Uran-Waffen: Eine Missgeburt in jeder irakischen Familie

Nach dem Angriff der USA auf Falludscha 2004 haben Missgeburten in dieser Stadt rasant zugenommen. Der Ausmaß dieser Tragödie ist so groß, dass der Reporter von France Info von einer Missgeburt in jeder irakischen Familie in dieser Stadt berichtet. Im April und anschließend im November 2004 konzentrierten sich die Angriffe von Aufständischen gegen US-Soldaten in Falludscha. Die Amerikaner schlugen zurück und zerschlugen die Aufständischen größtenteils. Danach nahm die Missgeburtenrate in dieser Stadt rapide zu. Die Le Monde berichtete über den Einsatz von nuklearen Waffen durch Amerikaner in Falludscha:

Hat die US-Armee im Irak nukleare Waffen eingesetzt? Diese Frage stellte die Radiosendung France Info am Freitag, 10.06.2011. Der Reporter, der für France Info recherchiert, reiste in die Stadt Falludscha, 50 km entfernt von Bagdad, um eine Antwort auf die Frage zu finden.

Nach dem Angriff der USA auf Falludscha 2004 haben Missgeburten in dieser Stadt rasant zugenommen. Der Ausmaß dieser Tragödie ist so groß, dass der Reporter von France Info von einer Missgeburt in jeder irakischen Familie in dieser Stadt berichtet.

Irakische Verantwortliche weigern sich, dieses Thema weiter zu behandeln, bisher wurden keine offiziellen Angaben darüber gemacht. Und diese Recherche ist nicht der einzige Versuch, um die Angelegenheit aufzuklären.

Im Mai 2008 berichtete der britische Sender Sky News über Fehlgeburten und Missgeburten in Falludscha, die ein beunruhigendes Ausmaß angenommen hatten. Ein Verantwortlicher in einer nichtstaatlichen lokalen Organisation berichtete über 300 solcher Missgeburten, die ihre Ursache in der Schwangerschaft der Mütter nach den Angriffen auf Falludscha hatten.

Die Zeitung The Guardian veröffentliche im November 2009 einige Berichte und Fotos über dieses Thema. Die Zeitung berief sich in ihrem Artikel auf einen Kinderarzt im Krankenhaus der Stadt. Binnen drei Wochen seien etwa 37 Kinder mit Fehlern auf die Welt gekommen. Eine Mutter, die dazu befragt wurde, sagte, sie habe drei Kinder zwischen drei und sechs; keines von ihnen kann gehen oder selbstständig essen.

Die Ärzte kennen den genauen Grund nicht. Da es keine Belege und Beweise dafür gibt, streiten sie eine direkte Verbindung dieses Phänomens mit den Angriffen auf die Stadt 2004 ab. Sie meinen, dass die Missgeburten unterschiedliche Ursachen haben könnten, wie z. B. Luftverschmutzung, chemische Kontaminierung, Strahlen, Medikamente, die während der Schwangerschaft eingenommen wurden, schlechte Ernährung oder Stress bei der Mutter.

Im März 2010 recherchierte der Sender BBC ebenfalls  über die Missgeburten in Falludscha.

Der BBC-Reporter berichtete, er habe ein Kind mit drei Köpfen gesehen. Man treffe in dieser Stadt auf erschreckende Beweise.

Die Berichte zogen schließlich die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich.

Christoper Bosby, Leiter einer Beratungsagentur in Umweltfragen mit dem Namen Green Odith, und konsequenter Gegner von Waffen mit schwach angereichertem Uran, reiste nach Falludscha, um sich das Phänomen vor Ort zu untersuchen.

Mit zwei Kollegen, Malek Hamdan und Entessar Aribi, startete er eine Umfrage um die Situation in der Stadt. Die Ergebnisse wurden im Juli 2010 in der internationalen Zeitschrift für Umweltforschung und allgemeine Gesundheit veröffentlicht. Demnach stieg die Sterberate von Säuglingen zwischen 2006 und 2009 auf 80 %. In Nachbarländern wie Jordanien und Ägypten liegt die Rate bei 18.8 und 17 %. Im Dezember wurden die äußerst beachtlichen Ergebnisse einer neuen Studie eines anderen Forschungsteams veröffentlicht. Somit liegt die Wahrscheinlichkeit einer Missgeburt in Falludscha 11 Mal höher als in anderen Teilen der Welt. Dabei ist wichtig zu wissen, dass unter normalen Zuständen die Wahrscheinlichkeit solcher Phänomene bei null liegt, so ein Verfasser der Studie.

Im Mai 2010 hatten 15 % der 547 geborenen Kinder ernsthafte körperliche Schäden. 11 % der Kinder kamen zu früh auf die Welt (vor der 30. Schwangerschaftswoche).

Die Studien zeigten erstmals, dass die genetischen Schäden, die festgestellt wurden, möglicherweise mit den eingesetzten Waffen der Amerikaner in dieser Stadt, ganz besonders mit schwach angereichertem Uran, in Verbindung stehen.  Dieses Uran hat im Vergleich zu natürlichem Uran weniger Radioaktivität, es gehört zu den schweren Metallen mit kompakter Masse. Dieses Uran wird für Munition mit größerer Eindringung verwendet. Wie auch andere schwere Metalle verursacht dieses Uran Vergiftungen im Körper. Der Einsatz dieser Waffen wurde wiederholt bestätigt, aber man hat bisher keine Verbindung zwischen ihnen und den Kindern von Falludscha hergestellt. Christopher Bosby, hat in seiner Studie, die im Wissenschaftsjournal Lancette veröffentlicht wird, seine Forschung noch weiter ausgebaut.

Er hat Proben von der Erde, Luft, Wasser und Haare aus dieser Region gesammelt; er bestätigt, dass in den Proben schwach angereichertes Uran gefunden wurde. Jean Dominique Mercher, Militärreporter und Blogger von „Geheime Verteidigung“ meint, dass der Einsatz von schwach angereichertem Uran auf dem Schlachtfeld, wo auch eigenen Soldaten kämpfen, Dummheit ist.

France Info erinnerte daran, dass Saddam Hussein, als er noch an der Macht war, die Missgeburten im Irak politisch für sich ausnutzte.

Saddam lud die Reporter ein, um die Kinder zu besuchen und präsentierte sie so der Welt.

Quelle: german.irib.ir

14 Gedanken zu „Uran-Waffen: Eine Missgeburt in jeder irakischen Familie

  1. missgeburt…missgeburt…missgeburt…

    selten so viel menschenverachtung auf so kleinem raum gelesen. klingt fast nach einer kirchenschrift von anno dingsda
    dein blog hat ab jetzt einen leser weniger

    *beliebige beleidigung bitte hier einfügen*

  2. Scheint ein guter Artikel zu sein, da die Leser in Wahnsinn verfallen. Den ziehe ich mir zum Feierabend dann mal rein!

    Ich zitiere Nina Hagen:
    „Da! Die Wand kippt um und die Decke
    kommt runter und der Teppich wird immer tiefer
    und die Wörter und ihre Bedeutung, Mamma, Pappa!
    machen sie bitte sofort auf
    hier ist die Polizei!

    Der Wahnsinn ist eine Reise zur Hölle
    das Gehirn erkrankt und schwankt
    in immer neue Dimensionen, da,
    wo die bösen Mächte wohnen“

  3. lächerlich, als ob ich ein problem mit dem kern de artikels hätte. aber behinderte oder entstellt geborene kinder als missgeburten zu bezeichnen ist unter aller sau

    für mich ist das mindestens einje stufe unter bild niveu

    1. Dieses Wort hält die deutsche Sprache parat für Kinder, die mißgebildet geboren wurden. Es ist nicht wertend, wie Du es wohl aus dem täglichen Sprachgebrauch unserer Zeit missverstehen willst. Wenn Du ein besseres Wort dafür hast, kannst Du dich ja an den Autor des Artikels – den wir wie angegeben wegen des treffenden INHALTS übernommen haben – wenden und ihn bitten, seine Formulierungen gegenüber den Folgen der Taten dieser Kriegsverbrecher in Zukunft noch sanfter zu wählen.
      Wenn Dein Empfinden so fein gewebt ist, dass dich das stört, tut es mir leid – ich komm damit klar.
      Bleib uns trotzdem treu – wir meinens doch gut!

  4. Ah. Ich verstehe jetzt! Aber ich entdecke auch schon – als gelernter Pfleger – bei Dir nen Fehler:
    Man sagt nicht „Behinderte“ sondern Menschen mit Behinderungen (oder besser „Einschränkungen“). Wirkliche Ethiker mögen das Wort „Behinderte“ nämlich gar nicht. Kommt ganz schlecht in Vorstellungsgesprächen…

    Und Du sprichst von „Behinderten“
    Durchgefallen!

    Ich möchte Dir damit aber nicht zu nahe treten, Dir nur zeigen wie schnell man in der Wortwahl in diesem Bereich danebenliegen kann…

  5. Es ist doch aber hier total Wurst ob man sie Mutanten, Behinderte oder Missgeburten nennt. Die Leute die das zu verantworten haben sind gewissenlose Arschlöcher!
    Gibt es da was auszusetzen? Oder zählen wir heute Erbsen?

  6. Apropos Wurst. Wenn Du Menschenfresser wärst, würdest Du dann diese irakische Wurst essen?
    Irakisches Fleisch ist billig wie Leberwurst aus dem Discounter…

  7. Ja, die leidige Diskussion über korrekte Bezeichnungen, bzw. Wörter!
    Da muß man sich dann nicht mit dem Inhalt eines Artikels auseinander setzen….
    Die Leute, welche diese entsetzlichen Folgen zu verantworten haben, sind gewissenlos, ohne Moral und bestimmt auch dazu fähig, über Leichen zu gehen.
    Ich frage mich wirklich, und jetzt bitte keine Diskussion über Religion, glauben die tatsächlich, nach ihrem Ableben nicht irgendwo Rechenschaft ablegen zu müssen (wie immer das aussehen mag)?

  8. mei oh mei–hier gehts doch nicht im Direkten um die Missbildungen, sondern um die URSACHE! Überall wo diese Uranbomben mit Reststoffen aus den Atomkraftwerken eingesetzt werden, gibts diese Missbildungen. Sogar im ehemaligem Jugoslawien…
    Und im Irak haben die Amys besonders gewütet.
    Einige Ärzte die dies beweisen wollten, leben nur nun nicht mehr. Starben unter „mysteriösen“ Umständen.
    Ob die Kinder nun 3 Köpfe oder 6 Zehen haben ist egal… Leukämie ist auch stark vertreten… das Schlimme sind die Waffen, die uns ja quasi vorenthalten werden… der BND wird halt auch von den Amys kontrlliert.

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