Quadhafi´s Koch berichtet über seinen früheren Chef

Es ist sehr interessant, das von den Medien überzeichnete Bild des ermordeten libyschen Führers einmal aus erster Hand zu erleben. Miodrag Djordjevic arbeitete 20 Jahre lang bis zum letzten Sommer im Haushalt der Quadhafis als Koch und stellt seinem früheren Chef ein gutes Zeugnis aus. Auch seine Frau, die als Kindermädchen arbeitete, berichtet Gutes. Wer Schwierigkeiten mit den englischen Untertiteln hat, kann unten im Video bei CC als Untertitelsprache Deutsch aktivieren – Übersetzung geht dann so einigermassen…


7 Gedanken zu „Quadhafi´s Koch berichtet über seinen früheren Chef

  1. Der Mann berichtet was er selbst erlebt hat. Warum sollte er jetzt noch lügen? Nein, er spricht die Wahrheit.

    „Er (Gaddafi) war bescheiden und hat immer gesagt, dass die Lebensmittel nicht verschwendet werden…
    Es war überhaupt nicht Luxus, sie (die Gaddafis) waren sehr bescheidene Leute…
    Er wollte nicht viel Extravaganz zulassen…
    Das Leben in Gaddafis Residenz war sehr bescheiden. Es gab keine goldenen Wasserhähne, Elfenbein oder Dekorationen in seinem Zimmer. Das Bad war sehr gewöhnlich, einfach… Er wollte nicht, dass es zu viel gereingt (wird) und perfekt (ist).“

  2. Ja, der Bericht erscheint richtig zu sein. Der Mann hat als Koch viele Jahre unter Colonel Gaddafi gearbeitet. Ich beobachtete, dass einer der Soehne Gaddafi’s ein reiches Auto kaufte und der Vater,… Herr Gaddafi, es einfach so verbrannte, weil er nicht mochte, dass seine Kinder arrogant wuerden. Ich verstehe…! Ausserdem zerstoerte er eine Villa, weil seine Kinder dort eine Party feierten, die er, Colonel Gaddafi, dekadent fand. Das war fuer mich zwar uebertrieben, denn anstatt die Villa zu verbrennen, haette er sie ja als Kinderheim abgeben koennen. Herr Gadaffi musste nicht alles unbedingt zerstoeren. Naja, materielle Werte waren nicht sein Ding, oder noch nicht, denn mit weniger Oel muessen wir mehr schuetzen und mehr erhalten.

    Dennoch, er war ein guter Mensch mit islamisch/spirituellen Werten. Mr. Farrakhan sagt in einem der Interviews die ich mit angehoert habe, dass Bruder Gaddafi auch ein islamischer Minister war (das habe ich so verstanden). Kein Wunder also, dass er so gegen Alkohol war und auch gegen Materialismus und gerne wollte, dass seine Kinder bescheiden waeren, um der Gesellschaft selbstlos zu dienen.

    Ich nehme an, dass Colonel Gaddaffi zwar bescheiden war, aber trotzdem ueberragieren konnte. Deshalb war es wichtig fuer ihn, treue Freunde zu haben und zwar solche, die ihm haetten sagen koennen, dass das verbrennen eines Auto’s umweltpolitisch wohl zu weit ging (man sollte bedenken dass es Oel ist, welches Autos produziert, und Oel produziert auch unsere grausamen Kriege, ohne Oel geht nichts…, weshalb es besonders wichtig ist, dass was wir als Vorfahren kennen, naehmlich unserer Ahnen, deren Blut im Oel steckt als Pflanze und auch Tier und „heilige“ Sonne (von der Rig Veda schon als heilig erkannt), ja, unsere Ahnen es sicherlich nicht gut finden wuerden, wenn deren Ueberreste – Millionen von Jahren alt und verwest -,- als Energie – fuer Krieg und Zerstoerung benutzen wuerden). Unsere Ahnen waehren sicher voellig geschockt mit anzusehen, was aus ihren verstorbenen Ueberresten in Millionen von Jahren geschehen ist. Ich wuerde das auch nicht gut finden, dass meine koerperlichen Ueberreste in einer Millionen Jahre zu Bobmen entwickelt würden, um meines Kindes/Kindes/Kindes>>>>>> Kinder zu zerstoeren.

    Es ist wichtig zu wissen, woher Oel kommt und von wem es kommt (Pflanze, Tier und heilige Sonnenstrahlen). Mann sollte Oel… nicht im Krieg verschwenden gegen den Willen der verstorbenen Wesen der Vergangenheit. Naja, dies sind Gednaken die keiner hoeren will, weil wir einfach nicht so tief denken koennen.

    Naja, ein trotzdem ein liebevolles und interssantes Video. Ich verstehe jeden Tag etwas mehr.

    Wir sollten Oel als das ehren, was es ist… als etwas sehr sehr altes und auch nicht unnatuerliches, als ein Geschenk unserer Ahnen, so dass wir uns selber realisieren koennen.

    Das so viel Oel in Lybien ist, heisst dass es dort besonders viel Leben gab… Es waere schoen gewesen, die Wueste mit dem Oel und dem uralten Wasser wieder in fruchtbare Erde umzuwandeln.

    Ich wuneche dem Land das Beste und vor allem wirklichen Frieden.

    1. Liebe Fatima,
      Deine Gedanken sind sehr gut verständlich – und der Text schnell verbessert…
      Du bist sehr gut in der deutschen Sprache – viele wären froh, soweit zu sein 😉

  3. Liebe Fatima,

    Deine Art zu schreiben, ist völlig in Ordnung!
    Vor allem ist Dein Herz bei der Sache, das ist wichtig!

    Gaddafi war sicherlich ein liebevoller, aber strenger, Hausvater und guter Arbeitgeber.
    Das er persönlich bescheiden, ja beinahe anspruchslos war, können selbst seine Gegner nicht leugnen.
    Außerdem: für jeden der Vorwürfe, die man gegen ihn erhoben hat, fehlt bis heute der Beweis.
    Das Vorgehen des Westens erinnert mich an ersten frei gewählten Präsident des Kongo, Lumumba.
    Auch er wollte sein Land abhängig vom Westen machen, was vor allem den USA und Belgien (ehemaliger Kolonialherr des Kongo) nicht gefiel.
    Sie ließen Lumumba entführen, demütigen, foltern und zum Schluß umbringen…

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