Libyen: zerstrittene NATO-Milizen gehen bei Sabha in die Falle

Übersetzung John Schacher
Neuesten Berichten zufolge sollen NATO-Milizen bei Sabha von Jamahiriya-Truppen eingekreist worden sein und bereits starke Verluste erlitten haben.

Sie haben nun nach fortgesetzten Niederlagen vor Bani Walid den Sturm auf Sabha versucht, aber es scheint, als würden sie auch hier scheitern. Einmal mehr haben die Spannungen innerhalb der Rebellen für Tote und innere Grabenkämpfe gesorgt.

Bislang ist es unklar, wie viele Rebellen in der gut vorbereiteten Falle getötet bzw. verwundet wurden.

tödliche Stammesfehden innerhalb der Rebellen

Ein NATO-Milizionär vom Warfallah-Stamm wurde von seiner eigenen Kriegspartei, genauer von NATO-Milizionären des Misratah-Stammes erschossen, was wieder ein Zeichen für die fortschreitende Zersplitterung in NTC-Leute, Islamisten, Berber, Söldner usw. ist. Der genannte Vorfall geschah außerhalb von Bani Walid.

Mehrere Beobachter beschreiben die Situation als „Diebe, die sich gegenseitig wegen des Raubgutes töten“. Dies spiegelt die Situation auf dem Boden genau wieder. Die NATO-Milizmänner sind zum großen Teil Kriminelle, die von der NATO aus Gefängnissen freigelassen wurden.

Quelle: ozyism



 

 

 

Ein Gedanke zu „Libyen: zerstrittene NATO-Milizen gehen bei Sabha in die Falle

  1. erbärmlich. allerdings will ich festhalten, dass der „warfalla“ kämpfer sich den ratten angeschlossen hat, und somit vom grössten Teil des riesigen warfalla stammes verachtet wird, denn die- sofern die jugend und andere angehörige- den älteren hörig sind, sind mit der jamahiriya. schwarze schafe gibt es überall. die sache mit der stammesangehörigkeit ist nicht so einfach; nur die haruba und andere östliche stämme (alle relativ klein) neigen generell zu „kriminellen taten“ (sind mit salafismus irgendwie verbunden; alter senussi orden, z.B.). das ist jedenfalls meine „analyse“.

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