Libyen: längerer Bericht von Mahdi Nazemroaya

drei Libyen-Söldner: Luca Boero, Cataldo Anthony y Carella Vittorio

von John Schacher

Mahdi Nazemroaya berichtet als eben geflohener Augenzeuge aus Tripolis über die Schuld der NATO am Problem mit der Wasserversorgung, die bis zum Eintreffen der Rebellen funktionierte und belegtermassen vom TNC und der NATO an der Zentralversorgung blockiert wurde. Damit ist die NATO-Hauptverursacher dieser gerade stattfindenden humanitären Katastrophe.

Auch ist aus Tripolis von im Stich gelassenen, jedoch voll belegten Krankenhäusern die Rede. In Mahdis Ausreisegruppe waren drei vorher von den libyschen Behörden gefangene Söldner aus Italien (Foto), die von den Rebellen befreit worden waren. Die Ex-Söldner reisten ohne Pässe in Italien ein.

Morris befürchtet eine baldige Versetzung des Wasser mit Chlor oder Flour wie im Irak und Afghanistan, um die Bevölkerung chemisch stillzustellen. Auch steht als weiterführende Massnahme der Agressoren die Zerstörung der Stammesstrukturen der Libyer auf dem Programm. Die libysche Identität soll gebrochen werden, wie die Deutschlands nach dem 2. WK

Gegen Ende berichtet Mahdi auch von einem lybischen Geheimdienstbeamten, der die Reporter im Hotel Rixos heldenhaft bis zum Eintreffen der Roten Kreuzes mit seinem Leben schützte. Er überlebte leider nicht. Dieser Mann vom Senussi-Stamm war persönlich betraut gewesen mit der Übergabe von Geldern aus einem persönlichen Kredit von Muammar al-Gaddafi an Nicolas Sarkozy zum Zwecke der Wahlkampfhilfe. Genau dieses Geld stand schon mehrmals im Mittelpunkt, als es um die übergroße Motivation des französischen Killerzwerges ging. Auch Saif al Islam hat sich darüber live geäussert.

Alles in allem bleibt es, uns herzlichst bei Mahdi für seine unter Lebensgefahr gemachten Reportagen und Berichte zu danken. Ohne Menschen wie ihn gäbe es nicht einmal den Ansatz der Wahrheit über die wahre Natur der Welt. Viel Glück und Segen weiterhin, Mahdi, paß gut auf Dich auf!



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