Libyen: 9 Monate Tapferkeit

Die libysche Armee stand neun Monate fest gegen alle diese Länder und ihre Zerstörungs-Waffen, Söldner und Verräter:

  1. die Amerikaner schickten 8.507 GI´s,
  2. die Engländer 1.300 Spezialeinheiten,
  3. Frankreich 800 Spezialeinheiten,
  4. Italien 4 Spezialeinheiten,
  5. Kanada 560 Spezialeinheiten,
  6. Dänemark  120 Spezialeinheiten,
  7. Norwegen 140 Spezialeinheiten,
  8. Schweden 122 Spezialeinheiten,
  9. Belgien 170 Spezialeinheiten,
  10. Spanien 500 Spezialeinheiten,
  11. Niederlande 200 Spezialeinheiten,
  12. Jordanien 30 Spezialeinheiten,
  13. UAE 35 Spezialeinheiten,
  14. Qatar 60 (?) Spezialeinheiten,
  15. Rumänien 205 Spezialeinheiten,
  16. Bulgarien 160 Spezialeinheiten.

Quelle: libyaagainstsuperpowermedia

 

22 Gedanken zu „Libyen: 9 Monate Tapferkeit

  1. Zum einen ist die Libysche Armee tapfer, zum anderen stellt sich die Frage, warum war Libyen so isoliert?
    Woran kann es gelegen haben? Hatte Oberst Gaddafi vielleicht auch Fehler gemacht? Bin zufaellig auf Material gestossen, dass diese Vermutung Nahrung gibt. Muss aber noch verifiziert werden.

    Vor einiger Zeit wurde hier die Frage gestellt, ob Hitler ein Spion gewesen sei, dem bin ich nachgegangen, Danke an Arthur Dunger, der mir einen wertvollen Link gab.
    Liebe Anna, ich habe eine moegliche Antwort gefunden.

    War Hitler ein Spion?

    http://moongu72.wordpress.com/2011/12/30/war-hitler-ein-spion/

  2. Ist eine Marionette ein Spion?
    Dann ja!

    Ich will ja keinem zu nahe treten. Aber das redegewandte Kasperle mit Minderwertigkeitskomplexen war doch die ideale Marionette um nen dicken Reibach zu machen. Nebenbei vernichtete er noch die Juden, die kein Schwein mochte. Ob jetzt Marionette, Spion, oder Handelsvertreter der Rüstungsindustrie, deren Hintermänner sowieso die Spione und Marionetten steuern, macht letztendlich keinen großen Unterschied.

  3. Lieber Moon-Gu,

    Dank für „http://moongu72.wordpress.com/2011/12/30/war-hitler-ein-spion/“
    – das dort zusammen geführte ist schon bedeutend glaubhafter als verwirrende und eher nur spekulative Nachrichten über solche Inhalte.
    Ich teile mit Dir vollkommen, und das sollte altbekannt sein, dass man Menschen an ihren Taten erkennt und nicht an Worten (höchstens daran, ob Wort und Tat übereinstimmen) und auch nicht an der Herkunft.
    Auch die mitunter recht verwirrend vorgebrachten These, dass auch die Oktoberrevolution in Russland auf Wunsch der Hochfinanz und mit deren Unterstützung gewesen sein solle, erhält hier etwas mehr Hintergrund und zwar, dass es eben unwahr ist, denn Trotzki war ursprünglich lange dagegen, Trotzki wollte die Oktoberrevolution nicht.
    Ist jetzt nach und nach „Gorbi“ enttarnt, könnte man vielleicht behaupten, dass das nachgeholt wurde, was Trotzki bereits tun sollte nach dem Tode Lenins und das die Bolschewiki zu dieser Reaktion, eine Diktatur unter Stalin zu installieren, gedrängt wurden, wie dazumal das Osmanische Reich als Reaktion auf die Machenschaften des Britischen Empire was dann zu den Aufständen der Araber praktisch gegen sich selbst führte und mit dem Untergang des Osmanischen Reiches zur Kolonisation eben derer führte, denen vorgegaukelt wurde, dass es sich um ihre Befreiung handeln würde.
    Liest man weiter „Gorbatschow als 33. Grad Freimaurer“ und erinnert sich, dass bei Hitler die Freimaurer verboten waren, passt das ebenfalls zum hier geschilderten Bild.
    [Link betreffs „Gorbi“, wobei ich aber nicht versucht habe, dass zu bestätigen und es deshalb einfach so stehen lasse: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/12/30/mikhail-gorbatschows-nwo-neujahrsgruss-diesen-sylvester-haben-sie-noch-genugend-bratwurstchen-und-eisbein-und-im-nachsten-jahr-naja-er-droht-2012-weltregierung-oder-der-3-wel/%5D

    Liebe Grüße und dennoch beste Wünsche für das Neue Jahr!
    (Denn wie man sieht, geht es eben doch oft dann nicht nach Plan derer, die uns alle weiter aussagen, versklaven und wenn im Spielbuch dann eben auch abschlachten lassen wollen.)

    P.S.: Du schreibst:
    „Woran kann es gelegen haben? Hatte Oberst Gaddafi vielleicht auch Fehler gemacht? Bin zufaellig auf Material gestossen, dass diese Vermutung Nahrung gibt. Muss aber noch verifiziert werden.“
    Ja den Eindruck habe ich auch, lieber Moon-Gu. Ich habe den Eindruck, dass er und sein Sohn, oder auch derer zwei, den Feinden vertraut haben, diese ins Land gelassen haben für begrenzte „Liberalisierung“ in dem Irrglauben, denen vertrauen zu können und übersehen, dass diese nur mit einem Endresultat zufrieden sind und das ist die Übernahme der Macht, je nachdem wie gerade erwünscht. Eigenes Geld und / oder „Liberalisierung“ der Ölindustrie rückgängig machen, gehört seit langem sicherlich nicht zu den erwünschten Dingen, dafür gibt es genug Beispiele, das sollte doch spätestens seit der Zerschlagung der Demokratie im Iran 1953 durch die Briten und US-Amis bekannt sein, um damals das Öl wieder zurück in die Hände der Multis zu geben (jetzt BP, damals ‚Anglo-Iranian Oil Company‘ als der Staat im Staate Iran; reich geworden mit dem und durch das Öl dieses Landes und so läuft es noch heute, nur derzeit nicht im Iran.).

  4. „zum anderen stellt sich die Frage, warum war Libyen so isoliert?“

    Libyen ging nach innen wie nach aussen einen nationalen Sonderweg, der mit denen seiner Nachbarländer gar nicht zu vergleichen ist. Es schlug einen eigenständigen sozialistisch-basisdemokratischen Weg zwischen Kapitalismus und dem damals noch bestehenden realsozialistischen Ostblock ein. Auch als in den 80er Jahren der Ostblock zusammenbrach und in den islamischen Ländern fundamentalistische Strömungen Einfluss erlangten blieb Libyen seinem Weg treu, es ergab sich weder dem Kapital noch schloss es sich der neuen islamischen „Internationale“ an.

    Wie diese grossen politisch-ideologischen Verschiebungen im Gefolge des Niedergangs des Ostblocks und des Aufkommens des politischen motivierten „Islamismus“ sich ausgewirkt haben zeigt das Beispiel der Palästinenser. Noch in den 60er und 70er Jahren waren alle wichtigen Gruppen in der PLO nationalistisch und/oder sozialistisch bzw. kommunistisch orientiert und unversöhnliche Feinde Israels und des Zionismus. In den westlichen Regierungen hatten sie, im Gegensatz zu Heute, wo ein Herr Abbas schon wie ein Verbündeter des Westens erscheint, keine Freunde oder Gesprächspartner.

    Um sein Modell zu exportieren, dazu fehlte dem sehr kleinen (volkarmen) Land die Kraft. Es hatte trotz des Reichtums aus den Bodenschätzen mit sich selbst genug zu tun. Man darf ja nicht vergessen, dass Libyen bis 1969 das rückständigste und ärmste Land Nordafrikas war. Das ist eine Folge des Kolonialzeitalters gewesen, als Kolonialgebiete (die später unabhängigen heutigen Nationalstaaten) noch mit dem Lineal gezogen wurden und dabei alle möglichen Völker und Stämme unter ein nationales Dach kamen. Die ethnische Verteilung wirkt natürlich spaltend und nicht vereinigend. Unter diesen Umständen ist in Libyen von 1969-2010 wahrscheinlich mehr am Aufbau eines modernen, zugleich traditionsverbundenen (bspw. in Bezug auf die Religion) und sozial gerechten Gemeinwesens geleistet worden als in jedem anderen Land der Region.

    Vor allem hat Libyen versucht sich dem westlichen Kulturimperialismus und der Ideologie der „westlichen Wertegemeinschaft“ (demokratischer Pluralismus, Pressefreiheit, Menschenrechte etc.) zu entziehen, die reine Herrschaftsinstrumente und Wegbereiter zur NWO sind. Es hat sich nie auf die Seite des Imperialismus geschlagen wie andere arabische Regime (siehe „Irak-Kriege“ 1990, 2003!) und niemals Frieden mit Israel gesucht oder gar geschlossen wie Ägypten, Jordanien u.a.

    Auch kann man heute davon ausgehen, dass die Agenten des Imperialismus und Zionismus wahrscheinlich seit vielen Jahren trotzdem alles daran gesetzt haben, den libyschen Staat von innen zu unterminieren und seine Gesellschaft im Sinne westlicher Vorstellungen zu beeinflussen. Das Land war ja nie so isoliert von allen äusseren Einflüssen wie bspw. Nord-Korea. Sodass in Teilen der libyschen Gesellschaft, besonders in der jungen Generation und in den Städten, wohl Kritik am eigenen Regime und der Wunsch nach Veränderung aufgekommen ist. Das hat den Nato-„Rebellen“ in die Hände gespielt und den Verrat im eigenen Staats- u. Militärapparat ermöglicht.
    Hierbei soll man ja auch ruhig mal sehen, dass zwischen 1969 und 2011 mehr als 40 Jahre liegen. Heute sind die Mehrheit der Libyer in einem Alter, wo sie die Zustände vor Gaddafi selbst nicht mehr erlebt haben, es fehlt also auch die unmittelbare Vergleichsmöglichkeit.

    Im allgemeinen würde ich nicht auf die Frage „Was hat Gaddafi falsch gemacht“ fokussieren, weil dies die Beteiligten (die Libyer) selbst am Besten wissen und unter sich klären müssen. „Wir“ sind in der Regel nur Zaungäste, die meistenteils nie in Libyen waren.
    Vielmehr würde ich auf die Politik „unserer“ eigenen Regierungen und auf das „bei uns“ herrschende System abstellen, weil von ihm offensichtlich die Aggression gegen Andere ausgeht und auch der Zerfall des libyschen Staats gewaltsam betrieben wurde. Und weil wir dessen Bürger sind, denen man staatsbürgerliche Pflichten abverlangt, bspw. Steuern zu zahlen. Das heisst, „wir“ sind aufgerufen die Machenschaften des Systems möglichst zu erkennen und versuchen herauszufinden, welche Ziele es weltweit auch in „unserem“ Namen(!) verfolgt.

    Ein solcher Erklärungsversuch ist der „Yinon-Plan“, mit dem die Zerstörung der starken und selbstbewußten Nationalstaaten in Afrika und der arabischen Welt umschrieben ist. In dieses Erklärungsmuster fällt durchaus gerade auch das Libyen unter Oberst Gaddafi:

    „Der Plan der City of London für Afrika und den Nahen und Mittleren Osten“
    http://www.politaia.org/terror/der-plan-der-city-of-london-fur-afrika-und-den-nahen-und-mittleren-osten/

  5. Lieber Beobachter,

    dass „dass die Agenten des Imperialismus und Zionismus wahrscheinlich seit vielen Jahren trotzdem alles daran gesetzt haben, den libyschen Staat von innen zu unterminieren und seine Gesellschaft im Sinne westlicher Vorstellungen zu beeinflussen.“, wie von Ihnen benannt, stimmt natürlich mit dem ebenfalls benannten “Yinon-Plan” überein, aber leider eben auch mit den neuesten Nachrichten, siehe hier:

    „MSM News, 6 Months Late: “Obama Secretly Preparing for Syria Intervention”
    „Syria Update: US Government Gives Green Light to MSM
    Thursday, 29. December 2011

    By Sibel Edmonds at Boiling Frogs

    This morning I woke up to the following news headlines. Let me correct myself: This morning I found the US media and their quasi extension reporting on stale, at least 6-month old US operations on Syria. Now, that’s much better. I think it is safe to assume that the media has been given a ‘green light’ by the White House and Pentagon to report on long-ongoing war preparations, aka ‘intervention’ plans, on Syria while making it sound as fresh-new-recent. Let’s read together: … “

    Übersetzt:
    Syrien Update: US-Regierung gibt grünes Licht für MSM
    Donnerstag, 29. Dezember 2011

    Mit Sibel Edmonds bei Boiling Frogs

    An diesem Morgen wachte ich auf die folgenden Schlagzeilen. Lassen Sie mich mich korrigieren: Heute morgen fand ich die US-Medien und ihre quasi-Erweiterung der Berichterstattung über gelaufene, mindestens 6-Monate alte US-Operationen auf Syrien. Nun, das ist viel besser. Ich denke, es ist sicher anzunehmen, dass die Medien ein „grünes Licht“ durch das Weiße Haus und das Pentagon bekamen, über lange laufende Kriegsvorbereitungen zu berichten, auch bekannt als „Intervention“ Pläne auf Syrien, während es sich anhört, wie Frisch-News die letzte Neuigkeit. Lassen Sie uns gemeinsam lesen: … “
    Link dazu: http://counterpsyops.com/2011/12/30/msm-news-6-months-late-obama-secretly-preparing-for-syria-intervention/

  6. @Beobachter

    „Um sein Modell zu exportieren, dazu fehlte dem sehr kleinen (volkarmen) Land die Kraft. Es hatte trotz des Reichtums aus den Bodenschätzen mit sich selbst genug zu tun. Man darf ja nicht vergessen, dass Libyen bis 1969 das rückständigste und ärmste Land Nordafrikas war.“

    Letzteres ist natürlich richtig und der Aufstieg Libyens dürfte wirklich weltweit einzigartig sein – sogar im Vergleich mit allen anderen ölfördernden Ländern, in welchen der Ölreichtum immer mehr oder weniger durch die Machteliten oder internationale Konzerne aufgefressen wurde.

    Trotzdem kann ich der ansonsten guten Analyse nicht ganz zustimmen. Abgesehen von dem Krieg, in dem Libyen zumindest militärisch gesehen tatsächlich allein dastand, hatte die Libysche Jamahiriya in verschiedenen Zeitabschnitten unterschiedliche Gruppen von verbündeten oder befreundeten Ländern.

    In der Anfangsphase waren dies v.a. die arabischen Länder, allen voran Syrien und Nasser-Ägypten. Zu der Zeit war Gaddafi führender Impulsgeber des Panarabismus.

    Dann trug er maßgeblich zur Stärkung der OPEC und zur Erzielung höherer Erdöl-Erlöse bei, was ihm zwar nicht im Westen, wohl aber in anderen erdölexportierenden Ländern Sympathien einbrachte.

    Mit den zunehmenden Einfluss der Islamisten und dem (damit zusammenhängenden) abnehmenden Einfluss der panarabischen Idee wandte sich Gaddafi immer stärker dem afrikanischen Kontinent zu. Er wurde ein führender Kopf des Panafrikanismus, nicht nur als genialer Ideengeber, sondern auch als größter Geldgeber. Von einem großen Teil Afrikas wurde Gaddafi zuletzt hoch verehrt und zu den größten Helden des Kontinents gezählt – in einer Reihe mit Lumumba, Nasser und Mandela.

    Daneben hatte Gaddafi auch aus Süd- und Mittelamerika viele Sympathien, nicht nur aus dem eng befreundeten Venezuela und Kuba. Von der Südhalbkugel des Planeten aus betrachtet war Gaddafi wohl einer der einflussreichsten Politiker. Ein paar befreundete Nationen gab es aber auch im Norden: insbesondere Serbien, aber auch Russland.

    Von all dem hat man bei uns natürlich wenig mitbekommen. Etwas mehr positive Aufmerksamkeit wurde der Jamahiriya erst wieder zuteil, als Gaddafi in den letzten Jahren versuchte, die Gräben zum nordatlantischen Imperium zuzuschütten. Man konnte schon fast den Eindruck gewinnen, Liyben entwickle sich langsam zu einem Verbündeten der NATO-Großmächte. Im Nachhinein stellt sich diese Annäherung wohl als großer Fehler heraus, deren faustische Natur Gaddafi offenbar unterschätzt hat.

    Zurück zur Ausgangsfrage “warum war Libyen so isoliert?”. Wie bereits anfangs erwähnt, war Libyen lediglich militärisch isoliert. Lange Zeit hatte die Jamahiriya die zaghafte aber doch deutliche Rückendeckung der Afrikanischen Union, sowie von großen Teilen Lateinamerikas und einigen arabischen Kräften – militärisch alle keine großen Leuchten. Wer davon hätte sich schon mit der NATO anlegen können? Dazu kommt noch die brutale diplomatische „Überzeugungsarbeit“ die Hillary Clinton insbesondere in Afrika geleistet hat. (Das islamisch-sozialistische Nachbar- und Bruderland Algerien hätte vielleicht einen gewissen Unterschied machen können, immerhin hat das Land gegen Frankreich gesiegt.)

    Die letzten entscheidenden geopolitischen Weichenstellungen, die Liyben wohl letztlich das Genick brachen, wurden aber woanders getroffen: in Moskau, Peking und vielleicht auch Teheran. Was deren Rückendeckung für einen Unterschied macht, sieht man gerade in Syrien.

  7. @DieLesende

    Was ist denn bitte an diesem üblen Pamphlet lesenswert? Es steckt voll von unbelegten Behauptungen und Verleumdungen.

    Z.B.: Wenn Gaddafi so ein „Kommunistenschlächter“ war, warum sollte ihm dann die größte Unterstützung hierzulande ausgerechnet von Gruppen wie der DKP oder der Kommunistischen Initiative entgegengebracht worden sein?

  8. @FX:
    „Die letzten entscheidenden geopolitischen Weichenstellungen, die Libyen wohl letztlich das Genick brachen, wurden aber woanders getroffen: in Moskau, Peking und vielleicht auch Teheran. Was deren Rückendeckung für einen Unterschied macht, sieht man gerade in Syrien.“

    Genau, was hat Moskau, Peking und Theheran bewogen, Libyen im Stich zu lassen?

  9. Lieber Steffen,

    Sehr schoen gesehen!

    „Ist jetzt nach und nach “Gorbi” enttarnt, könnte man vielleicht behaupten, dass das nachgeholt wurde, was Trotzki bereits tun sollte “

    Fuer mich ist Gorbi in seiner Wirkung entweder ein Weihnachsmann oder Freimaurer.

    Er hat in seiner letzten Rede – wo er vor 3. Weltkrieg warnte – mehr gedroht als gewarnt, kriegen wir keinen NWO, dann gibts 3. Weltkrieg – so ungefaehr.

    Es laeuft auch bei den Welttyrannen nicht immer alles nach Plan, so koennen wir uns immer noch etwas Chance ausrechnen.

    In diesem Sinne, liebe Gruesse und beste Hoffnung auf das neue Jahr!

  10. @Moon-Gu

    Was Russland und China geritten hat, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht waren sie einfach zu blauäugig?

    Im Fall den Iran ist es so, dass sich die beiden Systeme wohl von Anfang an nicht besonders wohl gesonnen waren. Gaddafi sagt z.B. 1980 in einem Interview auf die Frage, ob Khomeini ein Vorbild für den Islam sei, dieser sei „ein Vorbild für das Scheitern des Islam“. Das ist in dieser Doku (die jeder gesehen haben sollte) etwa bei 20:00 zu sehen. Das ist allerdings keine Entschuldigung dafür, dass der Iran nicht nur nicht auf der Seite Libyens stand, sondern sogar die NTC-Rebellen unterstützt.

  11. „Ob jetzt Marionette, Spion, oder Handelsvertreter der Rüstungsindustrie, deren Hintermänner sowieso die Spione und Marionetten steuern, macht letztendlich keinen großen Unterschied.“

    Es macht einen grossen Unterschied, genau nachzuvollziehen koennen, was damals gelaufen war, damit wir besser verstehen, wo wir jetzt stehen. Dadurch koennen wir auch sehen, was ueberhaupt ein zentrales Problem ist.
    Wenn man diese Dinge genau studiert, kommt man zum Ergebnis, dass der kleine Mann ausgestattet mit „Lizenz zum Verbrechen-Begehen“ sehr gerne Verbrechen begeht.
    Das witzige daran ist, dass der kleine Mann vorgibt, dem Welttyran bekaempfen zu wollen, und gleichzeitig von Lizenz zum Verbrechen-Begehen Gebrauch macht, ohne zu kapieren, dass dieser Lizenz vom Welttyrann ausgestellt wurde.
    Der Welttyrann braucht nur eine Ueberschrift wie „Nazi“ oder „Terror“ oder „Rechts“ drauf zu kleben, schon ist der kleine Mann Feuer und Flamme, dreht voll am Rad, schimpft und beleidigt, schlaegt auf das „Aufkleber“ ein.

    Der Dichter und sein Henker:

    Der kleine Mann, ausgestattet mit Lizenz zum toeten,
    beleidigt, schlaegt, vergewaltigt und toetet.
    Er fuehlt sich im Recht, so fuehlt er keine Reue,
    waehrend er vom Lizenz zum Verbrechen Gebrauch macht.

    Er fuehlt dabei die Eros der Macht in sich aufsteigen,
    waehrend er ganz zur Belustigung des Welttyranns –
    an dem letzten Ast saegt, worauf er sitzt.
    Dabei dichtet er auch noch, plaziert ein Metapher voll daneben.

    Ich apelliere, lasst uns fuer unsere Feinde nicht das Menschenrecht aberkennen.

    Nur weil der Welttyran ein Ueberschrift irgendwo draufgeklebt hat, muss man noch lange nicht darauf losschlagen.
    Ich schlage weder auf Nazis, weder auf Juden, bin schliesslich kein Schaeferhund, der sich auf ein Wort konditionieren laesst … bin so frei – Freidenker.

  12. Dref sagt:

    „Aber das redegewandte Kasperle mit Minderwertigkeitskomplexen war doch die ideale Marionette um nen dicken Reibach zu machen. Nebenbei vernichtete er noch die Juden, die kein Schwein mochte“

    Lieber Dref, du hast wirklich keine Ahnung.

    Kann das sein, dass du wenig IQ hast und dein Minderwertigkeitskomplex umgekehrt proportional zum IQ verhaelt?

    Ich habe laengst aufgehoert, auf Trolle zu reagieren, werde auch aufhoeren, auf solche geniale Dref-Kommentare zu reagieren.

    Dazu ist mir meine Zeit irgendwie zu kostbar.

  13. @ Moon-Gu

    Ich sehe das genauso wie Du. Was hat Rußland und China damals bewogen, im Sicherheitrat für die sogenannte Flugverbotszone zu stimmen, obwohl jedem klar sein mußte, daß diese der Einstieg in den Krieg der NATO gegen Libyen sein würde. Jedenfalls konnten russische und chinesische Diplomaten so naiv nicht sein. Vielleicht es ein taktisches Verhalten, um im Falle Syrien dann dagegen zu halten ? Dann war es aber ein taktischer, wenn nicht sogar ein strategischer Fehler.
    Möglicherweise haben die USA ja auch mit irgentwelchen Sachen gedroht, Erdbeben, Waldbrände etc. ( Japan ?) Die technischen Möglichkeiten dazu haben sie, warum sollten sie die dann auch nicht einsetzen, sie haben da keine Skrupel. Der Vorteil ist, es wäre nicht so leicht zu beweisen. Russen und Chinesen ist ihr Hemd auch näher als ihr Rock. Libyen war anscheinend doch nicht der strategische Partner, wie etwa Venezuela oder Brasilein. Sie haben Libyen preisgegeben.
    Bei Syrien ist auch die strategische Lage anders. Wenn USA und NATO Syrien und den Iran zu Fall bringen, haben sie die strategische Vorherrschaft vom Nahen Osten über den mittleren Osten bis in die Nähe der russischen Grenze. Zu den geostrategischen Spielchen vonseiten des Westens gehören auch die Anstachelung der Proteste in Rußland wegen angeblicher Wahlfälschung, um Putin zu Fall zu bringen. dann würde der Ausverkauf Rußlands, wie schon unter Jelzin geschehen, wieder los gehen. Soros soll mit seinen Stiftungen dort aktiv sein und auch Gorbatschow spielt hier seinen Part, allerdings nicht auf russischer Seite sondern auf Seiten amerikanischer Geostrategen.

  14. @encolere:
    „Libyen war anscheinend doch nicht der strategische Partner, wie etwa Venezuela oder Brasilien. Sie haben Libyen preisgegeben.“

    Damit duerftest du ganz nahe drann sein, aber warum? Das ist hier die Preisfrage.

    Auch sonnst schaetze ich die Angelegenheit, wie du es schon beschrieben hast, fast gleich ein.
    Im Falle Gorbatschow bin ich ganz deiner Meinung. Er ist ein Weihnachtsmann, er bringt Geschenke, leider nicht uns, sondern der NWO!

  15. @ Steffen
    Natürlich, die Hetze gegen die syrische Regierung unter Assad geht weiter. Sein Sturz scheint beschlossene Sache. Auch am gestrigen Samstag erwähnten die Natomedien angebliche Massendemonstrationen, auf die syrische Sicherheitskräfte das Feuer eröffnet hätten. Ausserdem schrieben sie von den Forderungen der syrischen Auslandsopposition (Kairo) nach Einführung eines „zivilen, pluralistischen, parlamentarischen und demokratischen Systems“ (RP Online, Syrische Opposition plant für die Zeit nach Assad). Für den oberflächlichen Leser klingt sowas immer gut: Hier die anständigen Demokraten (also ungefähr Leute wie „bei uns“ in Europa), dort der abgrundschlechte Diktator. Leider sieht alles nach einem zukünftigen Blutbad aus, gegen das die Ereignisse in Libyen noch „harmlos“ ausgefallen sind.

    @ Fx
    Deine Ausführungen fand ich eher ergänzend und erweiternd als gegensätzlich zu meinen.

  16. @ Beobachter

    „Deine Ausführungen fand ich eher ergänzend und erweiternd als gegensätzlich zu meinen.“

    Schon klar! War ja auch so gedacht. Ich bezeichnete Deinen Beitrag doch als eine gute Analyse! Es blieb allerdings der Eindruck, Libyen wäre zwar nicht ganz, aber eben doch weitgehend isoliert gewesen. Diesem Eindruck wollte ich mit meinen Ergänzungen entgegenwirken.

  17. @ Moon-Gu
    Nun ich denke, es war letztendlich eine taktische Entscheidung. Rußland und China hatten schließlich Milliarden von Euro in der Erdölbranche dort investiert. Also muß es m.E. starken Druck von Seiten der USA gegeben haben, in Form von Drohungen. Das scheint z.Zt. die gegenwärtige Form der amerikanischen Außenpolitik zu sein.
    Ein japanischer Politiker oder Bankier soll berichtet haben, daß vor dem Erdbeben 2011 vor der japanischen Küste, Japan sich geweigert hätte seinen Finanzmarkt weiterhin amerikanischen Finanzspekulanten offen zu halten. Man hätte daraufhin Japan mit einem Erdbeben oder Ähnlichem gedroht. Dann kam das Erdbeben. Ähnliches ist jetzt gerade passiert. Japan und China hatten für den Finanzverkehr zwischen beiden Ländern als Verrechnungsbasis nicht mehr den Dollar, sondern die gegenseitigen Währungen zu akzeptieren. Jetzt, ein paar Tage danach, wieder ein Erdbeben. Das muß nichts außergewöhnliches sein, Japan ist stark Erdbeben gefähdet. Nur die Zeitpunkte sind verdächtig, und ev. ungewöhnliche Licherscheinungen in der Atmosphäre könnten darauf hinweisen. Die USA haben diese Technologie in Alaska ( HAARP), über die sich schon das Europaparlament vergebens bemüht hat Einzelheiten in Erfahrung zu bringen. Das ist also keine Spinne. Immerhin sollen auch die Europäer und Rußland ähnliche aber kleinere Anlagen besitzen.
    Also wäre es von russischer und chinesischer Seite möglicherweise eine taktische und Gefahrensabschätzung.
    Das wäre momentan die einzige Erklärung , die ich hätte, denn ihre Investionen hätten sie nicht ohne weiteres im Stich gelassen.

  18. Žaliasis Aljansas sagt:
    31. Dezember 2011 um 07:23

    „Happy New Year!

    Noch eine kleine Arbeit für das alte Jahr: Amnesty International sucht den “Hero des Jahres” (rechts “My Hero Is…”). Bisher führt Muammar Gaddafi. Lasst uns auch voten, damit das so bleibt:“

    Also ich habe für Moon-Gu gestimmt!

    Ein frohes neues Jahr, auch an Eure Anstaltsleitung!

    Euer Peter

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