Libyen: NATO droht in Bani Walid auf Flugzetteln mit Phosphoreinsatz!

von John Schacher

Im Krieg und in der Liebe ist bekanntlich (fast) alles erlaubt. Und die Genfer Konventionen gelten – wie der Name ja sagt – nur für Genf. S.O.S. Libya meldet hingegen:

„Unser Korrespondent in Tripolis erfuhr, dass die NATO Flugblätter in der Stadt Bani Walid abgeworfen hat, auf denen die NATO zur Aufgabe und Einlassen der NATO-Kräfte aufruft. Jeder Familie, welche die von Gaddafi zur Verteidigung ausgegebenen Waffen abliefert, verspricht die NATO einen Betrag von 500.000 Dinar je Familien-Stammbuch. Falls dem nicht nachgekommen würde, droht die NATO mit dem Einsatz von (weissem) Phosphor-Bomben. Was antwortete der Stamm Rafla darauf::: wir ergeben uns weder jetzt noch in Zukunft. Wir werden unsere Nation nicht betrügen und sind bereit, Gott und unserem Schicksal entgegenzutreten. Gott ist groß! Ihm sei Dank! [Nessbook]“

Die 500.000 Dinar-Verlockung soll vermutlich nur geldgierige Stammes-Chefs in die Fänge der NTC-Häscher bringen, die sie dann wunschgemäß „verarzten“ können und werden. Wieder ein weiterer Hinweis auf den NWO-Plan, die Stammesstrukturen zu zerstören. Cave canem!

Desweiteren wurde aus dem Zentralkrankenhaus Tripolis eine Meldung über Rebellen-Todeszahlen bekannt, die schon sehr zu denken gibt: in den letzten 20 Tagen sollen satte 700 Rebellen durch „Freudenschüsse“ (in die Luft) umgekommen sein. Na bravo, kann man da nur sagen. Der Ratten-Schreiber im Krankenhaus leidet wahrscheinlich an einem Steckschuss. Stahlhelme schützen – nur nicht vor Dummheit! My-metropolis schreibt hier ebenso sarkastisch und treffend:

… seitdem die NATO und ihre Bodentruppen die Hauptstadt für „EINGENOMMEN“ erklärt haben, gibt es offiziell mehr als 700 (!!!) tote „Rebellen“ – durch „Freudenfeuer“ …

Ebenfalls my-metropolis meldet bei Allibya TV berichtete schwerste Zusammenstöße zwischen der libyschen Armee und britischen Special-Forces am internationalen Flughafen in Tripolis. Die britischen Söldnertruppen sollen unter heftigem Feuer von Grad-Raketen und Panzerfäusten stehen.

Gaddafi's Chef-Spion: Buo Zaid Dorda - Bild: presstv.ir

NTC-Rebellen nahmen am Sonntag im Rahmen einer Suchoperation Bou zaid Dorda, den Kopf von Quadhafis externem Sicherheitsdienst fest, berichten Reuters und presstv.ir. Dorda ist einer von mehreren hohen Beamten des früheren Regimes, die seit dem Fall von Tripolis ab 21. August aufgespürt wurden. Dorda nahm seine Arbeit im Mai 2011 auf, nachdem sein Vorgänger Moussa Koussa übergelaufen und nach Großbritannien geflohen war.

Über eine weitere erfolgreiche Kampagne des Tages bei Ras Lanuf (liegt zwischen Sirte und Brega) informiert Hinter-der-Fichte ausführlich. Dort wurde von der libyschen Armee am Montagmorgen überraschend angegriffen und 15 Contras getötet, berichten überlebende „Rebellen“.

 

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