Iran – Tor zur Steinzeit

erschienen bei denkbonus

Die Geopolitik dieser Tage könnte als Indikator darauf hindeuten, dass der nächste Krieg im Iran stattfinden wird. Und dies, obwohl Pakistan als etablierte Atommacht auf der nuklearen Agenda der Globalisten eigentlich weiter oben stehen müsste. Die geopolitische Logik der USA scheint den Kriegstreibern jedoch etwas anderes vorzuschreiben.

Der amerikanischen Agenda zufolge gilt es, den Iran an etwas zu hindern, was Pakistan bereits vor einem viertel Jahrhundert erreicht hat, die Gewinnung von angereichertem Uran. Dem jüngsten Bericht der Internationalen Atom Oraganisation (IAEA) zufolge, befindet sich Israel auf Konfrontationskurs zum Iran, ob mit oder ohne Begleitung durch die USA, gemäß dem Motto: „Sie tun es oder wir tun es.“ Aber auch in den Staaten wird ein Angriff auf den Iran im nächsten Jahr zum Wahlkampfthema avancieren, zumindest für Mitt Romney, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Auch in den arabischen Staaten herrscht unter Konservativen eine eher feindselige Stimmung gegenüber dem Iran, der, nuklear bewaffnet, sich vor allem auf dem Energiesektor eng an Russland anbinden könnte. Dass das Land in Wirklichkeit Lichtjahre entfernt ist von der Herstellung mit Atomsprengköpfen bestückter Trägersysteme, interessiert schon lange niemanden mehr. Die Furcht Teherans vor einem nuklearen Vernichtungsschlag gegen den Iran scheint aus dieser Sicht mehr als berechtigt.

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