Angst vor Wahrheiten: darum musste Gaddafi sterben

Revolutionsführer und "König der Könige" Afrikas

von Armen Oganesjan

bei RIA Novosti

Die Äußerung von US-Präsident Barack Obama darüber, dass Gaddafis Schicksal eine Warnung an Diktatoren sei, wurde in der westeuropäischen Presse (außer Deutschland) heiß diskutiert.

Dabei stellt sich die Frage: “Um welche Warnung handelt es sich?”. War es eine größere Warnung – Selbstjustiz wie bei Mussolini, der zusammen mit seiner Geliebten kopfüber aufgehängt wurde oder die Nürnberger Prozesse, die die menschenverachtenden Gräueltaten des Nazi-Regimes ans Licht brachte? Die Antwort ist wohl klar.

Falls die Lehre darauf hinauslaufen soll, Jemens Präsident Assad Saleh zu ängstigen, wird sie wirkungslos bleiben. Die USA hatten den zurückgetretenen Mubarak den Oppositionellen ausgeliefert, obwohl er viele Jahre lang ihr treuer Verbündeter gewesen war. Die vom Lynchmord an Gaddafi beeindruckten Diktatoren könnten jetzt noch brutaler gegen die Oppositionellen vorgehen. In Syrien droht ein großes Blutvergießen.

Es gab auch zurückhaltende Stimmen, die sich von anderen unterschieden. Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler gab zu, dass er mit der Festnahme Gaddafi rechnete und hoffte, dass er vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag für seine Taten Rede und Antwort steht. Bei den Teilnehmern der Operation „Unified Defender“ hatte es dagegen kein Bedauern über den Ausgang der Ereignisse gegeben. Warum?

Was hätte Gaddafi vor dem Internationalen Gerichtshof sagen können? Der ehemalige libysche Herrscher war bekannt für sein rhetorisches Talent. Wie der stellvertretende Generaldirektor der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS, Michail Gusman während eines Interviews mit Gaddafi aufgefallen war, hatte der getötete Machthaber Libyens seine Meinung immer ohne Umschweife kundgetan.

Das hängt nicht mit Gaddafis Rednertalent zusammen. Wie es bereits bekannt ist, gibt es in Serbien im Gegensatz zu Libyen kein Öl. Wenn sich Öl in der Nähe befindet, ist die Weltpolitik nicht weit. Dank des Öls erweitert sich der Freundeskreis und pflegt engere Kontakte mit den Wirtschafts- und Politikeliten.

Krankenbesuch bei Arafat 1992

Der ehemalige libysche Anführer war ein willkommener Partner für Präsidenten, Könige und Ölmagnaten. Leonid Breschnew empfing Gaddafi persönlich an der Flugzeugtreppe. Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi küsste seine Hand als Zeichen des Respekts.

Libyen hat die meisten erkundeten Ölvorräten in Afrika. 2008 entfiel fast 33 Prozent des geförderten Öls auf Gemeinschaftsunternehmen mit den USA. Doch nach WikiLeaks-Angaben wurden in einer Depesche kurz vor dem Besuch der damaligen US-Außenministerin Condoleezza Rice in Tripolis „vom zunehmenden libyschen Ressourcen-Nationalismus“ gesprochen.

Gaddafi wollte höhere Einnahmen durch vorläufige Entschädigungszahlungen von ausländischen Unternehmen erzielen. „Die Ölunternehmen werden von Ausländern kontrolliert, die Millionen verdient haben. Jetzt muss deren Platz von Libyern besetzt werden, um dieses Geld nutzen zu können“.

Die Ölindustrie und Politik sind auf geheimbündlerische Weise miteinander verwoben. Die westlichen Länder (darunter auch die USA) haben mit Libyen nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen politischen Handel geführt. Dank seinen Milliarden konnte Gaddafi soziale Probleme lösen und Libyen für Einwanderer aus Ägypten, Tunesien und anderen Nachbarländern attraktiv machen. Mit den Öleinnahmen konnte er seine politischen Aktivitäten außerhalb Libyens ausweiten.

Gaddafi ließ sich gerne mit afrikanischen Kleidern und der Karte der Schwarzen Kontinents im Hintergrund fotografieren. Zum Ende seines Lebens fühlte er sich zunehmend für die Interessen ganz Afrikas verantwortlich. Vor ein paar Jahren hatte Gaddafi damit begonnen, einen verwegenen Plan zu verwirklichen. Mit dem aus dem Ölhandeln angehäuften Geld entwickelte Tripolis ein Afrika-weites Kreditsystem mit geringen Zinsen oder im Einzelfall sogar zinslos, wobei der wirtschaftliche und politische Einfluss des Internationalen Währungsfonds in Gefahr gebracht wurde.

In den USA hatte Gaddafis Plan für Unruhe gesorgt, eine Einheitswährung für Afrika einzuführen – den „goldenen Dinar“. Afrika ist weltweit fast der einzige Ort, dessen Ressourcen noch nicht erkundet und ausgebeutet wurden. Die Versuche des libyschen Anführers, diese Ressource zu kontrollieren, konnte der Westen unmöglich akzeptieren. Es war nicht ausgeschlossen, dass Libyen und China ein Bündnis eingehen.

Sirte 11/2011

Das Magazin „Meschdunarodnaja Schisn“ (Internationales Leben) und MGIMO-Institut für Internationale Studien veranstalteten  vor kurzem ein Rundtisch-Gespräch unter Teilnahme von sowjetischen und russischen Botschaftern, die in den vergangenen 20 Jahren in Libyen tätig gewesen waren. Ihnen wurde die Frage gestellt: ‘Was hätte Gaddafi vor dem Internationalen Gerichtshof in den Haag aussagen können?”

Gaddafi hätte wohl viel über den Bombenanschlag auf ein französisches Flugzeug über dem Niger im Jahr 1989 erzählen können. Die Franzosen konnten Gaddafi dazu bewegen, das Entschädigungsgeld für die Familien der Todesopfer zu zahlen, obwohl es deutlich weniger war als beim Lockerbie-Attentat.

Trotz Ermittlungen ist der Lockerbie-Fall bis heute sehr nebulös. Tripolis und London einigten sich nach der Tragödie auf ein Tauschgeschäft. Der verurteilte Migrahi wurde aus medizinischen und humanitären Gründen aus einem Gefängnis in Edinburgh freigelassen. Im August 2009 wurde er in Tripolis mit großem Jubel als Held empfangen. Im Gegenzug erhielt der britische Mineralölkonzern BP Verträge im Wert von 18 Milliarden Dollar zur Ölförderung in Libyen.

Nach dem Bombenanschlag auf die häufig von Amerikanern besuchte West-Berliner Diskothek „La Belle“ führten die Spuren nach Tripolis. Kurze Zeit später, im April 1986, flogen die USA und Großbritannien Luftangriffe auf Tripolis und Bengasi.

Die Libyer hatten enge Kontakte zu palästinensischen Gruppierungen wie Abu Nidal oder die  Palästinensische Befreiungsarmee gepflegt, deren Stützpunkte bei Kämpfen wie gegen Tschad genutzt wurden. Sie wussten viel über die Kontakte der Terrorgruppen mit den Sicherheitsdiensten.

Gaddafi finanzierte die IRA, Jörg Haider, Bewegung für bürgerliche Rechte der Afroamerikaner in den USA und den Wahlkampf von Nicolas Sarkozy. Auch Tony Blair profitierte von Gaddafi.

Gaddafis Vermögen war vor Beginn des Libyen-Einsatzes auf 110 Milliarden Dollar geschätzt worden. Nach dem Einfrieren seiner Auslandskonten, hatten seine Erben rund 38 Milliarden Dollar auf Banken in Afrika, Asien und einigen südamerikanischen Ländern.

Die „Gaddafi und Söhne AG“ hatte das Sagen in dem Land. Schmiergelder flossen auch ins Ausland.

Eine harte Ausbeutung der libyschen und afrikanischen Ressourcen wäre nur eine kleine Unannehmlichkeit gewesen, falls es zu einem Gaddafi-Prozess vor dem Internationalen Gerichtshof gekommen wäre. Bisher unbekannte Korruptionsfälle hätten viele Politiker oder Manager den Kopf gekostet. Deshalb sollte Gaddafi unter keinen Umständen vor dem Internationalen Gerichtshof gestellt werden, betonten die russischen Botschafter.

US-Präsident kritisierte nach dem zur Schau gestellten Tod Gaddafis die blutrünstigen Libyer. Die Abrechnung mit Gaddafi und die Manipulationen mit seiner Leiche sind tatsächlich eine wichtige Lehre und Warnung nicht nur für Diktatoren und Tyrannen, sondern auch für diejenigen, die sich als Menschen bezeichnen.

Die Meinung des Verfassers muss nicht mit der von RIA Novosti übereinstimmen.

Quelle: RIA Novosti

14 Gedanken zu „Angst vor Wahrheiten: darum musste Gaddafi sterben

  1. Muss ich erst einmal alles verdauen aber als Ärgergenzung:
    Schon mal bemerkt was Gaddafi, nebst einer Glimmerordenorgie auch oft neben seinem Revers trägt? Quasi über seinem Herzen?
    http://3.bp.blogspot.com/_o8IYMUN48HY/SffqaRGM7-I/AAAAAAAAEYg/hsxyUKkpYxo/s400/Muammar%2BGaddafi.jpg

    Genau, bei den Kämpfen um Sirte war immer wieder das Kongresszentrum im Blick.
    Es wurde im Sinn der afrikanischen Einheit gebaut als Drehscheibe für Urafrikanische Einheit!
    http://www.erinnerungsforum.net/forum/sehenswertes/gegen-das-vergessen/msg30302/#msg30302

    Die Afrikanische Union
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2b/Flag_African_Union.svg/800px-Flag_African_Union.svg.png

    Quote
    Die Initiative zur Gründung der neuen Afrikanischen Union geht auf den libyschen Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi zurück. Er war vehement für die Idee einer Union eingetreten und hatte mit großem finanziellen Aufwand bei den afrikanischen Staatschefs dafür geworben. Al-Gaddafi erklärte sich bereit, viele Institutionen der AU zu finanzieren und überzeugte dadurch viele Skeptiker. Der Gründungsvertrag der Afrikanischen Union (Constitutive Act) orientiert sich vor allem am Vorbild der Europäischen Union. Weitere Gründungsakte enthalten unter anderem Erklärungen zur Achtung der Menschenrechte und zur Souveränität der Mitgliedstaaten, aber auch eine Passage zum Eingreifen der Union in Mitgliedstaaten unter bestimmten Voraussetzungen. Art. 30 des Gründungsvertrags knüpft – entsprechend der allmählichen Entwicklung des Völkerrechts hin zum Legitimitätsprinzip – an die innerstaatliche Legitimität der Staatsgewalt der Mitgliedstaaten an. Demnach sollen Regierungen, die verfassungswidrig an die Macht gekommen sind, von der Teilnahme an Aktivitäten der AU ausgeschlossen werden.

    Hinzu kommt das Afrika seinen Ersten Kommunikationssatteliten Gaddafi zu verdanken hat!
    Zum nebulösen Lockerbie Attentat noch das:

  2. Schön, was da so nach und nach ans Tageslicht kommt!
    Dass Oberst Gaddafi sterben mußte, war doch klar, bei seinem Wissen, und seinem Eintreten für Afrika.

    Immer herunter mit dem Deckel von dem Topf, in dem alles nur noch so ungeheuer stinkt…und fest umrühren, damit der ekelige Mief auch jedem in die Nase steigt.

    Also fest weiterposten, bis sie die Wahrheit nicht mehr unterdrücken können; das Wort kann mehr bewegen, als pure Gewalt.

    „Leisten wir uns den Luxus einer eigenen Meinung!“ sagte schon Otto von Bismarck (den Oberst Gaddafi übrigens sehr schätzte).

  3. Soso, die „Nürnberger Prozesse“ brachten also die „menschenverachtenden Gräueltaten“ der Nazis ans Licht. So ähnlich wie bei Gaddafi – gelle?

    Kann es sein, das hier ein Fall von kognitiver Dissonanz vorliegt?

    Wie kann es angehen, das auf dieser Seite seit Monaten – richtigerweise – den MSM der Spiegel vorgehalten wird, dass die Lügen der Medien und ihrer Herren hier aufgedeckt werden und dann jemand so einen Satz schreibt?

    1. Lieber Erwin,
      der Artikel ist von RIA Novosti, nicht von uns und enthält diese (aus russischer Sicht noch einigermassen verständliche) Falscheinschätzung der Nürnberger Prozesse. Ich habe das vor dem Einstellen des Artikels auch gelesen und war dadurch gestört. Den ansonsten ganz guten RIA-Text dahingegehend zu verändern, wäre aber eindeutig zu weit gegangen…
      Jedenfalls freut es mich, dass diese Formulierung noch jemandem aufgestossen ist!

  4. „Der verurteilte Migrahi wurde aus medizinischen und humanitären Gründen aus einem Gefängnis in Edinburgh freigelassen. Im August 2009 wurde er in Tripolis mit großem Jubel als Held empfangen.“ Zitat Ende

    Jo, und genau ein Tag nach der Eroberung Tripolis durch die „Rebellen“ fiel der Mann ins Koma und verstarb. Brachte sogar der Lügensender ARD.

  5. Auch mir fiel der Satz über die Nürnberger Prozesse auf, aber er kitzelt mich nur. Jeder hat so seine Filter im Kopf und wie ich hoffe zählt der Gesamteindruck.
    Wie wir wissen, schrieben die Sieger die Geschichte und solange die Archive in USA immer noch unter Verschluss sind, lässt sich auch nichts anderes belegen.

    Als Nachtrag zur Satellitengeschichte noch dies:
    Ziel 4: Die afrikanische Einheit verhindern

    Afrika ist der reichste Kontinent der Erde mit gewaltigen natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig ist Afrika auch der ärmste Kontinent. 57 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, das heißt, von weniger als 1,25 Dollar pro Tag.

    Wie erklärt sich dieser Widerspruch?
    Der Grund ist, die Multis bezahlen diese Rohstoffe nicht. Sie stehlen sie. Sie plündern die Ressourcen Afrikas, erzwingen niedrige Löhne, Handelsabkommen, die für Afrika mit Nachteilen verbunden sind, Privatisierungen, die Afrika schädigen. Sie üben jede Form von Druck und Erpressung auf die schwachen Staaten aus, erwürgen sie mit einer Schuldenlast, für die es keine Rechtfertigung gibt, installieren willfährige Diktatoren, provozieren Bürgerkriege in den Regionen, die sie am meisten begehren.

    Afrika hat für die Multis eine strategische Bedeutung. Ihr Reichtum basiert auf der Plünderung dieser Ressourcen. Würden angemessene Preise für Gold, Kupfer, Platin, Coltan, Phosphat, Diamanten und die landwirtschaftlichen Produkte bezahlt, wären die Multis viel weniger reich und die lokale Bevölkerung könnte ihre Armut überwinden. Für die Multis in den USA und Europa ist es deshalb entscheidend, zu verhindern, dass sich Afrika vereint und emanzipiert. Afrika soll abhängig bleiben.

    Ein Beispiel hat der afrikanische Autor Jean Paul Pougala schön dargelegt:

    Quote
    „Es begann 1992, als 45 afrikanische Staaten die RASCOM (Regional African Satellite Communication Organization) gründeten. Afrika sollte seinen eigenen Satelliten bekommen und dadurch die Kommunikationskosten auf dem Kontinent deutlich gesenkt werden. Damals waren Telefonate nach oder aus Afrika die teuersten auf der Welt. Das lag an den jährlichen Gebühren von 500 Millionen Dollar, die Europa für die Nutzung seiner Satelliten wie Intelsat selbst für Inlandsgespräche verlangte. Ein eigener afrikanischer Satellit hätte nur 400 Millionen Dollar gekostet und dem Kontinent die jährlichen Gebühren von 500 Millionen erspart. Welcher Banker würde ein solches Projekt nicht finanzieren? Aber das größte Problem war: Wie soll sich ein Sklave von der Ausbeutung durch seinen Herrn befreien können, wenn er dazu eben diesen Herrn um Unterstützung bitten muss?

    In der Tat hielten Weltbank, Internationale Währungsfonds, die USA und Europa die Afrikaner über 14 Jahre hinweg mit vagen Versprechungen hin. Gaddafi hat 2006 dieses sinnlose Betteln bei den westlichen »Wohltätern« mit ihren exorbitanten Zinssätzen beendet.

    Der libysche Staatsführer legte 300 Millionen Dollar auf den Tisch. Die Afrikanische Entwicklungsbank steuerte weitere 50 Millionen bei. Die Westafrikanische Entwicklungsbank beteiligte sich mit 27 Millionen. So bekam Afrika am 26. Dezember 2007 seinen ersten Kommunikationssatelliten.

    Anschließend stellten China und Russland ihre Technologie zur Verfügung und halfen beim Start von Satelliten für Südafrika, Nigeria, Angola, Algerien. Ein zweiter Satellit für ganz Afrika wurde im Juli 2010 ins All geschossen. Der erste Satellit, dessen Technologie zu 100 Prozent aus Afrika kommt und in Afrika, vor allem in Algerien, hergestellt wird, ist für 2020 geplant. Man erwartet, dass dieser Satelliten mit den Besten in der Welt konkurrieren kann und nur ein Zehntel kostet.
    Eine echte Herausforderung!

    Eine symbolische Geste von lediglich 300 Millionen Dollar hat so das Leben für einen ganzen Kontinent verändert. Durch Gaddafis Libyen hat der Westen nicht nur die 500 Millionen Dollar pro Jahr verloren, sondern auch die Milliarden an Schulden und Zinszahlungen, die für den ursprünglichen Kredit in alle Ewigkeit in exponentieller Weise zu zahlen gewesen wären. Sie hätten dazu beigetragen, das verdeckte System der Ausbeutung des Kontinents aufrecht zu erhalten.

    Es war das Libyen Gaddafis, das ganz Afrika seine erste wirkliche Revolution in der modernen Zeit ermöglichte: die Erschließung des ganzen Kontinents für Telefon, Fernsehen, Radio und viele andere Anwendungsbereiche, wie Telemedizin und Fernstudium. Zum ersten Mal gibt es dank des WiMax-Systems kostengünstige Internetverbindungen über den ganzen Kontinent bis in die ländlichen Zonen.“

    Das ist eine Information, die man uns über den bösen Gaddafi nicht erzählt hat! Dass er den Afrikaner half, sich von der erstickenden Bevormundung durch den Westen zu befreien. Gibt es noch andere Informationen dieser Art, die man verschwiegen hat?
    http://www.hintergrund.de/201106031573/globales/kriege/den-krieg-in-libyen-verstehen.html

  6. Lieber „jo“,

    na dann bin ich aber beruhigt. xD Ich war etwas voreillig, weil ich weder den Autor geprüft und auch nur bis zu diesem Satz gelesen hatte.

    Beste Grüße

    Der Erwin

  7. @DieLesende – nichts für ungut, aber Dein Gelaber hier geht mir echt auf den Zeiger. Ich schrieb hier am 17.10, folgendes :

    „NAA sagt:
    17. Oktober 2011 um 08:52

    Jedem sollte klar sein, das der Mann (Gaddafi) mit großer Wahrscheinlichkeit im Kampf sterben wird – genauso wie Sirte mit großer Wahrscheinlichkeit fällt. Ich meine, das der libysche Widerstand auf diese Fakten besser vorbereitet ist, als seine “Fangemeinde”.“ Zitat Ende

    und Du antwortetest darauf :

    „DieLesende sagt:
    17. Oktober 2011 um 12:41

    Hallo NAA,

    eine Fangemeinde kann ich hier nicht entdecken.
    Warum sollte Oberst Gaddafi im Kampf sterben? Er ist mit Sicherheit mit seinem Offizierschor unterwegs, nur keiner weiß, wo. Und wie heißt es so schön: Totgesagte leben länger….“ Zitat Ende

    Heute dagegen – nach dem der Fall nun möglicherweise tatsächlich eingetreten ist – steht bei Dir zu lesen :

    „Dass Oberst Gaddafi sterben mußte, war doch klar, bei seinem Wissen, und seinem Eintreten für Afrika.“ Zitat Ende

    (XXXXXX)

  8. @Erwin Kaletzki:

    Soso,Gelabere: die Höflichkeit ging heute wohl winkend an Dir vorbei!

    Wenn es Dir nicht gefällt, was ich schreibe, mußt Du ja nicht lesen – Dein Problem, nicht meines!

  9. Ich rede frei geradeaus, dass erspart viele Mißverständnisse. Dieses Land hat genug Leute, die ihre Fahne in die gerade aktuelle Windrichtung hängen. Die gesamte Pressemeute tickt so – die würden morgen auch das Gegenteil von heute schreiben, sollte der Wind sich drehen.

    Ehrlich, ich kann das nicht mehr ab. – und ja, es ist „Gelabere“, was Du hier ablieferst und der erste Schritt das zu ändern wäre, es überhaupt selbst zu begreifen.

    1. Hallo Erwin,
      gegen freie Rede ist nichts einzuwenden, dafür gibt es uns ja. Doch sollten auch hier Grenzen gelten und alles zielführend sein. Beleidigungen sind jedoch weder Ziel noch wünschenswerter Teil des Weges. Die Beiträge von „DieLesende“ kennst Du ja offenbar alle. Aus ihnen ergibt sich doch das Bild einer um Humanität bemühten und stets freundlich konstruktiven Person, die überdies ihren eigenen Standpunkt klar äussert…
      Ich weiss jedenfalls nicht, warum Deine aus dem Zusammenhang gerissene Deutelei so harte Worte rechtfertigen sollte (XXXXXX).
      Vollmond?

  10. @jo

    Gegen Humanität ist überhaupt nichts einzuwenden. Ich bin schon eine Weile hier und habe „DieLesende“ in Ruhe gelassen. Wegen jeder Kleinigkeit bin ich also nicht auf 180.

    Es ist ja ziemlich schwer, aus dem Gelesenen ein Bild des dahinterstehenden Menschen zu bekommen, denn es ist ebenfalls schwer, mit Worten genau auszudrücken, was man tatsächlich meint.

    Deswegen verkneife ich mir mal einen Kommentar zur Humanität „nach Kassenlage“. Ich äußere mich diesbezüglich auch nicht mehr.

    Schönen Abend

    Erwin

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