Libyen: neuer TV-Sender „on air“ – Misrata quält weiter

Democracy made by USA - Bild: LibyaSOS

von John Schacher

Aus Libyen sind heute recht wenig Meldungen gekommen. Am wichtigsten ist hierbei vielleicht die erfolgreiche Aufnahme des Sendebetriebes von „Gina TV“, zu der wir herzlich gratulieren und alles Gute wünschen. Dr. Yusuf Shakir war schon „on air“. Gina TV ist unter Frequenz 10815 (vertikal) auf Nilesat zu empfangen.

Endlich werden die Libyer(innen) wieder mit einem TV-Programm versorgt, das sie auch wünschen und nicht nur NATO / NTC-Lügen sowie islamistische Propaganda ausstrahlt wie die nun okkupierten, vormaligen Staatssender.  Derselbe Dr. Yusuf Shakir warnt auch dringend vor Personen, welche derzeit die Facebook und Twitter-Accounts des Grünen Widerstandes infiltrieren. Eine vom NTC aus Tripolis gesteuerte Gruppe ist damit beauftragt, einen Keil zwischen Unterstützer und Kämpfer des Grünen Widerstandes zu treiben. Diese Gruppe soll von 2 Personen aus Tripolis und England geführt werden. Sie versuchten bereits mehrere Male, den Computer von Dr. Shakir zu hacken.

Aus Tripolis werden schlimme Zustände vom Ben Achour-Institut gemeldet, wo Studenten und Lehrkräfte unter Feuer von Rebellen liegen. Die NTC-Sicherheitsbehörden greifen trotz erfolgter Anzeige der Schiesserei nicht ein.

Hier finden sie eine Fotostrecke mit vielen grauenhaften Bildern aus dem Libyen-Krieg 2011 (nichts für zarte Gemüter).

Der Bub auf den Bildern wurde von Misrata-Rebellen so zugerichtet. Ja, auch Kinder haben diese Ratten in ihrer Gewalt und behandeln sie wie ausgewachsene Kriegsgefangene (nicht behandelt werden sollten). Aus Misrata kommt – wie sollte es anders sein – auch der neueste Film in Sachen Folter und Unmenschlichkeit:


Morris-News:


2 Gedanken zu „Libyen: neuer TV-Sender „on air“ – Misrata quält weiter

  1. Auch ich bin davon abgekommen, keine Leichenbilder der Pietät wegen zu zeigen.

    Ich denke, nur anhand solcher Bilder wie in obiger „Fotostrecke“ enthalten, kann die volle, reelle Brutalität aufgezeigt werden. Schließlich war es das Photo des nackten Mädchen im Vietnamkrieg, was zu dessen Beendigung führte. Bilder ohne Menschen – seien sie unversehrt, verletzt oder eben auch verstümmelt – haben immer etwas „Klinisches“, Abstraktes, weil vom Leben Entferntes an sich. Und immer wo es mutwillige Zerstörung gibt, sind meist Menschen zugegen; Wohnviertel ohne Menschen gibt es nicht, es sei denn, sie haben sich versteckt oder sind geflohen, wie auf vielen Videos zu sehen waren (Einnahme Tripolis etwa), was einem eine grauenvolle Stimmung vermittelt, das Gespenstische daran, man spürt, eben waren noch Menschen da, der Stuhl straht noch menschliche Wärme aus –

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