Libyen: Fest steht, wer zusammensteht!

von John Schacher

Im Film von Inominex sieht man die Zerstörungen der bisherigen Bilderbuchstadt Sirte. Es ist fast nicht auszuhalten. Wenn Deutsche, die den Wiederaufbau nach dem letzten Krieg noch miterlebt haben, diese Bilder im TV sehen würden, wären wahrscheinlich noch heute vielerorts Viele auf der Strasse.

Sie würden authentisch und in tiefster Empörung bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen. Und müssten für eine Spontan-Demo nicht mal aus dem Auto steigen und herumhecheln, sondern nur gezielt – möglichst im Konvoi – einfach noch langsamer fahren. Was deutsche WK2-Augenzeugen zum aktuellen NATO-Einsatz von weissem Phosphor für eine Meinung haben, brauche ich wohl nicht zu betonen.


Denn sie sind unsere Stammesältesten und ihr Wort auch hier im Lande noch Gewicht. Doch vom Internet teilweise unbeleckt und aus Anlaß des MainStreams uninformiert sitzt unsere alte Garde schweigend und weise im Altenheim, ohne ihre Lebenserfahrung, ihre feinen Antennen für die jüngere Generation nutzbar zu machen. Wessen Schuld das nun letzlich ist – ob eigener Wille oder der Einfluß der jüngeren Generation – lässt sich nicht zuweisen. Fest steht aber nur, wer zusammensteht. Das lässt sich während dieser blutigen Zeit in Libyen sehr gut beobachten, wo ein ums andere Mal Waffenberge und Söldnerheere an tapfer verteidigten Orten wie Sirte und Bani Walid zerbrechen. Wenn die Ältesten und die Jüngsten an einem Strang ziehen, geht die Mitte sowieso mit und die Macht ist mit ihnen!

Wir sollten diesen fast wissenschaftlich erfassbaren Erfolgs- und Energiezuwachs auch für uns nutzbar machen und verstärkt mit unseren „Ältesten“ (auch wenn sie noch nicht soo alt sind) über größere Zusammenhänge sprechen – es lohnt sich für beide Seiten!


 

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