiter des Reichstierschutzbundes, Staatsrat Dr. Krebs, prägte: „Was wir für die Tiere tun, adelt uns selbst!“
Nichts ist im Herzen, was nicht durch die Sinne geht; die Sinne sind die Tore zum Herzen! In diesen Worten liegt für den Tierfreund eine ernste Wahrheit, denn: Nur wer die Tiere kennt, kann sie auch schützen!

Dem Zweck der Belehrung und Anschauung soll unsere Sammlung dienen. Möge das Bilderwerk denn dazu beitragen, die Kenntnis unserer Tierwelt zu wecken und zu fördern und somit einen weiteren Baustein zur Grundlage eines wirksamen Schutzes unserer Mitgeschöpfe zu schaffen!

Quelle: Nachwort aus: Aus Wald und Flur, Tiere unserer Heimat; Ludwig Zukowsky. Herausgegeben vom Zigaretten-Bilderdienst Hamburg-Bahrenfeld, 1938

Ja, ja, der böse, rohe Nationalsozialismus…

Glaubt ihnen nichts, den Lügnern und Verleumdern dessen, was Deutschland einst in kürzester Zeit aus dem Elend ins Licht eines im Erfolg des Fleißes und der Schaffenskraft seiner Menschen strahlenden Reiches, und ins einmalig unerreichte Glück einer wahrhaftigen Volksgemeinschaft gehoben hat – denn diese Lügner und Verleumder des Größten, was wir je hatten, sind eben jene, die heute in allem die Vernichtung Deutschlands und die Abschaffung des Deutschen Volkes betreiben.

Wollen wir denn gerade von diesen haßerfüllten Lügengangstern gegen Deutschland und alles Deutsche erwarten, daß ausgerechnet sie uns die Wahrheit über „damals“ erzählen? Ausgerechnet diese, die heute die Meinungsfreiheit unbequemer Wahrheiten verbieten, die zensieren, überwachen und gleichschalten wie niemals zuvor. Ausgerechnet die, welche gegen den Willen des Deutschen Volkes dessen aggressiv brutale Umvolkung durch einen regelrechten Überfremdungskrieg betreiben.

Doch der Tag der Freiheit und der Wiederauferstehung des Reiches und seiner ewigen Idee, er zeichnet sich schon ab am Horizont, während die Fremdherrschaft in den letzten Zügen liegt und an ihren Lügen und ihrer Verdorbenheit zusammenbricht.

Mit reichstreuen Grüßen!

Richard Wilhelm von Neutitschein

16 Gedanken zu „Tier- und Naturschutz anno 1938

  1. Ich kann es nicht glauben, sehe es und ich bin erfreut, was Du, wieder in meinem Sinne schreibelst, @Richard Wilhelm von Neutitschein! Danke, und einen schönen Sonntag!
    Die Jahre in Bernburg, Güsten und Staßfurt habe ich nutzen dürfen, um viele Mädchen um den Verstand zu bringen.

    Da gibt es ja auch viele Dinge, Kalkbergbau, Klapper und einen Bahnhof und die Kneipe, mit dem Namen:“Klebe-Arsch“!
    Hast Du Dein Bauernfrühstück gegessen und auf Dein Bier gewartet, war denn dann der Zug und der Bus weg!

    Und hey, dann kennst Du auch die Geschichte von Kuh-Köthen?

    Ich habe Dich einfach gern, alter Haase!

    Glück Auf, denen, die ihre Heimat erkunden wollen und denen, die die Deutschen vernichten wollen. Denn es ist unsere Heimat, von hier, bis weit in den Osten!
    Selbst das Jahr 1940 und 1941 hatte es in sich, denn der Stalin deportierte alle übrigen Deutschen nach Sibirien unter Verdacht, sie seien Spione des Reiches!

    Auch nach der Rehabilitierung ist das Deutsche Volk nicht in dem Stammsitz und hat keine Entschädigung!

    Grüßen wir Gott und unsere Heimat, und ich drucke mir das für meinen Nachbarn aus!

  2. Habe ich vergessen? Die Waschbären, sind auch in Bärenburg, Bernburg? Und siehst Du in das Land, was gibt es da noch zu sehen? Brücken, von Neudeutschlan, über die keiner fährt und geht!

  3. [aus: Das Wiesenbuch]

    Ein paar müßige Tage verstreichen so, es ist die Zeit vor der Baumblüte. Ich spüre sie in allen Gliedern wie einen schweren Rausch, Gift habe ich im Blut, und Kummer, eine unbegreifliche schmerzhafte Traurigkeit Tag und Nacht. Vielleicht sollte man fortlaufen, einfach Haus und Kammer verlassen und irgendwo hingehen, damit man abends müde wäre und schlafen könnte. Oder es sollte endlich ein Regen kommen, der die Trockenheit aus der Luft nähme, diese schwere, brütend Wärme. Das ganze Land liegt wartend bereit, hitzig im Drang der Säfte, übervoll von Keimen im Boden, die nach Wasser dürsten. Das wird gewaltig losbrechen, eine Flut von Farbe und Leben über Felder und Gärten. Jetzt blüht nur der Huflattich und das Buschwindröschen mit dem kränklichen Weiß seiner Kelche. Seltsame Gerüche wehen über die Wiese, der säuerliche Duft der Primeln oder der andere, gefährliche vom Seidelbast an den Zäunen. Manchmal ziehen grüne Schwaden von Staub aus den Haselbüschen, bunte Wolken im sanften Wind, aber die großen Bäume sind noch halb nackt, sie spreizen die prallen Triebe und seufzen laut auf, wenn ein Lufthauch ihre Zweige bewegt.
    Waggerl, 1934 (mit Scherenschnitten des Verfassers).

    Im Grase

    Glocken und Zyanen,
    Thymian und Mohn.
    Ach, ein fernes Ahnen
    hat das Herz davon.

    Und im sanften Nachen
    trägt es so dahin.
    Zwischen Traum und Wachen
    frag ich, wo ich bin.

    […]

    Löwenzahn und Raden,
    Klee und Rosmarin.
    Lenk es, Gott, in Gnaden
    nach der Heimat hin.

    Das ist deine Stille.
    Ja, ich hör dich schon.
    Salbei und Kamille,
    Thymian und Mohn,

    und schon halb im Schlafen
    – Mohn und Thymian –
    landet sacht im Hafen
    nun der Nachen an.

    Weinheber, Späte Krone, 1936.

    [aus: Der Wanderer und die Heimat]

    Sie sahen aus wie kleine, schwebende Posthörnchen, nein, wie Kähne einer Luftschaukel, oder besser noch wie ein Vögelchen oder ein Schmetterling, der hätte wegfliegen können, aber der doch sitzen geblieben war. Es war geradezu wie ein Melodie, die hätte sehnsüchtig werden wollen, die sich aber entschlossen hatte, heiter zu bleiben. Wozu auch Sehnsucht, wo alles so schön war?

    Schröder, 1931.

    Die Genannten mögen für viele andere stehen – gemeinsam ist ihnen: Sie werden sie vergeblich in Schulbüchern suchen, und Buchhandlungen werden sie nicht präsentieren.

    Man schämt sich ihrer.

  4. Die das Wort „Liebe“ völlig zu Unrecht fortlaufend im Munde führen, wissen in Wahrheit von der „Liebe“ überhaupt nichts, da sie allein eine widernatürliche/minderwertige Gemütsreaktion als „Liebe“ verkennen. Tatsächlich sind sie allein fähig zu abgrundtiefen, zerstöreririschem Haß!

    1.) Auch wenn der nachfolgende link ein Film aus den USA ist, so steht es doch um die „Tierliebe“ des „deutschen Volkes“ nicht anders als um die Tierliebe in den USA: http://birthofanewearth.blogspot.com/2012/02/human-society-exposes-torture-of.html

    Schöne Tierliebe!
    Zahlloses Geflügel und Rinder leben bei uns ebenfalls in solchen Foltercamps – und keine (deutsche) ‚Sau‘ interessiert dies wirklich! Weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart noch in der Zukunft können wir von solchen Sprücheklopfern irgend etwas erwarten!
    (Nebenbemerkung: Auch von den Kommunisten hören wir nie etwas zur Tierquälerei – obwohl die Tiere doch DIE „ausgebeutete Klasse“ schlechthin sind. Bei Karl Marx kann ich das noch verstehen. Denn zu Karl Marxens Zeiten lebten die Tiere auch noch in geradezu paradiesischen Verhältnissen – im Vergleich zu heute: Hühner und Hahn, Bulle und Kühe, Eber und Säue hatten ein echtes Leben und eine artgerechte Sozialität. Ja, sie wurden dann zwar zumeist gegessen, aber das wurden ihre Artgenossen in der freien Wildbahn auch. Aber heute, warum erhebt sich denn nicht wenigstens ein einziger Kommunist und klagt die umbarmherzige Ausbeutung der Tierklasse als „anti-sozialistisch“ an?).

    2.) Die „Liebe zu Deutschland“
    Der – so merkwürdig und so früh verstorbene – damalige Bundespräsident Heinemann wurde einmal von einem Journalisten gefragt: „Herr Bundespräsident – lieben Sie Deutschland?“, Darauf antwortete dieser aufrechte Mann: „Ich liebe meine Frau!“. Dann schwieg er.

    Im Gegensatz dazu finden wir diesen widerwärtigen Schleim dieses Dichterfürsten „Konrad Windisch“ auf http://julius-hensel.ch/2012/02/deutschland-wir-lieben-dich/ . Dort heißt es:
    „Durch Fabrikrauch und Auspuffgase,
    über Speisekarten und Reisebroschüren hinweg
    laß Dir sagen, daß ich Dich liebe, Deutschland.“

    Um was für eine „Liebe“ es sich handelt, wollen wir jetzt einmal untersuchen.
    Zunächst einmal: Dieses „Deutschland“ (oder die „Bundesrepublik Deutschland“ oder das „Deutsche Reich“) gibt/gab es nicht w i r k l i c h . Denn Deutschland bzw. Bundesrepublik Deutschland ist nur eine juristische FIKTION! D. h. nicht nur eine Fiktion, wie es z. B. auch ein (ausgedachter) Roman wäre, sondern – noch eingeschränkter – als: JURISTISCHE Fiktion.
    Denn „Deutschland“ ist nur eine „juristische Person“ (sog. Körperschaft des öffentlichen Rechts). Und eine juristische Person existiert nicht wirklich – im Gegensatz zu einer „natürlichen Person“.

    Was das heißt, wollen wir mal eine einem Beispiel untersuchen: Wir gehen mal in einen kleinen Elektroladen der Stadt. Der Inhaber soll ein Herr „Siemens“ sein. Dieser Herr Siemens ist eine „natürliche Person“. Den kann man tatsächlich sehen und lieben. Er hat auch einen Charakter bzw. eine Persönlichkeit (mit guten wie auch mit weniger guten Seiten). Vielleicht wird er heimlich von seiner Mitarbeiterin, eine Frau Buhfilter, geliebt, die hinten im Laden gerade die Buchhaltung macht. Und zwar an einem brandneuen, totschicken Computer/Rechner.
    Wenn man Herrn Siemens liebt, muß man schon ihn selbst lieben. Wenn man aber seine Mitarbeiterin liebt, liebt man eben diese – und kann keinesfalls behaupten, man liebe doch den Herrn Siemens, denn schließlich liebe man ja eine Mitarbeiterin von ihm. Nein! Das wäre totaler Quatsch! Denn die Person der Mitarbeiterin hat mit der Person von Herrn Siemens nicht zu tun (außer einem Vertragsverhältnis). Wenn sie kündigt, nimmt die Person Herr Siemens auch nicht im geringsten ab.
    Wer den totschicken Computer der Frau Buhfilter ‚liebt‘ (obwohl das nur eine „Sache“ ist, lassen wir das Verb ‚lieben‘ hier mal durchgehen), liebt dann ebenfalls nur diesen und keineswegs den Herrn Siemens – sozusagen: über Umweg. Und wenn der Computer bei einem Ladeneinbruch gestohlen wird, nimmt die Person Herr Siemens in keiner Weise ab. Der Computer gehört ihm nur (und er besitzt ihn), aber die Person Herr Siemens ist ansonsten vom Computer völlig unberührt und verschieden.

    In derselben Stadt befindet sich auch die Zentrale der „Firma Siemens AG“. Da gehen wir jetzt hin. Wir bitten um eine persönliches(!) Gespräch mit der „Firma Siemens AG“ vorgelassen zuwerden, weil wir die „Firma Siemens AG“ unglaublich inniglich liebten. Nachdem die reizende Empfangsdame binnen Millisekunden den Gedanken, den Notknopf für den Werkschutz zu drücken, verworfen hat (weil wir letztlich doch einen harmlosen Eindruck machen), lächelt sie uns an. Sie wird uns jetzt nicht so einen unanständigen Rat geben, wie neulich der user Paul. Denn sie ist sehr wohlerzogen und schmutzige Wort würdnen nie über ihre Lippen kommen. Pauls Umschreibung von angeratener Selbstbefriedigung würde sie noch nicht einmal verstehen. Ja noch nicht einmal das schlimme Wort „Schmiergelder“ kennt sie – sie würde allerhöchstens von „Kaufanreizen“ sprechen.

    Ganz freundlich weist sie uns nun darauf hin, daß die „Firma Siemens AG“ nur eine juristische Fiktion („juristische Person“) sei und daß es uns schon deshalb völlig unmöglich sein müsse, diese zu lieben, da ja keinerlei Persönlichkeitemerkmale festzustellen seien, die man lieben könnte. Auch sei die „Firma Siemens AG“ nicht einfach die Summe der Gegenstande, die ihr gehörten (etwa wie der Computer bei Herrn Siemens).

    Als wir das Gebäude wieder verlassen, fallen uns diese Buddhaworte ein:
    „Udāyī, wenn ein Mann also spräche: ‚Ich habe nach ihr, die da im ganzen Lande die Schönste ist, Verlangen, habe Sehnsucht nach ihr‘; und man fragte ihn: ‚Lieber Mann, die Schönste des Landes, nach der du verlangst und dich sehnst, kennst du diese, ob es eine Fürstin oder eine Priestertochter, ein Bürgermädchen oder eine Dienerin ist?‘ und er gäbe ‚Nein‘ zur Antwort; und man fragte ihn: ‚Lieber Mann, die Schönste des Landes, nach der du verlangst und dich sehnst, kennst du diese, weißt du wie sie heißt, wo sie herstammt oder hingehört, ob sie von großer oder von kleiner oder von mittlerer Gestalt ist, ob ihre Hautfarbe schwarz oder braun oder gelb ist, in welchem Dorf oder welcher Burg oder welcher Stadt sie zu Hause ist?‘; und er gäbe ‚Nein‘ zur Antwort; und man fragte ihn: ‚Lieber Mann, die du nicht kennst und nicht siehst, nach der verlangst du, sehnst dich nach ihr?‘; und er gäbe ‚Ja‘ zur Antwort; was meinst du wohl, Udāyī: hätte nun nicht, bei solcher Bewandtnis, jener Mann unbegreifliche Antwort gegeben?“

    3.) „Deutschland“ kann man noch nicht einmal sehen – auch nicht aus der Luke einer Raumkapsel. Was man da sieht ist allenfalls ein Teil dessen, was Deutschland GEHÖRT (wie der Computer von Herrn Siemens).
    Man kann auch nicht mit „Deutschland“ reden, wie sich das dieser unsäglich Windisch einbildet (http://julius-hensel.ch/2012/02/deutschland-wir-lieben-dich/ ).
    Windisch „liebt“ auch gar nicht: Ja. Man kann schon mal betört sein von der Anmut eines bestimmten(!) Lichtung in einem sehr schönen Wald. Aber das Plätzchen würde man auch dann lieben, wenn man schon jenseits der französischen, belgischen usw. Grenze wäre. Aber Windisch würde diese Lichtung dann sofort nicht mehr lieben. Und das ist ja wohl keine echte Liebe!
    Und schon die anonyme Pauschalisierung „in Deinen Wäldern (plural!)“, „auf Deinen Bergen“ und „Deinen unberührten Küsten“ (was ist eigentlich mit den sehr berührten Küsten am Timmendorfer Stand, Boltenhagen, auf Sylt, bei St. Peter Ording usw.? Die liebt Windisch also nicht!! Das finde ich aber gar nicht in Ordnung!)
    Ihr Nationalisten und auch Windisch „liebt“ nichts – außer EUCH SELBST! Und „Deutschland“ vergewaltigt ihr mit Eurer abstoßenden Selbstliebe. Würde Windisch sich für einen Franzosen, Polen, Russen halten, würde er sofort ganz andere Wälder, Berge oder Küsten lieben. Denn er liebt sich ja immer nur selbst. DAS IST DOCH KEINE ECHTE LIEBE!

    Genauso wie dieser ätzende Schlager von Roy Black: „Ich bin verliebt in die Liebe … und vielleicht auch in Dich!“. Das ist keine Liebe, sondern SELBSTLIEBE!
    Oder vielleicht ein DDR-Barde, der sang: „Ich liebe dich, sozialistischer Wald“! Mit user Paul würde ich ihm raten, doch mal etwas mit seinem Knie zu machen.

    Und deshalb auch immer dieser Haß der Nationalisten! Denn wie wir zur Genüge erfahren konnten, zeichnet die Nationalisten ja nicht die „Liebe“, sondern der „Haß“ aus.
    Und jetzt immer gleich mit dem Stichwort „Ausländer“ zu kommen, ist völlig einseitig verkürzt. In erster Line hassen sie ja DEUTSCHE(!) Mitbürger. Wenn sie ihr kleines häßliches ICH als „Deutschland“ aufblähen und wenn man sie dann bei ihrer Selbsthuldigung stört, schlägt dem nächsten deutschen(!) Bürger der nackte HASS dieses vaterlandslosen Packs entgegen!
    Sie haben eben kein Vaterland. Nur „Patrioten“ haben dieses. Kommt doch schon das Wort „Patriot“ vom lateinischen „patria“ (= Vaterland). Die Nationalisten „lieben“ hingegen ausschließlich SICH SELBST bzw. ihre „Dampfmaschine“ (Schramm: http://www.youtube.com/watch?v=eSHbF9l27SY ) .

  5. Es gibt Schriftsteller, die schon in zwanzig Seiten [nicht] ausdrücken,
    wozu ich manchmal sogar zwei Zeilen brauche (Karl Kraus, Die Sprache).

    „Der Wald ist ein Volk, und die Bäume sind seine grünen Leute.
    Wer das Volk kennen lernen will, muß unter die Leute gehen.“
    Friedrich Schnack, 1934.

    Von der „Liebe der Zeichner nach der Natur“ gibt es eine Traditionslinie in dieser Zeit:
    von Rudolf Koch über Curt Bessiger und Willi Harwerth bis Wilhelm Eigener.

    Und ein Bild sagt mehr als Worte:
    http://www.antiquariat-bauer.de/bilder/waldtiere09.jpg

    1. @Fatima
      Gustav Freytag: „Die Ahnen“ (gebraucht auf ebay ab 1,- (gibt es auch in lateinischem Schriftbild, wenn Du die alten Zeichen der „Fraktur“ nicht lesen können solltest)). Handelt von den Söhnen eines Geschlechtes von Cäsars Zeit bis zu Napoleon.
      oder Gustav Freytag: „Soll und Haben“

  6. @Fatima: Stefan Zweig „Die Welt von gestern – Erinnerungen eines Europäers“
    …das sollten sich hier generell einige mal zu Gemüte führen…

  7. http://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss?url=search-alias%3Daps&field-keywords=kindle%2C+die+ahnen&x=0&y=0

    Die Ahnen, Kindle, umsonst…

    Ich bin auf einen sehr power vollen link gestossen. Das ist alles so interessant als sogar der Tibetanische Buddhismus hier mit eingezogen wird.

    http://www.scribd.com/doc/31437844/Eggert-Wolfgang-Israels-Geheimvatikan-als-Vollstrecker-biblischer-Prophetie-Im-Namen-Gottes-3 (seite 510)

    Ich habe gelernt, dass die menschlichen Kriege sich um biblische Sekten drehen die das Weltgeschehen bestimmen. Es tut so weh zu erfahren, dass einige den Heiland zwingen wollen zurueck zu kommen aber nur dann wenn 90 % der Menschheit dabei stirbt so dass einige Auserwaehlte leben duerfen. Na wie doof ist das denn? Mutter Erde oeffnet ihre „Beine“ und der neue Heiland wird geboren basierend auf dem Rest der blutenden Menschheit die dann nur noch Handlanger sein soll, nachdem 6.6 Billionen Menschen sterben werden, all die unnuetzen Esser sozusagen. Dabei kann es sein dass alle drauf gehen, weil die uebrig gebliebenen keine 450 Atomkraftwerke weltweit mehr kuehlen koennen, weil keine Elektrizitaet mehr vorhanden ist und somit die Welt also radioaktiv wird. Na wunderbar also! Was fuer Idioten sind in dieses Geheimbrueder denn??? Jede Hausfrau weiss soviel. Warum kommen sich diese Intellektuellen als so Speziell vor wenn sie ueberhaupt nichts tun im das Glueck der Welt zu verstaerken.

    Es schein, dass durch das Studium der Messiahs die Geschichte besser verstehen und wir herausfinden was uns bevorstehet als Menschheit. Unter anderem muss ich sagen: Armes Deutschland – da stimmt was nicht.

  8. Die Ahnen ist sehr schoen zu lesen. Ich spuere die Ahnen sprechen. Es scheint ein langes Buch zu sein, da der Lesebalken nur sehr langsam nach unten fortschreitet.

    Danke dass ihr da seid – wir sind im Umbruch.

    1. Liebe Fatima,
      das Buch wird Dir noch langes Lesevergnügen bereiten – 2000 Jahre deutsche Geschichte im Wesenskern und unterhaltsam zu schildern ist eine Meisterleistung von Gustav Freytag, die ich extrem genossen habe… wenn so an Schulen Geschichte gelehrt würde, hätten viele eine 1 im Zeugnis!

  9. Es ist mein groesster Wunsch, dass wir als Mensch die Geschichte offen diskutieren koennen, ohne Angst zu haben.

    Es ist auch mein groesster Wunsch, dass wir uns als Menschen lieben koennen/duerfen, und unsere kulturellen Unterschiede geniessen koennen, ohne Vorurteile.

    Danke. Ich lese langsam damit ich alles aufnehmen kann. Es ist wichtig.

    Meine Gedanken sind frei…

  10. Beim Nachschauen gerade habe ich es bemerkt – ich habe den Link für Die Ahnen aus Versehen beim Dresdenstrang eingetragen, Verzeihung. Kann dort nachgeschaut werden, oder hierhin verschieben.

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