Libyen: „Löwe der Wüste“ – eine historische Parallele


Dieser Film, in Szene gesetzt von Moustapha Akkad und gespielt von Anthony Quinn, Oliver Reed, Irene Papas, Rod Steiger, John Gielgud, Raf Vallone…
„Löwe der Wüste“ , über den anit-kolonialen Kampf von Omar Muktar und der Libyer gegen das Königreich Italien und später die Faschisten.

Eine Redewendung: „Ich werde nicht erlauben, dass eine Handvoll Beduinen dem Fortschritt von 40 Millonen Italienern im Wege steht“…

Damals wie heute!

8 Gedanken zu „Libyen: „Löwe der Wüste“ – eine historische Parallele

  1. “Ich werde nicht erlauben, dass eine Handvoll Beduinen dem Fortschritt von 40 Millionen Italienern im Wege steht”…

    Genauso tickt auch heute wieder der kleinbürgerliche Geist aller Couleur (z.B. die kriegslüsterne Mainstream-Canaille); nur baut „er“, der „Kultivierte“, noch dazu die besten Autos, Flugzeuge etc. im Gegensatz zu diesen „Kameltreibern“.

    Das dieser, in den meisten Fällen schmarotzerhafte kleinbürgerliche Geist, gar nichts leistet und sich deshalb immer mit fremden Federn und fremderwirtschafteten Steuergeldern schmücken muss – in diesem Fall mit der Leistung der globalen Lohnarbeiterklasse – geht nicht in seinem Kopf hinein. Eher sind ganze Völker auszurotten und die Arbeitsleistungen von Jahrhunderten zu vernichten, bevor dieser Halunke irgendwelche Gewissensbisse bekommt. Auch will er nicht begreifen, dass er und seine Herrn es sind, die von der weltgeschichtlichen Bühne verschwinden werden und nicht die Lohnarbeiterklasse, die er in seinem a-sozialen Wahn schon völlig durch das Werkzeug Maschine ersetzt sieht.

    So wie jetzt noch viele Libyer nicht kämpfen möchten (was verständlich ist), so sind es auch viele Arbeiter in den hochentwickelten Industrieländern, z.B. in der Rüstungsindustrie. Aber das ist nur noch eine Frage von kurzer Zeit, dann werden alle in diesem kollabierenden System kämpfen müssen. Was dann mit solchen „Ratten“ geschehen wird? Libyen, Afghanistan etc. zeigen es schon im Kleinen. Und auch die aufgeklärte Weltbevölkerung wird keinen Henkersknecht vergessen!

  2. http://www.abendblatt.de/politik/article2034578/Rebellen-haben-Gaddafi-Hochburg-eingenommen.html

    Habe ich gerade im Internet gefunden: Sarkozy droht weiteren Diktatoren….für so ein Verhalten gibt es ein Wort…

    Sarkozy sollte sich lieber um die Probleme im eigenen Land kümmern, z.B. die Arbeitslosigkeit, die Probleme in den Banlieus der großen Städte, da gibt es genug zu tun.

    Also: erst mal die eigenen Hausaufgaben machen, dann auf andere Länder sehen – ein jeder kehre zuerst einmal vor der eigenen Haustür!

  3. Da ziehe ich doch noch glatt kurz stalkend der Lesenden hinterher. Hihi.

    Aber genau deshalb, weil Sarkotzy keinen Bock auf Hausaufgaben hat, kehrt er woanders!

  4. Finde ich gut, Dref 🙂

    Mal sehen, was die nächste Wahl für Sarkozy bringt….den längst fälligen Rausschmiß für die nicht gemachten Hausaufgaben….

  5. Puh. bin jetzt gerade froh dass du Dich noch mal meldest. Ein schneller Spruch, sorgt nicht selten schnell für Kummer. Natürlich stalke ich Dir jetzt nicht hinterher. Es ergab sich halt gerade da ich nun mal da war und hinter Dir klemmte:)

    Naja, irgendwann ist Sarkotzy sicher weg, dann kommt wieder ein „Liberaler“ bis alle über ihn schimpfen, dann wieder ein Kotzy usw usf. Das ist ein einziger Elendskreislauf.

    Wie bei den Amis. Böser Bush, dann Yes we can, nun macht yes we can genau das gleiche wie Bush. Wahlen habe ich schon lange abgehakt. Geht ein Wasserkopf, kommt gleich der nächste…

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