Libyen: Kunstraub in Bani Walid – Vandalen waren gestern…

von John Schacher

Gemäß einer Meldung von Akhbar Libya wurde das archaeologische Museum von Bani Walid von den Rebellen geplündert.

Die Rebellen stahlen alle kostbaren Antiken aus Kupfer und Stein sowie seltenste historische Münzen. Alles, was sie nicht mitnehmen konnten, zerstörten sie!

Das Museum in Bani Walid ist (war) eines der wichtigsten Museen der Großen Jamahiriya, welches Artefakte aus mehreren Zivilisations-Epochen der Menschheit beinhaltet(e).

Fazit: Nun auch noch dieses Museum, nachdem schon in Benghazi und beim Fall von Tripolis die dortigen Kulturgüter Raub-Ziele der ersten Stunden waren. Die verschiedensten Vorkommnisse diesen Jahres geben Anlaß zu der Überlegung, ob nicht etwa auch etwas vor den Augen der Weltöffentlichkeit verborgen werden soll, was bisher offen zugänglich in libyschen Museen zu betrachten war? Jedenfalls rauben die Rebellen(??) ihrem eigenen Land die Geschichte und seine Identität. Das macht stutzig: alles dient wieder einmal perfekt der MischMasch-Sklavensuppe ohne eigene Wurzeln, welche die NWO anstrebt. Im Falle des in Benghazi geraubten und unschätzbar wertvollen Münz-Schatzes jedenfalls laufen alle Spuren nach Tel Aviv, das sollte noch gesagt werden…

Positiv hingegen ist, dass viele Objekte noch immer in der Wüste auf ihre Entdeckung harren und Libyen die erlittenen Verluste mit der Zeit wieder ausgleichen könnte…

2 Gedanken zu „Libyen: Kunstraub in Bani Walid – Vandalen waren gestern…

  1. Dies gehört ja schon zum Standard. Dass mit sowas die kulturellen Wurzeln zerstört werden sollen und außer Habgier noch mehr dahintersteckt, kann ich mir auch vostellen. Aber was meinst du mit:
    „…ob nicht etwa auch etwas vor den Augen der Weltöffentlichkeit verborgen werden soll…“?

    Was könnte damit gemeint sein? Artefakte aus frühen Menschheitstagen, die der neuen Agenda im Weg stehen?
    Wenn man z.B. das Thema „neue Weltreligion“ nimmt, dann kann man sich auch vorstellen dass alte Überlieferungen gelöscht werden sollen…

    1. Hallo Dref,
      genau diese Vermutung hab ich irgendwo gelesen und finde sie recht stimmig. Wie im Irak, wo auch aktuellste Ausgrabungen von den Amis ohne jeden militärischen Grund in eine Uranwüste zerbombt wurden. Einer der wenigen Kenner und meisterhaften Ausdeuter der sumerischen Keilschriften, Dr. Sacharia Sitchin starb wahrscheinlich durch (Freimaurer-)Gift… Irgend etwas REALES aus unserer ansonsten vielfach erdichteten Vorgeschichte käme den Herrschern dieser Welt offenbar sehr ungelegen und in Libyen sollen neben bereits entdeckten und noch unerforschten Pyramiden auch noch andere früh- und vorgeschichtliche Funde staatlich erfasst, aber noch nicht ausgewertet worden sein.
      Im Falle der Museums-Räubereien sehe ich vorrangig professionelle Habsucht als Motiv, jedoch politisch gedeckt durch die Zielsetzung zur Zerstörung der Stammeskultur und sicher auch mit gehörig Korruption als Nährboden hierzu. Es könnte aber auch sein, dass bereits manche der Ausstellungsstücke bereits eine Bedrohung des erwünschten Geschichtsbildes darstellten und deshalb rechtzeitig vor der „Öffnung“ des Landes verschwinden mussten.
      Das alles geht so weit, dass in Libyen 2011 sogar Höhlenbilder aus der Frühgeschichte mit professionellen Methoden vom Fels abgelöst und gestohlen wurden. Höhlenmalereien, keine Gemälde oder Objekte! Der rote Faden geht durch die Jahrtausende:
      … Bibliothek von Alexandria, Zerstörung der Runenkultur, Vernichtung der Maya-Schriften usw usf – irgend etwas extrem Wichtiges schwebt doch in der Archäologie vor unseren Augen, nur können wir es noch nicht erkennen…

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