Libyen: Vizepräsident erneut verprügelt

Studentenproteste heute in Benghazi

Übersetzung John Schacher

Abdel Hafiz Goukh, Vize-Präsident und Sprecher des libyschen NTC (bester Freund von John McCain) wurde zum zeiten Mal innerhalb von 2 Tagen schwer verprügelt.
Dies geschah anlässlich seines offiziellen Besuches heute morgen an der Universität Garyounis (Faculty of Science) in Benghazi, wo eine studentische Zeremonie stattfand. Goukh war aufgebracht über einige Teilnehmer der Veranstaltung.
Er wurde wütend, als ihn einige Anwesende einen „NATO-Söldner“ nannten und begann einen Streit. Der Vizepräsident der neuen liobyschen Regierung zog seine persönliche Pistole und zielte auf die Studenten in der Zuhörerschaft.


Die NATO-Söldner eröffneten wenig später das Feuer und begannen, die Studenten zu schlagen, um die Versammlung aufzulösen.
Bereits vor zwei Tagen wurde Abdel Hafiz Goukh in Benhazi angegriffen, als schwer bewaffnete Männer sein Luxus-Auto stahlen. Laut der gleichen Quelle soll Goukh kurz vor der Attacke ein bekanntes Restaurant in Benghazi verlassen haben. Eine Gruppe bewaffneter Männer folgte ihm und schlugen ihn zusammen. Sie liessen ihn in einer Blutlache liegend zurück und raubten seinen Vize-Präsidenten Dienst-Luxus-Wagen, einen Lexus.
Kommentar:
Ein aus tiefstem Herzen kommendes „Bravo“ den tapferen Studenten!
Quelle: LibyaSOS

2 Gedanken zu „Libyen: Vizepräsident erneut verprügelt

  1. Naja, immerhin hat diese aeusserst grausame und nicht anerkannte Regierung bereits einen schrecklichen Genozid zu verantworten. Ansonsten haben sie Lybien rein gar nichts zu bieten, was sie nicht sowie so schon hatten.

    Wir sollten unser Staatsgeld nicht Banken geben, die es einfrieren koennen. Doch was haette Lybien dennoch tun koennen, um das zu vermeiden?

    Es ist schwer mit anzusehen, wie so einem gut funktionierenden Land alles gestohlen wurde im Namen der furchtbar ekeligen, grausamen westlichen demokratischen freiheitsliebenden Menschlichkeit.

    Da stimmt einfach was nicht.

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