3 Gedanken zu „Morris interviewt einen jungen Mann aus Sirte in London

  1. Guten Morgen, werte Lesergemeinde,

    vor etwa 2 Stunden kam auf N-TV die Meldung, dass es in Sirte eine schwere Explosion gab, auf dem Gelände einer Ölfirma.
    Es ist von 100 Toten die Rede.

    Natürlich kein Anschlag, ein Zufall!

  2. mich wundert, daß er über dieses Leid so gelassen spricht …
    wenn man dort verwandte hat würde man das sicherlich etwas drastischer formulieren mit etwas mehr emotionalem Bezug zu den menschen dort..
    etwas merkwürdiges interview…

    1. Für mich ist die positive, fröhliche, freundliche Art am Anfang des Interviews ein kleiner Einblick in die „normale“ Psyche eines Durchschnitts-Libyers vor dem Kriege. Sehr ausgeglichen und so gar nicht orientalisch aufbrausend. Der junge Mann versucht, die Mißstände auf englische Art und Weise zu skizzieren, d.h. mit Ironie und schwarzem Humor.

      Doch am Ende übermannen ihn die Tränen, seine Kraft ist verbraucht.
      Zudem hat er den Krieg wie auch wir noch nicht mit eigenen Augen gesehen, gerochen, gespürt…

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