Bank Transfer Day am 05.11.2011 – kritisch betrachtet

von Moon-Gu Kang

Zum 05.11.2011 ruft man zum „bank-run“ auf, was bedeutet, dass man sein Guthaben an diesem Tag abheben soll.

Ich gehe davon aus, dass der Urheber der Occupy-Bewegung genau die Leute sind, gegen die wir eigentlich demonstrieren. Viele wissen auch nicht, dass sie genau gegen Fed demonstrieren, wenn sie gegen Banken demonstrieren. So ist es sehr wahrscheinlich, dass auch dieser „bank-run“ eine Idee der Fed ist.
Grundsätzlich halte ich nichts von Aktionen, deren Ausgang sehr ungewiss ist, vor allem bei dieser Aktion sehe ich keinen Sinn! Wer sich mit der Materie beschäftigt hat weiss, dass die Fed hinter all dem steckt – es macht keinen Sinn, die Banken zu bestrafen.

Was will man mit „bank-run“ erreichen? Wenn er dazu führt, dass der lange erwartete Finanzcrash kommt, dann haben wir Bürger nichts zu lachen, denn dann werden die Supermärkte möglicherweise innerhalb von Tagen leer sein und wir in unserer Großstadt wie in einer Mausefalle sitzen, ohne Nahrung.

Die sogenannten „1%“ werden wir mit unserer Aktion überhaupt nicht treffen, denn die haben schon ausreichend Vorkehrung getroffen, ziehen sich auf ihren Villen in sicheren Gegenden zurück, wo sie auch genug zu Essen haben werden. Wir werden mit unserer unüberlegten Handlung nur uns selbst treffen!!

Im Moment ist der Supercrash der Finanzwelt immer wieder mit Kunsteingriffen vermieden worden, man hat das marode System-Kartenhaus künstlich am Leben erhalten. Man hat die Fallhöhen optimiert.
Wird man den Banken Run am 05.11.2011 zum Anlass nehmen, um das Kartenhaus einstürzen zu lassen?
Wird dabei ein Schneeball- oder Dominoeffekt entstehen? Mit anschließendem Totalcrash?

Wenn es so kommen sollte, die Bank-Runner werden für immer in die Geschichte eingehen als die Leute, die den Super-Crash verursacht haben.
Die Fed kann dann alle Schuld auf den Mob abwälzen und ihr Falschgeldspiel in der Zukunft weiter spielen.

Das ist nur ein mögliches Szenario und ich hoffe, dass es nicht so kommt. Ich kann bei bestem Willen nichts erkennen, was dabei Gutes herausspringen soll, außer der Möglichkeit, dabei instrumentalisiert zu werden.

Wir sollten keine Aktion starten, wenn wir über die Ausgang der Aktion überhaupt keinen Plan haben, bzw. die Wirkung nicht ausreichend abschätzen können. Wir haben darüber nicht einmal diskutiert! Und das wird einfach gemacht, nur weil irgendjemand dazu aufgerufen hat, den wir nicht einmal kennen.

Das ist Schwachsinn!!

Ohne eine klare Forderung, mit nichts sagenden Sprüchen „wir sind 99 %, „wir sind empört“,
und jetzt auch noch den „bank-run“, ohne darüber beraten zu haben, ohne darüber nachgedacht zu haben, was dann passieren wird, ist Wahnsinn!! Wir sind bereit! Yes we can!
Yes we can run to the banks.

Dabei kann nichts gutes herauskommen, außer dass die Occupy-Bewegung für immer und ewig als Sündenbock in die Geschichte eingehen wird und dadurch die Fed ihr altes Spiel weiter spielen kann.

mit freundlichem Gruß

Moon-Gu Kang

 

 

6 Gedanken zu „Bank Transfer Day am 05.11.2011 – kritisch betrachtet

  1. Lieber Moon-Gu Kang,
    Ich hatte auch den ersten dazu gehörigen Artikel gelesen und in Facebook Gruppen veröffentlicht mit dem dazu gehörigen Link.
    Ich muss sagen, dass es in von mir gegründeten Gruppen dazu ebenfalls einen Aufruf gab und zwar, von den großen Banken das Geld zu den kleinen zu verschieben; ich würde sagen z.B. zu den Sparkassen.
    Jetzt werden sich natürlich Kritiker melden auch diesem gegenüber mit einigen wahren Fakten oder dem gebräuchlichen Wirrwarr, was Politik auch in unserem Bundestag (des Landes ohne Verfassung) oder noch viel mehr in diesen „fremdgesteuerten“ Mainstream-Presse verbreitet und in die Hirne wäscht.
    Deshalb ist es eben wichtig der Spur des Geldes zu folgen, um die wahren „Hintermänner“ bzw. Familien Clans aufzuspüren, was diese bereits besitzen und wieviel diese eben auch bereits von der EZB besitzen und nicht nur die FED und wieviel von welchen großen Banken. In der Regel sind diese auf die großen, börsennotierten Unternehmen konzentriert.
    Das ist es also wo man anpacken muss, auch wenn ich hier nicht die konkreten Namen genannt habe und auch nicht alle kenne; manche dieser wenigen Familien sind ja wohl bekannt und es sollen wohl so um die 6 – 12 dieser Clans sein.
    Das ist auch der Mangel am Artikel, dass davor gewarnt wird, aber man sich anscheinend nicht traut in eine Richtung zu weisen, was auch schon bekannten Leuten das Leben gekostet haben soll, die an Stelle von Entscheidungsgewalt waren und an der Macht dieser Leute rütteln wollten.
    Also bei allen Chaos verursachen ohne zu wissen was man tut, dieser Kritik kann ich mehr als nur folgen. Dennoch, den Leuten muss die Macht genommen werden, was auch über die flüssigen, wirklich vorhandenen Mittel möglich sein sollte, oder es werden immer mehr in endlose Schuldknechtschaft getrieben, wo man mit sauer erarbeitetem realem Geld für Zinsen (oder den Zinseszins) bezahlen muss, was aber alles aus erfundenem Geld (fresh-air money) entstanden waren. Auch der Vorschlag der Linken in Deutschland – „LINKE will Kreditversorgung von Staaten vom Bankensektor trennen“ – (damit sind sie mir wieder sympathisch geworden), gehört hier als Alternative dazu!
    Liebe Grüße

  2. John f. Kenedy, Abraham Lincoln.

    Beide haben das Privileg der Fed, Geld zu drucken, zu „widerlegen“ versucht, beide hatten schon angefangen gehabt, Regierungsgelder unabhaengig von Fed, zu drucken, beide sind erschossen worden.

    Als die Titanic sank, sollen dort 500 Baenker an Bord gewesen sein, die gegen die Fed waren!! (Ich hab’s irgendwo gelesen, weiss nicht mehr wo, vielleicht bei Lupo Cattivo)

    Angesichts der moeglichen Crash, etwas Vorsorge zu treffen, kann nicht schaden.
    Wenn etwas Bargeld vorhanden ist, es in materiellen Werten umzuwandeln. Haltbare Lebensmittelvorrat von bis zu einem Jahr zu horten waere auch eine gute Idee.

    Alles Gute!

  3. Hallo Steffen,
    die Idee mit dem Transfer zu „kleinen“ Banken geht sicher schon eher in die richtige Richtung als das schädliche Bargeld-Abheben, allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch diese Banken sich in der vergangenen Finanzkrise nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben – ich erinnere an die BayernLB und ähnliche Themen – zuviel politischer Einfluß ist dort nach wie vor wirksam – und welchen Zielen dieser folgt, braucht wohl nicht erläutert werden.

    Ein erster richtiger Schritt wäre es wohl, wie es bis vor etwas 15 Jahren gesetzlich festgelegt war (Glass-Steagall-Act), den gesunden Teil des Bankgeschäftes, d.h. die Versorgung der Real-Wirtschaft mit Kredit, vom spekulativen Teil (sog. Investmentbanking) wieder zu trennen, und zwar sollen sich die Institute entscheiden womit sie sich befassen werden: entweder – oder. Damit diese irrsinnige Mischung aus Renditewahn und davon abhängigen Realwirtschaftskrediten endlich wieder aufhört.

    Danach sollten wir uns endlich wieder an unsere eigene Nase fassen und aufhören, hinter leistungslosen Zins“gewinnnen“ hinterher zu hecheln („Lassen Sie ihr Geld für sich arbeiten…“) – wir alle sind mit dabei bei diesem Wahnsinn!

    Und in einem weiteren Schritt könnte dann zu einem realwertgedeckten Geld OHNE Zinsen übergegangen werden – ähnlich dem Engel von Neudeutschland, wo jedem Engel ein realer Wert gegenüber steht (was bei Euro, Dollar etc. inzwischen nur noch zu einem Bruchteil von weniger als 1 Promille der Fall ist).

    Was von den gegenwärtigen Parteien (und zwar ALLEN – auch den Linken, Piraten und wem auch immer) und dem System der sog. „repräsentativen Demokratie“ zu halten ist, das sehen wir an den Entscheidungen, die alle möglichen Interessen vertreten – nur nicht die der Bevölkerung der Bundesrepublik – egal wer wann und wie lange an der Macht war.

    Auch mein Eindruck ist, dass die „neue Bewegung“ (Occupy) als ein Vehikel der Mächtigen aufgebaut wird, um zu gegebener Zeit eine „Radikalisierung der Bevölkerung“ durch die gleichgeschalteten Massenmedien zu postulieren (ein paar gekaufte Spitzel, die die Polizei mit Gewaltaktionen provozieren, haben sich bisher noch immer bei fast jeder Demo gefunden) – das wird dann mit Vehemenz in die Hirne reingeprügelt und den Hintergrund für eine unglaubliche Verschärfung des Staatsterrors gegen die Menschen mit Beseitigung der letzten Freiheiten und Menschenrechte bilden.

    Die einzige Hoffnung, die ich persönlich habe, ist, dass der Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems trotz der heißlaufenden Gelddruckmaschinen dennoch schneller kommt, als die totale Machtübernahme – die eigene Gier könnte den Machthabenden zum Verhängnis werden.

    LG an alle – jede/r gehe den eigenen Weg!

  4. „Und in einem weiteren Schritt könnte dann zu einem realwertgedeckten Geld OHNE Zinsen übergegangen werden“

    Gute Idee, aber die Fed wird was dagegen haben. Die werden sich mit Haenden und Fuessen dagegen wehren, ihr Privileg Geld aus dem Nichts zu erschaffen, abzugeben.

    Wenn noch zusaetzlich das Volk ueber die in Umlauf kommende Geldmenge wachen kann, ist es optimal.

    Empfehlenswerte Videos im Internet:
    – The Secret of Oz
    – Goldschmied Fabian

    Hab den Trick noch nicht raus, wie man ein Link zu den Videos herstellen kann.

  5. Und hier mal für den hans-im-glück noch eine Ergänzung damit derjenige, welcher den Reichtum besitzt nicht wie Hans im Glück zum Schluss glücklich sein soll, indem er mit Nichts da steht und die Betrüger den Reichtum haben.

    Aus dem Text:
    „Again, according to our own research, just five months after Kennedy was assassinated, no more of the Series 1958 “Silver Certificates” were issued either, and they were subsequently removed from circulation. Perhaps the assassination of JFK was a warning to all future presidents not to interfere with the private Federal Reserve’s control over the creation of money. It seems very apparent that President Kennedy challenged the “powers that exist behind U.S. and world finance”. With true patriotic courage, JFK boldly faced the two most successful vehicles that have ever been used to drive up debt:
    war (Viet Nam); and,
    the creation of money by a privately owned central bank. His efforts to have all U.S. troops out of Vietnam by 1965 combined with Executive Order 11110 would have destroyed the profits and control of the private Federal Reserve Bank.“
    http://counterpsyops.com/2011/10/29/john-f-kennedy-vs-the-federal-reserve/#more-2522

    Das ist es also was wir haben: Geldschaffung von privaten Banken oder unter Einschaltung privater Banken, an welche dann Zins und Zinseszins zu zahlen ist. Des weiteren Kriege ohne Ende und andere irrsinnigen Dinge wie Europa, wo dann Banken Risiken eingehen können, die der Steuerzahler zu tragen hat und auch diese Nationen in die Schuldknechtschaft zwingen, um bei uns selbst als Opfer zu bleiben.
    Da aber genau das Gegenteil von diesem Betrug, dass dem ein Ende gemacht wird, von diesen „Blutsaugern“ in der ganzen Welt auch mit Meuchelmord und wenn es sein muss Kriegen, gedeckt von der UNO und eben von zumindest von diesem Geld bezahlten sogenannten Menschenrechtsorganisationen und Ähnlichem, bekämpft wird, ist es höchste Zeit, oder genau diese welche unserer Untergang sind werden von dem gestohlenen Reichtum immer mächtiger auf Basis des bestehenden Systems.
    Hier hilft keine Hoffnung, dass der Hans im Glück sein Gold irgendwie zurück erhält, sondern es muss Hand angelegt werden. Das Problem darin besteht nur wie anfänglich beschrieben, dass man nicht als vermeintlicher Akteur nur von denen geleitet wird, die es zu bekämpfen gilt und das war bei Kennedy garantiert nicht der Fall, deshalb auch der Mord. Wenn man sich wie Gaddafi teilweise mit Werkzeugen dieser einlässt, um sich über die Zeit zu retten und den Gold-Dinar einzuführen, sieht man auch was das Resultat ist. Somit sind geeignete Wege ohne Kompromiss und ohne Opportunismus nötig.

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