Muammar Al-Quadhafi´s politisches Testament:

Erinnerungen an mein Leben: Mu’ammar Gadaffi / Col. Mu’ammar Gadaffi

Engl. Übersetzung Prof. Sam Hamod, Ph.D. /Deutsche Übersetzung aus dem Englischen: Katharina Huber Cuénod

Recollections of My Life: Col. Mu’ammar Qadaffi, The Leader of the Revolution.

April 8, 2011 – Quelle: Informationclearinghouse

Im Namen von Allah, dem Mildtätigen, dem Barmherzigen,

seit 40 Jahren, oder ist es länger, ich kann mich nicht erinnern, tat ich alles, was ich konnte, um den Menschen Häuser, Spitäler, Schulen zu geben, und wenn sie hungrig waren, gab ich ihnen Essen; ich wandelte sogar bei Benghazi die Wüste in Ackerland um; ich behauptete mich gegen die Attacken jenes Cowboys Reagan; als er meine Adoptivtochter, die ein Waisenkind gewesen war, tötete, hatte er versucht, mich zu töten, stattdessen tötete er jenes arme, unschuldige Kind; dann half ich meinen Brüdern und Schwestern aus Afrika mit Geld für die Afrikanische Union; tat alles, was ich konnte, um den Menschen das Konzept einer wahren Demokratie zu verstehen helfen, in der Einwohnerausschüsse unser Land regieren; aber das war nie genug, wie einige mir sagten, sogar Leute, die 10-Zimmer-Häuser, neue Anzüge und Wohnungseinrichtungen hatten, waren nie befriedigt; da sie so egoistisch waren, wollten sie mehr, und sie sagten Amerikanern und anderen Besuchern, sie brauchten Demokratie“ und „Freiheit“ und realisierten nie, dass dies ein ruinöses System war, wo der grösste Hund den Rest isst; aber sie waren verzaubert von jenen Worten und sahen nicht, dass es in Amerika keine kostenlose medizinische Versorgung, keine kostenlosen Spitäler, keine kostenlosen Wohnungen, keinen kostenlosen Unterricht und kein kostenloses Essen gib, es sei denn, die Menschen müssen betteln gehen oder in langen Schlangen für die Suppe anstehen; nein, egal was ich tat, für einige war es nie genug; aber es gab andere, die wussten, dass ich der Sohn Gamal Abdel Nassers, des einzigen wahren arabischen und moslemischen Führers, war, den wir seit Saladin hatten, als er den Suezkanal für sein Volk forderte, wie ich Libyen für mein Volk forderte; es waren seine Schritte, denen ich folgen suchte, um mein Volk frei von kolonialer Herrschaft zu halten – frei von Dieben, die uns bestehlen würden –

Nun bin ich unter der Attacke der grössten Macht der Militärgeschichte; mein kleiner afrikanischer Sohn, Obama, will mich töten, unserem Land die Freiheit wegnehmen, uns unsere kostenlosen Wohnungen, unsere kostenlose medizinische Versorgung, unsere kostenlosen Schulen, unser kostenloses Essen wegnehmen und sie durch Diebstahl in amerikanischem Stil, genannt „Kapitalismus“ ersetzen – aber wir alle in der Dritten Welt wissen, was dies bedeutet; es bedeutet, multinationale Firmen beherrschen die Länder, beherrschen die Welt, und die Völkerleiden; und so gibt es für mich keine Alternative, ich muss meine Stellung beziehen, und wenn es Allah gefällt, werde ich sterben, indem ich seinem Pfad folge, ein Pfad, der unser Land reich an Ackerland, an Nahrungsmitteln und an Gesundheit gemacht hat, und uns sogar erlaubt hat, unseren afrikanischen und arabischen Brüdern und Schwestern zu helfen, hier mit uns zu arbeiten, hier im libyschen Jammohouriyah.

Ich wünsche nicht zu sterben, aber wenn es dazu kommt, um dieses Land zu retten, alle die Tausende, die alle meine Kinder sind, dann sei es so.

Lasst dieses Testament meine Stimme an die Welt sein, dass ich den Kreuzritterattacken der NATO die Stirne geboten habe, dass ich mich gegen Grausamkeit, gegen Verrat, gegen den Westen und seine kolonialistischen Ambitionen erhoben habe, und dass ich an der Seite meiner afrikanischen Brüder, meiner wahren arabischen und moslemischen Brüder stand als ein Leuchtturm; während andere Schlösser bauten, lebte ich in einem bescheidenen Haus, in einem Zelt; nie vergass ich meine Jugend in Sirte; ich gab das nationale Vermögen nicht auf törichte Weise aus; und wie Saladin, unser grosser moslemischer Führer, der Jerusalem für den Islam rettete, nahm ich wenig für mich selbst…

Im Westen haben mich einige „geisteskrank“ und „verrückt“ genannt, und wenn sie auch die Wahrheit kennen, so fahren sie fort zu lügen; sie wissen, dass unser Land unabhängig und frei ist, nicht unter der Faust des Kolonialismus, dass meine Vision, mein Weg klar und für mein Volk ist und gewesen ist, und dass ich bis zum letzten Atemzug kämpfen werde, und die Freiheit zu bewahren. Möge Allah der Allmächtige uns helfen, getreu und frei zu bleiben.

Col. Mu’ammar Gadaffi,

am 5.4.2011

Copyright Col. Mu’ammar Gadaffi, Professor Sam Hamod, Information Clearing House.

Quelle: lupocattivoblog.wordpress.com

10 Gedanken zu „Muammar Al-Quadhafi´s politisches Testament:

  1. Ja, das klingt alles so bitter…er wußte, was kommen würde…

    Die Berichterstattung des Spiegel über seine Beerdigung, aber besser mal selbst lesen (die Anmerkungen im Forum sind teilweise haarsträubend):

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793786,00.html

    Noch einige Anmerkungen:

    – wenn der Übergangsrat davon gesprochen hat, dass es eine „einfache Besetzung“ war, so kann ich nur erwidern, dass eine islamische Beerdigung immer „einfach“ ist.
    Das heißt: keine Blumen, keinen Kranz; auch später kein Grabschmuck oder dergleichen.

    – wichtig ist vor der Beisetzung, dass die Leiche dreimal gewaschen wird, was bei Märtyrern entfällt.
    Dann wird die Leiche in ein weißes Tuch gehüllt, bei Märtyrern bliebt die Kleidung so wie sie ist.
    Dann legt man sie heutzutage in den Sarg

    – Der Tote wird dann in das Grab mit dem Gesicht in Richtung Mekka gelegt.
    Der Imam spricht dann das Einleitungsgebet und dann die Sterbegebete.
    Dann wird das Grab geschlossen.

    – Trauer darf gezeigt werden. Übermäßige Trauer gilt als übertrieben.

    – Auch später wird das Grab nach westlichen Maßstäben nicht gepflegt oder gepflanzt

    Somit steht fest, dass der Familie/dem Stamm Gaddafis die Beisetzung nach islamischen Ritus wichtig war, nicht das Grab als solches.

    Die Machthaber in Libyen müssen also keine Angst haben, dass sich da eine Pilgerstätte entwickelt hätte.
    Was jetzt eintritt, ist die Legendenbildung: Oberst Gaddafi wird wenige Jahre nach seinem Tod größer sein, als zu seinen Lebzeiten….

  2. Der „Spiegel“ ist ein unlesbares Schmutzblatt geworden. Jegliche journalistische Sorgfaltspflicht hat das Zentralorgan der NATO und ihrer abgerichteten Ratten über Bord geworfen. Schade eigentlich.

  3. Ja, was fürn Headliner! Dankesehr.
    Geisteskrank, verrückt, genau, ein Spinner also. Na, so einen wie den hier, den ihr ermordet habt, den hätt man auch gern, Herrschaften!
    Und sie wissen das. Sie müssen sich sogar gefallen lassen, in letzter Zeit als geistig verwirrt bezeichnet zu werden, was sie ja auch sind, und zwar auf höchster Ebene. Nun, wir wollen nicht Gaddafis Andenken mit denen verschmuddeln. Aber es ist auch sein Verdienst, dass die Menschen die Dinge immer deutlicher sehen und aussprechen.

  4. Wer anders denkt, sich nicht erpressen lässt, und vor allem für die Menschen Gutes tut, wird als Irre, Geisteskrank oder verrückt genannt. Geht es nicht um Neid, weil er es geschafft hat und die anderen nicht. Mehr als 40 Jahre hat er es geschafft, die Stämme zusammen zu halten und Libyen in ein soziales, gut versorgtes Land umzuwandeln. Während unsere Politiker, also die Gegner der Demokratie nur Zerstörungen, Mord und Totschlag bringen. Den Menschen in Libyen, Syrien, Irak, Ukraine hat es nur Leid und Zerstörungen gebracht, aber keine Demokratie. Was denken die Gegner, Demokratie ist; Unterwerfung, wie Zombie herumlaufen, alle hergeben, uns nichts gönnen, arbeiten für einen Hungerlohn, schön brav sein und unser Mund halten. Ja, das ist Demokratie, das andere wie in Libyen ist ein schweres Verbrechen und das gehört abgeschafft und ist somit verboten. Sonst haben wir Bomben in unserem Haus. Ach ja, und wer sich dagegen wehrt, wird sofort weggeschafft und wenn ein Land sich wehrt, dann wird dort in Schutt und Asche gebombt. Wer ist der Irre, Geisteskranke oder Verrückte? Nicht Gaddafi, niemals. Zwischen Gut und Bös kann ich Unterscheiden, zwischen Lügen und Wahrheit auch, Zwischen Tatsachen und Märchen sicher auch.

  5. Deutschland 2011 – ein gut organisiertes Manöver um vom Libyenkrieg abzulenken
    Eine Masse – nur aus Intellektuellen – wird gebildet. Zu Guttenberg muss weg. Eine Masse wurde nach altbekannter Methode von Fachleuten installiert. Und wer waren die Hauptbeteiligten- ratet mal.

    Ich habe das einmal fein säuberlich und mit korrekter Fußnotenangabe, auch weil ich mich nicht mit dem Staatsanwalt anlegen möchte, aufgeschrieben. Literaturangaben unter: http://www.fagne-macrale.be/maleh_ingrid_literaturangaben_masse.pdf, den gesamten text könnt Ihr auch auf der webseite http://www.fagne-macrale.be unter Publikationen abrufen, gruß ingrid

    1. mach doch bitte mal nen aktuellen Artikel, liebe Ingrid.
      Das hilft der Situation um Libyen am meisten und ist Mangelware.
      Ich schreib das so öffentlich – verzeih bitte – damit sich mal was rührt. Und wenn es auch nur Nostalgie wäre, Eigendynamik ist das Stichwort…
      zlich
      jo

  6. grusz ingrid, melde mich spaeter, nur soviel, schau dich doch einmal um – die Masse im herkömmlichen Sinne gibt es nicht mehr- wir sind jetzt elitutisch, verstehen alles, kapieren nichts, bis spaeter

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