Peter Scholl-Latour: „Gaddafi wurde gepfählt – im Zeichen der Demokratie“

erschienen bei DEIN WECKRUF

Nun nähern wir uns dem Ende des Jahres 2011, und passend dazu tauchen wieder überall die tollen Jahresrückblicke auf, ob Jauch bei RTL, Kerkeling beim ZDF,Kerner bei Sat1 oder jetzt Maischberger in der ARD, jeder Sender kaut uns noch einmal die wichtigsten Ereignisse des Jahres vor – natürlich nur in einer politisch-korrekten, der Mainstream angepassten, und von der Regierung vorgegebenen Sichtweise – ja, so sind sie, die Systemmedien.

Dabei darf natürlich ein besonderes Ereignis nicht fehlen, nämlich der von der CIA-instruierte Arabische Frühling. Man schwärmt von den friedlichen Rebellen, die angeblich nach Freiheit strebten und schimpft auf die ach so bösen Diktatoren.

Die Wahrheit, vor allem im Hinblick auf Libyen, wird gerne vertuscht, so wie es die US-Regierung seinen Vasallenstaaten und deren Systemmedien auch vorschreibt.


Dass Gaddafi vielleicht sogar völlig unschuldig war und nur das Beste für sein Land wollte, wird verheimlicht. Dass die Rebellen von der CIA ausgebildet wurden, und dass der Übergangsrat und die neue Regierung, wie Muammar Al-Gaddafis Tochter Aisha Gaddafi jetzt erst kürzlich sagte, an Bord eines NATO-Flugzeugs ins Land eingeschleust wurden, liest man nur in wenigen Medien. Genauso verschwiegen wird die Aussage von Gaddafis Sohn Saif Gaddafi, dass es den Westmächten nur ums Öl ging, wie er in einem Interview klarstellte. Im selben Interview versprach Saif Gaddafi unter anderem auch, Libyen demokratisch und mit freien Wahlen gestalten zu wollen, aber auch das ging in der deutschen Berichterstattung völlig unter.

Nur dass Gaddafi brutal und qualvoll von den Tieren Aufständischen hingerichtet worden ist, dies konnten sie uns, aufgrund der vielen Videobeweise auf YouTube, nicht verheimlichen.

Doch eines ist trotz all der guten, alternativen Berichterstattung von Russia Today und Co im Internet wohl untergegangen, zumindest findet man keinen Hinweis darauf.

Denn gestern abend war Peter Scholl-Latour auch bei Maischberger zu Gast. Dieser wurde natürlich hauptsächlich zu den Nahost-Themen, also zum Arabischen Frühling befragt.

Und auf die Frage von Maischberger, ob es schade um Mubarak, Ben Ali und Gaddafi wäre, antwortete Scholl-Latour, Zitat:

„Es ist um keinen schade, nur hätte ich dem Gaddafi eine Kugel in den Kopf gegönnt, und nicht dass er gepfählt(!) worden ist mit einer Eisenstange, ich mein das ist ‘ne Sauerei gewesen.“

Maischberger, ganz die perfekt-indoktrinierte US-Vasallenjournalistin, sagte daraufhin völlig kalt und emotionslos, Zitat:

„Es ist Krieg!“ Sie sagen doch immer im Krieg passieren diese Dinge…“

Peter Scholl-Latour, sichtlich geschockt von Maischbergers Kühlheit, antwortete:

„Ja entschuldigen Sie ich bin kein Folterer! Stellen Sie sich das mal vor, der ist gepfählt worden, nicht wahr – im Zeichen der Demokratie!“

Es ist dermaßen schockierend und widerlich, was diese Rebellen da gemacht haben. Und noch schlimmer ist es, dass der Westen dies billigte.

Jemanden zu pfählen ist mit das Grausamste, was man einem Menschen antun kann. Diese Rebellen kennen weder Menschlichkeit, noch Mitgefühl. Mit „Allahu Akbar“-Rufen scheint sich jeder noch so grausame Mord zu legitimieren, nur, mit dem islamischen Glauben hat das gar nichts mehr gemein, das ist purer Extremismus und Fanatismus.

Gaddafi selber war immer für einen gemäßigten Islam, er machte sich für die Rechte der Frauen stark, galt als liberal. Dies hat aber jetzt ein Ende, denn jetzt kommt der Gottesstaat, auch wieder gebilligt von USA, EU und Co.

Das war der Arabische Frühling – US-Propaganda at its best.

Quelle: DEIN WECKRUF

8 Gedanken zu „Peter Scholl-Latour: „Gaddafi wurde gepfählt – im Zeichen der Demokratie“&8220;

  1. Tscha, hier wird wieder einmal aufs Neue bestätigt, in welch verlogenen Welt wir leben. Naja, ich für meinen Teil, kann mir Fernsehen nicht antun. Fernsehsendungen beleidigen mich und meinen Geschmack in aller Regel.

  2. Sorry, aber die Maischberger ist eine entmenschte, dumme und vollkommen gefühlskalte Sau. Jegliches Gefühl für Mitleid, Gnade und Anstand hat diese Unperson ver- bzw. nie erst gelernt. Die Ermordung eines Menschen mittels sexueller Gewalt dermaßen lapidar zu kommentieren, lässt diese schreckliche Person in einem noch schlechteren Licht erscheinen als es ohnehin schon war. Erschütternd.

  3. Darum setzen wir diese entmenschte Etwas auf die große Liste der Abkömmlichen! Wer braucht schon solche Kotzbrocken? Kein echter humanistisch denkender Mensch.

  4. Ich hatte zwei Links dazu schon unter den unteren Artikel gesetzt.
    Wen´s interessiert, kann dort auch nachlesen.

    Endlich hat einmal jemand die Wahrheit gesagt, aber nicht ein „Irgendwer“, dem man ganz einfach den Mund zumachen kann, sondern der anerkannte Nahostexperte Scholl-Latour.

    Frau Maischberger sieht auf ihre dumme Art, eine Pfählung wohl als….na, das soll sie doch mal selbst erklären! Ich bin auf die Antwort sehr neugierig….diese entmenschte, gefühlskalte Person!!

    Nicht nur, dass diese Art der Folter im arabischen Raum eine besondere Demütigung darstellt, es ist auch eine entsetzliche Todesart im der Geschichte der Strafvollstreckung gewesen.
    Eine Person, die sich so entsetzlich lapidar darüber äußert, sollte sich darüber in der dementsprechenden Fachliteratur informieren.

  5. Der Scholl-Latour hatte viel gegen Gadaffi und hat ihn nicht geschaetzt und sicher hatter er Gruende dafuer,, die ich nicht kenne. Vielleicht wollte er nur eine Kugel durch seinen Kopf, aber keine Sodomie… egal, ich finde auch ihn einen grausamen Menschen, da er nicht sehen konnte, was fuer ein Wunder in Lybien die letzten 42 Jahre geschah in Bezug auf alternive Gesellschaftssysteme (ueber die herzlich wenig an sich gesprochen wird und die man auch noch verbessern koennte).

    Eine Raubtier-Demokratie laesst immer die schwaechsten Menschen fallen – denn es zaehlt einzig und alleine der Gott des ewigen Wirtschaftswachstum und die Boerse.

    Armes Lybien!

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