Libyen: Saif al-Islam Al-Quadhafi gefangen

von John Schacher

Rund um die genauen Umstände der behaupteten Gefangenennahme von Saif al-Islam Quadhafi durch die Zintan -Brigaden gibt es mittlerweile einige Versionen. Die Wahrheit lässt sich jedenfalls so nicht leicht erkennen. Eine Version geht gar vom Dienstag als Tag der Gefangennahme aus. 

Die folgende „Version“ kommt von einem Informanten aus dem Kreis, der bis vor kurzem den nun geschlossenen Blog von Leonor Massanet beliefert hat:

Personen aus seiner direkten Umgebung bestätigten, dass Saif al-Islam, der 39-jährige Sohn des libyschen Führers, gestern nacht etwa 80 Kilometer südlich von Ubari inmitten der Sahara gefasst wurde, als er das völlig unbewohnte Gebiet durchkreuzte. 

Seit vier Tagen hatten sich die Verräter sich als wüstenerfahrene Ortskundige der Gruppe um Saif al-Islam angeschlossen.

Er hatte sich nur mit Angehörigen des Stammes der Magarhi umgeben, denen er völlig vertraute. Doch ohne Zweifel haben ihn 2 Personen verraten. Sie waren gekauft worden und gaben die Koordinaten des Aufenthaltsortes weiter. Daraufhin kam es zu einem heftigen Gefecht, bis der Partei um Saif al-Islam die Munition ausging.

Die beiden Personen, die ihn verrieten, waren Wüstensöhne, die ihm sehr nahestanden und die für Geld die Seiten wechselten.

Die Gefangennahme Saif al-Islam´s wurde zwischen den Kampfparteien ausgehandelt; der Verbringung nach Zintan soll zugestimmt worden sein.

Was auch immer passiert ist, heute soll vom NTC eine Regierung präsentiert werden. Personell sind Zintan und Misrata – die beiden größten Brigaden des bisherigen Bürgerkrieges – strikt gegen die personellen Vorschläge von Mustafa Abdel Jalil und haben deshalb am Freitag ein Abkommen untereinander geschlossen, den NTC nicht mehr anzuerkennen. Die gemeldete Ernennung des Militärchefs Hatar lehnen sie ab und wollen die Armeeleitung selbst. Um diesen Anspruch zu unterstreichen, liess der Zintan-Kommandeur dieser Tage sogar Panzermanöver abhalten und filmen. Diese Entwicklung wurde von Jalil gestern erst noch belächelt, hat nun aber durch den Faktor Saif al-Islam großes Gewicht erhalten. Zudem stehen wie berichtet auch Misrata 700 (!) Panzer zur Verfügung.

Bild: my-metropolis.eu

Eine Sensation und helles Licht für Libyens Zukunft wäre es, wenn sich Saif al-Islam die alten Konflikte mit den Berbern beilegen, sich mit ihnen auf eine Allianz verständigen und Libyen wieder auf einen Weg der Einheit schicken könnte. Die Misrata-Brigaden scheiden durch ihre grausige Vorgeschichte als glaubwürdige Verhandlungspartner aus, doch sie, wie auch die Berber in den westlichen Bergen, erkennen die Oberherrschaft der Belhadj-Brigaden, deren Scharia-Islam sowie die derzeit ausgeübte Übermacht von Katar nicht an. Wenn Saif den Berbern ihre Wünsche nach eigener Sprache, Schrift, usw. in Verbindung mit einer wichtigen Rolle in der Regierung des künftigen Libyen erfüllen würde, könnte vom Südwesten des Landes aus die Befreiungsfront durchs Land rollen. Genau so soll Saif al-Islam den Fortgang des Widerstandes geplant haben – offenbar nur ohne Verrat und Zintan-Brigade.

Was genau geschah, bleibt jedenfalls bisher pure Spekulation! Und wenn durch den Lauf der Ereignisse auch die Hoffnungen, Herzenswünsche und Gebete der Libyer und uns Jamahirija-Unterstützern aufs Neue zerbrochen wurden, wir alle müssen da durch. Durch und hin zu einer besseren Zukunft, egal auf welchem Weg. Die NATO jedenfalls wirds nicht richten und das derzeit administrativ federführende Katar hat ebenfalls nur handfeste Eigeninteressen zu vertreten, die den libyschen Brand niemals löschen, sondern nur für mehr Verwicklungen führen werden.

Mit Saif al-Islam Al-Quadhafi verschwindet einer der letzten Stabilitätsfaktoren. Mit den bisher nicht kämpfenden Söhnen Mohammed und Saadi sind keine politischen Hoffnungen verbunden – so bleibt von der alten Garde eigentlich nur Dr. Moussa Ibrahim übrig – eine Meldung über sein Wohlbefinden wäre sehr erfreulich!

Es wird wirklich höchste Zeit für ein Wunder. Unglaublich ist auch, wieviel Verrat in Libyen geübt wurde: nahezu alle entscheidenden Handlungen und Kämpfe wurden durch Verrat statt durch Gefechte entschieden. Vom alten Regime privilegierte libysche Schlüsselpersonen liessen sich reihenweise von der NATO kaufen und opferten kaltblütig Ströme vom Blut ihrer Brüder, Schwestern und Kinder. Für eine privilegierte Zukunft inmitten einer Ruinenlandschaft, begleitet vom Hass und den Erinnerungen ihrer Mitmenschen. Wer oder was kann Menschen nur so motivieren?


Fotos aus Misrata:


libysche Musik, die ausnahmsweise einmal nicht von Sony für Deutschland gesperrt wurde:


16 Gedanken zu „Libyen: Saif al-Islam Al-Quadhafi gefangen

  1. Loyalität ist heutzutage ein nahezu unbezahlbares Gut…

    Libyen ist tot, jetzt ist es daran den Krieg gegen Syrien zu verhindern

    So schwer es mir auch fällt diese Zeilen zu schreiben, aber es ist aus und vorbei… für Libyen

  2. Tja, die haben wohl das Geschäft ihres Lebens gemacht.

    Vielen jungen Libyern kaufe ich den Widerstand gegen Gaddafi und seine Getreuen sogar ab. Das Problem der jungen Libyer war nicht so sehr Gaddafi, als vielmehr ein „inhaltsloses“ Leben. Wer sitzt schon gern den ganzen Tag im Cafe und sieht seine Jugend ohne Aufgabe verrinnen. Wer von den jungen Leuten einmal im „Westen“ war, der konnte zu Hause nur noch schwerlich zurechkommen. Der „Westen“ hat diese Leute mit seiner dekadenten Lebensweise verdorben. Das gilt übrigens für Saudis und Kuweitis genauso wie für Libyer und Tunesier.

    Ich war ein paar Jahre in Nordafrika. Ich erinnere mich gut, wie eine meiner Freundinnen – eine bildhübsche Studentin von 22 Jahren – einmal, als wir am Flughafen vorbeifuhren, voller Abscheu sagte, sie hasse diesen Platz. Sie wollte gern raus, genauso wie hunderttausender anderer Jugendlicher. Übrigens, wenn ich im Bett lag, saß sie auf dem Fußboden davor – nicht weil ich das wollte, sondern weil es Sitte war. Ich hab natürlich mit ihr geschlafen aber so, das sie auch was davon hatte. Nach dem ersten Mal hat sie eine halbe Stunde geweint, was einige Rückschlüsse darauf zuläßt, wie das von den Männern dort normalerweise gehandhabt wird.

    Ich schreibe das nicht, um damit zu prahlen. Ich habe viele solcher ganz persönlichen Erlebnisse. Nach außen stellen sich die Staaten Nordafrikas relativ geöffnet und westlich orientiert dar. Aber innerhalb der Gesellschaft herrscht ein ganz anderer Wind. Da treten natürlich enorme Risse zutage.

    Einerseits nutzt der Westen diese Unzufriedenheit der jungen Leute aus um sie aufzuwiegeln, andererseits kommen jetzt mit den Al Kaida Leuten neue Despoten, welche die moderate Öffnung nach West wieder rückgängig machen wollen.

    Mir scheint, dass das Hauptproblem Nordafrikas eine fehlende tiefere Identität der Jugend ist. Junge Menschen haben Schwierigkeiten, sich selbst zu finden oder sich an Vorbildern zu orientieren. Sie sind hin und her gerissen zwischen der Sehnsucht, frei nach „westlich dekadenter Art“ zu leben oder eigene Traditionen fortzuführen.

    Möglichweise ist der Konflikt der Beginn der Bildung einer tatsächlichen Identität der jungen Nordafrikaner – wobei ich da eher an Libyen und Tunesien denke. Die Libyer jedenfalls werden vergleichen können, wie es unter Gaddafi war und wie es unter den neuen Herren sein wird. Aus diesem Vergleich wird die Einsicht wachsen, auf welche Seite man sich stellt.

  3. Wie ich das sehe, hatte Gaddafi versäumt, den Staat in der Weise zu reformieren, wie Kemal Atatürk es seinerzeit tat.

    Das heißt: Staat und Religion getrennt.
    Dazu die Vermittlung an die Bürger: Du bist zuerst den Gesetzten, die auf Modernität basieren, des Staates unterworfen, dann kommt die Religion.

    Dass dort viele Leute, auch junge Leute, innerlich zerissen sind, hängt dort in erster Linie ursächlich mit dem Islam und der Geschichtsschreibung zusammen.
    Schon Kinder werden dort religiös in die Pflicht genommen, aber nicht so,dass sie Fragen stellen dürfen, sondern belobigt werden, je mehr Suren, später Hadithen, auswendig können.
    Die Geschichtschreibung ist tendenziös, angefangen von den Ruhmestaten islamischer Geschichte, bis hin zum „bösen Westen“.
    Es wird dort schlichtweg im Geschichtsunterricht unterschlagen, dass es Jahrhunderte dauerte, bis wir unsere Freiheiten errungen hatten und dass es immer mutige Männer und Frauen gab, die dafür gekämpft haben.
    Die westliche Lebensweise überfordert oft die Menschen schlicht.
    Der Islam ist eine Religion, in der Reglemetierungen im Alltag gelebt werden, sprich Kontrolle ist allgegenwärtig.
    Nun ist es hier aber egal, ob ich in die Kirche gehe, ich esse was mir schmeckt oder von dem ich glaube, dass es gut für mich ist, ich kann ungezwungen Gespräche führen, usw..
    Das kann schon wie der Sprung ins kalte Wasser sein.

    Zwei sehr gute Bücher zu diesem Thema sind:

    – Hamed Abdel-Samad „Der Untergang der islamischen Welt“
    Der deutsch-ägyptische Wissenschaftler bezeichnet den Islam als rückwärtsgewandt und unfähig zur Reform und stellt das ins seinen verschiedenen Kapitel verständlich dar.

    Seine Widmung lautet: Für meinen Vater, der mir als Kind den gesamten Koran beibrachte. Als Erwachsener sagte ich zu ihm: „Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert.“

    – Mark A. Gabriel „Jesus und Mohammed“

    Der Autor war Professor an der Al-Azar Universität in Kairo und Imam in Gizeh.
    Während seiner Zeit als Professor waren viele Studenten da, die bereit waren, kritisch zu denken. Aber es gab auch andere, die ihn er Universitätsleitung meldeten. Ein Gespräch wurde geführt, in welchem der Fachbereichtsleiter sagte:
    „…wenn sie verwirrt sind, sagen sie einfach: Allah und sein Prophet kennen die Wahrheit.“

    Aha, selbst denken und hinterfragen ist gar nicht erwünscht….
    Das ist das eigentliche Problem: man hat Angst, das die Menschen ein eigenständiges Denken entwickeln und sie damit nicht mehr beherrschbar sind.

    Mark. A. Gabriel konvertierte später zum Christentum und studierte christliches Lehramt.

    Zuletzt sehe ich es genauso: der Widerstand wird dann erwachsen, wenn die Leute vergleichen und wie es nun ist….geben wir ihnen diese Zeit und dann unsere Hilfe

  4. Moin Lesende,

    meinst Du nicht, das wir uns unsere Hilfe erstmal selbst geben sollten? Meinst Du, das die Jugend „im Westen“ hinter den Regierungen ihrer Staaten steht? Meinst Du, das die Jugend „im Westen“ eine Identität hat?

    Vermutlich haben wir in relativ kurzer Zeit „libysche Verhältnisse“ auch in der BRD und Europa. Wir sollten den Blick deswegen auf die Kriminellen in den eigenen Reihen richten und dort „erste Hilfe“ leisten, ehe wir so großzügig sind und anderen gute Ratschläge geben. Immerhin stammen die Drahtzieher des Krieges in Libyen aus unseren Reihen.

    Ich mein das garnicht arrogant etc. Kriege, demnächst auch in Syrien und im Iran werden u.a. geführt, um von den Vorgängen im eigenen Land abzulenken. (Enteignung der Leute via Brüssel und Schaffung einer Weltunion unter Umgehung der Verfassungen der Völker). Siehe hierzu auch die angebliche Neonazi Terrorzelle und die jetzt zu schaffende zentrale Nazi-Datenbank samt Naziabwehrzentrum. Wenn wir da nicht aufpassen, werden wir uns demnächst alle in dieser Datenbank wiederfinden.

    Der Terror in Libyen wird leider auch in der BRD stattfinden. Die Leute werden dann betteln, das endlich ein Diktator wieder Ordnung schafft.

  5. Hi Erwin,

    da magst Du wohl recht haben.
    Aber bei uns meckern die Leute nur und es ist schwer, nur einen kleinen Teil unter einen Hut zu bringen.
    Und gelingt es doch einmal, dann wird die bekannte Keule hervor geholt, in der Hoffnung, dass man dann den Mund hält.

    Da muß man gar nicht in die große Politik gehen, da genügen oft schon Aktivitäten vor Ort, so vor längerem bei uns geschehen.
    Es ging hier um ein Grundstück, auf dem ursprünglich eine Synagoge stand, welche um die vorletzte Jahrhundertwende errichtet wurde. Was dann in den 30iger Jahren geschah, ist bekannt.
    Jedenfalls verkaufte die jüdische Gemeinde nach dem Krieg, das Grundstück ging nach dem Krieg wieder in ihren Besitz über, an einen großen Industriebetrieb.
    Der Betrieb errichtete dort einige Jare später Gebäude, Tankstelle, Werkstatt,etc. udn war dort über 50 Jahre ansässig.
    Es wurde sogar auf eigene Kosten ein kleine Gedenkstätte errichtet.
    Dann zog der Betrieb, nach Errichtung eines Neubaus, an den Stadtrand, das alte Gebäude stand leer und wurde zum Verkauf angeboten.Über drei Jahre fand sich kein Käufer, bis sich schließlich ein Investor aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe dafür interessierte, eer bot auch an, der Gemeinde ein Areal über 100 qm zu überlassen, damit die Gedenkstätte großzügig gestaltet werden konnte.
    Da ging es dann richtig los! Plötzlich meldeten sich zahllose Stimmen, dass man doch daran denken sollte, was hier passiert sei, ein großer Gedenkhaim sei wohl das mindeste,einer meinte sogar er könne nicht chlafen, im Gedanken daran, dass hier ein Hotelbetrieb entstehen sollte.
    Die Gegenseite, zu der ich gehörte, argumentierte, dass es doch jahrzehntelang niemanden gestört habe, was hier stände. Es würden doch Arbeitsplätze entstehen und der Investor würde sich in Punkt Gedenkstätte doch großzügig zeigen.
    Es wurde ein harter Schlagabtausch daraus, in dem mit den üblichen Unterstellungen nicht gespart wurde.
    Letztendlich entschied sich der Stadtrat dann doch dafür, den Hotelbetrieb zu genehmigen.

    Du siehst, wie im Kleinen, so im Großen, da braucht man nicht weit zu gehen und es zieht sich immer weiter hinauf.
    Und das die Presse nicht das „Gelbe vom Ei“ ist, wissen wir doch längst….

  6. Hallo Lesende,

    „Was dann in den 30iger Jahren geschah, ist bekannt.“ soso xD

    Guck Dir mal das hier an :

    http://www.youtube.com/watch?v=2Ryxza3RWD4

    Susanne Zeller ist ja nun wirklich über jeden Verdacht erhaben. Wenn Du das angeschaut hast, schreib doch mal, ob Du immer noch der Meinung bist, das ja bekannt wäre, was in den 30igern geschah. xD

  7. Hallo Erwin,

    es ging mir lediglich darum, darzustellen, dass hier im Lande zwar viel gemeckert, aber wenig getan wird.
    Und bei unangenehmen Themen die Keule ausgepackt wird.
    Vielleicht wird sich das ändern, wenn die Leute gelernt haben, über den eigenen gemütlich Tellerrand zu schauen….die Hoffnung stirbt zuletzt…

  8. Die Betreiber des Krieges gegen Libyen, dessen Transporteure in den Medien und die vielen kleinen Befürworter oder Weggucker in Parteien, Kirchen, Gewerkschaften u.a. gesellschaftlichen Organisationen sind dieselben, denen „wir“, die Bürger in den Staaten der westlichen Wertegemeinschaft, immer noch unsere Stimme bei Wahlen geben und sonstwie unser Vertrauen bzw. einen Glauben schenken.
    Ohne diesen Rückhalt und den allgemeinen Konsens, dass „unser“ westliches, „freies, demokratisches“ Gesellschaftssystem einen gewissen Wert darstellt und irgendwie besser ist als andere Systeme könnten die Bankster, Zionisten und Imperialisten nie so unverfroren vorgehen wie sie es tun. Es gibt in USA und EU-Europa keinen nennenswerten inneren Widerstand mehr, auch deshalb konnten sie das unabhängige Libyen so schnell beseitigen.

  9. @ Erwin Kaletzki
    „Siehe hierzu auch die angebliche Neonazi Terrorzelle“

    Die sogenannte „NSU“-Terrorzelle, die ja unter anderem die „Döner-Morde“ begangen hat, ist eine freie Erfindung von politischen Entscheidungsträgern und Medien, um von den wahren Hintergründen und Tätern abzulenken, vermutlich aus staatspolitischem Kalkül.

    Auf dieser Netzseite (Dorian Grey) gibt es eine plausible Erklärung der Hintergründe.

    http://www.doriangrey.net/index.php?page=politik

  10. „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“, heißt es. Das heißt also klar, dass religiöse Gesetze über staatlichen Gesetzen stehen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir den Abtreibungsmord guthießen, nur weil staatliche Gesetze ihn nicht mehr ahnden? Bis zum Mord geborener Menschen halt. Hielte man sich an die moralischen Gesetze, die jede Hochreligion hat, wäre es den USA-Satanisten nie möglich gewesen, soviel in der Welt rumzumorden.

    Wenn religiöse Gesetze über staatlichen stehen, kann folgerichtig ein säkularer Staat keine Existenzberechtigung haben. Säkulare Staaten gibt es auch erst seit dem Zeitalter der Aufklärung oder der französischen Revolution, ein Logenprodukt eben.

    Na, wer bombt denn hier in Libyen? USA, England, Frankreich, Israel, alles säkulare Staaten. Und was macht diese Staaten so attraktiv? Teuflisches Blendwerk, nichts als Blendwerk. Frauen als Nutten, oder besser gesagt: Industrieprodukte. Ausflippen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, da keiner mehr weiß, wofür er denn überhaupt lebt.

    Jeder Mensch braucht eine Religion, die ihm das ewige Leben verheißt, um tiefes Glück zu empfinden. Dasselbe gilt für eine Familie, und der Staat ist eine Großfamilie.

  11. Warum lehnt heute fast jeder einen religiösen Staat ab und befürwortet den säkularen? Weil man immer die Auswüchse der religiösen Staaten beleuchtet, von den säkularen aber nur das Blendwerk lobt.

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