„Vision“ von Muammar Al-Quadhafi zu Kindertagesstätten

von Muammar Al-Quadhafi

… Alle diese ihnen innewohnenden Wesensmerkmale bilden Unterschiede aus, deretwegen Mann und Frau nicht gleich sein können. Das sind die Realitäten, die eine Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Wesen erforderlich machen, also zwischen Mann und Frau; sie weisen den Geschlechtern eine unterschiedliche Rolle oder Funktion im Leben zu. Das bedeutet, dass der Mann die Frau beim Erfüllen dieser Funktion nicht ersetzen kann. Man tut gut daran, zu berücksichtigen, dass diese biologischen Funktionen eine schwere Last sind, dass sie der Frau große Anstrengungen und großes Leid abverlangen.

Ohne diese Funktionen jedoch, welche die Frau erfüllt, könnte das menschliche Leben nicht weitergehen. Daraus folgt, dass es eine natürliche Funktion ist, die weder freiwillig noch unfreiwillig ist. Es ist eine lebensnotwendige Funktion, deren einzige Alternative darin bestünde, dass das Leben völlig zum Erliegen käme.


Es gibt ein absichtliches Verhindern der Empfängnis, das die Alternative zum menschlichen Leben ist. Zusätzlich dazu gibt es ein teilweises absichtliches Verhüten der Empfängnis und ein teilweises Umgehen des Stillens. Das alles sind Glieder einer Kette von gegen das natürliche Leben gerichteten Handlungsweisen, die im Extremfall zum Mord führen, d.h. dazu, dass die Frau sich umbringt, um nicht zu empfangen, zu gebären und zu stillen. All diese Handlungsweisen gehören zum Bereich der absichtlichen, gegen diese gerichteten Eingriffe in die Natur des Lebens, wie sie in der Empfängnis, im Stillen, in der Mutterschaft und in der Ehe verkörpert wird, auch wenn sich diese Eingriffe graduell – und nur graduell – voneinander unterscheiden.


Auf die natürliche Rolle der Frau während der Mutterschaft zu verzichten, d.h. also, die Mütter durch Kindertagesstätten zu ersetzen, ist der Anfang davon, dass man auf die menschliche Gesellschaft verzichtet und sie in eine biologische Gesellschaft mit einer künstlichen Form des Lebens umwandelt. Kinder von ihren Müttern zu trennen und sie in Kindertagesstätten zu stopfen ist ein Prozess, durch den sie in etwas verwandelt werden, das den Hühnern sehr nahe kommt, denn Kindertagesstätten sind so ähnlich wie Geflügelfarmen, in die Hühner gestopft werden, nachdem sie ausgebrütet wurden. Es gibt nichts anderes, das der Natur des Menschen angemessen ist und seine Würde so bewahrt wie die natürliche Mutterschaft (d.h., das Kind wird von seiner Mutter großgezogen), und zwar in einer Familie, in der die wahren Prinzipien der Mutterschaft, des Vaterseins und der Brüderlichkeit herrschen, und nicht etwa in irgendeiner engen Einrichtung, die einer Geflügelfarm ähnelt. Auch das Geflügel braucht, wie der Rest der Lebewesen im Tierreich, die Mutterschaft als eine natürliche Phase. Deshalb ist es ein Verstoß gegen ihr natürliches Wachstum, sie in Kindertagesstätten ähnelnden Farmen zu züchten. Sogar ihr Fleisch kommt synthetischem Fleisch näher als natürlichem Fleisch. Fleisch aus mechanisierten Geflügelfarmen schmeckt nicht und ist vielleicht nicht einmal nahrhaft, weil die Hühner nicht auf natürliche Weise großgezogen werden, d.h., weil sie nicht im schützenden Schatten der natürlichen Mutterschaft aufgezogen werden. Das Fleisch von wilden Vögeln ist schmackhafter und nahrhafter, weil sie auf natürliche Weise heranwachsen und gefüttert werden. Was die Kinder angeht, die weder eine Familie noch eine Unterkunft haben, so sind sie in der Obhut der Gesellschaft; nur für sie sollte die Gesellschaft Kindertagesstätten und dergleichen einrichten. Es ist besser, wenn sich die Gesellschaft um diese Kinder kümmert, statt einzelner Personen, die nicht ihre Eltern sind.


Wenn man einen Test durchführen würde, um die natürliche Neigung des Kindes der Mutter und der Kindertagesstätte gegenüber zu ermitteln, würde sich das Kind für die Mutter entscheiden und nicht für die Kindertagesstätte. Da ein Kind von Natur aus zu seiner Mutter tendiert, ist sie die natürliche und die richtige Person, dem Kind Schutz zu geben und es großzuziehen. Ein Kind in eine Kindertagesstätte zu schicken, statt es seiner Mutter anzuvertrauen, ist Nötigung und eine gegen seine freie und natürliche Neigung gerichtete Unterdrückungsmaßnahme.


Das für alle Lebewesen natürliche Heranwachsen ist ein freies und gesundes Heranwachsen. Eine Kindertagesstätte an die Stelle der Mutter zu setzen, ist eine gegen das freie und gesunde Heranwachsen gerichtete Zwangsmaßnahme. Kinder, die es in eine Kindertagesstätte zieht, werden unter Zwang dorthin gezogen oder auf Grund von Ausbeutung und von Einfältigkeit. Das geschieht aus rein materialistischen und nicht aus sozialen Erwägungen heraus. Wenn man den Zwang und die kindliche Einfalt wegnehmen würde, würden sie die Kindertagesstätte bestimmt ablehnen und sich an ihre Mutter klammern. Die einzige Rechtfertigung für solch einen unnatürlichen und unmenschlichen Prozess liegt dann vor, wenn sich die Frau in einer für ihre Natur unpassenden Lage befindet, d.h. wenn sie gezwungen ist, Pflichten zu erfüllen, die unsozial und nicht mit der Mutterschaft vereinbar sind.


Die Frau, deren Natur ihr eine natürliche, von der des Mannes verschiedene Rolle zugewiesen hat, muss sich in einer angemessenen Lage befinden, um ihre natürliche Rolle auszuüben.


Die Mutterschaft ist die Funktion des weiblichen Wesens, nicht des männlichen Wesens. Folglich ist es unnatürlich, Kinder von ihrer Mutter zu trennen. Jeder Versuch, Kinder ihren Müttern wegzunehmen, ist Nötigung, Unterdrückung und Diktatur. Die Mutter, die ihre Mutterschaft aufgibt, steht im Widerspruch zu ihrer natürlichen Rolle im Leben. Sie muss ihre Rechte erhalten und in eine Lage versetzt werden, die angemessen ist, ohne Zwang und ohne Unterdrückung. Auf diese Weise kann sie ihre natürliche Rolle unter natürlichen Umständen erfüllen. Alles andere ist eine sich selbst widersprechende Situation. Wenn die Frau gezwungen wird, ihre natürliche Rolle in Bezug auf Empfängnis und Mutterschaft aufzugeben, wird sie das Opfer von Nötigung und Diktatur. Eine Frau, die eine Arbeit braucht, die es ihr unmöglich macht, ihre natürliche Funktion zu erfüllen, ist nicht frei und durch die Not dazu gezwungen, doch in der Not ist die Freiheit verschüttet.


Zu den passenden und sogar lebensnotwendigen Umständen, die es der Frau ermöglichen, ihre natürliche, sich von der des Mannes unterscheidende Funktion zu erfüllen, gehören genau jene Umstände, die einem menschlichen Wesen angemessen sind, das krank ist und die Last der Schwangerschaft trägt, d.h., das ein anderes menschliches Wesen in seinem Schoß trägt, was ihre körperliche Leistungsfähigkeit stark einschränkt. Es ist ungerecht, eine solche Frau in diesem Stadium der Mutterschaft in eine Lage zu bringen, in der sie körperlich arbeiten muss, obwohl das mit ihrem Zustand nicht vereinbar ist. Eine solche Arbeit ist eine Bestrafung der Frau für ihre Mutterschaft und ein Verrat an der Menschheit. Sie ist auch der Preis, den sie dafür bezahlt, dass sie sich in den Bereich der Männer begeben hat, die natürlich nicht dasselbe Geschlecht wie sie haben.


Der Glaube, der eigene Glaube der Frau mit eingeschlossen, dass die Frau aus eigenem Antrieb körperliche Arbeiten ausführt, ist tatsächlich ein Irrglaube. Denn sie führt die körperliche Arbeit nur ans, weil die unbarmherzige materialistische Gesellschaft sie, ohne dass sie sich dessen bewusst wird, in eine Zwangslage gebracht. Sie hat keine Möglichkeit, als sich den in dieser Gesellschaft herrschenden Umständen zu unterwerfen, während sie doch denkt, dass sie aus eigenem Antrieb arbeitet. Die Regel jedoch, dass es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt, in keiner Hinsicht, beraubt sie ihrer Freiheit. ….


Quelle: Vision – von Muammar Al-Quadhafi, ISBN 978-3-933510-51-8

9 Gedanken zu „„Vision“ von Muammar Al-Quadhafi zu Kindertagesstätten

  1. „früher“, als ich links und Feministin war, hätten diese Statements mich geärgert und aufgebracht. Inzwischen weiß ich, dass Linkspolitik und Feminismus dazu eingesetzt wurden und werden, um den Familienzusammenhalt zu schwächen, und die Menschen zu vereinzeln um sie besser von oben steuern zu können. Inzwischen weiß ich, dass die Sichtweise dieses Kapitel des Grünen Buches besser zu den wirklich freien, selbstbestimmten Menschen passt.

  2. Wolke, da gebe ich Dir zu 100% recht!!

    Das heutige System ist doch dazu abgestellt, dass man als Frau frühestmöglich wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt.
    Natürlich wird damit argumentiert, dass man als Frau beruflich den Anschluß nicht verpaßt.
    Ich habe mal eine dumm-dreiste Aussage gehört: eine Frau, die längere Zeit ihre Kinder betreut würde ver….

    Ist doch raffiniert eingefädelt: Frauen, die berufstätig sind, wird eingeredet, sie seinen schlechte Mütter. Dann sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Mütter ihre Kinder wenigstens zwei Jahre vollständig betreuen können.
    Mütter, die zu Hause sind und ihren Erziehungsauftrag wahrnehmen, wird eingeredet, sie seien faul…

    S o h e t z t m a n F r a u e n a u f e i n a n d er !

    Zu meiner Schulzeit gab es ein Fach: Erziehungslehre.
    Darin lernten wir, dass Kinder mindestens ein Jahr von der Mutter betreut werden sollten, da dies die Phase der Vertrauensbildung ist.
    Das Fach wurde abgeschafft….

  3. Diese Vision hätte Gaddafi mal in einer Kirche predigen sollen. Sie entspricht exakt der katholischen Lehrmeinung, die aber in unserer von Freimaurern beherrschten deutschen Kirche unterdrückt wird. Wer traut sich denn heute noch, das absichtliche Verhindern einer Empfängnis als Glied einer Kette von gegen das natürliche Leben gerichteten Handlungsweisen zu bezeichnen? Kein deutscher Bischof und wohl kaum noch ein Priester traut sich mehr, so klare Worte zu sprechen. Insbesondere die Bischöfe wollen ja von den Medienbossen gelobt werden, und da ist Gender-Mainstreaming angesagt.

    Auch die Krititk an der KiTa trifft genau meine Sichtweise. Ich nenne sie Kälberstall, da die Kälber nach der Geburt von der Mutter getrennt werden und in einen Extra-Stall kommen. Gaddafi nennt sie eine Geflügelfarm; derselbe Gedanke also.

    Trefflich ist auch die Bemerkung, dass Frauen, die arbeiten gehen, nicht frei sind, wie sie meinen, sondern sich in einer Zwangslage befinden und somit unfrei sind, eingebunden in eine versklavende Lohnstruktur.

    Freiheit war Gaddafis Devise, und die bringt er auch in seiner Familien-Vision zum Ausdruck. Doch was hat Freiheit in der Neuen Weltordnung zu suchen, wo es doch nur noch wenige Herrschende, dafür aber ein großes Heer von Sklaven geben soll?
    Nichts, zumindest nichts im herkömmlichen Sinne. Und deswegen musste Gaddafi weg.

    Frei im Neusprech der Neuen Weltordnung bedeutet „frei von Geld, frei von Gütern, frei von jeglichem Besitz, frei vom eigenen Willen, frei von Freiheit (im herkömmlichen Sinne)“.

  4. Ich glaube wir sollten uns wegen unterschiedlichen persoenlichen Untersuchungen und dem Hinterfragen von Meinungen und Wirklichkeiten nicht so aufregen. Wir sollten alle Meinungen immer offen zulassen (unconditionally). Wir alle untersuchen ja nur, was funktioniert und was nicht (es sei denn es kommen Menschen, Tieren zu schaden…)… Die Wirklichkeit und das, was uns als Mensch und Menschheit/Planeten heilt, wird sich von alleine offenbahren, wenn wir Unterschiede erlauben, die der Welt und der Menschheit helfen, sich selber zu heilen.

    Ich habe erfahren, dass in Lybien die Scheidungsrate anscheinend relativ gering war. Ich frage mich, ob es daran liegen koennte, dass nichts an Miete zu zahlen war und die Menschen diesem schlimmen Druck (Miete zahlen zu muessen) nicht ausgesetzt waren. Dazu kam noch Geld von den Oeleinnahmen, das monatlich aufs Konto ausgezahlt wurde. Mit so viel extra Geld und Zeit konnte sich vielleicht die Familie, der Clan/Tribe und das gemeinsame Zusammensein eher genossen werden. Vielleicht konnte dadurch die Frau entspannter Mutter sein.

    Ich habe mir das Gruene Buch auf Hoer-CD gekauft. Ich bewundere das Freiheitsgefuehl, das es vermittelt. Ich nehme an, dass die „Direkte Demokratie“ a’la Colonel Gaddafi nicht verstanden wurde im Westen. Ich denke das liegt z.T. vielleicht auch daran, das es nicht von einem Westler erfunden wurde.

    Ich frage mich schon, wie vielen Menschen Colonel Gaddafi Haeuser gebaut hat, in denen mietfrei gewohnt werden konnte (ich denke mal Millionen von Menschen wurden Haeuser gebaut). Wahrscheinlich gab noch nie einen Politiker, der den Menschen so viel gegeben hat wie Colonel Gaddafi. Ich frage mich, wie das uebersehen werden konnte? Vielleicht ist es die uebertriebene Angst for dem Sozialismus, der die Menschen hemmt, das System Jamahiriya in Libyen naeher zu hinterfragen?

    Wenn es um das Gruene Buch geht, wird Colonel Gaddafi nachgesagt, dass er nicht intellektuell genug war und das Frauenkapitel wird als komisch angesehen. Ich denke dann immer, „Good actions speak louder than words :-).“ Wir brauchen echt wieder mehr Toleranz.

    Schliesslich hat der Colonel in seiner Liebe zur Freiheit den Frauen Freiraum gegeben, den es an sich in der Islamischen Welt so nicht gab.

    Ich bewundere, was dieser Politker und seine Jamahiriya der Menschheit gegeben hat.

    Ich hoffe, dass dieses System weiter entwickelt wird, entsprechend den Veraenderungen von Zeit, Raum und Person sich anpassen kann.

    Die Welt ist inspirierend und es ist unglaublich, dass wir uns bekriegen muessen wegen Rohstoffen… einfach sinnlos.

    love… ♡

  5. Ich bewundere, was dieser Politker und seine Jamahiriya der Menschheit gegeben hat.

    Ich hoffe, dass dieses System weiter entwickelt wird, entsprechend den Veraenderungen von Zeit, Raum und Person sich anpassen kann.

    Die Welt ist inspirierend und es ist unglaublich, dass wir uns bekriegen muessen wegen Rohstoffen… einfach sinnlos.

    love… ♡

    Ja liebe Fatima, wundervolle Worte, eine kleine Korrektur meinerseits sei gestattet, denn daß Politiker-innen sich mal zukunftsorientierte Gedanken machten und niederschrieben, er war es ja nicht alleine…!

    Das Sinnlose ist es in der Tat, wegen der Rohstoffe Kriege anzuzetteln, denn es gibt die Freie Energie, die dann Kriege hinfällig machen würde…!

    Dem Gottgelddrucker wird dann sicher noch andere Argumente liefern für Kriege, um des Zinseszins Genüge zu leisten…!

    Ansonsten kann ich den Vorschreiber-innen nur zustimmen…!

    Liebe Grüße!

  6. Bei mir kommen da immer gewisse Fragen hoch:
    Ist das eine Doktrin, sprich: eine Diktatur?
    oder ist das ein Leitfaden, der auch Abweichungen der Norm zuläßt?

    Am Beispiel Schwule und Lesben wird das schnell deutlich:
    Endet die Förderung von Müttern und Kindern etwa in Verfolgung „Andersartiger“?

    Ich bin der Meinung dass eine Gesellschaft einen gewissen Anteil „Abweichler“ locker vertragen muss. Diese Abweichler müssen nicht nur toleriert, sondern auch respektiert und vollkommen anerkannt sein. Rein körperlich gesehen gibt es ja auch Zwitterwesen, und sexuell gesehen gibt es große Überschneidungen der femininen und maskulinen Anteile in einer Person.

    Der Umgang mit solchen Norm-Abweichlern ist auch mein Maßstab an Personen – wie z.B. Eva Herman -, die gegen den Gender-Extremismus kämpfen. Hier sehe ich trotz thematischer Übereinstimmungen große Differenzen zu meinen Ansichten.

    In der Sache an sich gebe ich Gaddafi recht: ließe man das Kind entscheiden, wählt es nicht die Kinderkrippe.
    Ich gehe noch weiter: wählt ein Kind die Kinderkrippe, dann taugt die Mutter nichts!

    Für manche Kinder mag die Kinderkrippe noch die bessere Alternative zur Mutter sein. Ein gewisser Anteil sollte sich demnach für die Kinderkrippe entscheiden. So gehe ich weiter: wählt kein einziges Kind – nach mehreren Probetagen die Kinderkrippe, dann taugt die Kinderkrippe weniger als die größte Rabenmutter!

    Aber auch hier möchte ich keiner Mutter zu nahe treten, denn – wie Gaddafi schon sagt – gibt es auch ungünstige (beschissene) Umstände!

  7. Ich verneige mich vor Muammar al-Gaddafi,
    aber auch vor @Wolke, @DieLesende und @Fatima.

    All diejenigen, die sich dem NWO-Kampf gegen die Familie angeschlossen haben, verletzen die Menschenrechte.

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 16, Abs. 3:

    „Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.“

  8. Wort zum Sonntag: Libyens grüne Bibel

    Der Link zur deutschen Ausgabe des „Green Book“ steht zur Verfügung! Herzlichen Dank!!
    zum pdf-Download einfach hier klicken…:
    http://www.megaupload.com/?d=VYCUNANZ

    Download Free eBooks
    Sprache : English
    ISBN-10 : 3926584025
    ISBN-13 : 978-3926584021
    http://de.ebook2free.com/ar
    oder kaufen:
    Vision:
    Deutsch von Hans Schmid
    240 Seiten, broschiert
    erschienen im August 2009
    ISBN 978-3-933510-51-8
    € 24,00

    Vorneweg, ich vergesse oft meinen Wissensvorsprung in Sachen Libyen einzubeziehen.
    Obwohl ich versuche, die einzelnen Aspekte umfassend und korrekt zu beleuchten, ist es notwendig, ALLE in diesem Faden geschriebenen Beiträge zu lesen, um die jeweilige logische Folge zu ermessen!
    Tut mir Leid, aber anders ist ein Verständnis zu Libyen nicht zu erreichen, welches der realen Situation angemessen ist.

    Ich editiere meine Beiträge auch laufend nach, um das Gemeinte zu verdeutlichen.

    Beginnen möchte ich zum Thema :

    mit einem Zitat:

    „Gaddafis Theorie ist letztlich unrealistisch angesichts der weltweiten Vorherrschaft der Marktwirtschaft und der Globalisierung. Sie ist eine utopische Gesellschaftstheorie, die keine Perspektive hat.“

    Dieses Zitat zeigt den haargenauen Kriegsgrund!
    Es spiegelt die allgemeine Ignoranz und den Alleingültigkeitsanspruch des Westens.
    Die meisten Kritiker der Schrift nennen den Autor auch nicht respektvoll Gaddafi, sondern „Despot“ und seine Schrift sei wirr, utopisch, widersprüchlich,eine illusionäre Weltdeutung und voller überflüssigen Feststellungen.
    Aber jede/er mache sich sein eigenes Bild! Winken Winken

    In Libyen wurde dem “Grünen Buch” Verfassungsrang verliehen.
    Die Schrift ist Pflichtlektüre in Schulen und Universitäten. In der Hauptstadt Tripolis rief Gaddafi gar ein “Internationales Institut zur Erforschung und Verbreitung des Grünen Buches” ins Leben, welches mit Staatsgeldern an der globalen Publikation des “Grünen Buches” mitarbeitete. Eine deutsche Übersetzung der Schrift erschien bereits 1988 und wurde im Jahr 2000 unverändert neu aufgelegt. Im Internet findet sich das “Grüne Buch” inzwischen in englischer Übersetzung im Volltext frei verfügbar.

    http://de.ebook2free.com/archives/35845

    Der Name des Grünen Buches wird als Anspielung auf die so genannte Mao-Bibel, auch „Rotes Buch“ genannt, verstanden. Grün ist aber auch die traditionelle Farbe des Islams. Auch die libysche Flagge ist grün.

    Das Buch erhebt einen absoluten Anspruch:
    „Das Grüne Buch macht die Menschen mit der glücklichen Entdeckung des Weges zur direkten Demokratie, in einer leicht praktikablen Form bekannt.“ (S.25)

    Im ersten Kapitel befaßt sich Gaddafi mit dem Demokratieverständnis: Regierungsinstitutionen, Parlamente, Parteien sowie die Herrschaft von Klassen werden von ihm abgelehnt, da sie eine Diktatur einer Minderheit über die Mehrheit des Volkes bedeuten würden. Die direkte Herrschaft des Volkes muss die Regierung ersetzen! Dazu entwirft Gaddafi ein kompliziertes Organisationsschema von Volkskongressen, Volkskomitees, Arbeitskomitees, Gewerkschaften und Berufsverbänden.

    Im zweiten Kapitel seines Buches behandelt Gaddafi unter der Überschrift „Der Sozialismus“ den ökonomischen Aspekt seiner Theorie. „Privatproduktion zum Zweck von über die Bedürfnisbefriedigung hinausgehenden Gewinnen ist Ausbeutung“ (S.59).

    Um die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen abzuschaffen, muß das Lohnsystem, welches Abhängigkeiten schafft, beseitigt werden. Nach Gaddafi sind die grundlegenden materiellen Bedürfnisse des Menschen: Essen, Wohnen, Kleidung, Transport und Landbesitz. (S.67).

    Seine Politik konzentrierte sich auf eine großzügige Sozialpolitik, für welche große Summen ausgegeben wurde. Dies war möglich, da die Staatseinnahmen nicht aus der nationalen Produktion kamen, sondern von den Erdöleinnahmen. 2009 betrugen diese Einnahmen laut dem libyschem Jahresbudget 34 Milliarden US-$.

    Im dritten Teil des Buches wird „Die soziale Basis der Dritten Universaltheorie“ dargelegt.
    Die Gesellschaft sei aufgebaut wie eine Pyramide:

    Die Grundlage von allem sei die Familie.
    Diese ist in den Stamm eingegliedert, die Gesamtheit der Stämme bildet die Nation.
    Das entscheidende dabei ist: die Familie.
    Zusammengehalten wird Familie, Stamm und Nation von dem Gefühl der Zusammengehörigkeit und durch die Beziehungen, welche zwischen den einzelnen Gliedern bestehen. Eine derartige Vorstellung vom Aufbau der Gesellschaft ist nur verständlich, wenn man die Herkunft des Autors selbst in Betracht zieht. Es sind Vorstellungen einer Beduinengesellschaft, aber auch ursprüngliche europäische Werte, welche durch die römische Diktatur und die nachfolgende Zwangs-Christianisierung vernichtet wurden.

    Gaddafis Dritte Universaltheorie ist der dritte Weg, der sich vom Kapitalismus und dem einstigen Sozialismus unterscheiden sollte.

    Es fällt auf das vor allem Rechtsextreme oder Linksextreme das Buch verteidigen und verlegen, hier eine neutrale Quelle:

    „Wie kamen es dazu, dass Sie drei Bücher des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi in Ihrem Verlag herausgegeben haben?“

    Quote
    Farin: «Im Winter 1996/97 erzählte man mir bei einer Offroad-Fahrt durch Libyen von Gaddafis 1993 erschienenem Buch ‚Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde und der Selbstmord des Astronauten‘. Der Titel machte mich neugierig. Es war allerdings nicht so leicht, ein Exemplar des Buches zu erhalten. Hilfreich war, dass 1996 beim französischen Verlag Favre eine Übersetzung publiziert worden war. Dieser Band enthielt auch die Essays, die ich dann unter dem Titel ‚Illegale Publikation‘ veröffentlicht habe. Der Band ‚Vision‘ ist die deutsche Ausgabe einer 2004 in einem französischen Verlag edierten Sammlung von politischen Texten einschließlich des kompletten Textes des ‚Grünen Buches‘. Die Ausgaben sind Lizenzen der französischen Verlage. Ein persönlicher Kontakt mit dem Autor wurde von mir nicht gesucht.»

    Wie beurteilen Sie die literarische Qualität der Werke?

    Quote
    Farin: «Es ging mir vor allem darum, in deutscher Sprache Texte bereitzustellen, die einen aufregenden Blick in das Denken eines Mannes ermöglichen, von dem man in den Medien zumeist nur Kurioses und Spektakuläres berichtet hatte. Es ist eine sehr authentische Sprache von Gaddafi. Die Texte sind sehr nahe an seinem Denken, auch wenn sie uns fremd anmuten. Zum Teil sind die Texte aber auch so interessant zu lesen, denn sie geben Einblick in ein ganz anderes Denken auf einem anderen Kontinent – viel blumiger und farbiger.»

    http://www.belleville-verlag.de/scripts/suche.php

    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1131929

    Deutsch von Hans Schmid
    240 Seiten, broschiert
    erschienen im August 2009
    ISBN 978-3-933510-51-8
    € 24,00

    http://www.erinnerungsforum.net/forum/sehenswertes/gegen-das-vergessen/60/

    « Last Edit: March 28, 2011, 08:32:54 pm by madurskli »

  9. Wer noch einen Zweifel hatte, hier ist der Beweis, warum dieser Mann von den ZionMaurern aus USrael vernichtet wurde!

    Friede seiner Seele!

    Absolut Recht hatte er mit diesen Worten.

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