2012 – Bilderberger in Haifa – ein Treffen mit Folgen?

Bild: seite3.ch

von Heiko Schrang

„Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell 1903-1950)

Das durch die Medien hochstilisierte Hauptthema ist derzeit der Bundespräsident Christian Wulff und sein Umgang mit der „Wahrheit“. Damit wird wieder einmal gezielt den Bürgern Sand in die Augen gestreut und sie werden abgelenkt und blind gemacht für die eigentlichen Themen, die weltpolitisch von enormer Bedeutung sind.

Den unwissenden Bürgern wird damit vorgegaukelt, dass in diesem Land Pressefreiheit praktiziert wird.

Beispielsweise die G-8-Treffen werden durch die Medien als Riesenspektakel inszeniert (siehe G-8-Gipfel in Heiligendamm), da die acht wichtigsten Regierungschefs der führenden Nationen tagen, als Folge dessen der Normalbürger denkt, dass diese Treffen von hoher Bedeutung sind. Anders verhält es sich bei den jährlich stattfindenden Bilderberger-Treffen, wo zwischen 100 und 150 Gäste, unter ihnen Regierungschefs, die Hochfinanz Westeuropas, der USA und Kanadas und führende Industrielle, ja sogar die Medien anwesend sind. Es sind aber nicht irgendwelche Medienvertreter geladen, sondern es sind ausschließlich die Chefetagen der größten und bekanntesten Medienunternehmen der Welt anwesend. Diese Medienpräsenz führt jedoch nicht, wie man annehmen könnte, wie im Fall des G-8-Treffens zu mehr, sondern zu weniger bis hin zu gar keiner Information. Warum wohl?

Aufmerksame Leser müsste es mehr als hellhörig machen, wenn sie hören, dass die Bilderberger-Konferenz 2012 in Haifa stattfinden wird. Und als Tagungsort wurde das Hotel Rothschild gewählt. Welche Symbolkraft sich dahinter verbirgt, müsste jedem Eingeweihten in dieser Thematik bekannt sein.

Anzunehmen ist, dass wie in der Vergangenheit, weit reichende Entscheidungen zur weiteren globalen Entwicklung dort getroffen werden, für eine strukturierte Ordnung, anders ausgedrückt, für die „neue Weltordnung“, mit enormen Folgen für die Weltwirtschaft, in deren Licht die „Affäre Wulff“ zum oberflächlichen Volksspektakel verblasst.

Nach Gründung dieser unsichtbaren Weltregierung im Mai 1954 im Hotel de Bilderberg in Oosterbeek, Holland, konnte man feststellen, dass ein Großteil der geladenen Gäste in kürzester Zeit einen überdimensionalen Karrieresprung in Politik und Wirtschaft machte.

Erster Nutznießer und gleichzeitig erster deutscher Gast war Kurt Georg Kiesinger, 1957, der 1958 Ministerpräsident von Baden-Württemberg wurde. Helmut Schmidt war erstmals 1973 zu Gast und ein Jahr später wurde er Bundeskanzler. Ähnlich lief es auch für Jürgen Schrempp, der 1994 erstmalig eingeladen wurde und wie durch Zufall 1995 Chef von Daimler wurde. Dasselbe Prinzip gilt auch für den Dauergast Josef Ackermann, der 1995 das erste Mal dabei war und 1996 Deutsche Bank Vorstand wurde. Auch Angela Merkel ist Nutznießerin dieser unsichtbaren Weltregierung, deren Teilnahme 2005 ihr den Weg zur Wahl zur ersten deutschen Bundeskanzlerin ebnete.

Immer wieder treten nach den Bilderberg-Konferenzen der letzten Jahre für den Einfältigen „zufällige“ Ereignisse mit enormer Bedeutung für die Weltwirtschaft und die globale Entwicklung auf. Über die Folgeereignisse berichtete ich ausführlich chronologisch im Newsletter „Zufälle – oder geheime Zusammenhänge“ http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/127/zufaelle-oder-geheime-zusammenhaenge.php.

Das letzte Treffen fand in der Schweiz statt, wo der Präsident der Schweizer Notenbank SNB anwesend war und kurze Zeit danach die Anbindung des Schweizer Franken an den Euro verkündete und faktisch damit dem „Euro-Club“ beigetreten ist. Das gerade Haifa gewählt wurde, lässt Raum für große Spekulationen, dass dort Entscheidungen getroffen werden, mit unabsehbaren Folgen für den gesamten Nahen Osten (Angriff auf den Iran? Angriff auf Syrien?), was nicht nur weit reichende Konsequenzen für die Weltwirtschaft hätte, sondern unabsehbaren Folgen für die Weltgemeinschaft.

„Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes eine ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“ (Abraham Lincoln)

Beste Grüße

Heiko Schrang

P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen.

Quelle: macht-steuert-wissen

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